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Wie lernt man mit Karteikarten?

Saturday, January 28th, 2012No Comments »

Professor Dr. Dr. Gerhard Roth ist ein bekannter Hirnforscher. Laut ihm ist das Lernen von kurzen Inhalten (Microlearning) besonders gut für das Gehirn.

Karteikarten eignen sich am besten für das Microlearning. Sowohl bei Vokabeln als auch bei komplexeren Themen. Doch wie lernt man am besten mit Karteikarten online? Wir erklären es.

Beim Lernen mit Karteikarten sollte man einige Spielregeln beachten, um die positiven Effekte dieser Lernmethode voll auszunutzen. Der “Trick” der Karteikartenmethode liegt u.a. darin, dass der Stoff bei der Aufbereitung nochmals sehr intensiv bearbeitet wird. Durch die Notwendigkeit der initialen Überarbeitung und Strukturierung hat man bereits nach der Erstellung der Karteikarten einen Teil des Stoffes verinnerlicht.

Hier ein paar Tipps zur Gestaltung der Karteikarten:

  1. Immer nur eine Frage pro Karteikarte! Also statt “Wann war der 1. Weltkrieg und wie ging er aus? lieber “Wann war der 1. Weltkrieg?” und “Wie ging der 1. Weltkrieg aus?”
  2. Fragen lassen sich leicht aus Texten generieren. Beispiel: …das osmanische Reich verbündete sich mit dem dt. Reich…” –> Welches Großreich verbündete sich mit Deutschland im 1. Weltkrieg?
  3. Neben reinem Text auch visuelle Elemente benutzen. Das hilft dem Gehirn ungemein. Auf CoboCards kann man bis zu 5 Bilder auf eine Karteikarte einfügen.
  4. Eselsbrücken verwenden. Gerade bei Vokabeln verwende ich oft (in kleiner Schrift) die Möglichkeit, eine Eselsbrücke einzufügen. Beispiel: Soldat auf Spanisch? Eselsbrücke: Denk an Stürmer von Valencia :)

Hat man die Karteikarten erstellt, geht es an das systematische Lernen. Ganz wichtig ist hier, dass man regelmäßig wiederholt. Das systematische Lernen erfolgt bei CoboCards dank dem 5-Fächer-Prinzip. Eine richtig beantwortete Frage wird entsprechend markiert und verschoben. Unser eCoach (Leitner-Algortihmus) berechnet sogar die täglich zu erlernenden Karteikarten. So kann man sich entspannt zurücklehnen. Wer Probleme mit dem konsequenten Lernen hat, sollte unsere Erinnerungsfunktion (Leitner Erinnerungsmail) einschalten.

Zusammenfassend gilt: Microlearning ist die didaktisch beste Methode, CoboCards die optimale Technologie hierfür.

Lernen ist nicht uncool

Monday, November 7th, 2011No Comments »

Ich erinnere mich an folgende Situation:
Wir sitzen in einer Vorlesung. Ich glaube, es war die über “Geldtheorie”. Eine Bank hinter uns unterhalten sich zwei Kommilionen ununterbrochen. Mein Kollege Stefan dreht sich irgendwann um und fordert die bedien auf, doch leise zu sein. Deren Reaktion: “Hörst du etwas zu?” Stefan: “Seit wann ist zuhören uncool?”

Ich fand die Antwort sehr schlagfertig. Leider definieren einige in unserer Zeit das Wort “Coolness” nur mit Begriffen wie “chillen”, “locker sein” oder “rebellisch” sein. Klar, gehört mit Sicherheit auch dazu. Aber bei aller Lockerheit gibt es auch weitere Tugenden, die für mich unter “Coolness” fallen. Ich finde es z.B. cool, wenn Leute etwas aus sich machen. Ambitionen haben, sich ständig weiterentwickeln, ein Leben lanz versuchen, dazu zu lernen..

Diese Leute sind auch dann diejenigen, die erfolgreich im Leben/in der Berufsfwelt sind.

