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All main topics / Tierheilpraktiker / Krankheiten des Verdauungsapparates beim Pferd

Krankheiten des Verdauungsapparates beim Pferd (106 Cards)

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Definition Verdauung
Verdauung ist die Summe machanischer und chemischer Vorgänge, die dazu beitragen, dass die in der Nahrung enthaltenen lebensnotwendigen Stoffe in eine solche Form überführt werden, die einen Durchtritt durch die Wand des Magen-Darm-Kanals und damit den Eintritt in die Körperflüssigkeiten Blut und/oder Lymphe ermöglicht
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Adipositas
Fettsucht
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Folgen von Adipositas in %
10%: Hypertonie (Herz- und Nierenfolgeerkrankungen)
20 - 30%: Diabetes mellitus, Immunkompetenz vermindert, Dermatosen
40-50%: GIT-Funktionen weiter gestört: Obstipation, Flatulenz, Ulcera
60-70%: Fruchtbarkeit gestört
80-100%: OP-Risikopatienten, Tumoren, Geburtsstörungen, Störungen des Bewegungsapparates, diagnostische Maßnahmen bereiten Schwierigkeiten, Aussehen beeinträchtigt
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Adipositasdiät
Reduktionsdiät/Restriktionsdiät: Verringerte Energiedichte im Futter bei gleicher Futtermenge (TS-Gehalt)
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Nomenklatur (Huf)Rehe
Pododermatitiden: Pododermatitis aseptica: Pododermatitis circumscripta bzw. Pododermatitis aseptica diffusa
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Heilerde
Unter Heilerde versteht man üblicherweise Löss. Heilerde besteht, je nach Herkunft, aus 45% Quarz, Feldspat, Kalkspat, Dolomit, Glimmer und Montmorillonit. Sie enthält Mineralstoffe wie Silizium, Eisen, Kalzium, Magnesium Kalium, Aluminium und Natrium und dazu einige besondere Spurenelemente wie Chrom, Kupfer, Zirkonium, Strontium und Vanadium. Heilerde kann innerlich und äußerlich verwendet werden. Heilerde bindet Bakterien und deren giftige Stoffwechselprodukte, wobei aber die natürliche Darmbakterienflora erhalten bleibt. Sie absorbiert schädliche Darmgase. Eine Anwendung empfiehlt sich daher bei Magen-Darm-Entzündungen, sowohl akut infektiöser, als auch chronischer Art, bei Blähungen und bei Durchfällen. Heilerde sorgt im Magen für den Ausgleich des Säure/Basenverhältnisses. Sie wirkt jedoch immer nur bis zum physiologischen Gleichgewicht und bindet nur überschüssige Säuren.
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Kachexie
Krankhafte, starke Abmagerung
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P4-Granulom
Reißzahn Granulom, pogene (Eiterbildende) Geschwulst an der Wurzelspitze durch eine chronische Zahnmarksentzündung, 5 Keime, Pyogenkeim - Pentagon: Staphylokokken, Streptokokken, Pseudomonas aeruginosa, Rhodococcus equi, Arcanobakterium pyogenes - mit hypertonen Kochsalzlösung in Knopfkanüle entzündetes Zahnfleisch beträufeln, danach sterile isotonische 0,9%-ige Kochsalzlösung in Zahnfleischzwischenraum pressen, 3x täglich, 14 Tage
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Pyogenkeim - Pentagon
Pyogene Keime = eiterbildend: Staphylokokken, Streptokokken, Pseudomonas aeruginosa, Rhodococcus equi, Arcanobakterium pyogenes
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Stationen der Nahrungsaufnahme
Station 1: Futteraufnahme, Vorbereitung zur Verdauung, Station 2: Kauen (Masticatio), mechanische Zerkleinerung der Nahrung, Einspeichelung (Salvation), Station 3: Bewegung des Bolus von Mundhöhle über Schlundkopf zum Speiseröhreneingang ("Schlingweg"),Station 4: Verdauung im Magen und Darm (Fermentation), enzymatische Aufschlüsselung der Nahrung, Station 5: Ausscheidung, Defäkationsreflex, Faeces
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Anatomische Gliederung der Verdauungsorgane:
Kopfdarm: Zähne (Dentes), Speicheldrüsen (Glandulae salivales), Zunge (Lingua), Vorderdarm: Ösophagus, Magen, Mitteldarm: Duodenum, Jejunum, Illeum, Enddarm: Caecum, Colon, Rectum
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Duodenum
Das Duodenum (Zwölffingerdarm) ist der erste kurze Abschnitt des Dünndarms, er umrandet den Kopf der Bauchspeicheldrüse und ist mit der Bauchhöhle an der Rückwand verwachsen. In das Duodenum münden der galleführende Gang und der Ausführungsgang der Bauchspeicheldrüse
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Jejunum
Das Jejunum (Leerdarm) ist einer der drei Abschnitte des Dünndarms. Er schließt sich an das Duodenum (Zwölffingerdarm) an und geht in das Ileum (Krummdarm) über, Resorption von Aminosäuren und Kleinstzuckern
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Ileum
Das Ileum – deutsch Krumm- oder Hüftdarm – ist jener Teil des Dünndarms, der dem Jejunum („Leerdarm“) folgt, ohne dass hier eine genaue Grenze gezogen werden könnte, und letztlich über das Ileum terminale mit der Ileozäkalklappe (Bauhinsche Klappe, Dickdarmklappe) in den Dickdarm mündet. Es handelt sich somit um den dritten Abschnitt des Dünndarms, Resorption von Glucose, Fettsäuren, Vitaminen, Elektrolyten und H2O
