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Alle Oberthemen / Psychologie / Testtheorie

VO Grundlagen der psychologischen Testtheorie (187 Karten)

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Welche Testgütekritieren können unterschieden werden (im Überblick)?
Hauptgütekriterien
  • Objektivität
  • Reliabilität
  • Validität

Nebengütekriterien
  • Skalierung
  • Normierung
  • Ökonomie
  • Nützlichkeit
  • Zumutbarkeit
  • Unverfälschbarkeit
  • Fairness
Tags: Objektivität, Reliabilität, Testgütekriterien, Validität
Quelle: F26
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Was versteht man unter Validität und welche Arten können unterschieden werden?
Ein Test gilt dann als valide („gültig“), wenn er das Merkmal, das er messen soll, auch wirklich misst.
(angelehnt an Moosbrugger & Kelava, 2008, S. 13)

Die Validität ist im Hinblick auf die Praxis, das wichtigste Gütekriterium. Mit Hilfe der Validität lässt sich klären
  • wie sehr eine Test wirklich das zu messende Merkmal misst (~„Konstruktvalidität“) und
  • wie gut der Testkennwert „Verhaltensweisen“ außerhalb der Testsituation vorhersagen kann (~„Kriteriumsvalidität“).

Es lassen sich vier Arten der Validität unterscheiden
  • Inhaltsvalidität
  • Augenscheinvalidität
  • Konstruktvalidität
  • Kriteriumsvalidität

Näheres zur Validität im Rahmen der Lehrveranstaltungseinheiten zur klassischen Testtheorie und Faktorenanalyse.
Tags: Definition, Validität
Quelle: F34
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Was versteht man unter Validität?
Definition
Ein Test gilt dann als valide („gültig“), wenn er das Merkmal, das er messen soll, auch wirklich misst.
(angelehnt an Moosbrugger & Kelava, 2008, S. 13)

ABER:
Woran ist erkennbar welches Merkmal ein Test misst?
Anstatt von der „Validität eines Tests“ zu sprechen, sollte die Validität möglicher Interpretationen von Testergebnissen betrachtet werden.
(vergl. Moosbrugger & Kelava, 2008,S.136)
Tags: Validität
Quelle: F95
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Auf was können sich die verschiedenen Interpretationen eines Testergebnisses beziehen?
Verschiedene Interpretationen des Testergebnisses können sich beziehen auf
  • die Bewertung des Endergebnisses,
  • das Verallgemeinern des Ergebnisses,
  • die Extrapolation auf andere Bereiche,
  • das (kausale) Erklären und
  • mögliche Konsequenzen, die sich durch das Treffen von

Entscheidungen als Folge des Testergebnisses ergeben.
Vor der Validierung muss überlegt werden, welche der oben angeführten Bereiche betrachtet werden sollen.
Tags: Validität
Quelle: F96
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Welche Arten von Merkmalsdefinitionen können unterschieden werden?
(Validität)
Neben der Überlegung, welcher Bereich validiert werden soll, ist zu überlegen, auf welcher Definition das zu erfassende Merkmal basiert.
Moosbrugger & Kelava unterscheiden zwischen zwei Merkmalsdefinitionen
  • operational und
  • theoretisch.

Die Grenzen zwischen den beiden Definitionen sind allerdings fließend.

Operationale Merkmalsdefinition

Um eine operationale Merkmalsdefinition handelt es sich, wenn die Testaufgaben den interessierenden Anforderungsbereich direkt repräsentieren.
Ein operational definiertes Merkmal bezieht sich zunächst nur auf die spezifischen Test- bzw. Merkmalsinhalte.
z.B.:
  • Test zur Erfassung des Kurzzeitgedächtnisses
  • Fragebogen zur Einschätzung der Sicherheit von Atomkraftwerken

