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All main topics / Tierheilpraktiker / Erkrankungen des Urogenitalapparates bei Hund und Katze

Erkrankungen des Urogenitalapparates bei Hund und Katze (211 Cards)

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Tenesmus
Schmerzhalfter Stuhl- oder Harndrang
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Urin wird sauer (ph 5 - 7)
  • Inappetenz
  • Anorexie (Hunger !)
  • Ketoacidosis (schwerwiegende Stoffwechselentgleisung)
  • physiologisch bei Fleischfressern und beim
  •   Mastschwein Kreislaufschock
  • Hypoxämie (oft gekoppelt mit Hyperkapnie =
  •   respiratorische Acidose !)
  • Acidosen (respirat. Acidose, metabol. Acidosen bei
  •   Durchfall, ständigem, dauerhaftem schweren Erbrechen,    Azotämie, Urämie, Ketoacidose, Fieber, parenteralem   Proteinabbau, Hungerzuständen)
  • Ethylenglykol-Vergiftung (Frostschutzmittel) (Calcium-
  •   Oxalat-Kristalle !)
  • pH-senkende Medikamente wie Ammoniumchlorid,
  •   Vitamin C, Methionin
  • Proteinreiche oder andere säuernde Futtermittel
  • „paradoxe Acidurie“ (Verteilungsacidose)
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Urin wird alkalisch (ph >7)
  • arttypisch beim Pflanzenfresser
  • bei proteinarmem Futter
  • Erbrechen von Mageninhalt (Pylorusobturation
  • metabolische Subtraktions-Alkalose !)
  • Respiratorisch bedingte Alkalose (Hyperventilation)
  • bakterielle Cystistis (ammoniakalische Gärung bei
  •   bakterieller Cystitis)
  • Harnverhaltung
  • zu lange ungekühlt aufbewahrter Urin
  • vorübergehend nach der Fütterung
  • medikamentös („Bikarbonat“ = Hydrogencarbonat,
  •   Laktat, Chlorthiazide)

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Beurteilungsmöglichkeiten Harn
  • Drei-Gläser-Probe
  • Harnfarbe,
  • pH-Wert
  • spezifisches Gewicht
  • Areometer ( Messgerät zur Bestimmung der Dichte oder des spezifischen Gewichts von Flüssigkeiten)
  • Refraktometer (Messeinrichtung zur Bestimmung des Brechungsindex von - flüssigen oder festen - transparenten Stoffen durch Refraktometrie)
  • Untersuchung per Harnstick
  • Proteine im Harn
  • renale (zur Niere gehörig) und postrenale Proteinurie
  • Infektionen
  • Blut im Harn (Hämaturie, Hämoglobinurie, intravasale (im (Blut-)Gefäß gelegen) Hämolyse (Auflösung von roten Blutkörperchen), Lorchelvergiftung, Babesiose, Bluttransfusionen, Adlerfarn,  Schachtelhalm
  • Bilirubinurie, Ikterus
  • Myoglobinurie
  • Kreuzverschlag
  • Harnsediment
  • Epithelien (Deck-, Drüsengewebe) im Harn
  • Entzündungszellen im Harn
  • Harnkristalle
  • Nierensteine
  • Harnblasensteine
  • Zytologische (Zellen) Untersuchungen
  • Glykosurie (Zuckerausscheidung im Harn)
  • Diabetes mellitus
  • Creatinin als DER Nierenfunktionsparameter, vgl. endogene renale Clearance
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Kreuzverschlag
  • Bei Pferden auftretende Krankheit.
  • Es handelt sich dabei um eine Entzündung der Rückenmuskulatur, die mit starken Schmerzen verbunden ist
  • Die Symptome treten meist recht plötzlich zu Beginn größerer körperlicher Belastungen des Tieres auf, oft nach einer vorangegangenen Ruheperiode (darum auch die englische Bezeichnung Monday Morning Disease)
  • Das Pferd beginnt stark zu schwitzen, möchte sich nicht mehr bewegen, zittert, drückt häufig den Rücken nach unten und geht in eine Sägebockhaltung“, stellt also die Vorderbeine nach vorne und die Hinterbeine nach hinten heraus
  • In sehr schweren Fällen knickt es mit den Hinterbeinen ein und versucht eventuell auch, sich hinzulegen
  • Die Herzfrequenz ist erhöht, darüber hinaus kann Fieber auftreten. Insgesamt ist die Muskulatur verhärtet, besonders auf Rücken und Kruppe
  • Durch den Myoglobinabbau kommt es zu einer rötlich-braunen Verfärbung des Urins. Grund für das Auftreten der Krankheit ist eine Stoffwechselstörung
  • Ist in der Muskulatur zu viel Glykogen gespeichert, kann nicht ausreichend Sauerstoff bereitgestellt werden, um die bei Beanspruchung der Muskeln entstehenden Abbauprodukte wie Laktat zu entsorgen, in der Folge übersäuern die Muskeln und versagen, im schlimmsten Fall können sogar Muskelzellen zerstört werden
  • Myoglobin, für die Speicherung von Sauerstoff in der Muskulatur zuständig, geht in den Blutkreislauf über und wird über die Niere ausgeschieden
  • Kreuzverschlag tritt dann auf, wenn Pferde zu viele Kohlenhydrate über die Nahrung aufnehmen
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Symtom Harninkontinenz
  • Verlust der willkürlichen Kontrolle
  • Verhaltensstörungen
  • Überlaufblase (Harnträufeln bei mechanischer Abflussbehinderung des Urins mit maximaler Blasenerweiterung, sodass jede Zunahme der Harnmenge zur Freisetzung kleiner Urinmengen in die Harnröhre führt)
  • ektopische Ureteren (angeborene Anomalie, bei der ein oder beide Harnleiter nicht normal in der Harnblase münden)
  • Blasenlähmung
  • hormonell bedingte Harninkontinenz des weiblichen Hundes
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Entzündung der Harnblase
Cystitis
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Cystitis
Entzündung der Harnblase
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Symptom Pollakisurie
  • Menge des Harns
  • Cystitis (Entzündung der Harnblase)
  • Erkrankungen der Prostata
  • Vaginalerkrankungen
  • Stenosen (Verengung von Blutgefäßen oder anderen Hohlorganen)
  • Veränderungen der Blasenwand
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Symptom Oligurie
  • gr. Flüssigkeitsverluste
  • Schwitzen beim Pferd
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Hypovolämie (Verminderung der im Kreislauf zirkulierenden Blutmenge)
  • Schock
  • gr. Wasserzufuhr
  • Weidetiere
  • Vergiftungen
  • Harnverhaltung
  • scheinbare Anurie
  • Blasenruptur
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Symptom Polyurie
  • Polydipsie
  • spez. Gewicht des Harns
  • Tubulusschäden
  • Nephronverluste
  • Schädigungen im Sammelrohr
  • ADH
  • Diabetes insipidus
  • Diabetes mellitus
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Marasmus
Schwerer Protein- und Energiemangel aufgrund einer dauerhaft ungenügenden Kalorienzufuhr
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Begleitsymptome der Nieren- und Harnwegserkrankungen
  • Anorexie
  • Abmagerung (Kachexie, Marasmus)
  • Erbrechen
  • Diarrhoe
  • Foetor ex ore (Urin- / Ammonikgeruch)
  • Schwächezustände
  • Ödeme
  • Hypertension
  • Epilepsie / epileptiforme (!) Anfälle
  • Ergüsse in seröse Höhlen (DER Aszites)
  • Leistungsinsuffizienz
  • vermehrter Durst („Polydipsie“)
  • „nicht mehr stubenrein“
  • Schmerzhaftigkeit in der Lumbalgegend
  • Tenesmus
  • Lecken an der Vulva, Lecken der Genitalien
  • Fieber
  • Anämie (es fehlt Erythropoeitin !)