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Caecum
Das Caecum oder der Blinddarm ist der am weitesten proximal gelegene Abschnitt des Dickdarmes. In das Caecum mündet das Ileum (Teil des Dünndarms) über die Bauhin-Klappe, sowie die Appendix vermiformis (Wurmfortsatz) über die Gerlach-Klappe. Umgangssprachlich wird fälschlicherweise der Appendix vermiformis als "Blinddarm" bezeichnet, "Gärkammer" bzw. Typhlon beim Pferd, ca. 30 l Fassungsvermögen
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Colon
Der Grimmdarm (das Colon) ist der mittlere Abschnitt des Dickdarms der Säugetiere. Er beginnt nach dem Blinddarm (Caecum) und geht an seinem Ende in den Mastdarm (Rectum) über, Gärkammer, Wasser-Rückresorption
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Rectum
Der Mastdarm, norddeutsch auch Schlackdarm, (Rectum, „der gerade Darm“) ist ein Teil des Enddarms und damit des Dickdarms und dient der Zwischenspeicherung des Kots, d. h. der unverdaulichen und unverträglichen Nahrungsreste, Wasser-Rückresorption, Ausscheidung
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Aufbau der Organe des GIT (Gastrointestinaltraktes - von der Speiseröhre bis zum Anus)
Schleimhaut (Tunica mucosa), Muskelhaut (Tunika muscularis), Bindegewebshaut (Tunica serosa)
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Definition Kolik
Als Kolik werden stärkste, bewegungsabhängige, meist wehenartige (wellenartige)  (Bauch-)Schmerzen bezeichnet, die durch krampfhafte Kontraktionen der glatten Muskulatur eines Hohlorganes verursacht werden - organbezogen als Nierenkolik, Gallenkolik, Darmkolik, oder bei Säuglingen als Dreimonatskolik. Damit verbunden sind systemische Beschwerden wie Blutdruckanstieg, Tachykardie, Schweißausbrüche, Übelkeit und Erbrechen, evtl. auch Kreislaufkollaps. Koliken sind eines der Symtome der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung "Colitis ulcerosa" und "Morbus Chrohn"
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Kolik beim Pferd
Als Kolik bei Pferden werden sämtliche Krankheitszeichen im Bereich des Bauches (Abdomens), Magens oder des Darmes bezeichnet. Die Kolik ist dabei weniger die Krankheit selbst, sondern ihr Auftreten zeigt eine Fehlfunktion (als Symtom) des Verdauungstraktes an, die jedoch vielfältige Ursachen haben kann
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Symtome der Kolik
Das Pferd ist unruhig, scharrt, flehmt (mit geöffnetem Maul gezielt nach speziellen Gerüchen wittern), wendet den Kopf nach hinten, oder schlägt sich unter den Bauch. Es legt sich immer wieder hin, versucht eventuell sich zu wälzen. Die Augen sind aufgerissen, der Atem stoßweise, Verhalten ist "agitiert = unruhig, ruhe- rastlos), kann zu Kreislaufversagen und zum Tod führen
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Ursachen einer Kolik
Verschluss des Darmes, am häufigsten der Grimmdarm (Colon), durch nicht ausreichend verdautes Futter, Verschlingung, Verlagerung oder Einklemmung des Darmes, häufig auch Stresskoliken (Verkrampfung der Bauchmuskulatur), auch wetterbedingt (Frühling oder bei Wetterwechsel), begünstigt durch fehlende Bewegubg und Parasitenbefall
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Behandlung Kolik
Bis zum Eintreffen des Tierarztes sollte das Pferd im Schritt bewegt werden, außer bei schweren Koliken und der Gefahr eines Kreislaufzusammenbruchs, bei Wetter- bzw. kreislaufbedingter Kolik hilft hoch dosierter Weißdorn, mit krampflösenden Medikamenten wird versucht, den Bauchraum zu entspannen, durch Gabe von Öl über einen Schlauch in den Magen kann versucht werden, den Darm wieder gängig zu machen, reicht konservative Vorsorgung nicht aus = Kolikoperation am offenen Bauch
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Zahnkanten
Ungleichmäßige Abnutzung der Zahnanlagen beim Pferd "Zahnspitzen"
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Definition Zahnkanten
durch die physiologisch enge Stellung des Unterkieferzahnbogens (der Equiden) kommt es zu einer ungleichmäßigen Abnutzung der Backenzähne, sodass am Oberkiefer aussen und am Unterkiefer innen scharfe Zahnkanten (Zahnspitzen) entstehen, die zu Schleimhautverletzungen führen können
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Symtome Zahnkanten
die Zahnkantenan den Oberkieferbackenzähnen verursachen Verletzungen an der Backenschleimhaut (Wangenschleimhaut) und verhindern, dass Futter aus den Backentaschen zurück in die Maulhöhle gelangen kann = Wickelbeissen, die Zahnkanten an den Unterkieferbackenzähnen verletzen die Zungenschleimhaut
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Definition Brechschere/Reißzahn