Theoretische Merkmalsdefinition
Bei theoretischen Merkmalsdefinitionen werden Theorien herangezogen, die spezifizieren (verdeutlichen), worauf bestimmte Unterschiede zwischen Personen zurückgeführt werden können und wie sich diese Unterschiede in den Testergebnissen ausdrücken.
z.B. formuliert Eysenck (1981) Annahmen darüber, in welchen neuronalen Strukturen sich Personen mit unterschiedlichen Ausprägungen der Persönlichkeitsdimension Extraversion unterscheiden. Daraus leitet er Unterschiede in bestimmten Erlebens- und Verhaltensweisen ab, auf die sich dann die Items, die zur Erfassung der Extraversion herangezogen werden, beziehen.
Tags: Merkmal, Merkmalsdefinition, Validität
Quelle: F97
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Welche Arten von Validität können unterschieden werden (im Überblick)? Welche weiteren Begriffe werden häufig im Zusammenhang mit Validität gebracht?
Im Wesentlichen werden vier Arten der Validität unterschieden
  • Inhaltsvalidität,
  • Augenscheinvalidität,
  • Kriteriumsvalidität und
  • Konstruktvalidität.

Weitere, häufig zu findende Begriffe im Zusammenhang mit Validität sind
  • Übereinstimmungsvalidität,
  • prognostische Validität,
  • diskriminante Validität und
  • konvergente Validität.
Tags: Validität
Quelle: F100
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Was versteht man unter Inhaltsvalidität?
Inhaltsvalidität bezieht sich darauf, inwieweit die Inhalte der Tests bzw. der Items, aus denen sich ein Test zusammensetzt, tatsächlich das interessierende Merkmal erfassen.
(vergl. Moosbrugger & Kelava, 2008, S.140)

Bei operationalisierten Merkmalen bezieht sich die Inhaltsvalidität vor allem auf die Verallgemeinerbarkeit der Testergebnisse. Es geht also darum, inwieweit die ausgewählte Items eine repräsentative Auswahl aus der Menge aller möglicher Aufgaben sind.
z.B. Wie gut decken die Fragen, die bei der Testtheorieprüfung gestellt werden, das vorgetragene Stoffgebiet ab?

Auch bei theoretisch definierten Merkmalen muss die Verallgemeinerung auf eine größere Menge von Aufgaben möglich sein. Zusätzlich muss angenommen werden können, dass unterschiedliche Antworten Unterschiede im interessierenden Merkmal erklären können.

Das bedeutet, es muss von den Antworten auf die Items auf das interessierende Merkmal geschlossen werden können.
Dies kann nur durch eine gute theoretische Fundierung und eine daran orientierte Itemkonstruktion gewährleistet werden.
Tags: Validität
Quelle: F101
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Was versteht man unter Augenscheinvalidität?
Augenscheinvalidität gibt an, inwieweit der Validitätsanspruch eines Tests vom bloßen Augenschein her einem Laien gerechtfertigt erscheint.
(Moosbrugger & Kelava, 2008 S.15)

Tags: Validität
Quelle: F104
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Was versteht man unter Konstruktvalidität? Wie wird diese untersucht?
Konstruktvalidität umfasst die empirischen Befunde und Argumente, mit denen die Zuverlässigkeit der Interpretation von Testergebnissen im Sinne erklärender Konzepte, die sowohl Testergebnisse als auch Zusammenhänge der Testwerte mit anderen Variablen erklären, gestützt wird.
(Messick, 1995, S.743, Übersetzung J. Hartig & A. Frey;
aus Moosbrugger & Kelava, 2008, S. 145)
Auf die Konstruktvalidität wird im Zuge der Faktorenanalyse nochmals eingegangen

Im Wesentlichen geht es darum, Testergebnisse vor dem Hintergrund eines theoretischen Konstrukts zu interpretieren.
Man unterscheidet zwischen
  • dem Bereich der Theorie und
  • dem Bereich der Beobachtung.