Wenn man gute Noten erhält, wird man oft als Streber abgestempelt. Meist ist es der Neid oder das eigene Versagen, das hier zu Wort kommt. Denn schließlich bekommt derjenige gute Noten nicht einfach geschenkt. Während andere “abhängen”, setzen sich andere – auch wenn es nur 1 Stunde pro Tag ist – hin und schauen sich ihre Unterlagen, Karteikarten an oder lernen. Oft reicht dies schon, um besser abzuschneiden als andere. Denn: Durch ständiges Wiederholen bleibt immer etwas hängen. Ausprobieren!

Erfolgreich sein, etwas zu Ende bringen gibt einem immer ein gutes Gefühl. Das Leben besteht aus kleineren und größeren Projekten, die in Phasen aufgeteilt sind. Für den Schüler lautet das Projekt: Erfolgreicher Schulabschluss. Es ist unterteilt in Schuljahren (Phasen) und wiederum kleineren Projekten (bestehen einer Klassenarbeit). Hiernach beginnt das Projekt Ausbildung oder Studium. Auch hier gilt es, dass Projekt mit seinen einzelnen Phasen erfolgreich zu Ende zu bringen. Je nachdem, ob man diese Projekte (erfolgreich) abschließt, entscheidet sich der weitere Projektweg. Dieser kann Hartz-IV lauten, aber auch Industriekaufmann, Rechtsanwalt oder Unternehmer.

Da ich zertifizierter Projektmanager bin, spreche ich hier also aus Erfahrung.

Also: Lernen ist nicht uncool! Erfolgreich sein ist nicht uncool! Überlege Dir jetzt schon, wohin die Reise gehen soll und sei fleißig. Denn auch “fleißig sein” ist nicht uncool…

Mit CoboCards Noten verbessern

Monday, July 18th, 2011No Comments »

Oftmals bekomme ich zu hören, dass Schüler und Studenten gerne bessere Noten haben möchten und auch sagen, dass sie lernen, aber dennoch keine bessere Noten erzielen. Das liegt m.E. daran, dass sie nicht konsequent genug lernen.

Lernen beginnt beim Karteikarten schreiben

Lernen beginnt schon beim Schreiben. Zwar kann man aus unserem Pool Karten anderer Nutzer importieren, dennoch sollten diese nur eine Unterstützung sein. Wir empfehlen, diese zu ergänzen bzw. mit eigenen Worten zu überarbeiten.

Nevernknoten und ihre VerbindungenDes Weiteren werden die Karteikarten nicht konsequent wiederholt. Denn erst durch das Wiederholen werden die Verbindungen im Gehirn gestärkt. Viele hören anscheinend nach der 2. Wiederholung schon auf. Wogegen andere, die ihre Lernkarten konsequent bis Level 4 bringen auch die Früchte davontragen.

Ein Beispiel ist z.B. Elena, die Ihre Noten in Englisch von 4 auf 2 verbessern konnte. Oder Naraesk, der seine letzten Prüfungen in Wirtschaftsinformatik mit 1.0 bestand.

Leitner-Algorithmus und Leitner-Mail

Natürlich ist das von außen leichter gesagt als getan. Aber wir haben auch studiert und hatten keine Tools wie CoboCards. Um das Lernen für Euch zu vereinfachen, haben wir den Leitner-Algorithmus entwickelt. Dieser berechnet für Euch zu einem gegebenen Zeitpunkt das Lernpensum. Später kam die Erinnerungs-Mail hinzu, die Euch beim Überschreiten der Wiederholungsfrist per E-Mail informiert.

Ziele setzen

Setzt Euch am besten ein Ziel, was ihr nach dem Lernen machen wollt und “bestraft” Euch, wenn Ihr nicht alle Karten, die der Algorithmus vorgibt, gelernt habt. Das könnte z.B. sein: Nach dem Lernen Fußball spielen oder mit Freunden ausgehen. Ist man nicht ganz durch, müssen die Freunde halt einmal ohne einen ausgehen. So habe ich mich deszipliniert damals :)

Jede freie Minute nutzen

Ich lerne jetzt auch noch. Dabei nutze ich Leerlaufzeiten. Zum Beispiel während ich fernsehe. Immer wenn Werbung läuft, drücke ich auf “mute”, zücke mein Smartphone und beantworte ein paar Fragen mit unserer Android App. Erstaunlich ist, dass ich am nächsten Tag während der Werbepause die Fragen vom Vortag beantworten kann. Ohne groß gelernt zu haben.