Alle Landraubtiere tragen dieses charakteristische Gebissmerkmal: Die sogenannte P4/M1-Brechschere, die sich jeweils aus zwei scharfen Reißzähnen zusammensetzt und hervorragend geeignet ist, um Fleisch zu zerschneiden. In jeder Kieferhälfte bilden zwei Reißzähne eine solche Funktionseinheit, der obere Reißzahn ist der letzte Vorbackenzahn im Oberkiefer (Prämolar 4 = P4), der untere ist der erste Backenzahn (Molar 1 = M1) im Unterkiefer
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Glossitis
Entzündung der Zunge, akut und chronisch, Mangel an Pyridoxalphosphat (PALP, Vitamin B6) oder Coalamin (Vitamin B12) und ist ein Leitsymtom bei einer Eisenmangelanämie, es können sich begleitend Bläschen, Geschwüre, Flecken oder Fissuren (Einriss = Sekundärinfektion) bilden, kann auch zusammen mit der Stomatitis auftreten, Hunterglossitits und "Holzzunge"
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Holzzunge - Actinobazillose der Zunge
Polygranulomatöse (mehrere Granulome) Läsionen (Verletzungen) im Bereich des Kopfes, des Nackens, der Extremitäten und gelegentlich auch der inneren Organe, Erreger Kokkobazillus, Eintrittspforte sind kleine Schleimhaut- oder Hautläsionen. Die Holzzunge tritt meist akut auf. Das betroffene Tier zeigt Inappetenz, Speicheln und verhält sich, als ob sich ein Fremdkörper in der Maulhöhle befinden würde. Die Zunge ist besonders an der Basis derb geschwollen und allgemein druckempfindlich. Meist sind die Kopflymphknoten mitbetroffen
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Subtypen Gastritis nach Ursache
Typ A Gastritis ist eine Autoimmunkrankheit, Autoantikörper greifen die Säure produzierenden Belegzellen (Parietalzellen) an, durch Zellverlust Anstieg des ph-Wertes im Magen, Fehlfunktion der ECL-Zellen (enterochromaffin-ähnliche Zellen, sind neuroendokrine Zellen der Magenschleimhaut, welche Histamin ausschütten und dadurch die Magensäureproduktion der Parietalzellen des Magens anregen); Typ B Gastritis liegt eine bakterielle Infektion zu Grunde (Helicobacter pylori), Typ C Gastritis ist chemisch induziert, zb. duch Bestandteile der Gallenflüssigkeit bei Gallenreflux, ebenfalls durch NSAIDs wie Dic
lofenac (Voltaren), Acetylsalicylsäure (Aspirin C), etc, Typ D Gastritis fasst diverse Sonderformen zusammen, z.b. durch Stress, Adrenelinausschüttung, Minderdurchblutung, Gasterophilus intestinalis (Magendasseln, Dasselfliege) Typ R Gastritis entsteht infolge häufigen Sodbrennens (Refluxoesophagitis)
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Bezoare
Ein Bezoar ist ein Ball aus verschluckten unverdaulichen Materialien wie aus Haaren (Trichobezoare) oder Pflanzen (Phytobezoare), werden nach einiger Zeit hochgewürgt und wieder ausgespuckt - Bezoarstein = harte Kruste über Haarballen durch langes Verweilen im Organ, sammeln sich in kleinen Taschen in der Darmwand (Divertikeln)
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Intestinum
Darmkanal
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Enteritis
Darmentzündung
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Magengeschwür - Ulcus ventriculi
Ein Magengeschwür ist ein lokalisierter Defekt der Magenschleimhaut, ein Missverhältnis zwischen aggressiven Faktoren (Magensäure) und den Schutzmechanismen des Magens. Oftmals ist das Bakterium "Helicobacter pylori" dafür verantwortlich
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Klinische Gliederung Ulcus ventriculi
Typ I: hoch sitzend, Typ II: gastsroduenaler Kombinationsulcus (betrifft Magen und Zwölffingerdarm), Typ III: distaler Ulcus (präpylorisch = vor dem Magenausgang), Typ IV: Doudenalulcus (Zwölffingerdarmgeschwür)
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Mechanischer Ileus
Das Darmlumen ist von innen her verschlossen, zb. Fremdkörper, Würmer, Tumore = Obturation, Strangulationsileus (Abschnürung) durch Verwachsungen, oder Invagination (Einstülpung). Dickdarmileus eher durch Gallensteine oder Stuhl
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Funktioneller Ileus
Liegt eine von der Muskulatur der Darmwand ausgehende - also myogene - Störung zugrunde. Paralytischer Ileus = Lähmung der Darmmuskulatur, spastischer Ileus = Verkrampfung der Darmmuskulatur. FI kann infolge toxisch-infektiöser Vorgänge, zb. bei einer Bauchfellentzündung oder Lungenentzündung auftreten, auch metabolische Probleme, ein gestörter Elektrolythaushalt oder ein Nierenversagen können ebenfalls einen Darmverschluss bilden, Lähmung des Plexus Submucosus
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Paralytischer Ileus
Lähmung der Darmmuskulatur, kann nach einer OP, bei Koliken, oder einem stumpfen Bauchtrauma entstehen, ebenso Bauchspeicheldrüsenentzündung, als auch Herzifarkt
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Spastischer Ileus
Im Rahmen einer Bleivergiftung (Saturnismus) kann es zu einem spastischen Ileus kommen, weitere Ursachen Porphyrie (Blutkrankheit) sowie Ascariden (Spulwürmer)
