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All main topics / Bertiebswirtschaftslehre / Unternehmensführung

Unternehmensführung II (72 Cards)

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Was ist Unterenehmensführung?
  • Steuerung des Gesamtsystems
  • gestaltendes Eingreifen in den gesamten Wertschöpfungsprozess
  • viele Einflussfaktoren: Größe, Branche, Land, …
  • intertemporale Einlüsse: wechselnde Anforderungen an Technik, Umwelt, …
  • Ausrichtung des Handelns aller Mitarbeiter auf ein gemeinsames Ziel
  • Mehrfachzielsetzungen
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Was ist Management?
  • ein System von Steuerungsaufgaben, die bei der Leistungserstellung und -sicherung in arbeitsteiligen Systemen erbracht werden müssen
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Welche Unterscheidungen der Unternehmensführung gibt es?
als Funktion
  • Aufgaben- und Tätigkeitsinhalte
  • Planung, Organisation, Kontrolle, Entscheidung

als Institution
  • Träger, Organe, Personen
  • Vorstand, Geschäftsführung, Stab, …

als Prozess
  • Folge von Vorgängen, die sich zwischen Individuen oder Gruppen durch Handlungen ergeben
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Was ist Führung?
  • zielorientierte, soziale Einflussnahme zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben in strukturierten Arbeitssituationen
  • Verhaltensbeeinflüssung

tätigkeitsbezogener Aspekt
  • Einwirken auf andere
  • das Weisen einer Zielrichtung

ergebnisbezogener Aspekt
  • Konditionierung von Prozessen durch Systeme
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Was ist beinhaltet die normative Unternehmensführung?
  • Vorgabe von Normen durch Unternehmenträger
  • Wertesystem und Unternehmenskultur
  • Zeithorizont: lebenslang, langfristig
  • Zuständigheit: Unternehmen, Eigentümer
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Was ist die strategische Unternehmensführung?
  • Voraussetzungen schaffen, um normative Erwartungen zu erfüllen
  • Strategieplanung
  • Marktposition (extern) und Ressourcenbasis (intern) abstimmen
  • Zuständigkeit: Unternehmensleitung, Leitungsorgane erster Ebene (Vorstand, Geschäftsführung)
  • langfristigen Handlungsrahmen festlegen
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Was ist die operative Unternehmensführung?
  • innerhalb des strategischen Handlungsrahmens
  • kurz- bis mittelfristig
  • Ziele und Maßnahmen für organisatorische Einheiten / Funktionseinheiten
  • Zuständigkeit: Leitungsorgane zweiter Ebene (Produktionsleitung, Divisionsleitung)
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Welche Planungszwecke gibt es?
  • Strukturierung
  • Optimierung
  • Kreativität
  • Sicherung / Frühwarnung
  • Flexibilität
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Welche Strukturierungsgrade der Planung gibt es?
  • gedankliche Planung
  • ungebunden-schriftliche Planung
  • systematsch-schriftliche Planung
  • computergestützte Planung
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Was ist der Planungszeitraum?
  • Begrenzung der Planungszeit

exogene Begrenzung
  • Realisationsdruck determiniert Planungshorizont

endogene  Begrenzung
  • Planung wird bei einem bestimmten Reifegrad beendet
  • v.a. bei schlecht strukturierten Entscheidungssituationenr
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Welche Einflussfaktoren gibt es auf die Länge der Planungszeit?
  • Art des Problems
  • Informationsbeschaffung
  • quantitative und qualitative Planungskapazität
  • Budget
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Welche Fristigkeiten der Planung gibt es?
operative Planung Tagesgeschäft
taktische Planung Wochen- bis Jahresplanung
strategische Planung Unternehmensstrategie 5 - 10 Jahre

→Konkretisierungsgrad nimmt mit zunehmender Planungsfrist ab
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Welche Planungsphasen gibt es?
Planungsphasen
  • Zielanalyse
  • Problemanalyse
  • Alternativenanalyse
  • Prognose
  • Bewertung
  • Entscheidung