  • „Gummikiefer“
  • Knochenbrüchigkeit (Osteodystrophie)
  • Hyperphosphatämie
  • Gewebsverkalkungen („Calcinosis“)

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Hyperphosphatämie
  • Erhöhung des Phosphatspiegels im Blut
  • entsteht bei massiver Phosphatzufuhr, massiver Freisetzung von Phosphat durch Gewebszerstörung, verminderter Phosphatausscheidung bei fortgeschrittenem Nierenversagen und Zuständen mit einer gesteigerten Phosphatrückresorption durch die Nieren
  • Der Anstieg des Serum-Phosphats führt zur Ablagerung von Calciumphosphat in Blutgefäßen und Geweben
  • Bei der akuten Hyperphosphatämie stehen die Symptome des Calcium-Abfalls im Vordergrund
  • Die Nebenschilddrüse reagiert mit Ausschüttung von Parathormon (mobilisiert Calcium aus den Knochen)
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Schmerzhafter Harndrang bei geringer Harnmenge
Strangurie
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Strangurie
Schmerzhafter Harndrang bei geringer Harnmenge
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Vermehrtes Vorkommen von roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Harn
Hämaturie
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Hämaturie
Vermehrtes Vorkommen von roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Harn, 1 Erythrozyt im Gesichtsfeld bei 350-facher Vergrößerung ist unbedenklich
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Erschwerte Blasenentleerung
Dysurie
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Dysurie
Erschwerte, gewollte Blasenentleerung, die schmerzhaft sein kann
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Häufiges Wasserlassen in kleinen Mengen
Pollakisurie
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Pollakisurie
Häufiges Wasserlassen in kleinen Mengen
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Leitsymptome Erkrankungen der Harnableitenden Wege
  • Hämaturie
  • Dysurie
  • Harndrang
  • Pollakisurie
  • Strangurie
  • Blasenschmerz
  • Harnverhalten
  • Harninkontinenz
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Unterschreitung der täglichen Urinmenge auf weniger als 500 ml (Mensch)
Oligurie
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Oligurie
Unterschreitung der täglichen Urinmenge auf weniger als 500 ml (Mensch)
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Anurie
Unterschreitung der täglichen Urinmenge auf unter 100 ml (Mensch)
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Polydipsie
Krankhaft gesteigerter Durst
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Anämie
Mangel an roten Blutkörperchen
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Leitsymptome Nierenerkrankung
  • Urämie
  • Azotämie
  • Nephroenzephales Syndrom
  • Anurie
  • Oligurie
  • Polydipsie
  • Polyurie
  • Proteinurie
  • Harnzylinder
  • Nierenverkleinerung
  • unregelmäßige Nierenoberfläche
  • Palpationsschmerz
  • Nierenvergrößerung
  • Anämie
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Proteinurie
  • Fibrin/entzündliches Eiweiß = Tamm-Horsfall-Protein
  • Albumin/Globulin = Blutplasmaprotein
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Proteinurie
  • Fibrin/entzündliches Eiweiß = Tamm-Horsfall-Protein
  • Albumin/Globulin = Blutplasmaprotein
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Proteinurie
  • Fibrin/entzündliches Eiweiß = Tamm-Horsfall-Protein
  • Albumin/Globulin = Blutplasmaprotein
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Veränderung der Harnfarbe
  • safrabgelb bis braungelb: Gelbsucht/Ikterus
  • hellrot bis schwarzbraun: Blut-, Blutfarbstoff und Muskelfarbstoffbeimengungen, Rote Bete
  • dunkel bis schwarzgrün: Arzneimittel bei Benzolabkömmlingen
  • blau: Methylen- und Trypanblau
  • trüb: Eiweiß-, Zell- und Bakterienbeimengungen

Achtung: Pferdeharn ist von natur aus undurchsichtig und trüb
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Ursache Niereninsuffizienz
  • prärenal (vor der Niere liegend)
  • renal (in der Niere liegend)
  • postrenal (nach der Niere liegend)
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Ursachen Prärenale Niereninsuffizienz
  • Dehydration
  • große Blutverluste
  • Plasmaverlust, z.b. nach größeren Verbrennungen
  • Herzschwäche
  • Kreislaufversagen, Kreislaufkollaps - hypovolämischer Schock
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Ursachen renale Niereninsuffizienz
  • Infektionen bakterieller Art
  • Vergiftungen mit Quecksilber, Wismut, Tetrachlorkohlenstoff, Sulfonamiden u.a.
  • chronische Erkrankungen der Niere
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Ursachen postrenale Niereninsuffizienz
  • Verlegung der abführenden Harnwege durch z.b. Harnsteine, Hypertrophie (Zellvergrößerung) der Prostata und Blasenlähmung
  • Harnblasenruptur
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Urämie
Erhöhung Harnsstoffgehalt im Blut
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Pyelonephritis
Eitrige Nierenbeckenentzündung
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Eitrige Nierenbeckenentzündung
Pyelonephritis
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Pathologie Pyelonephritis
  • Harn erscheint trüb und oft blutig
  • Endharn in Form scheimiger, blutiger Fetzen, Blutgerinnsel, bräunlich-graue Gewebstrümmer
  • ph-Wert deutlich alkalisch (8,2 - 9,2)
  • scharfer Harngeruch
  • erhöhter Eiweißanteil im Blut
  • Ausscheidung intakter roter Blutzelle (Hämaturie)
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Ursachen Cystitis
  • Entzündung der Vagina oder des Uterus
  • Benützung infizierter Harnkatheter
  • Rückstau von Harn in die Blase
  • Verletzungen
  • Unterkühlungen
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Ursachen Blasenlähmung
  • Schädigung der die Blase versorgenden Nerven durch
  • Erkrankung des Rückenmarks
  • traumatische Einwirkungen (Diskusvorfall - ein Teil der Zwischenwirbelscheibe (Bandscheibe) drückt auf das Rückenmark)
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Symptome Blasenlähmung
  • mögliche Lähmungen der Hinterexkremitäten und des Schwanzes
  • die After-Schwanzgegend zeigt sich auf leichte Einstiche mit einer dünnen Nadel empfindungslos
  • kontinuierlicher Ausfluss von Harn
  • Überlaufblase (bei Bewegung des Tieres schwallartige Entleerung)
  • Ertastung durch Palpation der Bauchdecke
  • dem Tier ist es nicht bewusst, dass es Harn verliert
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Urethritis
Harnröhrenerkrankung
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Harnröhrenerkrankung
Urethritis
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Ursachen Urethritis
  • Verengung des Lumens
  • Cystitis
  • Entzündung der Prostata
  • Narbenbildung nach Verletzung
  • Harnsteine
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Symptome Urethritis
  • Schmerzen beim Urinieren
  • Tiere sind ängstlich, unsicher, belecken häufig das Präputium (Vorhaut)
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Harnsteinkrankheiten
Urolithiasis
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Urolithiasis
Harnsteinkrankheiten
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Ursachen Urolithiasis
  • vermehrte Ausscheidung von Mineralstoffen
  • vermehrte Auftreten von Bakterien
  • Veränderung der Wasserstoff-Ionen-Konzentration im Harn
  • Vitamin D-Überschuss
  • stoffwechselbedingte, individuelle Faktoren oder Rasseeinflüsse
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Symptome Urolithiasis
  • führt meist zu eitrigen Nierenbeckenentzündung
  • Patient zeigt kolikartige Erscheinungen mit heftigen Schmerzen
  • aufgekrümmter Rücken
  • Druckempfindlichkeit in der Nierengegend
  • Hydronephrose/Wassersackniere (Rückstau von Harn in die Niere)
  • Anurie (fehlender Harnabsatz)
  • Pollakisurie (blutiger Harnabsatz)
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Harnzylinder
  • zylindrisch geformte Ausgüsse der Nierentubuli und
  • Sammelrohre durch vermehrte glomeruläre Proteinausschüttung bzw. verminderte tubuläre Reabsorption
  • gefördert wird Bildung durch verminderte Harnmenge, sauren pH (Protein-Präzipation), abnorme Ionen- und erhöhte Salzkonzentration
  • Als Matrix immer Mucoprotein, sog. TAMM-HORSFALL-Protein
  • in HENLE-Schleife
  • Distaltubulus und Sammelrohr sezerniert (dort fällt es dann auch aus und bildet die Ausgüsse)
  • durch proximalen Urindruck werden Zylinder dann ausgespült und erscheinen im Harnsediment

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Symptome Pyelonephritis (eitrige Nierenbeckenentzündung)
  • Flankenschmerz
  • Rückenschmerz
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Tachykardie (Herzrasen)
  • schweres Krankheitsgefühl
  • Pollakisurie
  • Dysurie
  • Brechreiz
  • Verstopfung
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Glomerulopathien
  • Der Begriff "Glomerulopathie" fasst alle Nierenerkrankungen zusammen, die mit einer Veränderung der Glomerula (kapillare Gefäßknäuel der Niere) verbunden sind.
  • Betroffen sind sowohl der feine Endothelapparat als auch die bindegewebige Ultrafiltrationsmembran der BOWMAN-Kapsel
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Nomenklatur Glomerulopathien
  • primäre Glomerulopathie: Ausschließlich in den Glomulera, keine Beschwerden an anderen Stellen des Körpers
  • sekundäre Glomerulopathie: Schädigung der Glomulera infolge einer systemischen Erkrankung (z.b. Diabetes mellitus, Kollagenosen oder Vaskulitiden)
  • entzündliche Glomerulopathien
  • nicht entzündliche (sog. degenerative) Glomerulopathien
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Renal-tubuläre Azidose
Spezifische Störungen der renalen (über die Nieren) Säureausscheidung
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Renal-tubuläre Azidose Typ I (distal-tubuläre Sekretionsstörung für Protonen)
Bei dieser Krankheit wird der Urin infolge einer Störung der Sekretion für H+ im Bereich der distalen Tubuli (letzer Abschnitt eines Nierentubulus) nur unzureichend angesäuert (Urin-pH > 6), obwohl sich eine systemische Azidose einstellt. Es stehen nicht genügend H+-Ionen für die Bildung und Rückresorption von Bikarbonat bereit. Als Kompensation werden mit Kalium und Natrium Kationen ausgeschieden. Klinisch im Vordergrund stehen ein Hyperaldosteronismus (erhöhte Ausschüttung von Aldosteron), eine Volumendepletion  (Verlust von Wasser und Salzen im Zellvolumen), eine Hypercalciurie (vermehrten Calcium-Ausscheidung über die Nieren in den Urin), Hypokaliämie (Kaliummangel) und eine normochlorämische, metabolische Azidose mit erhöhter Anionenlücke. Häufig ist der chronische Verlauf mit Komplikationen durch eine Nephrolithiasis (Nierensteine) und Nephrokalzinose verbunden.
Die Behandlung erfolgt durch eine Supplementierung mit Kalium und der Verabreichung von Natriumhydrogencarbonat oder Citraten.
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Welches ist die schonendste Methode der Harngewinnung bei Hund und Katze?
