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Alle Oberthemen / Wirtschaftsinformatik / Software-Engineering

Anforderungsermittlung (68 Karten)

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Warum gewinnt Anforderungsermittlung an Bedeutung?
  • Steigende Bedeutung von softwareintensiven Systemen mit wachsenden Funktionsumfängen, engerem Integrationsbedarf mit anderen Systemen sowie differenzierter Nutzung
  • Herausforderung, innovative, individuelle und komplexe
  • softwareintensive Systeme schneller, besser, günstiger auf den Markt zu bringen
  • Scheitern von Projekten aufgrund mangelhafter
  • Anforderungsspezifikationen
  • Signifikante Kostensteigerung für die Beseitigung von
  • Anforderungsfehlern im späteren Verlauf der Entwicklung
Tags:
Quelle: Foliensatz 05 S. 5
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Welche Herausforderungen ergeben sich bei der Entwicklung von softwareintensiven Systemen?
  • steigende Komplexität
  • steigender Kostendruck
  • kürzere Entwicklungszeit
  • softwarebasierte Innovation (SW as Innovationstreiber)
  • steigender Qualitätsanspruch
Tags:
Quelle: Foliensatz 05 S. 7f.
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Was sind die Dimensionen des Requirements Engineering?
  • Inhalt
  • Übereinstimmung
  • Dokumentation
Tags:
Quelle: Foliensatz 05 S. 17
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Welche Ziele verfolgt das Requirements Engineering?
kooperativer, iterativer, inkrementeller Prozess

Ziele
  • alle Anforderungen im erforderlichen Detailgrad identifizieren & verstehen
  • Übereinstimmung der involvierten Stakeholder über Anforderungen
  • Anforderungen vorschriften- / spezifikationskonform dokumentiert/spezifiziert
Tags:
Quelle: Foliensatz 05 S. 18
5
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Was ist eine Anforderungen und welche Arten gibt es?
  • Bedingung/Eigenschaft, die System/Person zur Problemlösung oder Zielerreichung benötigt
  • Bedingung/Eigenschaft, die System/Systemkomponente aufweisen muss, um Vertrag zu erfüllen oder Standard, Spezifikation zu genügen
  • dokumentierte Repräsentation einer Bedingung/Eigenschaft
  • wie oben definiert

Arten:
  • funktionale A (bereitzustellende Funktion/Service)
  • Qualitätsanforderung (qualitative Eigenschaft)
  • Rahmenbedingung (org./techn. Einschränkung zur Produktentwicklung)

Tags:
Quelle: Foliensatz 05 S. 20f.
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Was ist der Unterschied zwischen strukturierter Analyse und essenzieller Systemanalyse?
strukturierte Analyse
  • basierend auf IST-System/Prozess
  • Anforderungen an zu entwickelndes System definieren (SOLL)
  • Ziel: vorhandene Systeme/Prozesse automatisieren/ersetzen

essenzielle Systemanalyse
  • Weiterentw. der SA mit zusätzlicher Unterscheidung der Essenz eines Systems & seiner Inkarnation
  • Essenz = Summe aller wahren Anforderungen (= unabhängig von der Realisierung des Systems)
  • Inkarnation = Gesamtheit aller Elemente zur Realisierung der Esssenz
  • Vorteil
  • →unabhängig von Technologieänderungen, geringere Größe der Essenz führt zu besserer Verständlichkeit/Änderbarkeit, Alt- und Neusystem unterscheiden sich wenig
Tags:
Quelle: Foliensatz 05 S. 28ff.
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Was ist das phasenbezogene Requirements Engineering ?
  • RE ist in vielen Lebenszyklus- & Prozessmodellen eine Phase
  • liefert Anforderungsspezifikation als Ergebnis
  • Ermittlung der Anforderungen für jedes Projekt neu
  • 2 Arten: sequenzielle Entwicklung, parallele Entwicklung
Tags:
Quelle: Foliensatz 05 S. 32
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Nenne Nachteile von SA, ESA und phasenbezogenem RE!
  • keine Kontinuität (fehlende Aktualisierung der Anforderungen)
  • Notwendigkeit von IST-Analysen (hoher Aufwand)
  • keine systematische Wiederverwendung von Anforderungen
  • Produktfokussierung (Anforderungen von Projekt zu Projekt unterschiedlich)
Tags:
Quelle: Foliensatz 05 S. 34
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Was ist kontinuierliches Requirements Engineering?
Konzeption des RE als phasen- oder projektübergreifende Aktivität mit folgenden Aufgaben
  • kontinuierliche Einbeziehung aller relevanten Stakeholder
  • kontinuierliche Dokumentation der relevanten Veränderungen in der Realität auf einer konzeptuellen Ebene

Vorteile
  • systematischer Lernprozess (Bildung einer Anforderungsbasis)
  • Anforderungen sind immer aktuell (Aktualität und Marktbezug)
  • kürzere Produktentwicklungszeiten (Wegfall IST-Analyse)
  • Projektübergreifende Wiederverwendung
  • klare Zuständigkeiten
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Erläutere das Rahmenwerk der Anforderungsermittlung!
Rahmenwerk definiert strukturelle Bestandteile des RE-Prozesses um ein überprüfbares Ziel zu erreichen:

Systemkontext mit 4 Kontextfacetten
Gegenstands-, Nutzungs-, IT-System-, Entwicklungsfacette