Der Bereich der Theorie beschäftigt sich mit nicht direkt beobachtbaren (=latenten) Konstrukten und deren Zusammenhängen. Im Idealfall sind diese Zusammenhänge durch Axiome formalisiert.
Korrespondenzregeln geben an, wie sich die theoretischen Zusammenhänge auf den Bereich des Beobachtbaren auswirken.
Bei diesen „Auswirkungen“ handelt es sich meist um Zusammenhänge zwischen manifesten Variablen mitunter aber auch um Unterschiede zwischen Gruppen.

Diese Zusammenhänge bzw. Unterschiede werden in weiterer Folge empirisch geprüft.
Stimmen die theoretische Vorhersagen mit den empirischen Beobachtungen überein, wird das als Bestätigung der Theorie als auch der Interpretation der Testkennwerte als individuelle Ausprägung auf dem theoretischen Konstrukt angesehen.
Für den Fall, dass eine relativ hohe Korrelation erwartet wird, spricht man von konvergenter Validität (z.B. Korrelation mit einem Test der dasselbe Konstrukt messen soll).
Falls man eine niedrige Korrelation erwartet, spricht man von diskriminanter Validität. (z.B. Korrelation mit einem Test, der ein anderes Konstrukt erfassen soll).

Weitere Methoden zur Untersuchung der Konstruktvalidität sind
  • Analysen von Antwortprozessen und
  • der Vergleich von theoretisch erwarteten Itemschwierigkeiten mit empirisch ermittelten.

Bei der Analyse von Antwortprozessen können Personen z.B. gebeten werden, bei der Bearbeitung der Aufgaben laut zu denken, um so Annahmen über Antwortprozesse zu erheben bzw. zu klären, ob sich die Antwortprozesse auf das gewünschte Konstrukt beziehen.
Tags: Validität
Quelle: F105
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Was versteht man unter Kriteriumsvalidität?
Kriteriumsvalidität bedeutet, dass von einem Testergebnis, auf ein für diagnostische Entscheidungen praktisch relevantes Kriterium außerhalb der Testsituation geschlossen werden kann. Kriteriumsvalidität kann durch empirische Zusammenhänge zwischen dem Testwert und möglichen Außenkriterien belegt werden. Je enger diese Zusammenhänge, desto besser kann die Kriteriumsvalidität als belegt gelten.
(Moosbrugger & Kelava, 2008, S. 156)

Von größter Bedeutung ist hierbei die Frage, welche Außenkriterien gewählt werden.
Die Auswahl sollte gut begründet und nachvollziehbar sein.
Kann ein theoretisch hergeleiteter Zusammenhang von Testergebnis und Außenkriterium empirisch untermauert werden, wird dadurch sowohl die Validität der theoriebasierten Testwertinterpretation als auch die Validität der diagnostischen Entscheidung unterstützt.

Außenkriterien können
  • zeitlich parallel existieren (Übereinstimmungsvalidität) oder
  • sich auf zukünftige Ausprägungen eins Merkmals beziehen (prognostische Validität).
Tags: Validität
Quelle: F110
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Wie kann die Kriteriumsvalidität berechnet werden? Welches Problem tritt dabei auf? Welche Formel muss hier angewendet werden?
Die praktische Berechnung der Kriteriumsvalidität erfolgt durch die Berechnung der Korrelation von Testergebnis (X) mit dem Außenkriterium (Y).

Problematisch dabei ist, dass die Validität durch zwei Messfehler „verdünnt“ wird. Sie fällt also aufgrund der Messfehler, die bei der Messung des Testergebnisses und des Außenkriteriums auftreten, geringer aus, als sie in „Wirklichkeit“ wäre.