Cystozentese, Bauchwandpunktion der Harnblase
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Das labordiagnostische Bild der Urämie nennt sich:
Azotämie
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Azotämie
Erhöhter Gehalt an harnpflichtigen Substanzen im Blut. Dabei handelt es sich um stickstoffhaltige Endprodukte des Proteinstoffwechsels, labordiagnostische Bezeichnung der Urämie. Hauptsächlich handelt es sich um Anstieg von:
  • Harnstoff
  • Creatinin
  • Harnsäure
  • Ammoniak
  • (Phosphor)
  • Phenole
  • Guanidin
  • Amine
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FIP - Feline infektiöse Peritonitis
  • durch "Feline Coronavirus" ausgelöste Infektionskrankheit
  • Bauchfellentzündung (Peritonitis)
  • Übertragung durch Kot, Nasensekret, Speichel
  • feuchte Form: anhaltende Virusvermehrung im Blut (Virämie) und massive Bildung von Immunkomplexen, Aktivierung  Komplementsystems und Fresszellen (Makrophagen), führt zu  Blutgefäßentzündung (Vaskulitis) und zu einer lymphoplasmazellulären Perivaskulitis (durch Lymphozyten und Plasmazellen gekennzeichnete Entzündung in der Umgebung der Blutgefäße) der serösen Häute, die zu einem Gewebsuntergang (Nekrose) führt. Durch die Entzündung kommt es auch zu einem Austritt von Serum und Proteinen in die Körperhöhlen und zu Fibrinablagerungen auf inneren Organen.
  • trockene Form: dominieren größere Knoten, die vorwiegend innerhalb der Organe entstehen. Es handelt sich dabei um verschmolzene Entzündungsherde, die wie bei der feuchten Form aus einer Vaskulitis/Perivaskulitis entstehen. Sie werden gelegentlich auch als „granulomatöse“ Veränderungen bezeichnet, es handelt sich aber nicht um eine echte granulomatöse Entzündung. Flüssigkeitsaustritte sind bei dieser Form nicht anzutreffen.
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Prophylaxe FIP
  • Aufstellen möglichst vieler Kotkisten, welche mehrmals täglich gereinigt werden sollten
  • wenn möglich Verwendung immer der gleichen Trink- und Futtergefäße und deren tägliche Reinigung
  • Haltung der Katzen in Kleingruppen von 3 bis 4 Tieren
  • Entfernung von starken Virusausscheidern aus der Gruppe
  • Muttertiere 2 Wochen vor dem Wurf aus der Gruppe entfernen und separate Aufzucht der Jungtiere
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Der Struvitstein fällt aus in welchem Harnmilieu?
  • basisches Harnmilieu
  • Bakterien setzen Harnstoff zu Ammoniak um, der macht das Millieu basisch
  • z.b. im Zusammenhang mit bakteriell bedingten Entzündungen der ableitenden Harnwege z.b. durch "Proteus mirabilis"
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Balanoposthitis
Penisspitzen, (Eichel)Vorhautentzündung
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Penisspitzen, (Eichel)Vorhautentzündung
Balanoposthitis
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Die Niere ist ein endocrines Organ, warum?
  • Nierenmarkzellen, bzw. Zellen des Mesangiums produzieren Erythroproeitin, das Hormon zur Produktion von roten Blutzellen im Knochenmark.
  • Falsch wäre der Verweis auf Renin, Renin ist eine Protease und damit ein Enzym.
  • Die Niere ist DAS Kompensationsorgan der ph-Homöostase!
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Hämaturie kann bei welcher Spezies kein Hinweis auf eine Erkrankung der Harnwege sein - und warum?
  • Hündin im Proöstrus (Auswanderung von Erythrozyten und ein blutiger Scheidenausfluss)
  • die Proöstrusblutung ist keine Desquamationsblutung (Menstruation - Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut)
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Amyloid
  • proteinogene Ablagerung in verschiedenen Organen
  • anfärbbar wird der Stärkebestandteil Amylose durch KONGO-Rot
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Sticker - Sarcom
Venerisch übertragbare Virusinfektion der weiblichen und männlichen Hunde (Haussäugetiere); Papillomavirusinfektion
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Fachbegriff für die Plazenta des Hundes
Plazenta endotheliochorialis
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Tamm-Horsfall-Proteine
  • Glykoprotein, das sich in den Tubuli und Sammelrohren der Niere bildet. Es wird in gelöster Form mit dem Urin ausgeschieden.
  • exsudativ-entzündliche Eiweißverbindungen, die vom Tubulusephitel sezerniert werden
  • Matrix der Harnzylinder als Ausgüsse des Tubuluslumens
  • Bei einem Abfall des pH-Werts oder aufgrund einer Konzentrationserhöhung kann es polymerisieren und dann in Form so genannter "Hyaliner Zylinder" im Urinsediment nachgewiesen werden.
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Unterteilung Erkrankung Harnapparat:
  • primär - sekundär
  • infektiös - nicht infektiös
  • chronisch - akut
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Miktion
Harnabsatz
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Miktion
Harnabsatz
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Miktion
Harnabsatz
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Harnabsatz
Miktion
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Mesangium
Der aus Extrazellularmatrix bestehende bindegewebige Stiel der Niere, aus dem die glomerulären Kapillarschlingen hervorgehen. In dieses Bindegewebe sind Zellen eingelagert, die als Mesangiumzellen oder Mesangiozyten bezeichnet werden. Da sie im Inneren des Nierenkörperchens (intraglomerulär) lokalisiert sind, werden sie auch als intraglomeruläre Mesangiumzellen bezeichnet. Mesangiumzellen sind wichtig für die Funktion der Kapillaren, da sie kontraktil sind (sich zusammenziehen können) und die Kapillarwände stützen sowie zur Phagozytose fähig sind.
5a und 5b
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Kryptorchismus
Ausbleiben des Harnabstieges
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Ausbleiben des Harnabstieges
Kryptorchismus
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Hoden palpierbar frühestens - spätestens
kleine Rassen ca. 25. Tag p.n. ca. 40. Tag p.n.
mittlere Rassen ca. 22. Tag p.n. ca. 38. Tag p.n.
große Rassen ca. 18. Tag p.n. ca. 45. Tag p.n.
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Descendus abgeschlossen zu 98%
  • Alle Rassen Ca. 45. Tag p.n.
  • Ausnahme Shetland Sheep Dog (Shelty): Descendus testis häufig vertögert, z.T. erst mit 2 Jahren abgeschlossen.

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Hodenabstieg
Descendus testis
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Descendus testis
Hodenabstieg
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Ursache Kryptorchismus
  • vermutlich autosomal-rezessiver Erbgang mit Beteiligung mehrerer Gene, also erblich (!)
  • Häufigkeit 1 - 10%, Disposition für Schäferhund, Yorkshire, Chihuahua, Boxer, Zwergschnauzer, Pudel, Sheltie, Dackel
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Formen Kryptorchismus
  • abdominal (den Bauch betreffend)
  • inguinal (den Leistenbereich betreffend)
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Klinik Kryptorchismus
  • Sterilität bei beidseitigem abdominalem Kryptorchismus, Hoden produzieren keine Spermien, aber Testosteron, daher i.d.R. normale Libido
  • einseitiger Kryptorchismus, Tiere in der Regel fertil, erhöhtes Tumorrisiko maldescendierter Hoden (ca. 13 fach höher)
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Diagnose Kryptorchismus
  • Verdacht, wenn Hoden am Ende des ersten Lebensmonats nicht tastbar sind
  • definitiv, wenn die Hoden 6 - 8 Wochen p.n. nicht vollständig abgestiegen sind
  • Testosteronbestimmung
  • hCG - oder GnRH-Stimulationstest, Nachweis von funktionierendem Hodengewebe (Blutprobenentnahme vor und ca. 60 und 180 min nach Applikation von hCG (50 IE/kg i.v.) oder GnRH (0,01µg/kg i.m.), geringer Testosteronanstieg bedeutet kein Hodengewebe vorhanden
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Therapie Kryptorchismus
beidseitige Kastration
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Differenzialdiagnose Polyurie (vorübergehend)
  • Hyperhydration bei Durst (iatrogene Überwässerung)
  • Diurektika (Wirkstoffe, der eine Ausschwemmung von Wasser aus dem menschlichen oder tierischen Körper durch die Niere (Diurese) bewirken
  • Spironolacton-Gabe (Anti-Aldosteron-Pharmakon, aufgrund der verminderten Wirkung von Aldosteron wird vermehrt Natrium ausgeschieden und Kalium zurückgehalten, da der durch Aldosteron bedingte Natriumkanal-Einbau unterbleibt. In der Folge kommt es zu einer erhöhten Wasserausscheidung)
  • Corticosteroid-Einfluss (eine Gruppe von ca. 50 in der Nebennierenrinde (NNR) gebildeten Steroidhormonen, Ausgangsstoff ist Cholesterin
  • Methoxyfluran (Narkotikum)
  • Amphotericin B (Es wird als Antimykotikum zur Behandlung von Pilzinfektionen eingesetzt)
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Differenzialdiagnose Polyurie (dauerhaft pathologisch)
  • chronische Nephropathie
  • akutes Nierenversagen
  • Diabetes insipidus (Fehlen oder unzureichende Produktion des antidiuretischen Hormons ADH (Syn.: Vasopressin) im Hypothalamus)
  • Diabetes mellitus
  • Pyometra (eitrige Entzündung der Gebärmutter)
  • chronische Hepathopatien (Hyperaldosteronismus = Erkrankung, bei der das Steroidhormon Aldosteron im Überfluss gebildet wird)
  • Morbus Cushing (Erkrankung, bei der ein Tumor in den ACTH-produzierenden Zellen (Corticotrophs) der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) zu viel ACTH produziert, wodurch es zu einer vermehrten Stimulation der Nebennierenrinde und als Folge davon zu einer übermäßigen Cortisolproduktion kommt)
  • Hyperthyreose (krankhafte Überfunktion der Schilddrüse)
  • Cushing-Syndrom (übermäßige Cortisolkonzentration im Blut unter anderem mit erhöhtem Blutzuckerspiegel)
  • Hypercalciämie
  • Hypokaliämie
  • Morbus Addison (Unterfunktion der Nebennierenrinde)
  • renale Glucosurie
  • Thalamuserkrankungen
  • psychogen (?)