  • künstliche Zerlegung
  • ständige Rückkopplung zwischen Phasen
  • Phasenkorrekturen
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Was beinhaltet die Zielanalyse?
Subjekte
  • Festlegung durch Abstimmung oder Kompetenz
  • Gruppenziele

Objekte
  • Zielgrößen
  • Zielinhalte / Zielvorschriften

Prozess der Zielbildung
  • Verteilung von Kompetenzen
  • Verhandlungen von Entscheidungsträgern
  • Zielhierarchien (Gewichtung der Teilziele)
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Welche Zielbeziehungen gibt es?
Zielkongruenz bzw. -neutralität
  • Ziele beeinträchtigen sich nicht gegenseitig

Zielkomplementarität
  • Ziele schließen sich gegenseitig aus

Zielkonkurrenz
  • Ziele beeinträchtigen sich, schließen sich aber nicht aus
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Was beinhaltet die Problemanalyse?
Einflussgrößen
  • Komplexität
  • Neuartigkeit / Erfahrung
  • zeitliche Reichweite

Phasen
  • Problemwahrnehmung
  • Problemdefinition
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Was ist die Alternativenanalyse?
  • Alternativenhierarchien
  • Alternativensequenzen

Mindestanforderungen
  • Alternativen müssen sich gegenseitig ausschließen
  • Vollständigkeit der Alternativen
  • Einhalten des Budgets
  • Realisierbarkeit der Alternativen
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Welche Prognosearten gibt es?
  • Lage- und Entwicklungsprognose (Daten)
  • Wirkungsprognose (von Maßnahmen)
  • Wahrscheinlichkeitsprognose (bei Unsicherheit)
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Welche Prognosemethoden gibt es?
bei Sicherheit
  • mathematische Fortschreibungs- und Exponentialverfahren
  • optimal, exakt, aber selten möglich

bei Unsicherheit
  • strukturierte und methodisch gestützte Expertenbefragung
          — Brainstorming
          — Delphi-Methode
          — Szenario-Verfahren
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Welche Kontrollinhalte gibt es?
  • Vergleich von Plan und ist (Abweichungsanalyse)
  • Analyse der Ursachen
  • korrigierende Maßnahmen
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Welche Kontrolldeterminanten gibt es?
  • Häufigkeit
  • Umfang
  • Intensität
  • Kontrollsubjekte (intern vs. extern)
  • Kontrollobjekte (Personal, Material, …)
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Welche Kontrollarten gibt es?
  • Planfortschrifttskontrolle
  • Prämissenkontrolle
  • Realisationskontrolle
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Welche Entscheidungssituationen gibt es?
Sicherheit
  • Anwendung von Optimierungstechniken

Unsicherheit
=  Alternativenbewertung für unterschiedliche Umweltzustände
  • Risiko
  • Interaktion (Spielsituation)
  • Unsicherheit
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Nach welchen Regeln kann bei Unsicherheit entschieden werden?
  • Minimax-Regel
  • Maximax-Regel
  • Pessimismus-Optimismus-Regel mit Lampda
  • Laplace-Regel (Gleichgewichtung)
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Was sind Vorentscheidungen?
Gegenstände
  • Handlungsalternativen
  • Umweltzustände
  • Eintrittswahrscheinlichkeiten festlegen
  • Genauigkeit der Ergebnismessung
  • kein optimaler Komplexitätsgrad

Qualität
  • Vereinfachungen (Erfahrungswerte)
  • Sensivitätsanalysen (Testen von Auswirkungen von Parameterveränderungen der Ergebnismatrix)
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Welche Zielinhalte gibt es?
Sachziele
  • Leistungserstellungsprozess und -spektrum

Wertziele
  • finanzielle Ergebnisse des Unternehmens

Sozialziele
  • Verhalten gegenüber internen und externen Interessengruppen
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Welche Zielbeziehungen gibt es?
identische Ziele
konkurrierende, konfliktäre Ziele
  • Ziele behindern sich oder schließen sich gegenseitig aus

komplementäre Ziele
  • Erreichung des einen Ziels ist nur bei gleichzeitigem Anstreben des anderen Ziels möglich

unabhängige Ziele
  • keine gegenseitige Beeinflussung
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Wie können Zielkonflikte aufgelöst werden?
  • optimale Koordination der Teilaktivitäten
  • Prioritäten setzen
  • Verhandlungen und Problemlösungsprozesse