3 iterativ-inkrementelle Kernaktivitäten
Dokumentation, Gewinnung, Übereinstimmung

2 Querschnittsaktivitäten
Validierung, Management

3 Arten von Anforderungsartefakten
Ziele, Szenarien, lösungsorientierte Anforderungen
Tags:
Quelle: Foliensatz 05 S. 39ff.
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Erläutere den Zusammenhang zwischen Systemkontext, Systemgrenze und Kontextgrenze! Welche Bedeutung nimmt der Kontext ein?
Systemkontext
  • Teil der Umgebung eines Systems für die Definition & das Anforderungsverständnis
  • 4 Facetten (siehe RE-Rahmenwerk)

Systemgrenze
  • Trennt geplantes System von Umgebung ab
  • grenzt von den Umgebungsteilen ab, die durch Entwicklungsprozess nicht beeinflusst werden können

Kontextgrenze
  • Trennung relevanter Teil der Umgebung von irrelevantem
  • irrelevanter Teil hat keinen Einfluss auf Entwicklung

Kontextbedeutung
Kontext für Bedeutung einer dokumentierten Anforderung wichtig
→ Beeinflussung der Interpretation, geeignete Strukturierung/Dokumentierung
Tags:
Quelle: Foliensatz 07 S. 6f.
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Was sind die Vorteile der Kontextstrukturierung?
  • verbesserte Identifikation relevanter Kontextaspekte
  • Dokumentation von Kontextaspekten wird systematisiert und erleichert
  • Fokussierung auf bestimmte Aspekte unterstützt die RE-Aktivitäten
Tags:
Quelle: Foliensatz 07 S. 10
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Welche Strukturierungsprinzipien gibt es für den Kontextbegriff?
Kontextfacetten (siehe RE-Rahmenwerk)

Klassifikationstypen der Kontextaspekte in den jeweiligen Facetten:
  • Anforderungsquellen:
  • Ursprung aller Anforderungen an das geplante System; Stakeholder, Dokumente, IST-Systeme
  • Betrachtungsgegenstände
  • Personen, Gegenstände, Begriffe, Prozesse aus verschiedenen Facetten (z.B. Benutzer, Bauteile, Messgrößen)
  • Eigenschaften & Beziehungen der Betrachtungsgegenstände
  • Identifikation von BG reicht meist nicht aus
Tags:
Quelle: Foliensatz 07 S. 11ff.
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Erkläre den besonderen Zusammenhang zwischen Anforderungsquelle (AQ) & Betrachtungsgegenstand (BG)!
  • jede AQ gehört zum Kontext,
  • kann Person, Dokument, System sein, aber auch gleichzeitig BG!

AQ <> BG
Domänenexperte als AQ liefert wichtige Infos über System, ist aber kein BG, da das System keine Infos über ihn speichert

AQ == BG
Systemnutzer als AQ liefert Anforderungen & ist gleichzeitig BG, da das System Infos über ihn speichert
Tags:
Quelle: Foliensatz 07 S. 15
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Nenne Beispiele für die Kombination der beiden Strukturierungsprinzipien des Kontextbegriffs!
AQ = Anforderungsquelle
BG = Betrachtungsgegenstände
EBG = Eigenschaften/Beziehungen der Betrachtungsgegenstände
Gegenstandsfacette:
  • AQ: Domänenexperte, Juristen, Referenzmodelle, IST-Systeme
  • BG: Kunden /Lieferanten über die Daten gespeichert werden, Konsum-/Produktionsgüter, Temperatur, Geschwindigkeit, Geschäftsprozesse
  • EBG: Kundendaten, Produkteigenschaften, gesetzl. Vorgaben

IT-Systemfacette:
  • AQ: Systemarchitekt, IT-Management, Technologieberater, Referenzarchitektur
  • BG: Hardware-/Softwarekomponenten, IT-Strategie, Betrieb/Wartung
  • EBG: techn. Daten von Komponenten, Betrieb

Nutzungsfacette:
  • AQ: direkte/indirekte Nutzer, Experten, Standards, ähnliche Systeme
  • BG: Nutzergruppen, Art der UI, Nutzungsabläufe
  • EBG: Beziehungen zwischen Nutzungsabläufen/-gruppen, Beziehung zu IT-System-/Gestaltungsfacette

Entwicklungsfacette
  • AQ: Prozessingenieur, -manager, Entwicklungsstandards, Best Practise
  • BG+EBG: Entwicklungsumgebung/-prozess (Werkzeuge, Artefakte, Rollen), Prozess-/Produktqualität, Schnittstellen von Entw.prozessen


Tags:
Quelle: Foliensatz 07 S. 17-23
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Erläutere Ziel und Bedeutung der Dokumentation! Nenne Beispiele für zu dokumentierende Informationen!
Ziel:
wichtige Infos festhalten, die aus anderen Aktivitäten des RE hervorgehen:
  • Gewinnung, Übereinstimmung, Validierung, Management, Doku-Erstellunge selbst

Bedeutung:
  • Persistenz
  • gemeinsame Informationsbasis
  • fördert Kommunikation
  • fördert Objektivität
  • Einarbeitung neuer Mitarbeiter
  • Vermindert Abhängigkeit von Wissensträgern
  • Reflexion-Unterstützung

