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Pädagogik (65 Karten)

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1. Erklären Sie die Zielsetzungen und den Aufbau des Lehrplanes am Beispiel des AHS-Lehrplans!
Lehrpläne = gesetzlich verbindliche Grundlage für die Unterrichts- und Erziehungsarbeit, Minister/in legt durch Verordnung fest, Veränderungen z.B. in Folge gesellschaftspolitischer Änderungen)
Zielsetzungen:
• Verbindlicher Kern-Lehrplan (vs. Rahmenlehrplan) – gilt heuer erstmals für gesamte AHS-Schulstufen – wichtig in Relation zu Bildungsstandards
• Autonomer Gestaltungsraum – Rahmen, wie viele Stunden/Fach sein dürfen/müssen
• Zielorientierte Lehrpläne mit SchülerInnenkompetenz im Mittelpunkt
• Senkung der Gesamtwochenstundenanzahl
• Kompatibilität mit den Bildungsstandards

Lehrplanaufbau:
Allgemeiner Teil bestehend aus: Allg. Bildungsziel (der entsprechenden Schulart)
Allg. Didaktische Grundsätze
Schul- und Unterrichtsplanung
(definiert Verbindlichkeiten, Verantwortlichkeiten und Freiräume bei der Umsetzung des LP´s)
Stundentafeln – nennen Unterrichtsgegenstände und geben das Stundenausmaß derselben an, definieren Freiräume für schulautonome Maßnahmen und zeitlichen Umfang des Kernbereichs
Lehrpläne für einzelne Unterrichtsgegenstände - Festlegung der Bildungs- und Lehraufgabe, Bezüge zum allg. Bildungsziel und v.a. zu den Bildungsbereichen, Anleitungen zur Unterrichtsgestaltung (didaktische Grundsätze), Lehrstoff (die zu erreichenden Ziele bzw. Inhalte

(Lehrpläne sind auf der bmukk-Homepage bei Schulen/Unterricht zu finden)

Allg. Teil:
• Funktion und Gliederung des Lehrplans (Aufbau des LP)
• Gesetzlicher Auftrag (umfassende und vertiefte Allg. bildung, Hochschulreife; Mitwirkung bei Erwerb von Wissen, Entwicklung vom Kompetenzen und Vermittlung von Werten)
• Leitvorstellungen (rasche gesellsch. Veränderungen, Herausforderungen im Bereich Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter (Weltoffenheit, ggs. Respekt, Umgang der Geschlechter miteinander, Gender Mainstreaming), Erziehung zu Demokratie, sozialer Verantwortung, Selbstsicherheit und Selbstbestimmung/Selbstorganis. Handeln, Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Werten, Menschenrechte, Nutzung IKT, Orientierung an wissenschaftlichen Erkenntnissen, Vernetzung – fächerübergreifend…)
• Aufgabenbereiche der Schule (Wissensvermittlung, Kompetenzen (Selbst- und Sozialkompetenz), Religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension, Bildungsbereiche [Sprache und Kommunikation, Mensch und Gesellschaft, Natur und Technik, Kreativität und Gestaltung, Gesundheit und Bewegung])


Allg. Didaktische Grundsätze:
Wie sollen Lehren und Lernen gestaltet sein
1. Anknüpfen an Vorkenntnisse und Vorerfahrungen
2. Interkulturelles Lernen
3. Integration
4. Förderung durch Differenzierung und Individualisierung
5. Förderunterricht
6. Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung
7. Herstellen von Bezügen zur Lebenswelt
8. Bewusste Koedukation und Geschlechtssensible Pädagogik
9. Sicherung de Unterrichtsertrages und Rückmeldungen; Leistungsbeurteilung
(Wiederholungen zur Sicherung des Unterrichtsertrages ausdrücklich so vorgesehen, dass keine Nachhilfe nötig)