  • Cystitis (Entzündung der Harnblase)
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Arten Harnzylinder
  • Erythrozytenzylinder
  • Hyalie Zylinder
  • Nierenepithelzell Zylinder
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Erythrozytenzylinder
Erythrozytenzylinder sind zylinderförmige Urinsedimente von gelb-brauner bis roter Farbe, die Erythrozyten enthalten. Erythrozytenzylinder bestehen aus einer homogenen Matrix, die aus dem Tamm-Horsfall-Protein und Plasmaproteinen besteht. In diese Grundsubstanz sind Erythrozyten eingelagert, die zum großen Teil noch ihre bikonkave Grundform aufweisen.
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Hyaline Zylinder
  • Protein-Mucopolysaccharid-Zylinder
  • zylinderförmige, homogene Urinsedimente von transparentem Aussehen
  • Hyaline Zylinder werden in den distalen Nierentubuli gebildet und bestehen aus einer homogenen Matrix, die sich aus dem Tamm-Horsfall-Protein (THP) und Plasmaproteinen zusammensetzt
  • Sie sind nur wenig lichtbrechend und können bei oberflächlicher Betrachtung des Urinsediments im Mikroskop übersehen werden
  • vereinzelt beim gesunden, vermehrt bei renalen, bzw. prärenalen Ätiologien (Fieber, Infekte, Herzinsuffizienz, glomuläre/interstitielle Nephritits)
  • postrenale Beimengung bei Harnwegskrankheiten, häufig mit Ablagerungen von Salzen (Phosphaten, Urat) oder Fetttröpfchen (Fetttröpchenzylinder)
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Harnsediment
  • beim Menschen lässt sich Harngries leicht über Katheterisieren gewinnen, weil Blasenhals tiefster Punkt der Blase
  • beim Haussäugetier ist das anders (cranial-caudal-Achse), daher Cystozentese
  • vom gewonnenen Urin dann 10 ml (immer die gleiche Menge) 5 min bei 2000g zentrifugieren
  • Harnsediment aufschütteln, einen Tropfen auf Objektträger aufbringen und mit Deckglas abdecken
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Nierenepithelzell Zylinder
Nierenepithelzellen im Urin stammen vom Epithel der Nierentubuli. Bei Erkrankungen, bei welchen die Nierentubuli betroffen sind, werden Nierenepithelzellen mit dem Urin fortgespült und in die Mucoproteinmatrix inkorporiert.
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Harnsediment - Konkremente/Kristalle
  • Magnesium-Ammonium-Phosphate (Triple-Phosphate) - "Struvit Steine"
  • Calcium-Oxalat-Kristalle
  • Silikat-Steine
  • Cystin-Steine
  • Harnsäure-/ Urat-Steine
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Struvit-Steine
  • Struvitsteine sind eine Form der Harnsteine, die bei einer Urolithiasis vorliegen
  • Sie bestehen aus Magnesium-Ammonium-Phosphat
  • fallen aus bei alkalischer Urinreaktion
  • Struvitsteine sind typische Begleiter von Harnwegsinfektionen, insbesondere wenn der Erreger eine Proteus-Art ist (z.B. Proteus mirabilis)
  • Vorkummen bei Cystitis mit ammoniakalischer Gärung
  • bei Fleischfresser im gesunden Zustand (weil ja sauerer Harn) unüblich
  • Die Bakterien spalten im Urin enthaltenen Harnstoff in Ammoniak und Kohlendioxid. Dies bewirkt einen Anstieg der Konzentrationen von Bikarbonat und Ammonium mit Alkalisierung des Urins. Dadurch wird das Ausfallen von Magnesium-Ammonium-Phosphat begünstigt.
  • Die Steinbildung erfolgt rasch, Bakterien können in den Harnstein eingeschlossen werden und dort persistieren.
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Uvalisat
Inhaltsstoff Arbutin, entfernt Verschluss mit Struvitsteinen am Katerpenis, Medikament zur Behandlung von Harnwegserkrankungen
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Arbutin
Arbutin kommt in Damiana, Preiselbeere, Heidelbeere, Himbeere, Weizenkeime, Porst, rundblättriges Wintergrün, Bärentraube (Mindestanforderung laut Europäischem Arzneibuch 7 %), Kaffee, Tee, Rotwein sowie Birnen und Birnenblättern (mit mehr oder weniger Gehalt) vor Arbutin stellt als Hydrochinonglukosid ein Prodrug dar, mussvor der Resorption erst im Magen und oberen Dünndarm zu den gut resorbierbaren Hydrochinonen hydrolysiert werden, Hydrochinon wirkt antibakteriell
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FLUTD
  • Feline Lower Urinary Tract Disease
  • „untere Harnwegserkrankung der Katzen“
  • ein bei Hauskatzen auftretender Krankheitskomplex der ableitenden Harnwege (Harnblase und Harnröhre)
  • Heute wird der Begriff vorwiegend für gutartige Entzündungen ohne erkennbare Ursache (idiopathisch) verwendet, die meist spontan binnen einer Woche ausheilen.
  • Eine in den 1970er-Jahren in Mode gekommene Hypothese fokussierte auf Struvitsteine als wichtigsten Auslöser der FLUTD. Hier wurden eine übermäßige Zufuhr von Magnesium über die Nahrung und ein zu hoher pH-Wert als wichtigste krankheitsauslösende Faktoren angenommen
  • FLUTD zeigt sich in häufigem Urinieren kleiner Mengen (Pollakisurie), Schmerzäußerungen beim Urinieren (Dysurie oder wenn noch wenige Tropfen abgegeben werden Strangurie) und Blut im Urin (Hämaturie)

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Calcium-Oxalat-Steine
  • oktaedrisch, bzw. "Briefkuvertform"
  • entstehen in saurem Harn ph
  • lösen sich in alkalischem Harn ph
  • lösen sich im lebenden Körper nicht
  • Oxalsäure = pflanzliche Säure, ist in höherer Konzentration gesundheitsschädlich, kommt in geringer Konzentration aber in Lebensmitteln wie Tee (insbesondere schwarzer Tee und Pfefferminztee), in Rhabarber, in Sauerampfer, in Kakao und Schokolade vor. Calciumoxalat entsteht in der Natur häufig beim Absterben von Pflanzenzellen.
  • Glycerinvergiftungen (Frostschutzmittel) werden in Oxalsäure umgewandelt
  • bei 3 - 4facher Menge an Ascorbinsäure (Vitamin C) kann Oxalsäure gebildet werden
  • ca. 50% der Lebewesen betroffen
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Hyperaldosteronismus
Erkrankung, bei der das Steroidhormon Aldosteron im Überfluss gebildet wird
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Morbus Cushing
Erkrankung, bei der ein Tumor in den ACTH-produzierenden Zellen (Corticotrophs) der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) zu viel ACTH (Adrenocorticotropes Hormon) produziert, wodurch es zu einer vermehrten Stimulation der Nebennierenrinde und als Folge davon zu einer übermäßigen Cortisolproduktion kommt)
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Morbus Addison
Beim Morbus Addison handelt es sich um eine Unterfunktion der Nebennierenrinde. Die Nebenniere ist ein hormonproduzierendes Organ, das der Niere am oberen Pol aufliegt. In der Nebenniere werden verschiedene Hormone gebildet, unter anderem auch das Kortisol (entspricht dem vom Körper selbst produzierten Kortison). Kortisol ist ein lebenswichtiges Hormon, das Stoffwechselvorgänge des Menschen reguliert. Die Bildung des Kortisols wird von dem Hormon ACTH (Adrenocorticotropes Hormon) gesteuert, das in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gebildet wird. Dieses wiederum wird vom übergeordneten Hypothalamus (einer speziellen Hirnregion) gesteuert. Je weniger Kortison im Blut vorhanden ist, desto mehr ACTH wird abgegeben, um die Produktion in den Nebennieren zu fördern. Weitere Hormone, die hier gebildet werden, sind das Aldosteron, das für den Wasserhaushalt und die Regulation der Konzentration von Natrium und Kalium im Blut wichtig ist, sowie weibliche und männliche Sexualhormone.