Verdünnungsformeln
Um diesen Fehler auszugleichen, gibt es je nachdem welche(r) Messfehler theoretisch beseitigt werden soll, drei Verdünnungsformeln*

*die Verdünnungsformeln können natürlich auch im Zuge der Berechnung von Konstruktvaliditäten angewandt werden
Tags: Validität, Verdünnungsformel
Quelle: F113
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Die Korrelation eines Tests X mit einem Außenkriterium Y sei r(X,Y)=0.47. Es sei bekannt, dass die Reliabilität des Tests 0.64 und die des Außenkriteriums 0.49 beträgt.
Wie hoch wäre die Validität des Tests, wenn man das Außenkriterium fehlerfrei erheben könnte?
Tags: Validität, Verdünnungsformel
Quelle: F116
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Die Korrelation eines Tests X mit einem Außenkriterium Y sei
r(X,Y)=0.47. Es sei bekannt, dass die Reliabilität des Tests
0.64 und die des Außenkriteriums 0.49 beträgt.
Wie hoch wäre die Validität des Tests, wenn man das
Testergebnis fehlerfrei messen könnte?
Tags: Validität, Verdünnungsformel
Quelle: F117
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Die Korrelation eines Tests X mit einem Außenkriterium Y sei r(X,Y)=0.47. Es sei bekannt, dass die Reliabilität des Tests 0.64 und die des Außenkriteriums 0.49 beträgt.
Wie hoch wäre die Validität des Tests, wenn man sowohl den Test als auch das Außenkriterium fehlerfrei messen könnte?
Tags: Validität, Verdünnungsformel
Quelle: F118
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Wie kann eine Kosten-Nutzen-Abwägung eines Tests erfolgen?
Ist die Validität eines Tests bekannt, kann damit der Nutzen der Anwendung eines Tests zur Personenselektion ermittelt werden.

Hierfür können die sogenannten Taylor- Russell Tafeln herangezogen werden.
Anhand der Taylor Russell Tafeln ist für tabellierte Grund- und Selektionsraten sowie bei gegebener Validität des Tests ablesbar, wie hoch der Anteil „wirklich geeigneter“ Personen ist, sofern sie aufgrund des Testergebnisses als „geeignet“ angesehen werden.
Tags: Kosten-Nutzen, Taylor-Russell-Tafeln, Validität
Quelle: F119
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Was ist die Grundidee der Taylor-Russel Tafeln?
Die Grundidee der Taylor Russel Tafeln besteht darin, dass angenommen wird, dass ein Individuum über eine bestimmte Mindestausprägung des zu erhebenden Merkmals verfügen muss, um für eine bestimmte Anforderung geeignet zu sein.

Je nachdem wie hoch diese Mindestausprägung ist, ist nur ein gewisser Prozentsatz der „relevanten“ Population „wirklich geeignet“. Dieser Prozentsatz nennt sich Grundrate (GR) bzw. Grundquote (GQ)

Weiters wird aufgrund des Testergebnisses ein bestimmter Teil der getesteten Personen als geeignet betrachtet. Dieser Anteil nennt sich Selektionsrate (SR) oder Selektionsquote (SQ).

Anhand der Taylor Russell Tafeln ist für tabellierte Grund und Selektionsraten sowie bei gegebener Validität des Tests ablesbar, wie hoch der Anteil „wirklich geeigneter“ Personen ist, sofern sie aufgrund des Testergebnisses als „geeignet“ angesehen werden (rosa Bereich).
Tags: Taylor-Russell-Tafeln, Validität
Quelle: F120
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Was zeigt diese Grafik?
  • X-Achse: Testergebnis der Person
  • Y-Achse: Merkmalsausprägung: Das Merkmal das wir messen wollen (z.B. Eignung für das Psychologiestudium)
  • Gelb: idealisiertes Streudiagramm der gesamten Population
  • Rote gepunktete Linie: Die Personen müssen hinsichtlich der Merkmalsausprägung über der Linie liegen. (Grundquote)
  • - Rote Fläche: Leute die in Wirklichkeit geeignet sind.
  • Grüne gepunktete Linie: Wenn die Person hinsichtlich des Testergebnisses über dieser Linie liegen, dann heißt dies, dass diese Personen laut dem Test geeignet sind.
  • - Blaue Fläche: Leute die laut dem Test geeignet sind.

Es gibt einen Bereich/Gruppe an Personen die vom Test als  geeignet gewählt werden, aber eigentlich nicht wirklich geeignet sind.