Schul- und Unterrichtsplanung:
• Unterrichtsplanung der LehrerInnen (in verantwortungsbewusster und eigenständiger Weise auf Grundlage des LP und schulautonomer LP-Bestimmungen, Kernbereich und Allg. Bildungsziel verbindlich, Auswahl aus Erweiterungsbereich obliegt LehrerIn)
• Kern- und Erweiterungsbereich (Kernbereich 2/3 der Zeit, sonst s. o.)
(Begriff des Kernbereichs in Oberstufe: Summe der Pflichtgegenstände, Unterstufe: Kernbereich auf Ebene der Fachlehrpläne, d.h. die bisherigen Kernbereichsinfo bezieht sich auf Unterstufe)
• Schulautonome Lehrplanbestimmung (innerhalb des vorgegebenen Rahmens, müssen mit Allg. Bildungsziel im Einklang stehen, frühzeitige Spezialisierung nicht, Übertrittsmöglichkeiten müssen erhalten bleiben…, Unterstufe: Schwerpunktsetzung, z.B. Fremdsprachenschwerpunkt möglich
Oberstufe: schülerautonom – Wahlpflichtfächer, schulautonomer Bereich, z.B. Fremdsprachen)
• Leistungsfeststellung (z.B. wie viele Schularbeiten/Fach)
• Fächerverbindender und fächerübergreifender Unterricht (Wissen in größerem Rahmen selbständig aneignen, Fächergrenzen überschreitende Sinnzusammenhänge, Hinweis auf Projektunterricht)
• Gestaltung der Nahtstellen (pädag. Gestaltung von Schulein- und Schulaustrittsphasen, Zusammenarbeit mit Eltern, Anknüpfung an VS-Lehrplan, nicht zu rasches Vorgehen, Leistungsfeststellung erst nach Eingewöhnungsperiode)
• Öffnung der Schule (Unterricht außerhalb der Schule, Schulveranstaltungen)
• Betreuungsplan für ganztägige Schulformen (Bereiche: gegenstandsbezogene Lernzeit, individ. Lernzeit, Freizeit und Verpflegung; gezielte indiv. Lernförderung, partnersch. Lernformen, Vermittlung von Lerntechniken, Soziales Lernen, Mögl. zur Kreativität, sinnvolles Freizeitverhalten, Bedürfnis nach Bewegung, Erholung, Rückzug)
(für Prüfung ein bis zwei Lehrpläne genauer anschauen)
Tags: Haller, Lehrpläne
Quelle:
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2. Erläutern Sie die Intention des Lehrplans zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern! Diskutieren Sie die Möglichkeiten und Grenzen bei der Umsetzung im schulischen Alltag!
Förderung durch Differenzierung und Individualisierung (Teil der allg. didakt. Grundsätze):
SchülerInnen sind sehr verschieden, Aufgabe der Schule: zu bestmögl. Entfaltung ihrer indiv. Leistungspotenziale zu führen, Förderung von besonderen Begabungen
Konsequenzen für den Unterricht:
• Erstellung von differenzierten Lernangeboten, mit indiv. Zugängen und immer wieder neuen Anreizen
• Eingehen auf individuell notwendige Arbeitszeit, untersch. Lerntypen, Vorkenntnisse, Vorerfahrungen, kulturelles Umfeld
• Berücksichtigung des untersch. Betreuungsbedarfs
• Bewusstmachen der Stärken und Schwächen jeden Schülers, Anknüpfen bevorzugt an Stärken
• Entwicklung von Rückmeldeverfahren, ob Schüler tats. ihr Leistungspotenzial optimal entfalten
• Empfohlene Unterrichtsformen: Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Phasen des offenen Lernens, Wahlmöglichkeiten für SchülerInnen

Möglichkeit des Förderunterrichts

Möglichkeiten und Grenzen bei der Umsetzung im schul. Alltag
Zentrale Botschaft: jeder sollte ausgehend von pers. Stärken/Schwächen/ Vorerfahrungen indiv. gefördert werden, Unterrichtsmethoden – s. oben
Lehrer kann sich im Unterricht fragen: Warum mache ich das jetzt? Was sollst du dir merken und wofür?
Anforderungen der Individ. machen die Aufgabe sehr komplex, Lehrer kann Komplexität durch Bildung von Untergruppen verringern (z.B. Gute bekommen schwere Aufgaben, bei Schlechten konzentriere ich mich auf den Kernbereich)
Förderunterricht: Grenzen durch erlaubte Werteinheiten, ev. können mehrere Schüler aus untersch. Klassen zusammengefasst werden
www.qis.at – für alle Handlungsbereiche werden Instrumente und Methoden vorgeschlagen
(eigene Gedanken zur Individ: Komplexität, Lehrer allein in Klasse – Frage des Unterrichtsflusses, Beurteilung des indiv. Lernfortschrittes vs. Grundsätzliches Lehrplanziel erreicht -> am Schluss werden erst alle über einen Kamm geschoren, bzw. es gibt Unsicherheiten seitens der Lehrer bzg. Beurteilung, wenn differenzierte Schularbeiten positiv)
Tags: Haller, Lehrpläne
Quelle:
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3. Beschreiben Sie die häufigsten Sozialformen im Unterricht. Diskutieren Sie die Stärken und Schwächen des Frontal- und Gruppenunterrichts!
• Frontalunterricht
• Gruppenarbeit
• Partnerarbeit
• Einzelarbeit

Gruppenarbeit:
Vorteile:
• bei kooperativ arbeitenden Gruppen ist ein besserer Lernerfolg gegeben
• Aufbau von Selbstvertrauen und Sozialkompetenz (ggs. Erklären – fühlen sich nicht so hilflos, Teamfähigkeit, Beteiligung leichter als im Frontalunterricht)
• Förderung der sozialen Beziehungen
• Ggs. Helfen und Erklären
• Höhere Unterrichtsbeteiligung
• Selbständiges Denken und Problemlösen
• Gut bei kontroversiellen Themen