Lerntipp: Grammatik lernen mit Karteikarten

Tuesday, May 31st, 2011No Comments »

Wieder ein Lerntipp, den wir Euch auf sprachenlernen24-blog.de gefunden und leicht modifiziert hier wiedergeben. Diesmal geht es um das Erlernen der Grammatik einer Sprache.

Den Lernitpp “Vokabeln effektiv lernen” gibt es hier.

Tipp 1: unregelmäßige Verben mit Karteikarten üben

Schreibt Euch die unterschiedlichen Formen der unregelmäßigen Verben auf Karteikaretn. Verwendet pro Verbform einen Karte. Auf die Antwortseite schreibt Ihr die deutsche Übersetzung der Verbform.

Beispiel: gowentgone (gehen – ging – gegangen) oder dodiddone (machen -  machte – gemacht).

Versuchen Sie jeden zweiten Tag eine neue Reihe von Verben dazu zu nehmen. Verbformen, die Sie sicher beherrschen, nehmen Sie von der Wand. Diese Klebezettel können Sie aber sammeln, um sie später zu wiederholen.

Tipp 2: Grammatikregeln mit Karteikarten lernen

Wenn Ihr gerade dabei seid wichtige Regeln der Grammatik einer Sprache zu lernen, so haben wir hier auch noch einen guten Tipp für Euch:

Schreibet Euch eine Regel,  kurz, prägnant und mit Eurer eigenen Formulierung auf eine Karteikarte. Wichtig ist, dass Ihr diese Regel auf keinen Fall einfach nur aus dem Buch abschreibt. Ihr werdet sie euch nur merken können, wenn Ihr sie verstanden habt und selbst formulieren könnt.

Auf die Antwortseite schreibt Ihr nun einen Beispielsatz zu dieser Regel auf. Sucht Euch hierzu einen Satz aus, der die Regel Eurer Meinung nach besonders treffend auf den Punkt bringt und den Ihr euch  gut merken könnt.

Tipp 3: Flexionsmuster von Verben mit Karteikarten lernen

Schreibt hierzu ein konjugiertes Verb auf. Jede Verbform wird auf eine eigene Karte geschrieben.

Beispiel: Flexion der portugiesischen Verben auf -ar (Präsens).

Eure Karten sehen dann so aus: eu ando (dt. ich gehe) – tu andas (dt. du gehst) – ele/ela anda (dt. er/sie geht) – nós andamos (dt. wir gehen) – vós andais (dt. ihr geht) – eles/elas andam (dt. sie gehen)

Wenn Ihr nun auch die anderen Zeiten (die Zukunft, die Vergangenheit, die Formen des Konjunktiv etc.) dazunehmt und immer wieder richtigantwortet , habt Ihr eine herausfordernde und sinnvolle Übung!

Freunde eingeladen, CoboCards-Pro abgesahnt (TOP-5)

Wednesday, May 18th, 2011No Comments »

Vor ca. 6 Wochen haben wir die Aktion “1 registrierter Freund = 1 Gratismonat Pro” eingeführt.

Willkommensseite von CoboCards - Karteikarten online lernen

Seitdem habe viele unser Angebot genutzt und Freunde eingeladen. Mit Freunden lernen macht auch Sinn:

  1. Freunde teilen sich die Arbeit auf, sparen dadurch wertvolle Zeit
  2. Freunde fragen sich gegenseitig ab und kontrollieren sich
  3. Mit Freunden lernen macht einfach mehr Spaß

Zudem ist der Gratismonat pro registrierten Freund natürlich auch ein Anreiz.

