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Alle Oberthemen / Differenzielle Psychologie / Alle Kapitel / VO Persönlichkeits- und differentielle Psychologie
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Welche Probleme gibt es bei der Untersuchung von Entwicklugnshypothesen?
2 quasiexperimentelle Untersuchungstypen (ohne Randomisierung): Querschitt- vs. Längsschnittstudie
  • Querschnitt-Studie: Alters- & Generations-effekte (Kohorteneffekte) sind konfundiert.
  • Längsschnitt-Studie: Alters- und epochale Effekte sind konfundiert.


Problematik besteht also darin, dass die interessierende UV mit anderen Variablen konfundiert ist, die die AV (z.B. Gedächtnisleistung) möglicherweise ebenfalls beeinflussen.

Beispiele für Untersuchungshypothesen zu den drei UV:
  • Gedächtnisleistung lässt mit zunehmendem Alter nach (interessierende UV = Alter)
  • Studenten der frühen 1970er politisch aktiver als jene, der früheren 1980er (UV = Epochen)
  • Menschen der Nachkriegsgeneration sind leistungsmotivierter als Menschen, deren Geburt in 1960er Jahre fiel (UV = Kohorten).

Um z.B. Alterseffekte zu isolieren (vgl. die erste Hypothese):
  • müssten die anderen beiden UV – Epoche und Kohortekonstant gehalten werden
  • das ist unmöglich, da zu einem bestimmten Erhebungszeitpunkt (= Epoche konstant) nicht Menschen verschiedenen Alters zu finden sind, die nicht gleichzeitig auch unterschiedlichen Kohorten (Geburtsjahrgängen) angehören
  • Es ist untersuchungstechnisch unmöglich, die Bedeutung einer der drei UV isoliert zu erfassen!
Tags: Entwicklung, Forschung
Quelle: S83
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Karteninfo:
Autor: ZoeSzapary
Oberthema: Differenzielle Psychologie
Thema: Alle Kapitel
Schule / Uni: Universität Wien
Ort: Wien
Veröffentlicht: 11.12.2019

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