Nachteile:
• Grenzen auf gesellschaftlicher Ebene (gesellsch. Orientierung an Fachwissenschaft, Betonung kognitiver Leistungen – Grenze für Gruppenunterricht)
• Grenzen auf schulischer Ebene (Stundenrhythmus, straffer Lehrplan
• Zeitaufwand, Zeitplanung kann nicht immer eingehalten werden
• Können sich „verzetteln“ (konzentrieren sich nicht auf das Wesentliche, kommen nicht zu Arbeitsergebnis)
• Konflikte <-> Arbeitsbereitschaft

Frontalunterricht
Unterricht im Klassenverband, thematisch orientiert, Inhalte über Sprache vermittelt;
Lehrerzentrierte Unterrichtsform, die am häufigsten verwendete Unterrichtsform, Lehrer hat Kontrolle über Kommunik.- und Arbeitsprozess, muss begeistern können, Schüler müssen diszipl. und konzentr. folgen können
Vorteile:
Schnelle/effiziente Vermittlung einfacher Unterrichtsinhalte (z.B. Formeln)
Schnelle Vor- und Nachbereitungszeit, einfache didaktische Methode
Leichte Kontrolle über Schüler (direkter Blickkontakt, unmittelb. Beobachtung)
Schaffung einer gemeinsamen Lernbasis
Bietet sicheren Informationsrahmen

Nachteile:
Verzicht auf Motivierung (Druckaufbau -> extrinsische Motivation)
Schüler als Konsument -> Ermüdung, Langeweile, kaum selbständig
Vernachlässigung sozialer Fähigkeiten
Betonung der Lehrerautorität statt demokrat. Umgang
Lernen im Gleichschritt (Gleichmacherei)
 keine „Allzweckwaffe“
für effektiven Einsatz: integrierter Frontalunterricht (zur Ergebnissicherung, kollektives Üben und Wiederholen)
Tags: Haller, Unterrichtsprinzipien
Quelle:
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4. Diskutieren sie die Veränderungen von Lehren und Lernen durch digitale Medien!
Umgang mit neuen Technologien ist Unterrichtsprinzip.

Organisatorisches, Selbstdarstellung nach außen, Informationsbeschaffung – immer mehr über digitale Medien (Schulhomepages, Schüler veröffentlichen Online-Zeitung, Forum für Diskussionen oder Kommentare, aktuelle Informationen auf BLOGs)
Manche Schulhomepages: interne Informationen mit Passwort geschützt (z.B. schulinterne Nachrichten, Supplierpläne)

E-Learning gehört in vielen Schulen zum Schulalltag: geschlossene, virtuelle Lernumgebungen im Internet (z.B. moodle), =durch Benutzerkennwort und Passwort geschützte Bereiche auf Lernplattformen oder Bereiche in geschlossenen Foren oder BLOGs

Lernplattformen
Software wird auf einem zentralen Server installiert und über lokalen client (z.B. Webbrowser) angesprochen. Nicht dazu gehören bloße Bildungsinhalte, die über das Internet angeboten werden wie normale Webpräsenzen oder –portale. Eine Lernplattform hilft vielmehr, den Lernprozess zu organisieren
Fünf Funktionsbereiche einer Lernplattform:
Präsentation von Inhalten (Text, Grafik, Bild, Ton, …)
Kommunikationswerkzeug (asynchron wie z.B. E-Mail, synchron, z.B. Chat)
Werkzeuge (um Aufgaben und Übungen zu erstellen oder zu bearbeiten)
Evaluations- und Bewertungshilfen
Administration (zur Verwaltung von Kursen, Inhalten, Terminen…)

Österreich: häufig die Lernplattformen Moodle, Ilias oder Welearn an Schulen eingesetzt.