Die TOP-5 der Einlader

  1. G.B.P (26 erfolgreiche Einladungen –> 2 Jahre und 2 Monate CoboCards-Pro gratis!)
  2. EstherR (17  –> Fast 3 Semester CoboCards-Pro gratis!)
  3. Markus (14 –> 1 Jahr, 2 Monate)
  4. Carsten (10 Monate CoboCards-Pro gratis)
  5. Galina & Silver (jeweils 7 Monate)

Das waren Ersparnisse von 23 – 82 €. Das kann sich echt sehen lassen.

Es gab auch Nutzer, die sich selbst eingeladen haben. Denen mussten wir die Gratismonate natürlich aberkennen. :)

Wer jetzt auch Freunde einladen und nach deren kostenloser Registrierung CoboCards-Pro absahnen möchte,der soll einfach auf dieses Bild in der rechten Leiste oder auf die “Freunde”-Tab klicken.

Lerntipp: Lernen zur besten Lernzeit

Wednesday, May 11th, 2011No Comments »

Den folgenden Artikel haben wir von sprachenlernen24-blog.de übernommen.

Die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit des Menschen unterliegt im Tagesverlauf bestimmten Schwankungen. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass die meisten Menschen – nach morgendlichen Anlaufschwierigkeiten – die höchste Leistungsfähigkeit des Tages im Zeitraum zwischen neun und elf Uhr besitzen. Bis in die Mittagsstunden sinkt darauf die Leistungskurve rapide ab, um ab dem frühen Nachmittag wieder deutlich anzusteigen. In der Zeit zwischen 16 und 18 Uhr folgt daraufhin meist ein Leistungshoch, das jedoch spürbar unter dem des Vormittags bleibt. Ab etwa 21 Uhr lässt sich bei den meisten Menschen anschließend erneut ein erheblicher Abfall in der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit beobachten.

Nun ist allerdings jeder Mensch individuell verschieden und weist daher auch Variationen in seiner Leistungsfähigkeit auf. So mancher lernt am liebsten und effektivsten am späten Abend oder in der Nacht und kann sich morgens oftmals nur schwer konzentrieren, während wiederum ein anderer die frühen Morgenstunden am wirkungsvollsten für sein Lern- oder Arbeitspensum nutzen kann. Wie lassen sich diese Erkenntnisse für Ihr persönliches Lernverhalten nutzen? Finden Sie heraus, ob Ihr persönliches Leistungsprofil dem der Bevölkerungsmehrheit entspricht oder ob Sie hiervon abweichende Leistungshochs und -tiefs im Tagesablauf feststellen können.

Leistungsstarke Phasen des Tages nutzen

Bevor Sie beginnen, ein komplexes Lernvorhaben anzugehen, wie beispielsweise eine neue Fremdsprache zu erlernen, sollten Sie sich daher über mehrere Tage hinweg beobachten. Machen Sie sich dabei Notizen, in welchen Tagesabschnitten Sie sich besonders fit fühlen und sich am besten konzentrieren können. Wenn Sie nach dieser Selbstbeobachtung Ihre täglichen Aufzeichnungen vergleichen, werden Sie rasch feststellen, dass Sie Ihren Tagesablauf in tendenziell leistungsstarke und -schwache Phasen unterteilen können. Um Ihrem Lernprojekt von Beginn an zu einem größeren Erfolg zu verhelfen und gleichzeitig Ihre Zufriedenheit zu steigern, empfiehlt es sich, Ihre Lernphasen so zu legen, dass Sie konzentriert und in guter Form lernen können. Diejenigen Tagesabschnitte aber, in denen Sie einen Leistungsabfall an sich beobachten konnten, sollten Sie für Lernpausen und zur Regeneration oder aber für weniger anspruchsvolle Aufgaben nutzen, beispielsweise für Einkäufe und Erledigungen. Aber auch während Ihrer Lernphasen sollten Sie sich immer wieder kurze Pausen gönnen, in denen Sie aufstehen und durchatmen oder Lockerungsübungen machen.