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Ursachen gastrointestsinaler Krankheiten
a) mechanisch-traumatisch
b) infektiös (viral = Rotavirus, Norovirus, Parvorirus)
c) toxisch
d) neoplastisch (z.b. Tumor)
e) autoimmunogen
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Hyperhidrose
übermäßige Schweißproduktion, ín Verbindung mit Kolik beim Pferd deutet das auf eine massive Darmstörung hin, Auslöser in diesem Fall der "Nervus vagus" im Gehirn, seröser Schweiß
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Petadolex
pflanzliches Relaxationsmittel aus der Pestwurz, wirkt bei Koliken von Pferden sehr schnell
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Potentilla - Blutwurz
Ein Adstringens (sich zusammenziehen), Mittel gegen Koliken schon von früher, Präparat ist Tormentilla
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Propolis
Der Grundstoff wird von Honigbienen als harzige Substanz an Knospen und teilweise an Wunden verschiedener Bäume (in Europa hauptsächlich Birken, Buchen, Erlen, Fichten, Pappeln, Rosskastanien und Ulmen) gesammelt (etwa 55 % Naturharz und Pollenbalsam). Weiterverarbeitet, mit etwa 30 % Wachs, etwa 5 % Pollenanteilen, etwa 10 % ätherischen Ölen aus den Blütenknospen und Speichelsekret (Fermenten) angereichert, handelt es sich um ein bei Stocktemperatur klebriges Baumaterial, das oft noch mit Bienenteilen und kleinsten Holzstücken verunreinigt ist, starkes Adstringens, nur ein Tropfen auf Ranula, erfolgt starke Ausscheidung und Reduktion, mehrmals am Tag wiederholt statt operativer Entfernung der Speicheldrüsen, wirkt antiseptisch - nicht anzuwenden bei Hunden und Katze
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Uzara Saft
Massives Adstringens für Behandlung von Ranulas, normalerweise Starkes Anti-Durchfallmittel aus der Wurzel der afrikanischen Uzarapflanze auch für Hunde u. Katzen geeignet
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Pyralvex
Pflanzliches Mittel aus Rhabarbersaft gegen Entzündungen des Zahnfleisches, Einpinselung bei Zahnstein, auch für Hund und Katze geeignet
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Schafgarbe
Achillea millefolium, Tee zubereiten, 20 min ziehen lassen und mit Xanthan Gum ein Gel machen und Zähne einpinseln, gegen Entzündungen des Zahnfleisches und bei Zahlstein
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Cranberry - Moosbeere
Gattung aus der Familie der Heidelbeeren, "Vaccinium macrocarpon" traditionelles Heilmittel zur Behandlung von Harnwegsinfektionen , mit Xanthan-Gel vermischt wirksam gegen Karies, für Säureneutralisierung, tötet auch Streptokokken der Mundhöhle ab
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Ektopische Zahnlage
ektopisch = nicht am richtigen Platz, während der Embryonalentwicklung hat eine Verlagerung von Zahnanlagen stattgefunden, sodass zu einem späteren Zeitpunkt eine Zahnbildung mehr oder weniger weit entfernt von der normalen Zahnreihe stattfindet, beim Pferd sind diese ektopischen Zähne häufig im äusseren Gehörgang lokalisiert. Der Zahn befindet sich in einer Schleimhauttasche, die mit der Körpferoberfläche durch eine Fistel in Verbindung steht. In dieser Schleimhauttasche kann sich ein einzelner oder mehrere Zähne befinden. Neben dem Gehörgang können diese Zähne auch in der Nasennebenhöhle oder an anderen Regionen des Kopfes auftreten, wässriges bis schleimiges Sekret, beim Klopfen hart, chrirurgisches Intervenieren unbedingt erforderlich
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Wolfszahn (p1)
Die Wolfszähne kommen in unterschiedlicher Häufigkeit vor. Im Oberkiefer sind sie im allgemeinen häufiger als im Unterkiefer, wo diese manchmal auch als Schweinszähne bezeichnet werden. Die Wolfszähne erreichen in der Regel eine Grösse von 1-2 cm. Grosse Wolfszähne können auch Schmelzeinstülpungen besitzen. Die Wolfszähne brechen in der Regel zwischen 6 und 18 Monaten durch die Schleimhaut. Ca. 50 % aller Pferde haben Wolfszähne, wobei die Zahl selber variiert. Sie können einzeln oder doppelt, direkt rostral vom P 2 oder etwas abgesetzt davon im Diastema vorkommen. Sie können auch unter der Schleimhaut versteckt bleiben, so dass man dann von blinden Wolfszähnen spricht.
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Borna Krankheit
Ansteckende Gehirn- und Rückenmarksentzündung der Einhufer ist eine virale Infektionskrankheit, die das Gehirn und das Rückenmark von vor allem Pferden und Schafen befällt und durch das Bornavirus (BDV) verursacht wird.  Infektion erfolgt vermutlich über die Schleimhaut der oberen Luftwege, den Rachen oder die Riechschleimhaut. Hinsichtlich eines Virusreservoirs kann eine Infektion von Kleinnagern nicht ausgeschlossen werden. Seit kurzem wird vor allem die Spitzmaus als natürlicher Virusträger diskutiert, April bis Juni Schafe und Pferde NICHT gemeinsam halten.