• Lehrer richtet virtuelle Klasse auf Lernplattform ein und schützt sie vor Zugriffen von außen mit Schlüssel
• SchülerInnen betreten die „virtuelle Klasse“ mit ihrem Usernamen und Passwort
• SchülerInnen merken sich und schützen ihre persönlichen Zugangsdaten und geben diese nicht weiter.
SchülerInnen und LehrerInnen geben Dritten (KollegInnen, Eltern) nur mit Einverständnis aller Klassenmitglieder Einblick in die virtuelle Klasse.
Sind externe MitarbeiterInnen gewünscht, melden sich diese regulär an und geben sich auch zu erkennen, gilt auch für DirektorInnen oder AdministratorInnen.
Wichtig: Verhaltensvereinbarungen auf Lernplattformen (Umgangsformen):
• Alle Mitglieder der virt. Klasse halten sich an die Regeln der Netiquette
• Besondere Vereinbarungen mit dem Kursleiter werden bei Bedarf besprochen und auch festgehalten (z.B. Einhaltung der Rechtschreibregeln in bestimmten Foren, Chatslang in Diskussionsbereichen, wie z.B. dem „Kaffeehaus“)
Verbindlichkeiten von Online-Aufgaben:
• Sind Aufgaben/Arbeitsaufträge online zu erledigen und auf die Plattform zu stellen: dieselben Regeln und Verbindlichkeiten wie bei konventionellen Hausaufgaben/Arbeitsaufträgen
• Vorher zu klären, ob jeder Schüler Zugang zu Online-Plattform hat (EDV-Säle, offene Arbeitsplätze in der Schule, private Internetzugänge von MitschülerInnen
Abgabetermine und Bearbeitungstermine: so setzen, dass genügend Zeit bleibt, technische Schwierigkeiten zu beheben.
• Der Kursleiter klärt Schüler über Möglichkeiten der Kontrolle (Usertracking) auf und legt Beurteilungskriterien für die Plattformarbeit fest.

Lernplattformen: www.e-lisa-academy.at = Lernplattform, kostenlos für Schulen, ein Anbieter ist moodle: modulares objektiv orientiertes dynamisches Lernen – bis 2009 Software kostenlos für die Schulen
E-lisa-academy – blended learning (gemischtes Lernen aus Präsenzeinheiten und Arbeitsaufträgen)
Hauptwerkzeug in virtuellen Klassen sind Foren, sind öffentlicher als Mails aber weniger spontan als Chats

Vorteile:
hohe Attraktivität für Schüler und Lehrer
steigert Motivation
schult Schüler im Medium der Zukunft
eigenständiges Arbeiten
jeder wird eingebunden
individuelles Lerntempo, Transparenz
Organisatorisches hat fixen Platz, jeder kann dort Einblick nehmen, muss nicht mehrmals fragen, wann Schularbeit ist
Nachteile:
Verfügbarkeit von PC mit Internetzugang ist nicht selbstverständlich
Passwörter können leicht weitergegeben werden
Möglichkeit zu kopieren
Umstellungsprobleme (Systemanpassung)
Wenig direkter Sozialkontakt
Tags: Haller, Unterrichtsprinzipien
Quelle:
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5. Zehn Gütekriterien guten Unterrichts nach H. Meyer. Beschreiben Sie die aus Ihrer Sicht drei wichtigsten Kriterien!
(Meyer (2004) – aufgrund empir. Daten gewählte Merkmale)

                        Klare Strukturierung des Unterrichts
Prozess-Struktur    {
                        Echte Lernzeit

                        Methodenvielfalt
Handlungsstruktur  {
                        Intelligentes Üben

                        Individuelles Fördern
Sozialstruktur         {
                        Lernförderliches Klima

Raumstruktur Vorbereitete Umgebung

                        Transparente Leistungserwartungen
Zielstruktur           {
                        Sinnstiftendes Kommunizieren
Inhaltsstruktur      { 
                        Inhaltliche Klarheit


Klare Strukturierung des Unterrichts:
* Wenn Unterrichtsmanagement funktioniert und roter Faden für alle erkennbar; Ziele, Inhalte und Methoden müssen stimmig sein
* Folgerichtigkeit des methodischen Gangs
* Methodischer Grundrhythmus – Aufgabenklarheit (z.B. Stundenaufbau: Einstieg – Aufbau – Ergebnissicherung)
* Regelklarheit
Empfehlungen:
* Informierende Unterrichtseinstiege (wir machen heute…, weil wir dahin … kommen wollen)
* Anknüpfen an Vorkenntnisse der Schüler mit Bekanntem (z.B. Wiederholung, Probeaufgabe..)
* Freiräume schaffen (je mehr Freiräume, umso klarer muss Strukturierung sein)

Vorbereitete Umgebung:
* Klassenräume sind vorbereitete Umgebungen, wenn sie
* Eine gute Ordnung
* Eine funktionale Einrechtung
* Ein brauchbares Lernwerkzeug bereithalten,
sodass Lehrer und Schüler
* den Raum zu ihrem Eigentum machen (Identifikation mit dem Lernort)
* eine effektive Raumregie praktizieren
* und erfolgreich arbeiten können
Empfehlungen:
* Reviere, Regeln, Rituale und Routinen
* Schülerbeteiligung

Individuelles Fördern
Heißt:  jedem Schüler
* Die Chance geben, sein motorisches, intellektuelles, emotionales und soziales Potential umfassend zu entwickeln
* Unterstützung bei Schwierigkeiten oder Lernrückständen und von Schülern mit hoher Begabung
* Für eine individuelle Förderung sind Diagnose- und Förderkompetenzen erforderlich
Pisa-Studie: leistungsschwache Schüler haben wenig bis keine Kompetenzen, in der Selbstregulierung ihrer Lernprozesse. Es fehlt die Kenntnis einer ausreichenden Zahl von Lernstrategien