Wenn Sie in kurzer Zeit ein hohes Lernpensum bewältigen möchten oder Ihnen für Ihr Lernvorhaben nur wenige Tage oder Wochen zu Verfügung stehen, können Sie die leistungsschwachen Tagesabschnitte auch zur Wiederholung des bereits gelernten Materials verwenden. Auf diese Weise werden Sie auch Ihre schwachen Tagesphasen vorteilhaft für Ihr Lernprogramm nutzen können.

Tages- und Wochenziele

Menschen, die sich neues Wissen selbstgesteuert – also ohne festen Lehrplan und Unterricht – erarbeiten möchten, stehen oftmals vor dem Problem, nicht einschätzen zu können, zu welchen Tageszeiten sie am produktivsten lernen und wie viel Lernstoff sie sich pro Tag vornehmen sollten. In diesem Fall ist es empfehlenswert, sich bewältigbare Tages- und Wochenziele abzustecken und die Lernabschnitte, die hierfür nötig sind, nach Möglichkeit in Tagesphasen zu legen, in denen man konzentriert arbeiten kann. Gerade zu Beginn des Lernens wird es Ihnen sicherlich noch schwer fallen, realistische Tagesziele zu finden. Stecken Sie Ihre Ziele daher nicht zu hoch, nehmen Sie sich anfangs lieber weniger vor und steigern Sie Ihr Tagespensum allmählich, sobald Sie abschätzen können, wie gut Sie mit dem neuen Lernmaterial zurechtkommen. Zu hoch gesetzte und nicht erreichte Ziele könnten sich negativ auf Ihre Lernmotivation auswirken – welche aber natürlich einen wichtigen Faktor für Ihren Lernerfolg darstellt.

Lerntipp: Karteikarten lernen mit Musik

Friday, April 29th, 20112 Comments »

Jan Kuonen gibt auf seiner Seite www.lerntipp.com regelmäßig Tipps zum Lernen. In einem Blogbeitrag aus Januar diesen Jahres berichtet er darüber, wie förderlich Musik beim Lernen sein kann. Freundlicherweise hat er uns erlaubt, einen Teil davon hier zu veröffentlichen.

Karteikarten lernen mit Musik

Klassische Musik ist erwiesenermassen die lernfördernste Musik. Das wurde in verschiedenen Testreihen genau analysiert und dokumentiert. Darum findet Ihr weiter unten eine kleine Auswahl an klassischen Orchester- und Pianostücken, die Ihr Euch herunterladen könnt.

Am UC Irvine’s Center for Neurobiology of Learning and Memory wurde eine Studie darüber verfasst, welchen Einfluss Musik auf das Gehirn hat. Dabei wurden 36 Studenten einem standardisierten IQ Test unterzogen, wobei Sie vor dem Test Mozarts Sonate für zwei Klaviere für zehn Minuten anhörten. Beim zweiten Durchgang hörten Sie sich unmittelbar vor dem Test Entspannungskassetten an, während Sie vor dem dritten Test nur still da sassen. Alle Studenten schnitten erheblich besser ab nach dem Sie Mozart gehört hatten, konkret waren Ihre Ergebnisse um 9 IQ Punkte höher nach dem Sie Musik gehört hatten.

Die Musik hat die Studenten eindeutig aufnahmefähiger gemacht, so dass sie besseren Zugang zu den Ressourcen ihres Hirns hatten. Leute, die sich regelmässig mit Musik beschäftigen, sind die besseren Problemlöser und schneiden bei Tests bis zu 80% besser ab als solche, die sich nicht mit Musik beschäftigen (Anmerkung von Ali: Ich scheine eine Ausnahme zu sein. Höre gar keine Musik, bin trotzdem als Problemlöser bekannt :) )

Hier die Downloads:
Mozarts Sonate für zwei Klaviere in D Major [7'850 KB]
Edvard Grieg, Anitras Dance, Peer Gint Suite [3'238 KB]
Flute Concerto in G Major, K. 313 – I. Allegro maetoso [20'131 KB]
Piano Concerto in A Minor, Op. 16 – I. Allegro molto moderato [ KB]
Rondo No. 3 in A Minor, K. 511 [19'527 KB]
Rossini – The Italian Girl in Algiers Overture [7'825 KB]
Schubert – 2. SymphonieInacheveIvAndanteConMoto [7'385 KB]