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Symptome Borna Krankheit
Verhaltensänderungen, Bewegungsstörungen und eine Beeinträchtigung der Sensibilität und des Sensoriums wie: Absondern von der Herde, Depression, Leerkauen, gesenkte Kopfhaltung, z. T. gesteigerter Bewegungsdrang, z. T. Aggressivität gegen andere, z. T. große Schreckhaftigkeit, herabgesetzte Teilnahme an der Umgebung, Spasmen und Speicheln. Im Endstadium Festliegen mit Ruderbewegungen, Fieberschübe
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Atavismus
Rückschlag, das Wiederauftreten von anatomischen Merkmalen bei einem Lebewesen, die bei den entfernteren evolutionären Vorfahren ausgebildet waren, dem unmittelbaren Vorfahren jedoch abgingen. Häufig werden Atavismen daher als Missbildung wahrgenommen. Sie zählen, ebenso wie die Rudimente, zu den klassischen Evolutionsbelegen.
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Rudiment
In der Biologie ein in der Stammesentwicklung (Phylogenese) teilweise oder gänzlich funktionslos gewordenes Merkmal (Organ, Organteil, Organstruktur oder auch Verhalten) bezeichnet. Rudimente treten im Gegensatz zu Atavismen, die nur bei einzelnen Individuen auftreten, bei vielen oder allen Individuen einer Art auf. Rudimente können grundsätzlich bei allen Organismen auftreten und gelten als klassische Evolutionsbelege. Der Rückbildungsvorgang ist die Rudimentation
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EOTRH
Equine Odontoclastic Tooth Resorption and Hypercementosis, ident mit FORL (Feline odontoklastische resorptive Läsionen), Entkalkung der Zahnsubstanz vor allem im Bereich der Zahnhalses durch körpereigene Zellen, die Odontoklasten, Calcium/Phosphorsstörung, Parathormon erhöht die Calciumkonzentration im Blut, holt es sich aus den Zähnen, Propolis kann eventuell EOTRH/FORL stoppen
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Odontoklasten
auf den körpereigenen Abbau von Zahnhartsubstanzgewebe (Dentin) spezialisierte 'Fresszellen'. Sie spielen eine wichtige Rolle im Wechselgebiss, wo sie den größten Teil der Milchzähne resorbieren
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Hunter Glossitis
Die Hunter-Glossitis ist eine atrophische Entzündung der Zunge (Glossitis), die mit einer glatten, roten Zunge und Zungenbrennen einhergeht, Ursache ist Vitamin B12 Mangel, oft durch KPU (Kryptopyrrolurie), Zunge dennoch weich
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Kryptopyrrolurie
KPU (verstecktes Ausscheiden von Pyrolen mit dem Urin), Stoffwechselerkrankung, massiver Verlust von Zink, Mangan, Vitamin B6 u. B12, sobald man den Darm des Pferdes dahingehend saniert, dass die Darmflora sich regeneriert und wieder normal arbeitet, verschwindet auch die KPU, weil die Darmflora wieder ausreichend P5P (aktiviertes Vitamin B6) bereitstellt, Vitamin B6 wichtig für Ammoniakentgiftung und Aufbau Zungenschleimhaut
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Obturatio
Schlundverstopfung (nur so lange, wie man die Ursache nicht kennt), Ösophagus verläuft bei Pferd links, Trachea (Luftröhre) rechts
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Obstipatio
Verstopfung durch klebrige, lehmige Masse
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Obstructio
Verstopfung mit verschluckten Fremdkörpern
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Häufigste Ursachen für Schlundverstopfung
1) Karotten würfelig geschnitten, 2) geschnetztelte Äpfel, 3) Rübenschnitzel, 4) rohe Kartoffeln
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Prädilektionsstelle
Als Prädilektionsstelle (Prädilektion = Vorliebe) wird in der Medizin die von einem bestimmten Krankheitsprozess bevorzugte Körperregion bezeichnet.
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Prädilektionsstelle Schlundverstopfung:
Schlundkopf, Brusteingang, Zwerchfellschlitz (Hiatus ösophageus) = die Öffnung im Zwerchfell, durch die der Ösophagus mit den beiden Vagus-Nerven durchtritt
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Erste Hilfe Ösophagusverstopfung
Wenn steckengebliebene Nahrung am Hals als Auswölbung ersichtlich, kann mit Finger der Faust versucht werden, kräftig Richtung Maul zu massieren, sonst Pferd mit rechter Seite gegen Mauer stellen und oberhalb vom hinteren Rippenbogen mit Gewicht langsam drücken (Coupage) und dann schnell auslassen, verursacht Neustart der Atmung und Druckveränderung/-welle, die auch Ösophagus erreicht, Pferd reguritiert durch die Nase
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Circulus vitiosus
"Schädlicher Kreis", "Teufelskreis", Histaminausschüttung der eosinophilen Granulozyten (Entzündungsmediator), welches der Magen für sein eigenes Histamin hält und dann noch mehr Säure ausschüttet
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Liquiritiae radix
Süßholzwurzel, Wirkstoff Glycyrrhizin, für Behandlung von ulcus ventriculi (Magengeschwür) und säurebedingten Magenbeschwerden, Antacidum, Antihistaminicum und Protonenpumpenhemmer, auch für Hunde, Katze, Mensch
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Goldgeist forte
Extrakt der Chrysanthemen, ursprünglich "Anti-Laus-Mittel", verhindert bei Einreiben der Vorderbeine vom Pferd Befall der Dasselfliegen ab Ende Mai, auch Lösung sprühen gegen Pferdebremsen etc. auch bei Hund anwendbar
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Ursachen Magenüberladung
primäre: quellendes, gärendes Futter, Überdehnung, sekundär: z.b. in Folge eines Ileus, fehlender Weitertransport.