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Pyometra
Eitrige Gebärmutterentzündung
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Eitrige Gebärmutterentzündung
Pyometra
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Cystin-Steine
  • "Blüten-", "Blumenform"
  • bei "Vatertier-Diät", durch Cystein-Beigabe für angebliche Leistungssteigerung bilden sich unlösliche Cystin-Steine
  • Vererbte Stoffwechselerkrankung, gekennzeichnet durch eine defizitäre Reabsorption von Cystin und anderen Aminosäuren
  • im proximalen Tubulus
  • allgemein im sauren Urin zu finden
  • Cystinsteine sind nicht porös und können sehr schlecht bis überhaupt nicht mithilfe Zertrümmerungstechniken wie z.B. der Stoßwellentherapie ESWL behandelt werden
  • Sie sind nicht hart sondern eher „gummiartig“, was eine Behandlung erschwert. In der Regel muss operativ vorgegangen werden, um die Steine zu entfernen
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Harnsäure- / Uratsteine
  • "Stechapfelform", "Wurfsternform"
  • mit "Hyperurikämie"/Gicht zusammenhängend
  • in jeder DNA-Zelle sind Purine = Erbgutmolekül (Adenosin und Guanin) werden mit Enzym "Xanthinoxidase" verändert in Harnsäure und weiter mit Enzym "Uricase" in Allantoin, welches problemlos über die Niere ausgeschieden werden kann
  • Hunde, Katzen, Pferde können nicht an Gicht erkranken
  • Ausnahme Dalmatiner, haben Enzym "Uricase" nicht
  • Gicht bei Insuffizienz des Herz-Kreislauf-Apparates
  • Gefahr von Uratsteinbildung bei Medikamentengabe von z.b. Coffein, Theophylin (pflanzliche Arzneistoffe gegen Bronchialerkrankungen), Allopurinol (bei Leishmaniose, Gicht  - Hemmstoff für Purine, bei Überdosierung selbst Harnstein bildend)
  • Risko saurer ph-Wert bei Entzündungen, z.b. Arthrose
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Silikatsteine
  • Stechapfelform
  • chemisch vollkommen unlöslich
  • männliche mittelalte Deutsche Schäferhunde, Bobtails, Golden Retriever und Labrador-Rüden sind prädisponiert
  • müssen chirurgisch entfernt werden
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Hauhechelwurzel
"Onondis radix" - Tee mit Uvalysat zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege. Als Durchspülung zur Vorbeugung und Behandlung von Nierengrieß 14 Tageskur, 3x pro Jahr, wichtig bei Katzen ab 10 Jahren
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Inhalt Spontanurin
  • ph beim Fleischfresser immer sauer (tierisches Protein in der Nahrung)
  • womöglich emotionale Glucosurie (vgl. Katze)
  • 0-1 Erythrozyt pro Gesichtsfeld bei 350-facher Vergrößerung physiologisch
  • während Proöstrus und Östrus vermehrte Erythrozytenausscheidung möglich
  • 1-4 Leukozythen pro Gesichtsfeld bei 350-facher Vergrößerung
  • vereinzelt tubuläre Epithelzellen (Zellmauserung)
  • vereinzelt Übergangsepithelien
  • vereinzelt Plattenepithelien
  • vereinzelt hyaline Zylinder (Tamm-Horsfall-Proteine)
  • beim Fleischfresser vereinzelt Tripelphosphate
  • Tumormarker bzw. maligne/benigne Neoplasie-Zellen
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Tumormarker
Substanzen, die das Vorhandensein und eventuell auch das Stadium oder die Malignität eines Tumors in einem Organismus anzeigen.
Tumormarker werden von den Krebszellen selbst gebildet oder sind eine Reaktion anderer Körpergewebe auf das Tumorwachstum. Es kann sich dabei um Proteine, Antigene oder Hormone handeln. Die Messung erfolgt im Blut, im Urin oder im Gewebe.
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Malignität
Die Eigenschaft einer Erkrankung, einen Organismus innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes zu zerstören. Unbehandelt führen maligne Erkrankungen zum Tod.
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Übergangsepithel
Bezeichnung für das Urothel (Epithel der ableitenden Harnwege - Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase und Anfangsteil der Harnröhre) der ableitenden Harnwege
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Epithel
Gewebe, das die inneren und äußeren Oberflächen des Körpers auskleidet. Epithelien enthalten keine Blutgefäße und werden vom darunter liegenden Bindegewebe per Diffusion durch die Basalmembran ernährt
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Neoplasie
Neubildung von Körpergewebe
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maligne
bösartig
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benigne
gutartig
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Glucosurie
  • unphysiologisch hohe Ausscheidung von Glukose mit dem Urin
  • bei Katzen oft stressbedingt
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Harn-ph
  • Hund: 5,5 - 7 sauer
  • Katze: 5 - 5 sauer
  • Rind: 7 - 8,4 alkalisch
  • Schaf: 7,5 - 8,5 alkalisch
  • Ziege: 7,5 - 8,5 alkalisch
  • Pfert: 7,6 - 9 alkalisch
  • Schwein: 5,5 - 8 sauer bis alkalisch, Schweine sind omnivor (Allesfresser)!
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alkalischer Harn
  • bei pflanzlicher Nahrung
  • Fleischfresser mit pflanzlicher Diät
  • Rind, Schaf, Ziege, Pferd, ....
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sauerer Harn
  • alle Säuglinge
  • Nahrung reich an tierischen Protein
  • Hungerzustände
  • Ketoazidose
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Befunde Blutuntersuchung
  • Anämie
  • Erythroproetin-Mangel-/Überschuss mit Anämie bzw. Polycythämia als Folge
  • Leukozytose
  • Entzündung
  • Azotämie
  • Urämie
  • glomeruläre Filtrationsrate
  • Bluthochdruck
  • Schock
  • Serum P-Konzentration
  • Hyperphosphatämie
  • Serum-Ca-Konzentration
  • Serum-K-Konzentration
  • Hyper-/Hypokaliämie
  • ph-Wert Blut
  • Azidose
  • Ammoniakausscheidung
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Definition/Wesen Niereninsuffizienz
  • progressive Verminderung des Glomlerulum-Filtrats infolge fortschreitender Funktionsunfähigkeit der Nephrone
  • es entstehen Störungen des Wasser-Elektrolyt-Säure-Basen-Status sowie Abnahme von Erythropoetin und 1,25-(OH)-Cholecalciferol (die 1-Monohydroxylase zur Aktivierung des Vitamin D3 sitzt in der Niere)
  • Azotämie im Serum
  • chronische Anämie (Fehlen von Erythropoetin als knochenmark-stimulatives Glycopeptid-Hormon)
  • klinische Symptome erst nach Ausfall von 75% aller Nephrone
  • fortschreitende Tendenz führt zu gleichzeitige Einbeziehung von Glomerula, Tubuli, Interstitium und Gefäßsystem und irreversieblen Schrumpfniere "end-stage-kidney"
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Stadien der chronischen Niereninsuffizienz
  • Stadium der eingeschränkten Leistungsbreite
  • Stadium der mäßigen Insuffizienz
  • Stadium der fortgeschrittenen Insuffizienz
  • Stadium der terminalen Insuffizienz
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Stadium der eingeschränkten Leistungsfähigkeit der Niereninsuffizienz:
  • In diesem Stadium wird die Krankheit zufällig bemerkt, weil die Harnmenge unverändert ist, keine Azotämie besteht und das Allgemeinbefinden nicht beeinträchtigt ist
  • Im Durstversuch wäre eine in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkte Niere festzustellen
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Stadium der mäßigen Niereninsuffizienz
  • Polyurie aufgrund verringerter Tubulusrückresorption, obwohl das Glomerulumfiltrat vermindert ist
  • im Durstversuch deutlich eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit < 1,035 und labordiagnostisch eine geringgradige Azotämie (nicht unbedingt) sowie Tendenz zur Hypo-Na, Hypol-Cl und Hypo-Phosphatämie
  • es können Inappetenz, häufiges Schlafbedürfnis (Somnolenz), Schwäche, gelegentliches Würgen und Erbrechen beobachtet werden
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Stadium der fortgeschrittenen Niereninsuffizienz
  • labordiagnostisch deutliche Azotämie
  • im Durstversuch Elektrolytverschiebungen und Isosthenurie
  • mit zunehmender Dauer verringern sich Polyurie und Polydipsie, es kommt zur Pseudonormalurie
  • das Allgemeinbefinden ist deutlich eingeschränkt
  • Inappetenz
  • Schwäche
  • Erbrechen mit Blut
  • Durchfall
  • Gewichtsverlust
  • neurologische Symptome
  • urinöser Geruch (kann schwierig sein von Zahnstein zu unterscheiden)
  • aregenerative Anämie (Bildungsstörung von Erythrozyten)
  • Knochendecalzifizierung
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Erythrozyten
  • die zellulären Elemente des menschlichen Bluts, die den Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten
  • Zellen ohne Organellen, die aufgrund des fehlenden Zellkerns (Nucleus) nicht mehr zur Zellteilung fähig sind
  • Erythrozyten sind zuständig für den Sauerstofftransport im Blut
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Stadium der terminalen Niereninsuffizienz
  • Bild der Urämie ist voll ausgebildet
  • mittel- bis hochgradig gestörtes Allgemeinbefinden
  • isosthenurische Oligurie
  • schwere Acidose
  • Elektrolytverschiebungen
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Isosthenurie
Verlust jeglicher Konzentrations- oder Verdünnungsfähigkeit der Niere im Rahmen des chronischen Nierenversagens. Infolgedessen bleibt das ursprüngliche Filtrat unverändert mit einer fixierten Dichte von 1,010 g/ml. Dieser Wert entspricht dem von proteinfreiem Plasma. Dieser Wert bleibt gleich, unabhängig von der von außen zugeführten Flüssigkeitsmenge
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Differenzialdiagnose Nephropathie
Morbus ADDISON mit Hyper-K, Hypo-Na und Hypo-Cl, Diagnose: Cortisol-ACTH-Test
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Harnpflichtige Substanzen
  • Harnstoff, Urea (Proteinstoffwechsel)
  • Harnsäure, Urat (DNA-Stoffwechsel)
  • Ammoniak, NH3 (Proteinstoffwechsel)
  • Creatinin, Crea (Muskelstoffwechsel)
  • Phosphor, Phosphat (DNA-Stoffwechsel)
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Solidarogen - liquid
Extrakt aus Goldrute "Solidago", Gänsefingerkraut und Ackerschachtelhalm, Solidagoren wirkt 3fach bei leichten Harnwegs-Entzündungen: entzündungshemmend, krampflösend, erleichtert das Wasserlassen
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Wellnest Nieren-Kraft
Kräuterbitter Konzentrat aus den fünf wichtigsten Nierenkräuter Bärentraube, Hortensie, Wasserhanf, Eibischwurzel und Ingwer basiert, Nierenkur von Hulda Clark, harmonisieren den Nieren- und Blasen-Meridian und ersetzen aufwendig umzusetzende Wurzelsud- oder Teekuren
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Urolflux - forte
Extrakt aus dem Goldrutenkraut, wirkt wassertreibend, krampflösend, entzündungshemmend als auch gegen Bakterien.