Was könnt Ihr nun tun, um diese Musik als einen hilfreichen Wegbereiter für sich nutzbar zu machen?

a) Begebt euch mit eurem Notebook/Smartphone/Karteikarten in einen möglichst ruhigen, leicht abgedunkelten Raum.
b) Sorgt für eine angenehm erscheinende Raumtemperatur.
c) Zündet ggf. eine Duftkerze an.
d) Musik starten.
e) Regelt die Lautstärke auf ein Niveau, das dem einer leisen Hintergrundmusik entspricht.
f) Atmet ruhig und entspannt.

Jetzt können wir euch nur viel Erfolg beim Lernen wünschen.

Lerntipp: Karteikarten lernen vor dem Schlaf

Friday, April 22nd, 2011No Comments »

Karteikarten vor dem Schlafengehen lernenImmer wieder erstaunt mich, dass ich kurz vor dem Einschlafen eine Idee habe, zu müde bin, sie noch irgendwo zu notieren, aber am nächsten Morgen sofort wieder weiß.

Das hat zwei Gründe:

Zum Einen verarbeitet das Gehirn die (Lern-)Informationen zum Großteil direkt nach mehrfachem Wiederholen bzw. nach  dem Lernen und zum Zweiten besonders gut während des Schlafs in der Nacht.

Daher gilt: Wenn der Lernstoff vor dem Schlafengehen noch einmal wiederholt wird, bleibt er gut in Erinnerung!

Gerade wenn Ihr mit unseren Smartphone Apps lernt, könnte Ihr bequem im Bett lernen.

Lerntipp: Entspannungsübungen fürs bessere Lernen

Saturday, February 5th, 2011No Comments »

Die Forschung der letzten Jahre hat deutlich gezeigt, dass Lernen besonders gut funktioniert, wenn man entspannt an die Sache herangeht. In der Literatur ist häufig vom “Alpha-” oder “Flow”-Zustand die Rede. Dies sind spezielle Ent­spannungs­zu­stän­de, in denen das Gehirn besonders aufnahmefähig ist.

Abgesehen von den üblichen Pausen ist es eine gute Idee, gezielt Ent­span­nung zu suchen. Abgesehen davon, dass man dabei Erholung und Abstand vom Lernstress findet, kann sich das Gehirn und der gesamte Körper regenerieren. Aber wie kann man sich sinnvoll entspannen?

Mancher entspannt sich beim Spazierengehen, ein anderer beim Musikhören. Es wurde aber auch eine Reihe von Techniken entwickelt, die Ent­span­nung besonders zielgerichtet erreichen. In dem Zusammenhang soll die Progressive Muskelentspannung hier vorgestellt werden.

Bei der Progressiven Mus­kel­ent­span­nung werden nacheinander (“progressiv”) die wichtigsten Muskelgruppen zunächst bewusst angespannt und dann entspannt und gelockert. Zum Erlernen der Progressiven Mus­kel­ent­span­nung gibt es CDs und Kurse. Ihr könnt auch bei Eurer Krankenkasse oder bei Eurem Hausarzt nach Progressiver Mus­kel­ent­span­nung fragen.

Damit Ihr gleich loslegen könnt, haben wir für Euch eine kurze Übungsleitung zusammengestellt.