Empfehlungen:
* Lernstandsdiagnosen
* Erstellung eines indiv. Förderplans (in unserem System noch sehr ausbaufähig im Gegensatz zu Pisa-Siegern, die Förderkonzepte erstellen und mit multiprofessionellen Teams fördern)
* Rückmeldeverfahren
* Lernstrategien vermitteln
* Innere Differenzierung (verschiedene Arbeitsgruppen, zeitlich befristet oder fixe Leistungsgruppen)
Leitgedanke: bei Stärken ansetzen, hebt Selbstwertgefühl, vertrauensvolle Beziehung ist Grundvoraussetzung


Methodenvielfalt
Liegt vor, wenn
* Der Reichtum der verfügbaren Inszenierungstechniken genutzt wird
* Eine Vielfalt von Handlungsmustern eingesetzt wird
* Die Verlaufsformen des Unterrichts variabel gestaltet werden
* Das Gewicht der Grundformen des Unterrichts ausbalanciert ist
(Methodenvielfalt muss mit einer stimmigen Kombination von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen verknüpft werden)
Empfehlungen:
* Methodenrepertoire analysieren und erweitern
* Ausbalanciertes Einsetzen verschiedener Methoden
* Kein isoliertes Methodentraining

Lernförderliches Klima
Positives Unterrichtsklima ist gekennzeichnet durch
* Ggs. Respekt
* Verlässlich eingehaltene Regeln
* Gemeinsam geteilte Verantwortung (für den eigenen Lernprozess und den der Mitschüler)
* Gerechtigkeit des Lehrers gegenüber jedem Einzelnen und dem Lernverban
* Fürsorge des Lehrers für die Schüler und der Schüler untereinander
Empfehlungen: Durch Maßnahmen des Unterrichtsmanagements
* Ausbau der Mitbestimmung (Partizipation)
* Maßnahmen zur Gewaltprävention
* Regelmäßiges Schülerfeedback
* Zielvereinbarungen
Tags: Haller, Unterrichtsprinzipien
Quelle:
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6. Konstrukt "Unterrichtsklima": Nennen Sie die tragenden Elemente des Klimabegriffes und aktuelle Verfahren zur Messung des Unterrichtsklimas!
Ferdinand Eder, 2002 (hat auch Befindlichkeitsstudien durchgeführt)
Tragende Elemente des Klimabegriffs:
a) Subjektives Konstrukt aufgrund subj. Wahrnehmung bestimmter Verhältnisse durch die Betroffenen
b) Gegenstand sind potentiell alle Ereignisse, Merkmale, Zustände einer Lernumwelt, soweit von Betroffenen als bedeutsam erlebt
c) Kollektives Konstrukt: es geht nicht nur um individuelle, sondern um sozial geteilte Wahrnehmungen
d) Die Wahrnehmungen beziehen sich auf längeren Zeitraum und auf zeitlich-räumlich abgegrenzte Umwelt
e) Zur Erfassung sind Auskünfte der Betroffenen die geeignete Quelle d.h. Konstrukt bleibt bis zu gewissem Grad unbestimmt, weil es um subj. Verarbeitung der objektiven Gegebenheiten geht

Einflüsse auf das Klima durch:
* Physische Umwelt der Klasse (Ausstattung, Qualität der Einrichtung)
* Soziale Beziehungen zwischen Lehrern und SchülerInnen bzw. SchülerInnen untereinander
* Erwartungen hinsichtlich Leistungen und Verhalten
* Die Art und Weise, wie Lehr- und Lernprozesse ablaufen
* Die in der Klasse geltenden spezifischen Normen und Werte (Klassengeist)

Verfahren zur Messung des Unterrichtsklimas
Beginn der 70er: Messverfahren im angloamerikanischen Raum entwickelt
Am Beginn Untersuchung von Struktur- und Prozessmerkmalen von Lerngruppen
Später wurde Lehrerverhalten als Dimension im Verfahren zur Messung des Unterrichtsklimas aufgenommen
Dt.sprachiger Raum: Schülerverhalten wurde miteinbezogen
(Dt-sprachige Klimafragebögen sind tw. Übertragungen, tw. Weiterentwicklungen angloamerikanischer Verfahren)
Die Def. des Konstrukts Klassenklima als subj. und kollektives Konstrukt ist schwierige Ausgangslage. Im Rahmen der Entwicklung der Messverfahren wurden daher immer mehr Dimensionen aufgenommen. Die Auswirkungen des Schulklimas auf Leistung, Interesse, Schuleinstellung… werden über diese drei Dimensionen sichtbar