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Symptome Magenüberladung:
Kolik, Speicheln, Überstreckung, Würgen, erhöhte Puls- und Herzfrequenz, Notfallpatient, eiskalter Schweiß, Hypovolämischer Schock
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Volvolus
Drehung eines Abschnittes des Mittel-/Dünndarmes um seine mesenteriale Achse. Durch die Drehung wird die Blutversorgung zum betroffenen Abschnitt des Verdauungstraktes, die im Mesenterium verläuft, eingeschränkt. Es kann zum Darmverschluss bis hin zum Untergang des betroffenen Abschnittes (Darmgangrän) kommen
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Torsio(n)
Dickdarmverdrehung
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Milz-Nierenbandkolik
Das Kolon liegt wie ein doppeltes Hufeisen im Bauchraum und hat nur eine Fixierung des rechten Astes dorsal. Der linke Ast liegt lose im Abdomen und hat dadurch eine große Beweglichkeit. Das Milznierenband ist nicht am dorsalen Rand der Milz, sondern
5 bis 10 cm ventral davon angeheftet. Die Milz selbst ist weiter nicht an der Bauchwand fixiert. Bei einem Pferd mit normal gefülltem Verdauungstrakt liegt die Milz an der Bauchwand an und ist an das Zwerchfell gedrückt. Wenn das Pferd jedoch auf der rechten Seite liegt, hängt die Milz frei in den Bauchraum, nann bei Aufstehen Kolon eingeklemmt werden
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Plexus submucosus
Der Plexus submucosus (oder Meissner-Plexus nach Georg Meissner) ist ein Teil des Enterischen Nervensystems (ENS - Darmnervensystem), welches wiederum zum Vegetativen Nervensystem gehört, er steuert die Sekretion der Drüsen von Magen und Darm primär unabhängig vom ZNS. Zudem werden Bewegungen des Epithels des Darms und immunologische Vorgänge reguliert. Allerdings ist das Enterische Nervensystem nicht vollkommen unabhängig. Über den Parasympathikus (steigert) und Sympathikus (hemmt) kann die Aktivität des Plexus und damit die Sekretionsleistung beeinflusst werden.
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Ptomaine
Leichengifte:  Fäulnis von Protein infolge mikrobieller Zersetzung von Lysin und Ornithin durch Decarboxylierung ensteht Cadaverin, Putrescin, Escherichia coli, durch Zellauflösung entsteht LPS-Komplex (Lipopolysaccharide), diese gelangen ins Blut, Immunsystem bildet Abwehrstoffe, dabei entstehen sehr große Immunkomplexe, die in den kleinsten Kapillargefäßen stecken bleiben (Morbus-Herxheimer-Jarisch-Reaktion)
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(Huf)Rehe
Antigen-Antikörperreaktion (Autoimmunerkrankung), durch Morbus-Herxheimer-Jarisch-Reaktion (Verstopfung kleinster Kapillargefäße durch große Immunkomplexe bei "LPS-Komplex Gram-negativer Bakterien-Spezies" im Blut) erfolgt Ischämie (Minderdurchblutung) in der Fußlederhaut, wobei sich die Hufkapsel von der Lederhaut ablöst. Weitere Ursachen der Hufrehe Überlastung (Belastungsrehe), zu kohlenhydratreiche Ernährung - Fructan Kohlenhydrate (Inulin) (Futterrehe = toxische Rehe) - dadurch explosionsartigen Vermehrung der Streptokokken (Kohlenhydratspaltenden Bakterien) im Dickdarm und zu einer massiven Freisetzung von Milchsäure, dadurch Massensterben der rohfaserverdauenden Bakterien und eine Freisetzung von Giftstoffen (Endotoxine) mit Übersäuerung des gesamten Organismus, Vergiftungsrehe, Medikamentenrehe (bei Cortison möglich) oder symptomatische, metastatische Rehe als Folge bei div. Erkrankungen (z.b. Kreuzschlag, Katarrh, Brustseuche), Geburtsrehe nach Endodermitis, retentio secundinarum (Nachgeburtsverhalten)
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Symptome (Huf)Rehe
Hochgradige Schmerzhaftigkeit, Lahmheit, aufgezogener Bauch, Anstieg der Gliedmaßen, vermehrte Pulsation der Hauptmittelfußarterie, Appetit sinkt, bei länger anhaltender Entzündung kommt es zur Hufbein-Rotation, Durchbruch der Hufbeinspitze, dorsale Einsenkung am Kronrand
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Rehebeschlag
Bei der Behandlung der chronischen Rehe muss auf eine plane Fußung geachtet werden (die Ballenfußung muss wegfallen), Rehebeschlag: 1) Der Eckstrebenbogen darf nicht geschwächt werden 2) Es darf nur im Trachtenbereich Horn gekürzt werden 3) Knollige Hornzubildungen oder eine hervorstehende Hufspitze werden abgeraspelt - Belastung muss im hinteren Hufbereich erfolgen, das Eisen muss daher an den Hinterenden verbreitert sein, die Enden werden nach oben aufgezogen, die vordere Zehenwand muss schweben
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Therapie Hufrehe
1. Auf weichem Boden verbringen: Lohe, Sand, oder dicke Einstreu
2. Der Sohlendurchbruch muss verhindert werden: a) das Eisen sollte abgenommen werden, b) Auspolstern des Sohlengewölbes mit Werg (niedere Faserqualität, die beim Hecheln von Bastfasern wie Leinen, Hanf oder Jute anfällt) um einen leichten elastischen Gegendruck auszuüben
3. Abkühlung: feuchte, kalte Umschläge bis über die Krone
4. Entzündungswidrige Mittel: a) bei gesundem Kreislauf: Aderlass - am 1. Tag 4-8 Liter, am 2. Tag 2 Liter (Resorptionsförderung), b) Glucocorticoide (Steroidhormon aus Nebennierenrinde, nur wasserlösliche und kurz wirkende einsetzen) über 2 - 3 Tage, c) Calcium-Lösungen, d) Tomanol, Salicylsäure, Butazolidin als Antiphlogistika (Entzündungshemmer) und Analgetika (Schmerzhemmer)
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Nachgeburtsverhalten
Retentio secundinarum = ausbleibender Abgang der Nachgeburt nach einer Geburt, also dem nunmehr überflüssigen Rest des Mutterkuchens (Plazenta).Sie führen zumeist zu einer Endometritis (Entzündung der Gebärmutterschleimhaut), welche in eine Septikämie (Gesamtinfektion des Organismus durch Bakterien/Toxine im Blut) und damit in einen lebensbedrohlichen Zustand übergehen kann.