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Lespedeza sieboldii (Buschklee)
Homäopathisches Mittel beiNiereninsuffizienz und erhöhte Reststickstoff- und Kreatininwerte im Blut (vor allem Katzen) , 3x5 Globuli D4 pro Tag
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Orthosiphon stamineus D6 (Katzenbart)
"Katzenbart", Homöpathisches Mittel bei Harnwegsinfektionen, Blasenentzündungen, wirken harntreibend und krampflosend, 3x5 Globuli pro Tag - in Kombination mit Lespedeza D4 potenziert die positiven Entgiftungswirkungen
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Hericium ericaneus (Igel-Stachelbart)
  • Heil- und Vitalpilz
  • reguliert die Abwehrkräfte bei Allergien, Autoimmunerkrankungen und Immunschwäche
  • regt die Produktion von Nervenwachstumsfaktoren an, wodurch er innere Unruhe verhindert (Behandlung von Nervenerkrankungen, Alzheimer-Krankheit oder bei Multipler Sklerose)
  • beruhigende Wirkung des Hericium auf die Magenschleimhäute, wodurch er bei Gastritis, Reflux, Sodbrennen und Übersäuerung sehr hilfreich ist.
  • antitumorale Wirkung des Heilpilzes Hericium zeigt sich bei Sarkoma 180, Magengeschwüren, Magenkrebs, Geschwüren im Zwölffingerdarm, Dickdarmkrebs und bei Speiseröhrenkrebs
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Lentunila edodes (Shiitake)
  • Heil- und Vitalpilz
  • natürliches Erythromycin (antibiotische Wirkung)
  • wird hauptsächlich zur Behandlung von Durchblutungsstörungen und Arteriosklerose eingesetzt
  • beeinflusst die Blutfettwerte günstig
  • senkt die Triglyzeride, den Gesamtcholesterinspiegel und hebt den für den Körper günstigen HDL-Cholesterinwert an
  • Hemmung des Wachstums von Tumoren, vor allem bei Brust-, aber auch bei Magenkrebs
  • positive Erfahrungsberichte bei Gelenksentzündungen (Arthritis), Gicht und Rheuma
  • Fa. VetTherm
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Galphimia glauca D6 - kleiner Goldregen
Homöopathisches Mittel bei Allergien, Heuschnupfen und Atemnot, bei allergischen Reaktionen mit brennenden, geröteten, geschwollenen und/oder tränenden Augen, Brennen und Kribbeln der Schleimhäute sowie zugeschwollener Nase, Niesanfälle, Jucken, Stock- und Fließschnupfen und auch bei Heiserkeit
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Tropeolum - Kapuzinerkresse
Bakteriostatisch (bakterienwachstumhemmend), virustatisch, antimykotisch (gegen Pilze), hyperämisierend und (durchblutungsfördernd), Entzündungen der ableitenden Harnwege, Blasenentzündung, Harnwegsentzündung, pflanzliches Antibiotikum
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Klinik Glomerulopathien
  • Hämaturie (Übertritt von roten Blutkörperchen in den Urin bei Schädigung der Filtermembrane der Glomerula)
  • Zylindrurie (Bei Schädigung der Filtermembrane der Glomerula können Zylinder mit dem Urin ausgeschieden werden)
  • Proteinurie (erhöhte Ausscheidung von Proteinen bei Schädigung der Filtermembrane der Glomerula)
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Ätiologie Nierenamyloidose
Ablagerung von Amyloiden (unlöslichen Ablagerungen von veränderten Proteinen aus dem Immunstoffwechsel der Immunglobuline in Form kleiner Fasern, so genannter Fibrillen (β-Fibrillen) in der Glomulera, führt zu fortschreitendern Beeinträchtigung der Nierenfunktion, tritt mitunter im Gefolge chronisch-entzündlicher Prozesse als isolierte Organamyloidose auf
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Klinik Nierenamyloidose
  • Abmagerung bei erhaltenem Appetit
  • Kachexie
  • Marasmus (Protein-Energie-Mangelsyndrom)
  • Proteinurie
  • Durchfall
  • Ödeme (Hungerödeme als Proteinmangel-Ödeme)
  • Azotämie
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Renal-Tubuläre-Acidose (RTA)
  • spezifische Störungen der renalen Säureausscheidung
  • Typ I (distal-tubuläre Sekretionsstörung für Protonen)
  • Typ II/III (proximal-tubuläre Rückresorptionsstörung für Bicarbonat aufgrund von Carboanhydratasemangel)
  • Typ IV (hyperkaliämische Azidose)
  • Hinweise für eine RTA sind nach Ausschluss eines Harnwegsinfektes Urin ph-Werte, die stets über 5,8 liegen
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Nephrotische Syndrom
Bezeichnung für einen bei primären und sekundären Nierenerkrankungen auftretenden Symptomenkomplex
  • große Proteinurämie (Albumine mit > 3,5g/24h)
  • Hypo- und Dysproteinämie mit Abnahme der Plasmaalbumine (< 2,5g/dl)
  • Hyperlipidämie und Hypercholesterinämie mit Lipidure (Fetttröpchen und Fettzylinder im Urin (Sediment); Cholesterinester stellen sich im polarisierten Licht als sog. "Mateserkreuze" dar
  • Ausgeprägte renale Ödeme
  • Hyperkoagulabilität (pathologisch erhöhte Gerinnbarkeit des Blutes mit erhöhter Neigung intravasaler Thrombenbildungen (Thrombophilie)
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Congenitale (angeborene) Nierenerkrankungen
  • Einzelniere
  • Doppelniere (eine Niere ist doppelt angelegt, oft mit doppeltem Harnleiter)
  • Harnleiterabgangsstenose (Verengung am Übergang zwischen Nierenbecken und Harnleiter)
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Formen der Cystitis
  • akut - chronisch
  • infektiös - nicht infektiös
  • katarrhalisch
  • hämorrhagisch
  • fibrinös
  • ulcerös, phlegmonös, diphteroid, nekrotisierend
  • emphysematös, follikulär, hyperplastisch
  • polypös
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phlegmonös
diffuse eitrige Entzündung des Bindegewebes durch Bakterien
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emphysematös
ein übermäßiges oder an ungewohnter Stelle aufgetretenes Vorkommen von Luft
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follikulär
kleinknotig
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ulcerös
geschwürig
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hämorrhagisch
bedeutet "blutend" oder "Blutungen betreffend" bzw. "Blutungen auslösend"
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katarrhalisch
Bezeichnung einer exsudativen Entzündung von Schleimhäuten, die mit der Ausschwitzung oder Freisetzung von eiweißreicher, aus den Gefäßen durch Entzündung freigesetzter Flüssigkeit in Geweben und Körperhöhlen (Exsudat) einhergeht
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Bakteriurie
  • Das Auftreten von Bakterienzellen im Urin - nicht gleichbedeutend mit Harnwegsinfektionskrankheit
  • kann durch äußere Kontamination des gewonnenen Harns oder
  • durch Beimengung von Bakterien aus dem Geschlechtsakt erfolgen
  • der Spontanurin ist beim Hund und erst recht bei einer Katze für eine bakteriologische Untersuchung kaum zu verwerten
  • bei Cystiden oder Infektionen der übrigen Harnorgane liegt in der Regel nur eine Bakterienart ("Reinkultur"), selten auch 2 oder 3 vor, wenn mehrere Arten gefunden werden, besteht der Verdacht auf Kontamination, möglicherweise auch der iatrogenen (Krankheitsbilder, die durch ärztliche Maßnahmen verursacht wurden) Infektion (z.b. Kathetisieren)
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Pyurie
Eiterharn, das massenhafte Auftreten von neutrophilen Granulozyten, oft degeneriert und pyknotisch (dicht zusammengedrängt), mit phagozytierten Bakterien im Urin, der Harn nimmt dabei eine schlierige Konsistenz ein und kann trüb sein
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Ursachen infektiöse (bakterielle) Cystitis
  • Escherichia coli
  • Staphylococcus
  • Streptococcus
  • Pasteurellen
  • Pseudomonas aeruginosa
  • Proteus vulgaris
  • Klebsiella pneumoniae
  • Enterobacteriaceae
  • sekundär auch Mykoplasmen und Candida albicans
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Ursachen nichtinfektiöse Cystitis (begünstigend)
  • Harnkonkreme
  • Urethraobstruktion der Katze ("FUS")
  • Abflussstörungen
  • Harnröhrenlähmung
  • Immunsuppression einschließlich FeLV - FIV-Infektion
  • Traumata
  • iatrogen (Kathetisierung)
  • Glucosurie
  • Cyclophosphamid als Cytostatikum
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FUS (FLUDT)
"Felines Urologisches Syndrom" = FLUTD "Feline Lower Urinary Tract Desease":
  • Katzen neigen zu chronischen Harnwegserkrankungen
  • oftmals ein immer wiederkehrendes Problem
  • Bei manchen Katzen bilden sich Kristalle in der Blase, die sich unter Umständen zu Blasengrieß oder sogar Blasensteinen zusammenballen können. Diese sog. Kristallurie kann für Kater lebensbedrohlich werden, da ihre Harnröhre sehr eng ist und direkt an der Penisspitze eine natürliche Engstelle ist. Größere Kristallklumpen können sich dort festsetzen und die Harnröhre komplett verschließen
  • Der ständig weiter gebildete Urin staut sich in der Blase an. Diese kann evtl. platzen, oder durch einen Rückstau in die Nieren kann es zum Nierenversagen kommen. Ihr Kater hat einen absolut lebensbedrohlichen Notfall
  • Auch wenn Kätzinnen nicht so zum Harnröhrenverschluß neigen, ist diese Erkrankunge auch für sie höchst unangenehm
  • Die gereizte Blasenwand sendet einen ständigen Impuls zum Urinabsatz. Der Urinabsatz ist meist hochgradig schmerzhaft und u.U. können Keime in die Nieren aufsteigen und dort z.T. irreparable Schäden anrichten
  • Gefahr einer Blasenruptur beim Palpieren unter Druck!