UKI (Unterrichtsklima-Instrument) – 1989
LASSO (Landauer Skalen zum Sozialklima) – 1987
LFSK (Linzer Fragebogen zum Schul- und Klassenklima) – Eder, 1998, Eder&Mayr, 2000
ICEQ (Individualized Classroom environment Questionnaire, 1990
QTI (Questionnaire on Teacher Interaction) – 1993
SLEI (Schience Laboratory Environment Inventory) – 1995
CLES (Constructivist Learning Environment Survey - 1997

Aus Zusammenschau der Teilskalen der obigen Fragebögen ergibt sich ein Bild jener Komponenten der Lernumwelt, die in Klimaforschung für wichtig gehalten werden:
* Ein durch Wertschätzung und ähnlichem geprägter kooperativer Umgang der Lehrer mit den Schülern
* Unterricht (Mitwirkungsmöglichkeit, Abwechslung, Offenheit)
* Klassenführung (Regelklarheit, Aufgabenorientierung, Disziplin)
* Positive soziale Beziehungen der Schüler untereinander
* Kooperative, aktive, eigenständige Arbeit der Schüler an Lernaufgaben
Tags: Haller, Unterrichtsprinzipien
Quelle:
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7. Beschreiben Sie kurz die fünf Bildungsbereiche und erläutern Sie den Zusammenhang der Bildungsbereiche mit den Unterrichtsprinzipien!
5 Bildungsbereiche (=fächerübergreifende Lernbereiche, im Lehrplan verankert, es geht dabei um eine Vertiefung des Lehrstoffs - auch durch fächerübergreifende Zusammenarbeit):
* Sprache und Kommunikation (Sprachkompetenz als Grundlage für Ausdrucks-, Denk, Kommunikations- und Handlungsfähigkeit, kritischer Umgang mit und konstruktiver Umgang von Medien, sprachliche und kulturelle Prägung von Weltsicht und Denkstrukturen – Ziel: Offenheit und ggs. Achtung)
* Mensch und Gesellschaft (Verständnis für gesellschaftliche, z.B polit., wirtsch., recht., soz., ökolog., kulturelle,  Zusammenhänge, verantwortungsbewusster Umgang mit sich und anderen (Geschlecht, Sexualität), Toleranz, Demokratieerziehung, Urteils- und Kritikfähigkeit, Menschenrechte, Ökologische Nachhaltigkeit)
* Natur und Technik (Kenntnisse über Wirkungszusammenhänge der Natur, Umgang mit modernen Technologien, ethische Fragen im Zsh. mit Natur-Technik bzw. Mensch-Umwelt)
* Kreativität und Gestaltung (nonverbaler Ausdruck von Gedanken und Gefühlen; selbst Gestaltungserfahrung, Entdecken eigener Fähigkeit, kritisches Kunstverständnis)
* Gesundheit und Bewegung (Verantwortung für eigenen Körper, Förderung körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens, eines gesundheits- und umweltbewussten Lebensstils, Gesundheitsthemen wie Ernährung, Sexualität, Suchtprävention, Stress; Verkehrserziehung, Unfallverhütung)

Die fünf Bildungsbereiche stellen eine Bündelung der 13 Unterrichtsprinzipien dar, da deren Beachten in der Praxis zuviel war. Die 13 Unterrichtsprinzipien sind aber in den fünf Bildungsbereichen verankert, z.B.
Sprache und Kommunikation: Lese- und Sprecherziehung, Medienerziehung, Interkulturelles Lernen
Mensch und Gesellschaft: Polit. Bildung, Sexualerz., Wirtschafterziehung, Interkulturelles Lernen, Vorbereitung auf Arbeit und Beruf
Natur und Technik: Anwendung neuer Technologien, Umwelterziehung
Kreativität und Gestaltung: musische Erziehung
Gesundheit und Bewegung: Gesundheitserziehung, Umwelterziehung, Verkehrserziehung, Sexualerziehung

Idee der Bildungsbereiche: Inhalte der Unterrichtsfächer vernetzen, Integration der Zielsetzungen der Unterrichtsprinzipien (Unterrichtsprinzipien sind besondere Bildungs- und Erziehungsaufgaben. In bestimmten Unterrichtsgegenständen haben sie stofflichen Schwerpunkt, z.B. Gesundheitserziehung ist in "Biologie und Umweltkunde" stark verankert.)
Tags: Haller, Unterrichtsprinzipien
Quelle:
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8. Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen schulischer Leistung - Schulklima - Gesundheit!
[Ottawa Charta (1986): Gesundheit ist körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden (umfassend und postitiv formuliert = salutogenetischer Ansatz von Antovsky)]
Drei Strategien der Gesundheitsförderung:
Advocacy (Eintreten für bestimmte Anliegen, politische Dimension)
Empowerment (Befähigung des einzelnen, sich gesund zu verhalten)
Vernetzung

5 Handlungsfelder: u.a. Schaffung von gesundheitsförderlichen Lebenswelten (z.B. Projekt gesunde Schule)
Prinzipien der Gesundheitsfördernden Schule:
* Verankerung im schulischen Setting
* Empowerment und Partizipation
* Ganzheitlicher Gesundheitsansatz nach Ottawa Charta (physisch, psychisch, sozial)
* effektives Projektmanagement (klare Ziele und Maßnahmen)
* Vernetzung Schule-Eltern-Umfeld
* ...