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Blinddarmacidose
Übersäuerung des Typhlons durch zu kohlenhydratreiche Nahrung, Darmflora stirbt ab und es bilden sich LPS-Komplexe, Kotwasser, Hufrehe. Pferd benötigt beta-o-glycosidische Kohlenhydratverbindungen (Ballaststoffe, Rohfaser)
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Ballaststoff Pentagon
Cellulose, Cellobiose, Hemicellulose, Lignin, Pektin
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Perenterol forte
Zum Wiederaufbau der Darmflora   "Perenterol forte Kapseln" enthält als Wirkstoff Saccharomyces-cerevisiae-Trockenhefe, eine antibiotikaresistente Hefe und ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Magen-Darm-Therapeutika und Aknetherapeutika.
Saccharomyces-cerevisiae wird üblicherweise in Form der Saccharomyces-cerevisiae-Trockenhefe angewendet.
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Gelber Enzian
Hauptanwendung Verdauungsbeschwerden, Anregung Verdauungssäfte
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Ursachen Hepatopathien
1) toxische: Jakobskreuzkraut , Aflatoxikose (Schimmelpilze), 2) parasitär: Fasciola hepatica (Leberegel), Parascaris equorum (Spulwurm), 3) bakteriell: Leptospirose (leptospira grippotyphosa und leptospira icterohaemorrhagiae) - Leptospiren wandern ins Auge, Trübung der Augenlinse, Mondblindheit (Equine rezidivierende Uveitis = ERU), für das Immunsystem nicht erreichbar, daher autoimmune Abwehr, Leptospiren von Ratten und Mäusen übertragen
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Equine rezidivierende Uveitis
ERU, Augenerkrankung des Pferdes , die mittel- bis langfristig zur Erblindung des betroffenen Auges führt (Mondblindheit), die wiederkehrende (rezidivierende) Uveitis beim Pferd wird in ca. 95% der Fälle durch eine Leptospireninfektion im Auge ausgelöst, Tränenfluss (Epiphora), Lichtscheu (Photophobie), Lidkrampf (Blepharospasmus), Bindehautentzündung (Conjunctivitis)
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Leptospirose
Leptospirosen sind durch Infektion mit Bakterien (Leptospira grippotyphosa und leptospira icterohaemorrhagiae) hervorgerufene Krankheitsbilder. Leptospiren dringen über lädierte Haut und Schleimhäute in den Körper ein. Überträger sind vor allem Nager (Ratten und Mäuse), urinkontaminiertes Wasser (Pfützen), ERU (Equine rezidivierende Uveitis)
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Parascaris equorum
Spulwurm
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Klinisches Aussehen des chronischen Rehe-Hufes:
Verbreiterung der "Linea alba", Knollenbildung, konkave Außenwand, hohe, konvexe Trachten, abgeflachter oder vorgewölbter Sohlenkörper, Reheringe (Hornproduktion mit verminderter Qualität)
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Aflatoxikose
Vergiftungserscheinung  durch pilzbefallene Futtermittel (vor allem Erdnußprodukte).