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Therapie FUS/FLUDT
  • Flüssigkeitstherapie sofort, um Hyperkaliämie auszugleichen (0,9% Kochsalz)
  • wenn K-Spiegel normal, dann Vollelektrolytlösung
  • Obstruktion durch Katheter beheben, evtl. zurückspülen von Harnsteinen in die Blase mit isotonischer Flüssigkeit
  • kann Katheter nicht vorgschoben werden ist Zystozentese hilfreich (!)
  • Ist nach Kathetisierung kein normaler Harnabfluss möglich, kann/muss Verweilkatheter angenäht werden - Achtung: Entzündung!
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Cystostatika
natürliche oder synthetische Substanzen, die das Zellwachstum beziehungsweise die Zellteilung hemmen. Sie werden vor allem zur Behandlung von Krebs (Chemotherapie), teilweise auch bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen eingesetzt
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FeLV - Virus
"Feline Leukämie Virus" - Katzenleukämie
  • Das Virus kommt weltweit vor
  • Übertragung erfolgt durch Aufnahme infektiösen Materials (Blut, Speichel) über die Schleimhäute von Mund- und Nasenhöhle oder über Wunden
  • bösartige Tumoren des lymphatischen Systems
  • andere schwere Veränderungen des Blutbilds
  • Immunschwäche und Nierenerkrankungen
  • Nachweis der Erkrankung erfolgt durch indirekten Virusnachweis
  • Schutzimpfung ist möglich und vor allem bei Freigängern angezeigt
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Petadolex

  • "Petasites hybridus" = Pestwurz
  • Wirkung: beruhigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend,
  • schweisstreibend
  • Bei: Bronchitis,Husten, Asthma, Heuschnupfen, Allergien, Reizmagen, Darmkrämpfe, Gallenschäche, Leberleiden, Rheuma, Gicht, Herzschwäche, Entzündungen der Harnwege, Kopfschmerzen, Migräne, Menstruationsbeschwerden, Ischias, Hautleiden, Wunden, Geschwüre
166
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Perna canaliculus
"Grünschalmuschel", "Neuseeländische Grünlippmuschel"
  • Cystitis Regulationstherapie für den Hund
  • wertvolle Taurin-Quelle
  • Nährstoffe wie Glykosaminoglykane, Omega-3-Fettsäuren und Mineralstoffe
  • entzündungshemmend, schmerzlindernd und knorpelschützende Eigenschaften
  • Glukosaminoglykane (GAG) unterstützen Aufbau und Struktur des Bindegewebes
  • schützt Magen und Darm
  • verbessert Allgemeinbefinden
167
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Boswellia Serrata
"Indischer Weihrauch", bekämpft Krebszellen, rheumatoide Arthritis, Neurodermitis, Colitis ulcerosa, Asthma bronchiale, Cystitis (interstitielle), Hirntumore (Gliablastome, Astozytome), Hashimoto-Thyreiditis, multiple Sklerose
168
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Auricularia judae
"Judasohr", Heil- und Vitalpilz
  • verbessert die Fließeigenschaften des Blutes
  • Cystitis-Regulationstherapie (Hund)
  • Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln
  • natürliche Alternative zu Blutverdünnern
  • Thrombosen können verhindert und möglicherweise einem Herzinfarkt oder Schlaganfall vorgebeugt werden (vor allem bei bereits bestehender Arteriosklerose)
  • positiv bei Migräne und Tinnitus
  • verhindert er Blutausscheidungen im Harn, blutende Hämorrhoiden sowie Uterusblutungen
  • stärkt auch die Schleimhäute
  • hilfreich bei Verstopfung, trockenem Husten, Blasenentzündungen sowie Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen
  • Anflutungsverstärker für Perna caniculus
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Gou Qi Zi (Goji)
"Gemeiner Bocksdorn", "Wolfsbeere"
  • Lycium-Barbarum-Polysacchariden (LBPs)
  • Thiamin (Vitamin B1 - "Stimmungsvitamin), Riboflavin (Vitamin B2), Ascorbinsäure, Eisen, Calcium, Zink
  • 2000 Prozent  mehr wertvolle Antioxidantien als in Cranberries
  • Verbesserung des Wohlbefindens
  • starke Abwehr
  • allgemeine bemerkbare Frische des Körpers
  • Mittel gegen Krebs, Alterung, Erkrankungen des Immunsystems
  • Cystitis Regulationstherapie
  • Impotenz, Lendenschmerzen, Benommenheit und Tinnitus
  • Stärkung von Leber und Niere
  • Augen
170
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Leukozyturie
  • Vermehrtes Auftreten von Leukozyten im Harn
  • Immer ein Zeichen einer Entzündung des Urogenitalapparates
  • vereinzeltes Auftreten von 1 - 4 Leukozyten pro Gesichtsfeld bei 350-facher Vergrößerung vollkommen unbedenklich
  • Pyelonephritis (eitrige Nierenbeckenentzündung)
  • Cystitis
  • Prostatitis (Entzündung der Vorstehdrüse)
  • Pyometra, Kolpitis, Balanoposthitis (Eichelentzündung)
171
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Balanoposthitis
Eichel- und Vorhautentzündung
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Incontinentia urinae
Harninkontinenz - Verlust oder das Nicht-Erlernen der Fähigkeit, Urin sicher in der Harnblase zu speichern und selbstbestimmt Ort und Zeitpunkt der Entleerung zu entscheiden
173
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Formen der Harninkontinenz
  • Syndrom der überaktive Blase (der nicht unterdrückbare imperative Harndrang führt zum Urinverlust, bevor die Toilette erreicht ist)
  • Belastungsinkontinenz = Stressinkontinenz (der erhöhte Bauchinnendruck löst durch Belastung, Pressen aus den verschiedensten Gründen den mehr oder weniger ausgeprägten Harnverlust aus)
  • Mischinkontinenz (Drang- und Belastung)
  • Überlaufinkontinenz (Übervolle Harnblase infolge Abflussstörungen, meist durch gutartige Prostatavergrößerung, seltener Verengungen der Harnröhre)
  • Reflexinkontinenz (Störung oder Zerstörung der vom Gehirn ausgehenden Hemmungsbahnen und damit Überwiegen der Aktivitätsimpulse des Reflexbogens zwischen Harnblase und Blasenzentrum im Kreuzteil des Rückenmarks mit fehlender Koordination der beteiligten Muskeln)
  • Extraurethale Inkontinenz (keine Insuffizienz des Verschlussapparates der Harnröhre, der natürliche Harnausgang wird z.b. durch eine angeborene Fehlmündung eines Harnleiters, oder durch eine verletzungsbedingte Fistel, umgangen)
174
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Ursache Dranginkontinenz
  • Sensorische Dranginkontinenz (die Wahrnehmung der Blasenfüllung ist im Sinne eines vorzeitigen Füllungsgefühls, etwa durch eine Entzündung, durch Blasensteine oder Obstruktion der ableitenden Harnwege, gestört)
  • Motorische Dranginkontinenz (Hier sind die efferenten Nervenimpulse zum "Musculus detrusor" (der für die Entleerung zuständigen Harnblasenmuskulatur) enthemmt, was zu einer vorzeitigen, manchmal krampfartigen Detrusor-Kontraktion führt)
175
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Schweregrade Belastungs-/Stressinkontinenz
Nach STAMEY:
  • 1. Grad: Inkontinenz beim Husten, Niesen
  • 2. Grad: Inkontinenz bei abrupten Körperbewegungen, beim Aufstehen, Hinsetzen
  • 3. Grad: Inkontinenz bei unangestrengten Bewegungen, im Liegen
176
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Kolpitis
Entzündung der Scheide
177
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0
Vereinzelt Erythrozyten im Harn bei:
  • Chronischen Nephropatien
  • Pyelitis (Nierenbeckenentzündung)
  • iatrogen bei Zystozentese oder Katheterisierung
178
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Pyelitis
Nierenbeckenentzündung
179
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Nierenbeckenentzündung
Pyelitis
180
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0
Produktionsazotämie
Bei verminderter Proteinproduktion oder bei erhöhtem Proteinabbau - wie bei Verbrennungen, Strahlentherapie, Chrush-Syndrom
181
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Hypochlorämische Azotämie
Exsikkose (Austrocknung) bei gleichzeitigem Mangel an Blutsalzen, wie bei schweren Brechdurchfällen, einem diabetischen Koma oder einer ADDISON-Krise (lebensbedrohliche Form von Morbus Addison  - Unterfunktion der Nebenniere und -rinde)
182
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Uncaria tementosa
  • "Katzenkralle"
  • Immunregulantium
  • Erhöht Anteil der T-Lymphozyten und die Makrophagen-Produktion
  • vielseitig einsetzbarer Infektionsbekämpfer
  • repariert die Lipid-Matrix in den Zellwänden
  • Stoppt die Ausbreitung von virusbelasteten Zellen
  • bei Magen-Darm-Erkrankungen, Durchfall, Arthritis, Wunden und bei Krebs
183
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Eleutherococcus senticosus
  • "Taigawurzel", "Sibirischer Ginseng"
  • Roborans, Tonikum (Stärkungsmittel)
  • adaptogene, stimulierende, antivirale und immunstimulierende Eigenschaften
  • nicht bei Bluthochdruck
184
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Agaricus blazei murrill (ABM)
  • "Mandelpilz"
  • Heilpilz
  • reguliert das gesamte Immunsystem, insbesondere bei Krebs- und Autoimmunerkrankungen
  • die höchste Konzentration an den wirkungsvollsten Immunmodulatoren, den β-Glukanen
  • tumorhemmende Wirkung, vor allem bei Unterleibs-, Darm-, Lungen-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- und Leberkrebs sowie bei Hirntumoren
  • positive Erfahrungsberichte auch bei Fibromyalgie, Multiple Sklerose, Alzheimer, Morbus Parkinson und Rheuma
  • Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse oder der Bauchspeicheldrüse (Diabetes-Typ I) können günstig beeinflusst werden
  • fördert auch die Blutbildung im Knochenmark und lindert daher die Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie, die beide zur Verringerung sowohl der weißen wie der roten Blutkörperchen führen
  • unterstützt die Blutreinigungs- und Abwehrfunktion der Milz
185
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Psychogene Krankheiten des Harnapparates
"Reinmachen" des eigentlich stubenreinen Hundes/ der stubenreinen Katze durch:
  • Infektionen der Harnwege
  • psychogenen Stress im Rahmen von "Banalitäten"
186
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Therapie psychogene Krankheiten des Harnapparates
  • Verhaltenstherapeutische Maßnahmen
  • Psychopharmaka (Vorsicht!)