Beispiele:
Änderungsanträge, Stakeholder-Argumente, Abweichung von Vorschriften, Alternative Konfliktlösung, benutzte Anforderungsquellen oder Kontextaspekte
Tags:
Quelle: Foliensatz 08 S. 6ff.
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Was ist eine Spezifikation?
ist eine spezifische Ausprägung der Dokumentation, bei der das Artefakt zusätzlichen definierten Vorschriften unterliegt

Arten von Vorschriften:
  • allgemeine Doku-Vorschriften (für Protokollierung, Änderungsanträge, Entscheidungen)
  • Doku-V. für Anforderungen (Wie Dokumentieren in Abhängigkeit vom Verwendungszweck, Dokuformen, Detaillierungsgrad, Abweichungsumfang)
  • Spezifikations-V. für Anforderungen (Merkmale/Eigenschaften, Einschränkung der Vorschriften, zusätzliche Kriterien wie Qualität)
Tags:
Quelle: Foliensatz 08 S. 10ff.
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Was sind die Qualitätskriterien für Anforderungsartefakte?
  • Vollständigkeit
  • Nachvollziehbarkeit
  • Korrektheit
  • Eindeutigkeit
  • Verständlichkeit
  • Konsistenz
  • Überprüfbarkeit
  • Bewertet
  • Aktualität
  • Atomarität
Tags:
Quelle: Foliensatz 08 S. 14ff.
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Was sind natürlichsprachliche Anforderungern?
= Anforderung in natürlicher Sprache
  • 3 Perspektiven (Struktur, Funktion, Verhalten) werden vermischt
  • Vermischung von Qualitäts- und funktionalen Anforderungen (sollten aber getrennt werden, wenn sie dieselbe Funktionalität betreffen!)

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Beschreibe, was Anforderungsdokumente sind!
= fassen einzelne Anforderungen zusammen und verwalten sie
  • unterscheiden sich in Inhalt und Detaillierung des Inhalts
  • dienen als Kommunikationsmedium, Ausgangspunkt für Architekturentwurf, Verhandungsgrundlage, Vorlage für Benutzerhandbücher
  • Typen: SystemAD, SoftwareAD, HardwareAD
  • deutscher Raum: Lastenheft(Was?), Pflichtenheft(Wie?)
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Welche Vor- und Nachteile hat die natürlichsprachlicher Dokumentation?
+ Universell
+ Flexibel
+ leicht anwendbar

- Unterspezifikation
- Besonderheiten in der natürlichen Sprache (lexikalische, syntaktische, semantische, referentielle Mehrdeutigkeit, Vagheit und Generalität von Begriffen)
Tags:
Quelle: Foliensatz 08 S. 28ff.
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Welche Techniken zur Verbesserung der Eindeutigkeit von natürlichsprachlichen Anforderungen können eingesetzt werden?
  • Glossar (Sammlung von Fachbegriffen + spezifische Bedeutung)
  • syntaktische Anfoderungsmuster (wiederverwendbares Wissen über Formulierung dokumentieren, Vorgabe der Syntax)
  • Normsprache (eingeschränkte Grammatik und definierte Menge von Begriffen)
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Was ist IEEE 830-1998?
= Referenzstruktur für Anforderungsdokumente, speziell Software Requirements Specification

Struktur
1. Introduction
  • Purpose (Systemzweck, Spezifikationszweck)
  • Scope (Systemname, Systemzweck, Ziele, Erwartungen)
  • Definitions (Begriffe, ...)
  • References (referenzierte Dokumente)
  • Overview (Überblick über Inhalt und Struktur)

2. General Descriptions
  • Product Perspective (Abhängigkeiten, Schnittstellen)
  • Product Functions (Systemfunktionalität)
  • User Characteristics (Benutzereigenschaften)
  • General Constraints (Systemeinschränkung)
  • Assumptions and Dependencies (Annahmen, Auswirkungen bei Änderung)

3. Specific Requirements
  • Functional Requirements
  • External Interface Requirements
  • Performance Requirements
  • Design Constraints
  • Attributes
  • Other Requirements
Tags:
Quelle: Foliensatz 08 S. 38-44
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Was sind konzeptuelle Modelle? Welche allgemeinen Eigenschaften weisen Modelle auf?
  • SW-Entw. nutzt keine physischen sondern grafische Modelle, da SW nicht gegenständlich
  • → werden als konzeptuelle M bezeichnet
  • können auch als Design oder Implementierungsartefakte verwendet werden

Eigenschaften:
  • Verkürzung (Selektion, Verdichtung)
  • Erweiterung
  • Bedeutungsänderung
  • Hervorhebung
Tags:
Quelle: Foliensatz 09 S. 9ff.
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Was ist Semiotik und welche Bedeutung hat sie für die SW-Entwicklung?
Theorie vom Wesen,Entstehung und Gebrauch von Zeichen
  • Syntaktik
  • Semantik
  • Sigmatik
  • Pragmatik


Bedeutung
Sprechen Anforderungsermittler, Fachpersonal & SW-Entwickler die gleiche Sprache?
Tags:
Quelle: Foliensatz 09 S. 15/18
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Welche Vorteile bringen Referenzstrukturen für Anforderungsdokumente?
  • Erprobte Strukturen
  • Referenz für Vollständigkeit
  • Konzentration auf die Inhalte
  • Gleiche Informationen am gleichen Ort
  • Werkzeugunterstützung
Tags:
Quelle: Foliensatz 08 S. 37
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Welchen Zweck dient die Attributierung von Anforderungen? Welche Kategorien gibt es?
  • Strukturierung von Informationen bezüglich einer Anforderung
  • erfolgt durch Attributname, Semantik, Wertebereich, Wertesemantik
  • Attributierungsschema = Vorgabe für Klasse von Anforderungen