Der Überschneidungsbereich (rosa) beinhaltet alle Personen die geeignet sind und der Test als geeignet auswählt. (Bedingte Wahrscheinlichkeit)
Tags: Taylor-Russell-Tafeln, Validität
Quelle: F125
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Inwiefern verändert die Validität die Form des Streudiagrams?
Die Validität bedingt die Form des Streudiagramms
  • Die Ellipse symbolisiert die Korrelation zwischen der X-Variable (Testergebnis) und Y-Variable (Außenkriterium, Merkmal).
  • Diese Validität ist die Kriteriumsvalidität.
  • - Ist die Validität 0, dann ist das Streudiagramm eher rund. (kein Zusammenhang zwischen Testergebnis und Außenkriterium.- Ist die Validität 0,9, dann wird die Ellipse immer dünner.Der Anteil derer die durch den Test ausgewählt werden und tatsächlich geeignet sind wird immer höher.

Tags: Taylor-Russell-Tafeln, Validität
Quelle: F127
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Was bedeutet ein Grundrate von 0,1?
Jeder 10. Ist geeignet (10% der Population).
(Taylor-Russel-Tafeln)
Tags: Taylor-Russell-Tafeln, Validität
Quelle: F128
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Es sei bekannt, dass 40 % jener Personen, die sich für eine
Stelle bewerben auch wirklich dafür geeignet sind. Zur
Auswahl der Personen wird ein Test mit einer Validität von
val=0.20 verwendet.

a) Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die aus 20
BewerberInnen aufgrund des Tests ausgewählte Person
wirklich für die ausgeschriebene Stelle geeignet ist?

b) Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eine geeignete
Person zu erhalten, wenn die Auswahl der Person nicht
aufgrund der Testergebnisse, sondern zufällig erfolgt?
a)
Lösung: GR= 0.40 SR=1/20=0.05 val=0.20
=> 0.57
b) Lösung: die Grundrate (hier 0.40)
Tags: Taylor-Russell-Tafeln, Validität
Quelle: F129
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Es sei bekannt, dass 40 % jener Personen, die sich für eine
Stelle bewerben auch wirklich dafür geeignet sind.
Wie hoch müsste die Validität sein, damit die
Wahrscheinlichkeit, dass eine aus 20 BewerberInnen
aufgrund des Tests ausgewählte Person, auch wirklich
geeignet ist, 95 % beträgt?
Lösung: GR=0.40 SR=1/20=0.05 % - Satz=0.95
=> val= 0.70
Tags: Taylor-Russell-Tafeln, Validität
Quelle: F132
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Welche Grundannahme ist bei der Berechnung der Validität oder Reliabilität eines verkürzten/verlängerten Tests zu berücksichtigen?
Bei der Verkürzung eines Tests darf die Validität und Reliabilität nicht größer werden (und umgekehrt). Falls dies bei der Berechnung trotzdem herauskommt, dann soll dies angemerkt werden.
Tags: Reliabilität, Validität
Quelle: F133
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Ein Test besteht aus 30 parallelen Items.
Die Reliabilität des Tests beträgt rel=0.67, die Validität ist 0.43.
Wie hoch ist die Validität, wenn man den Test um 10 parallele
Items verkürzt?
Tags: Validität
Quelle: F134
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Welche Rolle spielt die Itemtrennschärfe bei der Validität eines Tests?
Die Validität eines Tests hängt davon ab wie valide die einzelnen Items sind, aber auch von der Itemtrennschärfe. – siehe Verdünnungsformel.

Also wenn alle Items exakt die gleiche Eigenschaft messen ist dies nicht besser sondern verschlechtert die Validität. D.h. das Messen einer einzelnen Eigenschaft ist nicht sinnvoll für Vorhersagen.

Es wurde ein Quotient entwickelt, der einem hilft einen Test (für eine Skala) zu verkürzen, aber dabei die Validität möglichst hoch zu halten.
Die Validität kann man mit Hilfe der Faktorenanalyse erhalten: die Ladung (Konstruktvalidität)


Verdünnungsparadoxon
Eine interessante Erkenntnis bringt die Berechnung des Zusammenhangs von Itemtrennschärfe, Itemvalidität und der Validität des Gesamttests.