  • Legt Euch bequem auf den Rücken und schließt die Augen.
  • Konzentriert Euch jetzt auf Euren linken Unterarm und Eure linke Hand. Ballt langsam die Hand zur Faust und spannen Sie den Unterarm mit an. Spannt die Muskeln immer stärker an und haltet die Spannung für einige Sekunden. Dann lasst wieder los, öffnet die Hand und last sie locker zurück auf den Boden sinken.
  • Macht nun das Gleich mit der rechten Hand.
  • Konzentriert Euch nun auf Euer Gesicht. Kneift die Augen zusammen, runzelt die Stirn, zieht die Mundwinkel nach oben und beißt die Zähne fest aufeinander. Haltet die Spannung für einige Sekunden. Lasst die Gesichtsmuskeln dann wieder locker.  Wiederholt diesen Teil der Übung.
  • Zieht die Schulterblätter zusammen, beugt den Kopf nach vorn und presst den ganzen Körper zu Boden. Spannt die Muskeln noch etwas stärker an und haltet die Spannung für einige Sekunden. Entspannt die Muskeln dann wieder. Wiederholt auch diesen Teil der Übung.
  • Konzentriert Euch jetzt auf Euer rechtes Bein und rechten Fuß. Streckt das Bein und spannt die Beinmuskeln an. Spannt die Muskeln noch etwas mehr an und haltet die Spannung für einige Sekunden. Entspannt das Bein wieder. Wiederholt  diesen Teil der Übung.
  • Das Gleiche nochmal mit der linken Seite.

Wenn man den ganzen Tag gearbeitet oder gelernt hat, dann verspannt sich alles im Körper. Bei mir gerade im Nacken- und Schulterbereich. Dabei finde ich die Übung für den Nackenbereich besonders wertvoll für mich. Bei jeder Übung sollte sich ein Gefühl der Entspannung breitmachen. Statt sich abends erschöpft in den Sessel fallen zu lassen und fernzusehen, sollte man sich also kurz auf den Boden legen und die Übungen machen.

Die Lerntipps werden wir immer mit freundlicher Unterstützung von Herrn Mock präsentiert:

Die richtige Ernährung beim Lernen

Tuesday, January 25th, 2011No Comments »

Es entsteht eine neue Rubrik im CoboCards-Blog und zwar eine, die sich mit Lerntechniken und Lerntipps beschäftigt. Diese Lerntipps präsentieren wir mit der freundlichen Unterstützung von Herrn Mock und seiner Seite  lernen-heute.de.

In dem heutigen Blogpost geht es um Ernährung.

Gut für das Gehirn und alle weiteren Körperfunktionen, die beim Lernen eine Rolle spielen, sind:

  • Vitamine, z.B. Vitamin A für die Augen (Eier, Milchprodukte, gelbes und grünes Gemüse), Vitamin D für Knochenaufbau (Milchprodukte, Fisch), Vitamin E zum Muskelaufbau (pflanzliche Öle), Vitamin K (Blätter grüner Pflanzen).
  • Mineralstoffe, z.B. Bor (Äpfel, Bohnen, Karotten, Trauben, Nüsse), Kalzium (Milchprodukte, Gemüse, Schalentiere, Eigelb, Nüsse, Brot, Hülsenfrücht), Magnesium (brauner Reis, Spinat, Milch, Bananen, Gemüse, Bohnen, Obst, Kakao und Mandeln), Chrom gegen Müdigkeit (Getreide, Fleisch, Käse), Eisen (Fisch, Fleisch), Kalium (Bananen, Gemüse, Fleisch und Milch)
  • Tee (wirkt einerseits beruhigend, andererseits anregend und fördernd für die Kon­zen­tra­tion.
  • Wasser wird häufig unterschätzt. Das Gehirn besteht zu 75% aus Wasser. Bereits leichte Austrocknung führt zu Kopfschmerzen und Schwindel.

BEACHTET: Wer nicht vom Kaffee wegkommt, der sollte insbesondere viel Wasser dabei trinken, denn Kaffee trocknet den Körper aus. Daher wird im Orient immer Wasser mit zum Kaffee serviert.

Dagegen sind Folgende eher schlecht für das Lernen und sollten gemieden werden (nicht nur beim Lernen, sondern generell):

  • Kaffee
  • Nikotin
  • Drogen
  • Alkohol

Also wer die kritische Phase der Prüfungen körperlich gut überstehen möchte, der sollte vermehrt von den obigen Nahrungsmitteln zu sich nehmen und auf die unteren (eigenlich nicht nur dann) komplett verzichten.


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