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Alle Oberthemen / Psychologie / Arbeits- und Organisationspsychologie, Wirtschaftspsychologie / VO Arbeits-, Organisations- & Wirtschaftspsychologie
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Welche Möglichkeiten gibt es zur Vermeidung von "fehlerhaften" Verhalten?
Was ist die "Logik des Gelingens"?
Nach Dörner (1989) können komplexe Ziele nur dann effizient realisiert werden, wenn sie in Teilziele zerlegt werden.
Teilziele müssen operationalisierbar und konkret definierbar sein, um realisiert werden zu können.

Sollen Entscheidungsträger in komplexen Systemen Ziele erreichen, tendieren sie oft dazu, die relevanten Probleme zu lösen sondern die, die sie lösen können. Entstehen neue Probleme entsteht ein Reperaturdienstverhalten. Im Krisenmanagement werden Löcher gestopft wo sie scheinbar zufällig auftreten. Zeitabläufe, die in komplexen Situationen besonders zu berücksichtigen sind, werden selten explizit analysiert.

Ausführungen zur Logik des Gelingens von Dörner
Ein guter Akteur versucht in komplexen Entscheidungssituationen:
  • konkrete Ziele zu elaborieren und dabei die Interaktion der Ziele zu berücksichtigen
  • wählt einen Schwerpunkt, ohne den Hintergrund zu vernachlässigen
  • berücksichtigt die Abhängigkeit der Ziele - widersprüchliche Ziele werden balanciert und Ziele werden nach ihrer Wichtigkeit gewählt
  • die Situation als Netzwerk voneinander abhängiger Elemente zu analysieren
  • „breit“ zu planen, wobei aktuelle Bedingungen und die Langzeit- und Nebenwirkungen in Betracht gezogen werden

Die Zukunft ist für sie nicht als lineare Projektion der Gegenwart berechenbar, sondern als Effekt der Wirkfaktoren. Sie prüfen, ob Bedingungen für erfolgreiches Handeln gegeben sind.

Während der Ausführung von Entscheidungen und Handlungen werden Effekte der eigenen Aktionen überwacht, Misserfolge analysiert und entsprechend der Gründe und Effekte wird das Verhalten geändert.

Reflexivität erhöht die Leistung von Teams.
Tags: Entscheidung
Quelle: VO11 Kirchler
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Karteninfo:
Autor: coster
Oberthema: Psychologie
Thema: Arbeits- und Organisationspsychologie, Wirtschaftspsychologie
Schule / Uni: Universität Wien
Ort: Wien
Veröffentlicht: 24.04.2014

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