→Shareholder-Ansatz
→Stakeholder-Ansatz
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Was ist der Shareholder-Ansatz?
  • Eigentümerinteressen im Vordergrund
  • Ziel: Maximierung der zukünftig zu erwartenden diskontierten Zahlungen an die Eigentümer

Begründung
  • alle Interessengruppen werden für ihre Leistungen mit Faktorentgelten „risikorfrei” bezahlt
  • Eigenkapitalgeber muss auf Dividenden „warten“, trägt also allein das unternehmerische Risiko
  • Gewinn steht dem Eigentümer zu, da alle anderen Interessengruppen bereits entgolten wurden
  • Gewinnverwendung: Ausschüttung oder Thesaurierung
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Was ist der Stakeholder Ansatz?
  • Berücksichtigung der Interessen aller für den Unternehmenserfolg ursächlichen Interessengruppen
  • Maßstab: schwierig zu ermitteln

Begründung
  • durch die Kooperation sind für die Überschüsse alle Interessengruppen verantwortlich
  • Kooperationsrenten entstehen
  • jeder ist daran zu beteiligen, selbst wenn durch risikofreies Faktorentgelt bezahlt

Gegenargumente
  • Verteilungsmodus kaum zu ermitteln
  • Interessengruppen sind nicht am unternehmerischen Risiko beteiligt
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Was ist eine Unternehmensverfassung?
  • Regelungen über die wichtigsten Organe, deren institutionelle Einbindung, Zusammensetzung und Legitimation, sowie Aufgaben, Befugnisse und Verantwortung
  • Regelungen über Willens- und Durchsetzungsprozesse und Außenbeziehungen
  • verankert, welche Interessen vertreten werden
  • Begrenzung strategischer oder willkürlicher Verhaltensspielräume
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Was sind Aufgaben des Aufsichtsrates?
  • Überwachung der Geschäftsführung
  • Bücher und Schriften der Gesellschaft einsehen und prüfen
  • darf keine Aufgaben der GF übernehmen, aber bestimmte Arten von Geschäften können zustimmungspflichtig sein
  • Aufsichtsratsmitglieder können ihre Aufgaben nicht auf andere übertragen
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Was ist eine Betriebsverfassung?
  • Regelungen für strittige Fragen zwischen AN und AG auf Unternehmens- und Betriebsebene
  • regelt formale Entscheidungsrechte der AN
  • regelt, in welchen Gremien und Kollektiven AN vertreten sind
  • und wie bei Meinungsverschiedenheiten zu verfahren ist
  • privatrechtlicher Charakter
  • Ziel: Interessenharmonisierung
  • schafft Schuldverhältnis zwischen Betriebsrat und Betriebsleitung
  • legt kollektive, aber auch individuelle Rechte fest
  • gilt nur für AN, nicht für leitende Angestellte
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Was ist ein Betriebsrat?
  • freie Entscheidung der Belerschaft
  • Geltung der BetrVG herbeiführen
  • unabhängig von Gewerkschaftsinteressen
  • unentgeltliches Ehrenamt
  • Freistellung von eigentlicher Arbeitsaufgabe (ab 200 AN)
  • Kosten sind vom AG zu tragen
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Welche Rechte besitzt der Betriebsrat?
  • Unterrichtungs- bzw. Informationsrecht
  • Anhörungsrecht
  • Beratungsrecht
  • Initiativrecht
  • einfaches Zustimmungsrecht
  • Mitbestimmungsrecht
  • Zustimmungsverweigerungsrecht (Vetorecht)
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Was ist eine Betriebsversammlung?
  • alle AN
  • Betriebsrat kann regelmäßig eine ordentliche BV einberufen
  • vielmal jährlich, während der Arbeitszeit
  • AG kann außerordentliche BV einberufen
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Was versteht man unter HRM?
Allokation der Humanressourcen
  • Personalplanung
  • Personalbeschaffung
  • Personaleinsatz
  • Personalentwicklung