Kategorien
  1. Identifizierbarkeit
  2. Kontextbeziehungen
  3. Dokumentationsaspekte
  4. Inhaltsaspekte
  5. Übereinstimmungsaspekte
  6. Validierungsaspekte
  7. Managementaspekte (Statusattribute, Managementattribute)
Tags:
Quelle: Foliensatz 08 S. 47ff.
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Welche Qualitäten weisen konzeptuelle Modelle auf?
  • syntaktische Qualität ("Qualität der Form")
  • Semantische Qualität ("Qualität der Bedeutung")
  • Validität, Vollständigkeit
  • Pragmatische Qualität ("Qualität der Verwendung")
Tags:
Quelle: Foliensatz 09 S. 20f.
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Erläutere übliche Anforderungsperspektiven (AP)!
  • fachliche AP (was potenzielle Benutzer wollen, Doku lösungsneutral)
  • systemische AP (was die Entwickler bauen sollen, Doku lösungsorientiert)
Tags:
Quelle: Foliensatz 09 S. 27
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Beschreibe die 3 traditionellen Perspektiven und ihre Modelle, die zur Beschreibung lösungsorientierter Anforderungen eingesetzt werden!
Datenperspektive
  • Fokus: statische Datenstruktur
  • Modelle: ER-Modell, Klasendiagramm

Funktionsperspektive
  • Fokus: Datenmanipulation durch Funktionen, Transformation von Eingaben in Ausgaben
  • Modelle:  Datenfluss-, Aktivitäts-, Sequenzdiagramme, GP-Modell

Verhaltensperspektive
  • Fokus: Systemreaktion auf externe Ereignise, Zustandsänderungen
  • Modelle: Zustandsautomaten, Zustandsdiagramme, Petrinetze
Tags:
Quelle: Foliensatz 09 S. 32ff.
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Nenne Vor- und Nachteile von UML
+ einheitliche Notation für alle Aspekte
+ Referenzen und Beziehungen möglich
+ Einheitliche Toolunterstützung
+ Erweiterungsmöglichkeit mittels Profile (Stereotypen/Tags) möglich

- Für einige Modellierungsaufgaben nicht ideal geeignet, da spezifische Ausdrucksweisen fehlen
- Zusammenspiel der Notationselemente bedarf Definition der Benutzer, da nicht spezifiziert
- e.g. Use Cases und Klassen
- e.g. Klassen und Akteure
Tags:
Quelle: Foliensatz 09 S. 54
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Welche Werkzeuge können bei der Anforderungsermittlung und beim -management eingesetzt werden?
Anforderungsermittlung
  • Fokus auf Kommunikation: Interviews, Brainstorming (= eher Techniken)
  • Visualisierung kann dabei unterstützen: Papier Prototyp, Sketches, UI Prototyp
  • → Softskills, Domänenwissen & Technologieverständnis des Business Analysten/Requirements Engineers gefordert

Anforderungsmanagement
  • Dokumentation
  • Ordnen
  • Planen
Tags:
Quelle: Foliensatz 10 S. 5f.
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Welche Probleme ergeben sich bei unzureichendem Werkzeugeinsatz für Anforderungsermittlung?
  • unterschiedl. Sichtenbildung fast nicht möglich
  • Änderungen an Anforderungen/Artefakten schwer abzubilden/nachvollziebar
  • aussagekräftige Attributierung & deren Auswertung aufwendig
  • Integration Anforderungsmodelle schwer realisierbar
  • konsistente Zusammenarbeit & Austausch schwierig (parallele Releases)
  • konsistenter/kontrollierter Zugriff auf Anforderungen nicht zu gewährleisten
Tags:
Quelle: Foliensatz 10 S. 9f.
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Welche Funktionalität können Werkzeuge aufweisen?
  • Anforderungen erfassen/dokumentieren: Text, Grafiken, Modelle
  • Anforderungen verwalten: Attributieren (Metadaten), um zu ordnen
  • Anforderungen publizieren: Anforderungsversionen für Stakeholder zugänglich machen
  • Qualität von Anforderungen sichern: Reviews, Metriken,
  • Konfigurationsmanagement

Werkzeugklassen
  • spezifische Werkzeuge
  • integriertes Anforderungsmanagement
  • Tool Chain (Werkzeugintegration Projektrollenübergreifend)
Tags:
Quelle: Foliensatz 10 S. 13
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Welche Kriterien werden bei der Werkzeugauswahl genutzt und welche Schwierigkeiten ergeben sich bei der Auswahl?
funktionale Kriterien
  • Welcher Prozess, welche Dokuformen sollen verwaltet werden, Versions-/Änderungskontrolle
  • Text

nichtfunktionale Kriterien
  • Wie viele Projekte, Umfang, Performance, Scalability
  • technische Umgebung
  • Benutzerakzeptanz, Stakeholder
  • Erfahrungen im Anforderungsmanagement
  • Preismodell
  • Herstellerrisiko