Schulische Leistung, Gesundheit und Schulklima beeinflussen sich alle wechselseitig

Zusammenhang Schulklima-Gesundheit: (Vuille2002)
* Gesundheit der SchülerInnen ist abhängig vom Schulklima, je höher Schulklima-Wert, über desto mehr Schutzfaktoren verfügen SchülerInnen
* Schule mit gutem Klima: weniger Zigaretten, Alkohol, Cannabis und Psychopharmaka, weniger Ess-Störungen und psychosomatische Beschwerden
* Ein gutes Schulklima erzeugt ein präventives bzw. gesundheitsförderndes Potenzial von über 30%
Schlussfolgerungen:
* Gesundheitsförderung v.a. über Strategie zur Entwicklung der individuellen, psychosozialen Schutzfaktoren
* Schulklima ist für Entwicklung dieser Schutzfaktoren von großer Bedeutung
* Schulklima ist abhängig von der Schulleitung und dem Engagement des Lehrkörpers für aktive Gesundheitsförderung
* Gesundheitsförderung muss integraler Bestandteil der Schulentwicklung werden (z.B. muss ins Schulleitbild aufgenommen werden, Team, das Projekte einführt mit Unterstützung der Schulleitung

Studie HBSC-Survey 2006 (Health Behaviour School Aged Children - durchgeführt alle vier Jahre von Boltzmann-Inst., finanziert von WHO, bm:ukk hängt oft kleinere Untersuchungen dazu):
Belegt Zsh.
* Unzufriedenheit mit Schule <-> mehr Rauchverhalten
* Gefühl, von Lehrern unterstützt zu werden <-> weniger Alkoholkonsum
* Verhalten der Eltern zur Schule <-> Gesundheitsverhalten der Jugendlichen

Gesundheit beeinflusst natürlich in vielfältiger Weise die Schulleistung, Bewegung, Ernährung hat direkten Einfluss auf Konzentrationsfähigkeit. Ebenso ist es unmittelbar einsichtig, dass Gesundheit als körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden (=Definition nach der Ottawa Charta, 1986) das Schulklima beeinflusst.

Einfluss Schulklima auf Schulleistung – s. Eder (2002), Untersuchung zu Unterrichtsklima und Unterrichtsqualität: Klima hat Mediatorfunktion zwischen Personenmerkmalen und schulischen Ergebnisvariablen, z.B. ist Zusammenhang zwischen Intelligenz und Schulleistung umso höher, je günstiger Klassenklima, auch Schulleistung insgesamt ist besser bei gutem Schulklima, d.h. förderliche Lernumwelt ist Katalysator für Umsetzung von Fähigkeiten in Leistung, gutes Klima fördert auch Anstieg von schulspezifischen Interessen.
Indirekte Klimaeffekte auf Leistung über bessere Einstellungen zur Schule und aktiveres Verhalten im Unterricht
Tags: Haller, Unterrichtsprinzipien
Quelle:
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9. Nennen Sie die Zielsetzungen des Projektunterrichtes und stellen Sie den Bezug zum Lehrplan her!
Zielsetzungen:
* Selbständiges Lernen und Handeln
* Eigene Fähigkeiten und Bedürfnisse erkennen und weiterentwickeln
* Handlungsbereitschaft entwickeln und Verantwortung übernehmen
* Ein weltoffenes, gesellschaftlich-historisches Problembewusstsein ausbilden
* Herausforderungen und Problemlagen erkennen, strukturieren und kreative Lösungsstrategien entwickeln
* Kommunikative und kooperative Kompetenzen sowie Konfliktkultur entwickeln
* Organisatorische Zusammenhänge begreifen und gestalten
(Grundlage: Grundsatzerlass zum Projektunterricht des BM für Bildung, Wissenschaft und Kultur, 2001 – auch online auf bm:ukk)