Anreizgestaltung durch Entgeltsysteme und Karrierepolitik
Personalführung

  • alle Maßnahmen zur Beeinflussung des Verhaltens der Mitarbeiter
  • zielgerichtete Beeinflussung von Einstellungen oder Verhaltensweisen

Varianten
  • personelle Führung durch die Person der Führungskraft
  • strukturelle Führung durch organisatorische Regeln
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Welche Einflussfaktoren (nach Baron / Kreps) auf das HRM sollten beachtet werden?
  • Umweltbedingungen
  • Arbeitnehmerschaft
  • Organisationskultur
  • Organisationsstrategie
  • Produktionstechnologie
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Wodurch beeinflusst die Arbeitnehmerschaft das HRM?
  • auch potentielle Arbeitnehmer
  • demografische Faktoren (Alter, Geschlecht, Erfahrung, …)
  • Prägung durch gesellschaftliches Werte- und Normensystem
  • beeinflusst Möglichkeiten der Unternehmensstrategien
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Wodurch beeinflusst die Organisationskultur das HRM?
  • unternehmensinternes Werte- und Normensystem
  • informelle „Spielregeln“
  • kann durch gesellschaftliches Werte- und Normensystem geprägt sein, aber auch abweichen
  • Konflikt: Organisationskultur für interne Prozesse wichtig, aber kaum zugänglich für Gestaltung
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Wodurch beeinflusst die Produktionstechnologie das HRM?
  • Arbeitsbedingungen und -umgebung
  • erforderliche Fähig- und Fertigkeiten
  • Kontrollmöglichkeiten der AN
  • Interdependenzen und Kooperationsmöglichkeiten zwischen AN
  • Einteilung nach Leistungsfähigkeit
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Welche Konsistenzanforderungen gibt es?
intrapersonale Konsistenz
  • einzelne AN sollen entsprechend ihrer Leistung und ihrem Einsatz fair behindelt werden
  • Entlohnung, Beförderung, …

interpersonale Konsistenz
  • AN untereinander fair behandeln (gegenseiter Vergleich)

intraorganisationale Konsistenz
  • Abstimmung der HRM-Maßnahmen mit anderen organisationsinternen Aufgaben

temporale Konsistenz
  • Kontinuität des HRM über die Zeit
  • Beibehaltung einer Philosophie, um ausrechenbar zu bleiben
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Was sind Personalinformationen?
  • zweckorientierte, personen- und arbeitsplatzorientierte Daten
  • systematisch gesucht und beschafft
  • stehen Entscheidungsträger zum Entscheidungszeitpunkt zur Verfügung
  • mit Hilfe eines Personalinformationssystems
  • Ziel: Verbesserung von Entscheidungen
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Welche Voraussetzungen müssen für ein PIS erfüllt sein?
  • Unterstützung durch obere Managementebenen
  • Unterstützung durch Betriebsrat
  • Einbezug der Benutzer in den Entwicklungsprozess
  • Anpassungsfähigkeit des PIS an Veränderungen (Unternehmen, Umwelt)
  • Sicherung der Personaldaten
  • Datenschutz
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Was umfasst die Personalplanung?
  • Personalbestandsanalyse
  • Personalbedarfsanalyse

Differenzierungsmöglichkeiten
  • Aggregationsebenen (Individuen, Gruppen, Unternehmung)
  • Dimensionen (qualitativ, quantitativ, zeitlich)
  • Determinanten
          — primär: Leistungsprogramm und Produktivität
          — sekundär: Nebenbedingungen (Gesetze, Tarifverträge, …)
  • (Un)Sicherheit
          — Sicherheit →Personalbedarfsrechnung
          — Trends, Risiko → Personalbedarfsschätzung}
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Was ist die Personalbestandsanalyse?
  • detaillierte Ermittlung des gegenwärtigen und zukünftigen Personalbestands in qualitativer und quantitativer Hinsicht
  • zeitliche Dimension: Entwicklung
  • Grundlage für Beschaffung, Entwicklung und Freisetzung
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Welche Leistungspotenziale gibt es?
  • latentes, nicht eingesetztes
  • eingesetztes
  • aktuelles (latentes + eingesetztes)
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Wovon ist die individuelle Leistung abhängig?
  • aktuellem Leistungspotenzial
  • Leistungsbereitschaft (-wille)
  • Anforderungen
  • Leistungsbedingungen