187
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Phytotherapie der Psyche umfasst:
  • Stressadaptiva
  • Anxiolytika (Angstauflöser)
  • Sedativa (Beruhigungsmittel)
  • Antidepressiva
  • Antidementiva (Verbesserung und/oder Stabilisierung der geistigen Leistungsfähigkeit und der Alltagsbewältigung)
188
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Stressadaptiva
  • Panax ginseng (Asiatischer Ginseng)
  • Eleutherococcus senticosus (Taigawurzel)
  • Gynostemma pentaphyllum (Jiaogulan - Kraut der Unsterblichkeit)
189
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Gynostemma pentaphyllum
  • "Jiaogulan", "Kraut der Unsterblichkeit", "5-Blatt-Ginseng"
  • verhindert stressbedingte Krankheiten
  • Herzstärkungsmittel
  • hilft gegen Bluthochdruck und hohen Cholesterin
  • beugt Schlaganfall und Herzinfarkt vor
  • stärkt das Immunsystem, ist blutbildend, senkt Blutzucker und Blutfette (Diabetes)
  • krebshemmend, stressabbauend und stoffwechselfördernd, lindert Schlafstörungen, hilft bei andauernder Müdigkeit und ist ein hervorragender Energielieferant
190
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Kognition steigende Stressadaptiva
  • Rhodiola rosea (Rosenwurz)
  • Pannax ginseng (Asiatischer Ginseng)
191
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Sertoli-Zell-Tumor
  • Vorkommen selten
  • unilateral (einseitig)
  • hormonell aktiv, Östrogenproduktion
  • kommt zu Fiminisierung
  • Mamillen vergrößert
  • bilaterale Alopezie (Haarausfall) in der Leiste
  • Präputium vergrößert
  • Bauchdecke erschlafft
  • Hodenathropie
  • Prostata vergrößert
  • Metastasen möglich
192
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Leydig-Zwischenzell-Tumor
  • Vorkommen häufig
  • bilateral
  • keine Hormonbidungstendenz
  • meist alte Hunde
193
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Seminom
  • Maligner Keimzellentumor des Hodens
  • Vorkommen selten
  • Metastasen möglich (Lunge)
  • meist hormonell inaktiv
194
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Orchitis
  • Entzündung des Hodenparencyms
  • Epididymitis (Nebenhoden)
  • Funiculitis (Samenstrang - kann in Bauchhöhle gehen)
195
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0
Symptome Orchitis
  • Haut oft ödematös
  • kyphotische Rückenlinie (Schmerzsymptom)
  • Entlastungshaltung der Hintergliedmaßen
  • Schmerz, Schwellung des Hodengewebes
196
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0
Hodentorsion
  • Torsio testis
  • Verdrehung des Hodens um senkrechte Achse
  • sehr schmerzhaft am Anfang, durch Autolyse-Prozesse verbessert sich das Schmerzsymptom allmählich
  • oft Infertilität durch Ischämie
  • kein Fieber
197
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0
Hydrocele
  • durch Exsudation entstandene Zyste im Processus vaginalis
  • Ansammlung seröser Flüssigkeit in den Hodenhüllen
  • Ursachen angeboren, parasitär, oder traumatisch
198
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0
Hämatocele
  • mit Blut gefüllte Zyste
  • Ultraschall feststellbar
  • meist traumatisch, schmerzhaft
199
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0
Varikocele
variköse Erweiterung der Venen (Krampfadern) des Plexus pampinoformis, angeboren
200
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0
Präputialkatarrh
  • Balanoposthitis follicularis
  • Vermehrte Sekretbildung durch Drüsen im Bereich der Vorhaut
201
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0
Ursachen Präputialkatarrh
  • Schleimhautirritationen mit anschließender unspezifischer (pyogener) bakterieller Infektion
  • Deck- und Bissverletzungen, Fremdkörper, sowie Traumata anderer Art
  • rel. häufig ist keine Ursache feststellbar

202
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0
Therapie Präputialkatarrh
  • einfache NaCl-Spülungen
  • nur in Ausnahmefällen lokale Antibiotikatherapie
  • Spülung mit Adstringentien (Causticia, Tormentilla, u.a.)
203
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0
Seminom
Maligner Keimzellentumor des Hodens
204
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0
Sertoli-Zell-Tumor
  • Vorkommen selten
  • unilateral (einseitig)
  • hormonell aktiv, Östrogenproduktion
  • kommt zu Fiminisierung
  • Mamillen vergrößert
  • bilaterale Alopezie (Haarausfall) in der Leiste
  • Präputium vergrößert
  • Bauchdecke erschlafft
  • Hodenathropie
  • Prostata vergrößert
205
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Grünlicht-Hormesis
  • Präputialkatarrhtherapie mit Direktlich-Anwendungen von grünen Wellenlängen
  • LED-Grünlicht (Kaltlicht)
  • Kuren 2-3x täglich 14 Tage lang
206
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Phimosis
  • Vorhautverengung
  • echte Phimose: Vorhaut zu klein
  • Pseudophimose: pyhsiologische Phimose mit Verklebungen durch Membrana balanoPräputialis bei der Geburt
  • congenitale Phimose: nach sekundär entzündlichen Prozessen und Narbenbildungen
  • Paraphimose: Vorgelagerter Penis, der rethrahiert werden kann, weil vom Präputium manschettenartig umfasst ("Spanischer Kragen")
207
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Penisprolaps des Hengstes
  • Vorverlegung des corpus penis durch dauerhafte Füllung arterieller oder venöser Schwellkörper
  • Oftmals Sedativum "Apromazin" (Mittel = Azepromazin)
  • Vermeidung durch Verwendung phytomedizinischer Sedativa (Ziziphi spinosae semen "Wilder Dornkirsch Samen")
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Hyperadrenokortizismus
Überfunktion der Nebenniere - zu hohe Kortisol-Konzentration in Blut ("Cushing-Syndrom", "Morbus Cushing")
209
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Hypothyreose
Schilddrüsen-Unterfunktion
210
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Pyometra Grad IV
  • letzter Grad der Uterusschleimhautentzündung
  • Endodermitis Typ 4
  • Polyurie/Polydipsie - Syndrom
  • gespannter Unterbauch, "gefülltes Beckenabdomen"
  • Kolik-Symptome
  • gestörtes Allgemeinbefinden
  • deutliche Erhöhung der Körperkerntemperatur
  • Eitriger Vaginalausfluss ("Flour"), Geruch und Konsistenz des Ausflusses
  • ständiges Lecken der Genitalien
  • evtl. "Schlittenfahren", Infertilität
211
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Scheinträchtigkeite
  • Lactatio falsa sine graviditate
  • 4 - 8 Wochen nach Läufigkeit
  • Milchdrüsen schwellen an und es wird Milch produziert
  • 8. - 9. Woche nach der Läufigkeit beginnt Hündin "Ersatzwelpen" zu bemuttern
  • Dauer ca. 3 - 4 Wochen
  • Biologische Ursachen durch Wolfsrudel mit strenger Rangordnung
  • erhöhte Krebsgefahr ab dem 6. Lebensjahr
  • "Mönchspfeffer - Vitex agnus-castus" = "Dopamin"-Agonist
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Author: Andreas
Main topic: Tierheilpraktiker
Topic: Erkrankungen des Urogenitalapparates bei Hund und Katze
School / Univ.: ATM
City: Bad Bramstedt
Published: 02.01.2017
 
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