Schwierigkeiten
  • Größe und Volatilität des Werkzeugmarktes
  • Benutzerpräferenzen/-erfahrungen
  • Vielfältige Kriterien für die Werkzeugeignung
  • Verschiedener Fokus der Hersteller/Produkte
  • Man merkt den Ursprung/Stärken der Produkte/Hersteller
Tags:
Quelle: Foliensatz 10 S. 17ff.
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Welche Sichten fließen in den Bewertungsrahmen für RE-Werkzeuge ein?
  • Benutzersicht (z.B. Bedienbarkeit, Mehrbenutzerfähigkeit)
  • Anbietersicht ( Service/Marktposition/Flexibilität des Herstellers)
  • betriebswirtschaftliche Sicht (Kosten)
  • Produktsicht (Produktfunktionalitäten)
  • technische Sicht (z.B. Integrationsbedingungen)
  • Prozesssicht (methodische Unterstützung des Werkzeugs)
  • Projektsicht (Umfang der Projektplanungsunterstützung)
Tags:
Quelle: Foliensatz 10 S. 23f.
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Nenne einige Werkzeughersteller und ihre Produkte!
monolithische, schwergewichtige Werkzeuge:
  • IBM: RequisitePro, Doors
  • HP: Quality Center
  • Serena: RTM
  • Borland: CaliberRM

leichtgewichtige Werkzeuge, Integration im Vordergrund:
  • Polarion Requirements
  • Visure Solutions: IRQA
  • IBM: Requirements Composer
  • Sparx Systems: Enterprise Architect

Modellierungswerkzeuge:
  • IBM: Rational Software Architekt
  • Sparx Systems: Enterprise Architect
  • NoMagic: MagicDraw
Tags:
Quelle: Foliensatz 10 S. 26f.
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Was sind Zweck und Gegenstand der Gewinnung als Kernaktivität?
Zweck:
  • inhaltl. Anforderungen an das System vollständig verstehen
  • Ideen/konkrete Anforderungen müssen aktiv aus IST-System/Stakeholdern/Doku erarbeitet werden
  • fördert Kreativität durch Kombination verschiedener Ideen

Gegenstand:
  • 3 Teilziele: AQ identifizieren, existierende Anfoderungen gewinnen, innovative A. gewinnen
  • 3 Anforderungsarten: existierende A., innovative A., Rahmenbedingungen
  • Betrachtungsgegenstände ähnlich zu AQ identifiziert

Tags:
Quelle: Foliensatz 11 S. 6f.
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Wie werden potenzielle Anforderungsquellen (AQ) im Rahmen der Gewinnung identifiziert?
→ potenzielle AQ aus Systemkontext durch iteratives Vorgehen identifizieren, anschließend deren Relevanz bestimmen

Identifizierung (getrennt für jede der 4 Kontextfacetten):
1. Stakeholder durch Checklisten nach weiteren AQ befragen
2. Dokumente durch perspektivisches Lesen nach AQ durchsuchen
3. 1. und 2. mit neuen Stakeholdern durchführen

Relevanzbestimmung (Gruppentechnik, getrennt für jede der 4 Kontextfacetten):
  • jeder Stakeholder erhält bestimmte Relevanzpunkte, die er auf die AQ verteilen kann
  • relative Relevanz einer AQ = Summe ihrer Relevanzpunkte

Tags:
Quelle: Foliensatz 11 S. 8ff.
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Wie werden existierende Anforderungen gewonnen?
  • Interviews, Workshops, schriftl. Befragung von Stakeholdern
  • perspektivisches Lesen und analysieren von Dokumenten
  • IST-Systeme: Interviews mit Nutzern, Fehlerberichte, Systemverhalten
Tags:
Quelle: Foliensatz 11 S. 11
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Wie werden innovative Anforderungen im Rahmen der Gewinnung entwickelt?
müssen in einem kreativen Prozess entwickelt werden, da nicht ableitbar oder erfragbar

Beispiel
  • Brainstorming
  • Brainwriting
  • Karteikarten
Tags:
Quelle: Foliensatz 11 S. 12
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Was sind die Merkmale des Interviews als Gewinnungstechnik? Welchen Nutzen hat es?
Arten: Exploratives I., standardisiertes I., Einzel/Gruppeninterview

Fragetypen: geschlossene/offene Fragen

kritische Erfolgsfaktoren:
  • Kommunikative Fähigkeiten des Interviewers
  • Suggestivfragen vermeiden
  • Ziel klar definieren und dem Interviewten verständlich mitteilen
  • Terminologie konsistent verwenden
  • Interviewpartner kennen

Nutzen für die Gewinnung von Anforderugnen:
standardisiertes I. vergleichbar mit der Relevanzbestimmung von AQ; I. dienen oft der Vorbereitung von Workshops; Synergien in Gruppeninterviews; für innovative A. nur mäßig geeignet
Tags:
Quelle: Foliensatz 11 S. 16f./24
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Beschreibe den Ablauf eines Interviews!
Vorbereitung:
  • Ziel explizit definieren
  • Teilnehmer zielbezogen auswählen, informieren
  • ungestörte, ausreichend große Umgebung
  • beide Fragetypen verwenden, konkret, keine Suggestivfragen
  • Interviewer: Infos sammeln, Betriebsratgenehmigung, gemeinsames Verständnis bei mehreren Interviewern

Durchführung:
  • Eröffnung: Ziel/Hintergrund zusammenfassen, Verwertung erklären
  • Arbeitsteil: Rückmeldung geben, nonverbale K. beachten, Pausen, Ergebnisse dokumentieren
  • Abschluss: erhaltenes Wissen zusammenfassen, Bedeutung erläutern, Danke sagen

