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All main topics / Bildungswissenschaften / Einführung

Antithesen (15 Cards)

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1. Autonomie
Theokratie
- Gott beherrscht die Welt
- ist allmächtiger Schöpfer von  Himmel und Erde
- göttl. Gnade wird nach Herkunft und Stand zuteil

Anthropokratie
- Mensch als selbstständiges Wesen
- neues Selbstverständnis
- ist für sein Schicksal selbst zuständig




















































































Tags: Anthropokratie, Antithesen, Theokratie
Source:
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12. Spannung zwischen Generationen
Kindsein/Erwachsensein
bzw. Jugend/Alter

- seit 18. Jhdt. zentrale Frage der Pädagogik
- Rousseau: Theorie der Kindheit, Emile oder Über die Erziehung
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2. Willentlichkeit
Gedanklichkeit, Wissen und Erkenntnis
maßgebliche Ideale der Antike

Willentlichkeit und Selbstverständnis
treten in den Vordergrund (Neuzeit)
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3. Wissenschaftlichkeit
Glauben
Religiosität bzw. Konfessionalität bestimmen das Denken des Menschen

Wissen
- Vordringen von Naturwissenschaft und Erkenntnisse der Forschung begründen radikale Zweifel und damit neuzeitliche Einstellung
- dieser Gegensatz reicht bis in unsere Zeit und darf nicht unterschätzt werden
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4. Kosmopolitismus
Kosmotheoros
- Stellung des Menschen im Kosmos
- Menschen sind Bewunderer Gottes
- er ist Schöpfer des Kosmos

Kosmotechnit u. Kosmopolit
- Mensch gestaltet Kosmos selbst
- schafft neuen Kosmos
- ist Vollender des K.
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5. Zweck-Mittel-Denken
zweckfreie, rein menschliche Bildung
- humanistische Bildung
- war Forderung der Neuhumanisten im 18. Jhdt.

nützliche Bildung
- Verwertbarkeit von Bildung
- soll nützlich sein
- z.B. berufl. Bildung steht heute im Sinne einer verwertbaren Bildung im Vordergrund
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6. Ausbildung/Bildung
Bildung ≠Ausbildung
Unterscheidung der Definitionen

Bildung = Ausbildung
- keine Unterscheidung der Begriffe, seit
- letztem Drittel 20. Jhdt. wieder gewisse Anerkennung des Bildungsbegriffes
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7. Individualität/Personalität 
Individualtität
- in d. Antike noch belanglos
- findet nach langem Wandel i. d. Philosophie von Leibniz endgültig   
  positive Anerkennung
- richtungsweisende Maßgabe der Pädagogen

Personalität
- Gemeinsamkeit der sittl. Verpflichtung
- von Kant in den Vordergrund gestellt
- wir unterstehen dem kategorischen Imperativ unabhängig unserer
  Individualität
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8. Emotionalität/Parteilichkeit
Emotionalität, Affektivität u. Parteilichkeit
- leidenschaftl. Einsatz u. entschiedenes evtl. unkritisches Partei
  ergreifen getragen von Gefühlen

Intellektualität, Rationalität, Logizität, Objektivität
- Emotionen und Affekt
- sollen durch Einsicht, Begründung, Sachlichkeit und  
  Folgerichtigkeit unter Kontrolle gebracht werden
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9. Subjektivität
Individuum oder Gesellschaft stehen als Subjekt im Mittelpunkt
- Subjektivität und Reflexivität führen zur Personalisierung
- oft unsachl. Diskussionen thematischer Fragen bleiben
  unberücksichtigt

sachl. Diskussion
- objektive Betrachtung von Fragen und Problemen
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10. Entfremdung
Ent- bzw. Verfremdung
- stärker beachtete These seit 18. Jhdt.
- Auslieferung an gesell. Fremdanforderungen, Menschen werden
  sich selbst immer fremder

Selbstfindung
- Rousseau: jeder soll selbst sein und nicht Repräsentant eines 
  Berufes, Rollenträger o. Nachahmer
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11. Selbstsein
Selbstlosigkeit
Tugend und Auszeichnung der Menschheit

Selbstsein
- es gibt keinen Herrschaftsanspruch
- alle Dinge, Wesen, Menschen werden so wahrgenommen wie sie
  sind und dürfen auch so bleiben
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Nenne die ersten 4 Antithesen
1 Theokratie  -  Gott ist Ursprung und Ziel
   Anthropokratie- der Mensch, der 1. freigelassene der Schöpfung
2 Erkenntnis - der M. definiert sich über die Erkenntnis, die ihm
       zuteil  wird
   Willentlichkeit -  definiert sich über den eigenen Willen
3 Konfessionell - Glaube als absolute Wahrheit
   weltlich - Wissen, überholbare Erkenntnis
4. Kosmotheros - M. bewundert, spiegelt Universum
   Kosmopolit -  M. ist Gestalter des Kosmos (z.B. Kultur) 
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Die vier geschichtlichen Antithesen (Teil1)
1)Theokratie- Anthropokratie

Theokratie:
Gott ist allmächtig, Herrscher über die Welt,
Ursprung, Ziel und Antwort!
Glaube und Demut = Erlösung!
Kirche als große Heilanstalt!
Anthropokratie:
Mensch wird aktiv – muss Gott deshalb nicht leugnen, aber mitverantwortlich für Schicksal!
Mensch ist der erste freigelassene der Schöpfung.
Dies steigert Gewicht und Ansehen von Bildung, Unterricht, Erziehung.

2)Gedanklichkeit, Wissen, Erkenntnis – Willentlichkeit

Gedanklichkeit, Wissen, Erkenntnis:
Der Mensch definiert sich über die Erkenntnis, die ihm zuteil
wird – LOGOS!  Durch Denken – nicht durch „Übernehmen“!!!
Siehe Platon – Höhlengleichnis!
Willentlichkeit:
Eigener Wille und Charakterstärke werden zunehmend wichtig.
Er will selbstständig sein.
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Die vier geschichtlichen Antithesen (Teil2)
3)Glaube/Religion (Konfession) – Weltlichkeit

Glaube/Religion (Konfession):
Glaube, Offenbarung, absolute Wahrheit, unbezweifelbare Lehre
Weltlichkeit (Wissenschaftlichkeit):
Wissen, Forschung, überholbare Erkenntis, Zweifel

4)Kosmotheoros – Kosmotechnit/Kosmopolit

Kosmotheoros:
Der Mensch als Bewunderer und Betrachter der Welt.
Er erkennt, schaut und spiegelt das Universum.
Kosmotechnit/Kosmopolit:
Der Mensch ist Erbauer und Gestalter des Kosmos.
Beginn mit Philosophenschule der Stoa – bis zum
Höhepunkt im 20. Jahrhundert (Weltpolitik –mächte).
Flashcard set info:
Author: Charlotte
Main topic: Bildungswissenschaften
Topic: Einführung
School / Univ.: FernUniversität
City: Hagen
Published: 23.02.2010
Tags: Modul 1A: Kurs 33042
 
Card tags:
All cards (15)
Anthropokratie (1)
Antithesen (1)
Theokratie (1)
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