Lehrplan weist explizit auf Projektunterricht hin,
z.B. bei allgemeinen didaktischen Grundsätzen – Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung: aufgrund der wachsenden Bedeutung dynamischer Fähigkeiten ist die selbsttätige selbständige Form des Lernens besonders zu fördern, dafür bieten sich auch projektartige und offene Lernformen an.
Schul- und Unterrichtsplanung: fächerverbindender und fächerübergreifender Unterricht: manche Unterrichtsziele lassen sich nicht einem einzigen Gegenstand zuordnen – Zusammenwirken nötig.
Ziel: Wissen in größeren Zusammenhängen selbständig aneignen, Herstellen Fächergrenzen überschreitender Sinnzusammenhänge, einzelne Fächer haben im integrativen Zusammenwirken – z.B. i.S. des Projektunterrichts – ihren themenspezifischen Beitrag zu leisten -> besondere Organisation nötig, kann über längere Zeiträume und Klassen- und Schulstufenübergreifend erfolgen
Tags: Haller, Unterrichtsprinzipien
Quelle:
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10. Beschreiben Sie die einzelnen Meilensteine eines Projektunterrichtes und erläutern Sie die Stolpersteine!
Merkmale von Projektunterricht:
* Orientierung an den Interessen der Beteiligten
* Selbstorganisation und Selbstverantwortung
* Zielgerichtete Planung
* Interdisziplinarität
* Erwerb sozialer Kompetenzen
* Wirkung nach außen (z.B. Präsentation)
* Rolle der LehrerInnen (Coaching, Begleitung)
* Einbeziehung vieler Sinne

Projektphasen:
1. Einstieg/Themenfindung
2. Zielformulierung
3. Projektplanung
4. Projektdurchführung
5. Dokumentation
6. Präsentation
7. Reflexion/Evaluation

Ad 1 und 2)
Zentrale Frage: Was möchten wir erreichen? Was möchten wir verändern? Warum wollen wir die Änderung überhaupt? (Ziele sollten realistisch, überprüfbar und positiv formuliert sein)
Voraussetzung: Interessen der SchülerInnen bei Themenwahl berücksichtigen
Projekt nicht gegen den Willen eines Teils der Betroffenen „durchziehen“
Sinnvoll ist es Themen aufeinander abzugleichen, also nicht in jedem Unterrichtsfach ein Projektchen zum Thema Sucht

Verschiedene Möglichkeiten des Einstiegs ins Projekt:
Alltagsprobleme der Beteiligten
Vage Idee einiger SchülerInnen
Außeneinflüsse (z.B. Rahmenprogramm)
Projektauftrag durch Schulleitung

Moderationstechniken bei Umsetzung:
Themenfindung: erst Stimmung und Erwartungen erarbeiten, z.B. Einschätzung, wie Schulklima von LehrerInnen überhaupt empfunden wird, bevor man es zu verbessern versucht
Zielformulierung: Sichtbarmachen unterschiedlicher Interessen, z.B. Kartenabfrage oder Zurufabfrage zum Thema „Was wollen wir verändern“ – wird geclustert, aufgrund dessen Zielformulierung

Ad 3 und 4)
Wie können wir unsere Ziele erreichen?
An welchen Indikatoren überprüfen wir die Zielsetzungen?
Welche Ressourcen sind notwendig?
SchülerInnen: inhaltliche Hauparbeit
LehrerInnenrolle: ModeratorInnen und BeraterInnen
Teambesprechungen: regelmäßige Feststellung von Projektfortschritten
Besprechung aufgetretener Probleme
Stundenkoordination (im Stundenplan berücksichtigen, z.B. Stundentausch, damit Doppelstunde)
(Im Projekt-Pfad-Finder der OÖGKK – wie plane ich Gesundheitsprojekte -> viele Methoden beschrieben)

Moderationstechniken:
Projektplanung: Ist-Stand-Analyse
Maßnahmen zur Zielerreichung (SWOT-Analyse =Stärken, Schwächen, Opportunities, Hindernisse)
Analyse der Rahmenbedingungen
Indikatoren, z.B. Tätigkeitskatalog: wer macht was mit wem bis wann, etc.
Projektdurchführung: Besprechungs-Jour fixe, Blitzlichter zur Überprüfung des Projektverlaufs und der Befindlichkeiten

Ad 5 und 7)
Dokumentation und Reflexion des Projektablaufs sind Grundlagen für:
* Abschlussreflexion: Was ist gut/schlecht gelaufen? Welche Konsequenzen ziehen wir daraus?
* Evaluation
* Präsentation und Nachfolgeprojekte
(BMUKK besteht auf Dokumentation und Reflexion von ihm geförderter Projekte, sonst nie wieder Förderung)

Ad 6) sichtbar machen der Ergebnisse, Anerkennung, Wertschätzung
z.B. Projektfest, Ausstellung, Zeitung, Homepage
Tags: Haller, Unterrichtsprinzipien
Quelle:
Kartensatzinfo:
Autor: dstockinger
Oberthema: Pädagogik
Thema: Dienstprüfungskurs
Schule / Uni: Schulpsychologie Österreich
Ort: Wien
Veröffentlicht: 10.09.2009
Tags: Psychologie, Schule
 
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