Nachbereitung:
  • Protokoll; gewonnene Anforderungen explizit dokumentieren
  • offene Punkte -> To-Do
  • Prüfung/Bestätigung der Ergebnisse durch Interviewten
  • Konflikte identifizieren
Tags:
Quelle: Foliensatz 11 S. 18ff.
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Wie läuft ein Workshop ab?
Eröffnung:
  • Ziel, Agenda, geplante Ergebnisse vorstellen
  • Techniken erläutern, Regeln festlegen

Arbeitsteil
  • Agenda & Regeln einhalten
  • Zwischen-/Endergebnisse & Entscheidunge protokollieren

Abschluss:
  • offene Punkte festhalten & weiteres Vorgehen, Rückmeldung ermöglichen

Nachbereitung:
  • Ergebnisse konsolidieren, bestätigen lassen
  • Protokoll verteilen und genehmigen lassen
Tags:
Quelle: Foliensatz 11 S. 28ff.
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Wie lässt sich Übereinstimmung charakterisieren?
  • Konflikt im RE besteht, wenn die Bedürfnisse von Stakeholder/-gruppen  an das geplante System sich widersprechen oder nicht alle Bedürfnisse berücksichtigt werden können

Übereinstimmung verfolgt 4 Teilziele
1. Konflikte identifizieren
treten in allen RE-Aktivitäten auf, nicht immer sichtbar, können zusammengefasst werden

2. Konfliktursachen analysieren: Bestimmung des Konflikttyps

3. Konfliktauflösung durch 3 Strategien
Verhandlung, kreative Lösung, Entscheidung

4. Konfliktauflösung & Begründung dokumentieren

Unterstützung durch Techniken: Win-Win-Ansatz, Interaktionsmatrix
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Beschreibe die möglichen Konfliktypen in der Konfliktanalyse!
Sachkonflikt
Stakeholder falsch/unvollständig über Anforderungen informiert oder Bedeutung anders interpretiert

Interessenkonflikt
Interessen/Ziele von Stakeholdern widersprechen sich

Wertekonflikt
Stakeholder bewerten Anforderungen unterschiedlich/messen ihnen andere Bedeutung bei (abhängig von Erfahrung, Religion, Ideale, Ausbildung etc)

Beziehungskonflikt

Strukturkonflikt
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Erläutere die 3 Strategien zur Konfliktauflösung!
Verhandlung
Durch Argumentation die andere Konfliktpartei überzeugen (oder Kompromiss); langwierig!

kreative Lösung
Lösungsentwicklung, die unabhängig von den bisherigen Standpunkten ist; beide Parteien gewinnen, ist allerdings zeitaufwendig und hat Nebeneffekte

Entscheidung
ressourcenaufwendige Einigung vermeiden durch Abstimmung/Auftraggeber/übergeordnete Instanz; ist schnell, kostet aber Motivation der Beteiligten, da sie ignoriert werden

Was ist für welchen Konflikt geeignet? siehe Foliensatz 12 S. 20!
Tags:
Quelle: Foliensatz 12 S. 17ff.
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Wie können Sach-, Interessen, und Wertekonflikte am Besten aufgelöst werden?
Sachkonflikte
Verhandlung: gut, da Informationsaustausch
kreative Lösung: nicht geeignet, da die Lösung auf unvollständigen/falschen Infos basieren würde
Entscheidung: nicht geeignet, da Risiko einer Fehlentscheidung

Interessenkonflikte
Verhandlung: sehr gut, da Gemeinsamkeiten/Konsens möglich
kreative Lösung: bedingt geeignet, da die Lösung unterschiedliche Interessen vereinigen müsste
Entscheidung sehr gut geeignet, besonders wenn Verhandlung ergebnislos

Wertekonflikte
Verhandlung: bedingt geeignet, da persönliche Werte kaum verhandelbar
kreative Lösung: sehr gut, wenn Projektressourcen gegeben
Entscheidung: bedingt geeignet, unvereinbare Werte, Sensibilität gefordert!
Tags:
Quelle: Foliensatz 12 S. 21ff.
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Welche Infos sind nötig, um Konfliktlösungen zu dokumentieren und die Nachvollziehbarkeit zu garantieren?
  • Positionen (Standpunkte) der Konfliktparteien
  • Zentrale Argumente für und gegen eine Position
  • Revisionen
Tags:
Quelle: Foliensatz 12 S. 24
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Was ist das Prinzip des Win-Win-Ansatzes?
Jeden Beteiligten zum Sieger machen, um damit
Vertrauen und Kompromissbereitschaft zu erzeugen

3 Situationen: Win-Lose, Lose-Lose, Win-Win

unterstützt die Strategien "Verhandlung" und "kreative Lösung"

nötige Schritte:
  • verstehen, wie Stakeholder gewinnen wollen
  • angemessene Erwartungen erzeugen
Tags:
Quelle: Foliensatz 12 S. 26f.
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Was wird mit einer Interaktionsmatrix erreicht?
visualisiert und dokumentiert Konflikte und Überlappungen von Anforderungen

jedes Feld in der Matrix beschreibe Interaktion zwischen 2 Anforderungen

Auswertung erfolgt über Spaltensummen für jede Anforderung
Tags:
Quelle: Foliensatz 12 S. 29f.
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Was ist Zieldekomposition und welche Arten gibt es?
Ist die Verfeinerung der Vision/ eines Systems, also die Zerlegung in Teilziele