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Behandlung ERU
Tägliche Spülung mit 2mm isotoner Kochsalzlösung, Abends 1 Tropfen Augentrost (Euphrasia) , 3x 14 Tage mit 1 Woche Pause, sonst in Pferdeklinik VIT (Vitrectomie = endoskopische Absaugung und mit 0,9%-iger Kochsalzlösung wieder aufgefüllt, Sehleistung nicht mehr 100%)
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Leberstütztherapie
1) Die Mariendistel (Silybum marianum) gilt als das wirksamste natürliche Leberheilmittel. Sie ist sogar synthetischen Mitteln überlegen und wird in der Intensivmedizin bei Vergiftungen mit Knollenblätterpilz, der die Leber zerstört, hoch dosiert zur Lebensrettung eingesetzt. Studien bei Mäusen zeigen, dass die Mariendistel in der Lage ist sogar Lungenkrebs zu verlangsamen. 2) Atrischocke und Papaya 3) Rathaniawurzel: Cytochrom P 450 (Verstoffwechselung wasserunlöslicher Stoffe durch Oxidation), 1 TL Rathaniapulver in 0,3 l heißem Wasser 15 min ziehen lassen, über den Tag verteilt trinken, 1 - 2 Wochen
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Parasiten des Verdauungsapparates
Cestoda (Bandwurm), bei Pferd nur Anoplocephala, setzen sich an der Ileocaecalklappe (Bauhinklappe = eine aus Schleimhautfalten bestehende, ventilartige Klappe an der Verbindungsstelle zwischen terminalem Ileum und Caecum, die den Reflux von Darminhalt vom bakteriell stark besiedelten Dickdarm in den bakterienarmen Dünndarm verhindert), Zwischenwirt sind Moosmilben, Nematoden (Rundwürmer), Strongyliden (Palisadenwürmer)
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Botulismus
Clostridum botulinum = Botulinus-Toxin, LD Botulinus-Toxin A, giftigstes Toxin der Welt! Hemmt Freisetzung von Acetyl-Cholin an der präsynaptischen Membran, wodurch die cholinerge Erregungsübertragung des Parasympatikus, der sympathischen präganglionären Neurone und der neuromuskulären Endplatte zum Erliegen kommt - daraus resultiert eine schlaffe Lähmung
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Symptome Botulismus
Enterale (über den Darm) Phase: Nach 12 - 24 Std. Übelkeit, Durchfall, kein Fieber; Paralytische (die Lähmung betreffend) Phase: "Toxische Bulbär (verlängerte Rückenmark)-Parese (Lähmung)", Mydriasis (Pupillenerweiterung durch Wegfall des Parasympathikus), Akkomodationsstörungen  (Fähigkeit des Magens sich an verschiedene Füllungszustände anzupassen), Strabismus divergens (Auswärts- oder Außenschielen), generelle Muskellähmung
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Mydriasis
Pupillenwerweiterung
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Vorkommen Botulinus-Toxin
Schlecht zubereitete Konserven (geblähte Konserven), Tierkadaver (Fleisch, Wurst), Boden, Mist, verunreinigte Futtermittel.
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Differenzialdiagnose Botulismus
Tollwut, Morbus AUJESZKY ("Pseudowut", durch das Aujeszky-Virus ('Familie der Herpesviren) hervorgerufene  Tierseuche), Listeriose (Infektionskrankheit durch Bakterien der Gattung Listeria), Bleivergiftung, Atropinvergiftung (Mydriasis), Hypocalciämie (Verminderter Calciumspiegel im Blut)
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Colienterotoxämie
Infektion mit "escherichia coli (Leichengift)" - Ödemkrankheit, auslösende Faktoren der Krankheit sind meist tiefgreifende Veränderungen des Darms, wie z.b. bei Futterwechsel, beim Absetzten, oder Aufnahme großer Futtermengen), Darm wird extrem geschwächt und STEC (Shiga Toxin-Produzierende Escherichia coli)-Stämme können sich extrem vermehren
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Mykogene Infektionen
Durch Pilze hervorgerufene Erkrankungen:
- GIT (Gastrointestinaltrakt) Mykosis (Hefe- Pilzinfektionen des Verdauungsapparates), Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze (DHS-Schema nach Rieth)
- Mundsoor (Pilze der Gattung Candida), Crop and Mouth Mykosis, Oidiomykose, weiß-graue Beläge auf Schleimhäuten des Mundes
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Campylobacteriose
Darmentzündung/Infektion durch Bakterien der Gattung Campylobacter ausgelöst, mehr als 20 verschiedene Arten, in Industrieländern "Campylobacter jejuni" von Bedeutung, nach Salmonellen-Infektionen die zweithäufigste Ursache für infektiöse Durchfallerkrankungen, meist wenn Immunsystem geschwächt ist
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Therapie Campylobacteriose
Heilen in der Regel von alleine aus, Antibiotika meist nicht notwendig, stattdessen werden die Symptome durch Flüssigkeits- und Nährstoffausgleich oder mit Schmerzmitteln behandelt, Vorbeugung durch hygienische Maßnahmen
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Cholera
Durchfallerkrankung durch Bakterium Vibrio cholerae, tödlich wenn unbehandelt durch Kreislaufversagen und Nierenversagen, Übertragung in erster Linie durch mit Fäkalien kontaminiertes Trinkwasser, das Gift Exotoxin führt zu massiven Flüssigkeitsverlusten im Darm, "Reiswasserstühle"
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Nephritis
Sammelbegriff für die akuten oder chronischen entzündlichen Erkrankungen der Niere
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Neonatale Diarrhoe
Hiervon sind vor allem Saugfohlen in den ersten Lebenswochen betroffen. Für sie stellt Durchfall schnell eine lebensbedrohliche Situation dar.Die Ursachen für die neonatale Diarrhoe sind vielfältig. Es handelt sich um ein multikausales Krankheitsgeschehen. Sowohl infektiöse als auch nichtinfektiöse Faktoren sind am Krankheitsgeschehen beteiligt. Infektiöse Faktoren vor allem Parvorviren, Coronaviren und Rotaviren in den differenzierten Enterozyten von Dünndarm und oberen Colon, welche zerstört werden.
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Erkrankungen des "canalis analis"
- Analfissuren: Rhagaden (Einrisse) der Analschleimhaut, können durch zu harten Stuhlgang/Kot und zu festes Pressen beim Kotabsetzen/Stuhlgang verursacht werden
- Anale Neoplasien: Carcinome, Sarcome "Analkrebs",
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Author: Andreas
Main topic: Tierheilpraktiker
Topic: Krankheiten des Verdauungsapparates beim Pferd
School / Univ.: ATM
City: Bad Bramstedt
Published: 02.01.2017
 
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