  • Personalbestandsanalyse setzt am aktuellen Leistungspotenzial an
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Was ist die Personalbedarfsanalyse?
  • quantitative und qualitative Bestimmung des zur gegenwärtigen und zukünftigen Leistungserstellung notwendigen Personalbestands

→Neubedarf oder Ersatzbedarf (intern / extern)
→Freistellungsbedarf (direkt / indirekt)
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Was ist Personalbeschaffung?
  • Bereitstellung personeller Kapazitäten, die zur Leistungserstellung in quantitativer und qualitativer Hinsicht benötigt wird – zur rechten Zeit und am rechten Ort
  • intern oder extern
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Welche Vorteile bieret die interne Personalbeschaffung?
  • verbesserte Aufstiegschancen
  • betriebsspezifische Qualifikation
  • geringe Beschaffungs- und Informationskosten
  • geringe Kontrollkosten
  • kleineres Risiko
  • schneller und transparenter
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Welche Nachteile bietet die interne Personalbeschaffung?
  • Auswahl beschränkt
  • hohe Fortbildungskosten
  • Betriebsblindheit
  • Rivalität unter Kollegen
  • „Verkumpeln“
  • Gefahr einer Beförderungsautomatik
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Was umfasst die Personalbeschaffung?
Personalmarketing
  • Anwerben von geeigneten Bewerbern

Personalauswahl
  • Vergleich des Anforderungsprofils mit den Fähigkeitsprofilen

Vertragsgestaltung
  • Abschluss eines Arbeitsvertrags
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Was ist Personalmarketing?
  • attraction – Aufmerksamkeit erzeugen
  • interest – Interesse wecken
  • desire – Wunsch, tätig zu werden
  • action – Bewerbung auslösen
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Wo liegt asymmetrische Informationsverteilung bei der Personalauswahl vor?
Anforderungen des Arbeitsplatzes
  • Unternehmen: gut informiet
  • Bewerber: schlecht informiert

Qualität des Bewerbers
  • Bewerber: gut informiert
  • Unternehmen: schlecht informiert
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Wie kann Informationsasymmetrie abgebaut werden?
Signalling
  • besser informierte Seite vermittelt der schlechteren zusätzliche Information
  • Problem: Glaubwürdigketi der Information

Screening
  • schechter informierte Seite versucht über Tests zusätzliche Informationen zu erlangen
  • Problem: Wie aussagefähig ist ein Test?
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Welche Screening-Methoden gibt es?
  • Vorstellungsgespräch
  • Testverfahren
  • Assessment Centers (ACs)
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Wie wird ein Vorstellungsgespräch klassifiziert?
seriell
  • Gespräche nacheinander mit Vertreters aus Personal- und Fachabteilung

Jury
  • Gespräch gleichzeitig mit mehreren Vertretern der Unternehmung

Gruppe
  • mehrere Bewerber und Vertreter der Unternehmung
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Was ist die Funktion eines Vorstellungsgespräches?
  • Feststellen von Fakten
  • Nasenfaktor →passt die Bewerberin in die Unternehmung?
  • Breitbanddiagnose →in welchen Bereichen einsetzbar?
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • „Wollen-und-Können-Komponente“
  • Ermitteln von Fähigkeiten und Bereitschaften
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Was ist ein Testverfahren?
  • Verfahren, das personale Handlungsdispositionen so misst, dass von einem Handlungsausschnitt Rückschlüsse auf langfristig zu erwardendes Handeln der Person möglich ist

Varianten
  • Intelligenztest
  • Leistungstest
  • Persönlichkeitstest
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Was ist ein Assessment Center?
  • systematisches Verfahren zur Auswahl und Entwicklung von Führungskräften

Merkmale
  • mehrere Bewerber
  • mehrere Beurteiler und mehrfache Beurteilung
  • Methodenvielfalt in Laborsituation
  • Planspiele, Fallstudien, Rollenspiele, …
  • Dauer: mind. 1 Tag
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Welche Gütekriterien für ein Personalauswahlverfahren gibt es?
Validität (Gültigkeit)
  • wird das gemessen, was gemessen werden soll?