Arten:
Und-Dekomposition
Ziel wird durch Teilziele verfeinert, die alle erfüllt sein müssen

Oder-Dekomposition
Ziel wird durch Teilziele verfeinert, wobei mindestens eins erfüllt werden muss
Tags:
Quelle: Foliensatz 13 S. 8ff.
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Welche Abhängigkeiten sind zwischen Zielen in Anforderungsartefakten auszumachen und wie können sie klassifiziert werden?
  • Dekompositionsbeziehungen
  • weitere Abhängigkeiten aus dem Systemkontext

Klassifikation:
  • Zielunterstützung: Z1 unterstützt Z2, wenn Erfüllung von Z1 zur Erfüllung von Z2 beiträgt
  • Zielbehinderung: Z1 behindert Z2, wenn Erfüllung von Z1 die Erfüllung von Z2 erschwert
  • Zielkonflikt: wenn Erfüllung Z1 die Erfüllung Z2 ausschließt UND andersrum
  • Zieläquivalenz: wenn Erfüllung Z1 die Erfüllung Z2 bedingt UND andersrum
Tags:
Quelle: Foliensatz 13 S. 10ff.
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Wie lauten die 7 Regeln zur Zielformulierung?
  1. Ziele kurz und prägnant formulieren
  2. Aktivformulierungen verwenden
  3. Überprüfbare Ziele formulieren
  4. Nicht überprüfbare Ziele verfeinern
  5. Mehrwert eines Ziels formulieren
  6. Begründung für das Ziel angeben
  7. Lösungsansatz vermeiden
Tags:
Quelle: Foliensatz 13 S. 22
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Was bietet ein Zielmodell?
= konzeptuelles Modell, das Ziele, ihre Zerlegung in und Abhängigkeiten zwischen Teilzielen dokumentiert

Vorteile
  • besser verständlich durch grafische Darstellung
  • grafische Notation erleichtert Kommunikation über Ziele
Tags:
Quelle: Foliensatz 13 S. 24
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Erläutere den Unterschied zwischen Modellierungssprache und -methoden?
Modellierungssprache
  • definiert Syntax & Semantik für die Modellierungskonstrukte
  • Beispiele: Und-Oder-Bäume, Goal-oriented Requirements Language (GRL)


Modellierungsmethoden
  • ergänzt MS um Regeln/Verfahren & Managementpraktiken
  • Beispiele: Goal-based Requirements Analysis (GBRAM), KAOS, i*-Ansatz
Tags:
Quelle: Foliensatz 13 S. 25f.
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Warum reichen zielorientierte Ansätze zur Unterstützung der Anforderungsgewinnung nicht aus? Wie wird das gelöst?
Ursache
  • betrachteter Gegenstandsbereich nur durch abstrakte Modelle beschrieben
  • →keine praxisrelevanten Erkenntnisse


Lösung
Zusätzliche Einführung eines Mittlers (Intermediärs) zwischen abstrakten Modellen und der Realität (Intermediärabstraktion)
→ Nutzung von Szenarien
Tags:
Quelle: Foliensatz 13 S. 35f.
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Was ist ein Szenario? Wie kann es verwendet werden?
  • beschreibt ein konkretes Beispiel für die Erfüllung/Nichterfüllung eines/mehrerer Ziele (Operationalisierung)
  • enthält Folge von Interaktionsschritten in Bezug zum Systemkontext
  • beinhaltet Kontextinformationen & stellt Bezug zwischen Anforderungen und relevanten Kontextaspekten her (zu allen 4 Kontextfacetten)
  • Schwerpunkt liegt auf Nutzungsfacette

Verwendung
  • konkrete Lösungsalternativen/deren Unterschiede beschreiben (Haupt-, Alternativ-, Ausnahmeszenario)
  • verschiedene Rollen abhängig vom Inhalt einnehmen (Deskriptiv, Explorativ, Erklärend)
  • Systeminternes Szenario (Typ A)
  • Interaktionsszenario (Typ B)
  • Kontextszenario (Typ C)

Tags:
Quelle: Foliensatz 13 S. 41f.
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Beschreibe Techniken zur textuellen Dokumentation von  Szenarien!
  • textuell: narrative Szenarien (natürl. Sprache)
  • strukturiert & textuell: sequenzielle Nummerierung der Schritte; tabellarische Beschreibung der Abfolgen
  • Referenzschablone: Schablone zur tabellarischen Dokumentation


Vorteil narrativer Szenarien

  • fördern Wissensgewinnung über das SOLL-System + Kontext
  • einfach & verständlich für alle Stakeholder
  • Kommunikation auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen
  • Viele Informationsarten
Tags:
Quelle: Foliensatz 13 S. 44f.
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Wie lauten die 11 Regeln zur Szenarioformulierung?
Sprache und Grammatik
1.  Gegenwartsform verwenden
2.  Aktiv verwenden
3.  Subjekt-Prädikat-Objekt-Gruppen verwenden
4.  Modalverben vermeiden