Zwar steigt die Validität eines Tests, wenn die einzelnen Items valider sind, jedoch nimmt die Testvalidität mit höher werdender Itemtrennschärfe ab.
Demnach sollte die Itemtrennschärfe eines Items nicht hoch sein.

Liegt pro Item sowohl eine Schätzung der Itemvalidität als auch die Itemtrennschärfe vor, kann der Quotient (Qi) aus den beiden als Kriterium dafür verwendet werden, welche Items bei einer geplanten Testverkürzung aus einem Test entfernt werden können, um die Testvalidität trotzdem größt möglich zu halten.

Es wird die gewünschte Anzahl von Items mit den geringsten Quotienten entfernt.
Tags: Itemtrennschärfe, Validität, Verdünnungsformel
Quelle: F220
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Welchen Einfluss hat die Stichprobe bei der klassischen Testtheorie auf folgende Kennwerte:
- Itemschwierigkeit
- Itemvarianz
- Reliabilität
- Validität
Itemschwierigkeit
Je besser die Stichprobe an der die Schwierigkeit eines Items erhoben wird, desto leichter erscheint das Item. Aber auch der Vergleich des Schwierigkeitsverhältnisses zweier Items hängt von der Stichprobe ab.

Itemvarianz
Die größte Varianz kann bei mittelschweren Items erzielt werden. Je schwerer (oder leichter) ein Item wird, umso geringer ist die Varianz aufgrund von Boden- und Deckeneffekten.
z.B. : Dichotome Items: Extrem leichte (immer gelöste) oder extrem schwere (nie gelöste) Items, haben eine Varianz von 0.

Reliabilität

Validität

Da wir gezeigt haben, dass die Reliabilität von der Stichprobe abhängt, hängt auch die Validität von der Stichprobe ab.
Tags: Itemschwierigkeit, Itemvarianz, Klassische Testtheorie, Reliabilität, Validität
Quelle: F225
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Die Korrelation eines Tests zur Messung der Konzentrationsfähigkeit (X) mit einem Außenkriterium „Konzentrationsleistung in der Schule“ (Y) sei r(X,Y)=0.35 ... vâl
Es sei bekannt, dass die Reliabilität des Tests 0.89 und die des Außenkriteriums 0.54 beträgt.

Wie hoch wäre die Validität des Tests, wenn man das Außenkriterium (Y) fehlerfrei erheben könnte?
Tags: Berechnung, Validität
Quelle: Tutorium 2
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Die Korrelation eines Tests zur Messung der Konzentrationsfähigkeit (X) mit einem Außenkriterium „Konzentrationsleistung in der Schule“ (Y) sei r(X,Y)=0.35 ... vâl
Es sei bekannt, dass die Reliabilität des Tests 0.89 und die des Außenkriteriums 0.54 beträgt.

Wie hoch wäre die Validität des Tests, wenn man das Testergebnis (X) fehlerfrei erheben könnte?
Tags: Berechnung, Validität
Quelle: Tutorium 2
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Die Korrelation eines Tests zur Messung der Konzentrationsfähigkeit (X) mit einem Außenkriterium „Konzentrationsleistung in der Schule“ (Y) sei r(X,Y)=0.35 ... vâl
Es sei bekannt, dass die Reliabilität des Tests 0.89 und die des Außenkriteriums 0.54 beträgt.

Wie hoch wäre die Validität des Tests, wenn man Testergebnis (X) und Außenkriterium (Y) fehlerfrei erheben könnte?
Tags: Berechnung, Validität
Quelle: Tutorium 2
Kartensatzinfo:
Autor: coster
Oberthema: Psychologie
Thema: Testtheorie
Schule / Uni: Universität Wien
Ort: Wien
Veröffentlicht: 12.06.2013
Tags: SS2013, Wimmer
 
Schlagwörter Karten:
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