Reliabilität (Zuverlässigkeit)
  • werden gleiche Sachverhalte zu gleichen Ergebnissen führen?

Objektivität
  • Testergebnisse unabhängig vom Tester


  • Wie gut wurde die asymmetrische Informationsverteilung abgebaut?
  • Kosten
  • →Kosten-Nutzen-Analyse
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Welche Mindestregelungen müssen im Arbeitsvertrag definiert sein?
für beide
  • Eintritttsdatum
  • Probezeiten
  • Arbeitszeiten
  • Kündigungsfristen
  • Urlaub
  • Freistellungen

für Arbeitgeber
  • Entgeld, Grundlohn

für Arbeitnehmer
  • Art der Tätigkeit
  • Vollmachten
  • Mehrarbeitsverpflichtungen
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Welche Arbeitsverhältnisse gibt es?
  • befristetes Arbeitsverhältnis
  • Teilzeitarbeitsverhältnis
  • Probearbeitsverhältnis
  • Berufsausbildungsverhältnis
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Was ist Personalentwicklung?
  • alle bildungsbezogenen Maßnahmen, die zur Qualifizierung der Unternehmensmitglieder dienen

Bestandteile
  • Ausbildung
  • Fort- und Weiterbildung
  • Laufbahn- und Karriereplanung

Ziel
  • Schließen der Lücke zwischen Fähigkeiten und Anforderungen, die nicht mit Personalbeschaffung zu decken ist
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Worin liegt der Nutzen der Personalentwicklung?
  • höhere Produktivität der AN
  • Motivationseffekte
  • komplexere Tätigkeiten ausführbar
→Unternehmen investiert, um „Einzahlungsüberschüsse“ zu erzielen
= Humankapitalaufbau
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Was besagt die Humankapitaltheorie?
Annahmen
  • AN sind homogen
  • untschiedlich lange ausgebildet
  • Ausbildung vermitelt allgemeine Qualifikationen

  • Einkommensverzicht in der Ausbildungszeit
  • dieser muss höheren zukünftigen Löhnen entsprechen
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Was ist allgemeines Humankapital?
  • allgemeine Qualifikation, auch in anderen Unternehmen verwendbar
  • ehöht Produktivität und Gleichgewichtspreis des AN
  • beides auch in anderen Unternehmen realisierbar
→Fluktuationsgefahr

Ergebnis
  • Finanzierung durch AN
  • Sicherungsmöglichkeiten
  • AN beteiligt sich „freiwillig“
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Was ist spezifisches Humankapital?
  • Ausbildung erhöht Wertgrenzproduktivität nur in der ausbildenden Unternehmung und hat keine Wirkung auf den Gleichgewichtslohn


Ergebnis
  • AG beteiligt sich oder übernimmt Kosten
  • sonst erhebliche Verluste für AN
  • Verluste für AG, wenn AN Unternehmen zu früh verlässt
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Welche Beförderungskriterien gibt es?
  • Leistung
  • Seniorität
  • Qualifikation

— Vor- und Nachteile
→Kriterienmix
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Was ist ein Beförderungsturnier?
  • Vergleich zwischen Mitarbeitern zwecks Beförderung
  • ordinale Reihung aufgrund ihrer Leistung
  • relativer Leistungsvergleich
  • oft keine konkreten, kardinalen Ergebnisse
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Welche Vor- und Nachteile besitzen Tournaments?
Vorteile
  • Umwelteinflüsse und Unsicherheiten treffen alle Mitarbeiter gleich
  • Preis liegt ex ante fest
  • starke Anreizwirkung

Nachteile
  • Kollusionsgefahr bei Wiederholung (Absprache)
  • Sabotage
  • Heterogenität der Turnierteilnehmer
Flashcard set info:
Author: David
Main topic: Bertiebswirtschaftslehre
Topic: Unternehmensführung
School / Univ.: Universität Leipzig
City: Leipzig
Published: 30.07.2011
Tags: Föhr, HR, Human Relation,
 
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