Struktur
5.  Ein Satz pro Interaktion
6.  Nummerierung der Szenarioschritte

Inhalt
7.  Nur eine Folge von Interaktionen pro Szenario
8.  "Blick aus der Ferne" einnehmen
9.  Akteure explizit benennen
10. Ziel des Szenarios explizit nennen
11. Fokus auf Zielerfüllung
Tags:
Quelle: Foliensatz 13 S. 54
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Warum ist die Validierung der Qualität von Anforderung wichtig und welche Risiken ergeben sich bei unzureichender Validierung?
Wichtig, weil Anforderungsartefakte = Ergbnis eines komplexen Erstellungsprozess

Risiken
  • Fehlerfortpflanzung in Referenzdokumenten
  • vetragliche Risiken
  • höhere Kosten & Risiken in späteren Phasen
Tags:
Quelle: Foliensatz 14 S. 5f.
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Was ist Validierung und welche Teilziele werden damit verfolgt?
= Überprüfung der Eingaben, der Aktivitätsdurchführung und der Ausgaben (Anforderungsartefakte) der RE-Kernaktivitäten auf die Erfüllung der definierten Qualitätskriterien unter Einbezug der relevanten Stakeholder/weiterer AQ oder externer Personen

Teilziele
  1. Anforderungsartefakte auf Qualitätserfüllung überprüfen
  2. Kontextbetrachtung auf Qualitätserfüllung überprüfen
  3. Aktivitätsdurchführung auf Qualitätserfüllung überprüfen

→ Validierung und Verifikation sind analytische Maßnahmen der Qualitätssicherung nach der Erstellung der SW-Artefakte
Tags:
Quelle: Foliensatz 14 S. 8f.
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Beschreibe die 3 Qualitätstore/-dimensionen der Validierung!
Inhalt
  • Mängel im inhaltlichen Verständnis aufdecken
  • Kriterien: Vollständigkeit, Nachvollziehbarkeit, Konsistenz, Korrektheit, Überprüfbarkeit, Notwendigkeit

Dokumentation
  • Überprüfung, ob die definiertern DokuVorschriften erfüllt sind
  • Kriterien:richtiges Format, Verständlichkeit, Eindeutigkeit, Regeleinhaltung

Übereinstimmung
  • Überprüfung, ob Stakeholder in den Anforderungen übereinstimmen
  • Kriterien: Abstimmung, Konflikte aufgelöst


Modell: 3-Ebenen-Modell
Tags:
Quelle: Foliensatz 14 S. 14ff.
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Welche Techniken können zur Validierung von Anforderungsartefakten eingesetzt werden?
  • Inspektion
  • Review
  • Walkthrough
  • Perspektivenbasiertes Lesen
  • Validierung durch Prototypen
Tags:
Quelle: Foliensatz 14 S. 23ff.
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Was umfasst das Management im RE?
(1) die Beobachtung des Systemkontexts, dessen Veränderungen und Auswirkungen identifizieren
  • Techniken: Kontextscannen, -monitoring, -prognose
  • Strukturierung der Beobachtungen anhand Kontextfacetten & -aspekten

(2) das Management der RE-Aktivitäten
  • Abfolge steuerbar durch phasenorientierte (sequentiell) oder anforderungsartefaktspezifische Aktivitätsausführung

(3) das Management der Anforderungsartefakte (Nachvollziehbarkeit, Priorisierung, Änderungsmanagement)
Tags:
Quelle: Foliensatz 14 S. 26ff.
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Erläutere die anforderungsartefaktspezifische
Aktivitätsausführung !
Anforderungsartefakt (AA)
  • nächste auszuführende Aktivität wird spezifisch für jede
  • Anforderung auf Basis einer Bewertung festgelegt
  • Eignung : Entwicklung innovativer Anforderungen; wenig Erfahrung im Systemkontext


+ Kürzere Iterationszyklen
+ Flexible Aktivitätsausführung
- Hoher Aufwand für die Bewertung
- Aktivitäten müssen aufwendig koordiniert werden

Regeln zur Bewertung:
1. AA valide, wenn in allen Qualitätsdimensionen (QD) keine Beanstandung
2. Priorität: erheblische Beanstandung QD_a > leichte Beanstandung QD_b
3. Priorität: leichte Beanstandung QD_a > keine Beanstandung QD_b
4. bei gleicher Bewertung: InhaltsQD > DokuQD > ÜbereinstimmungsQD
Tags:
Quelle: Foliensatz 14 S. 32ff.
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Welche Bedeutung hat Priorisierung von Anforderungen im RE?
= dokumentiert Bedeutung der Anforderung bezüglich Priorisierungskriterien; paarweise Vergleiche oder isoliert möglich

Kriterien: z.B. Wichtigkeit, Kosten, Schaden, Zeitdauer, Risiko

Priorisierungstechniken:
  • Ranking
  • Top Ten
  • Ein-Kriterien-Klassifikation
  • Kano-Klassifikation
  • Wiegers'sche Priorisierungsmatrix
  • Kosten-Wert-Analyse


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Nenne Gewinnungs- und Assistenztechniken
Gewinnungstechniken
  • Interview
  • Workshop
  • Beobachtung
  • Schriftliche Befragung
  • Perspektivenbasiertes Lesen

Assistenztechniken
  • Brainstorming
  • Gewinnung durch Prototypen
  • Kartenabfrage
  • Mind Maps
  • Checklisten
Kartensatzinfo:
Autor: David
Oberthema: Wirtschaftsinformatik
Thema: Software-Engineering
Schule / Uni: Universität Leipzig
Ort: Leipzig
Veröffentlicht: 06.08.2012
 
Schlagwörter Karten:
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