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All main topics / Tierheilpraktiker / Lahmheiten/Orthopädische Erkrankungen/Krankheiten des Bewegungsapparates Hund/Katze

Lahmheiten/Orthopädische Erkrankungen/Krankheiten des Bewegungsapparates Hund/Katze (226 Cards)

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dolichocephal
langköpfig
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Wie ist die Schultergliedmaße von Hund und Katze am Rumpf befestigt?
Synarcosis membri thoriacici: Befestigung durch Weichteile, M. trapezius, M. serratus ventralis; durch die Synarcose ziehen die Wurzelfasern des Plexus brachialis (!!)
Tags: FAQ
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brachycephal
kurzköpfig
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Progenie
Progenie bezeichnet eine Kieferfehlstellung, (Dysgnathie), die durch einen umgekehrten Überbiss der Schneidezähne (frontaler Kreuzbiss) als Leitsymptom charakterisiert ist, vorgestellter Unterkiefer
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Viscerocranium
  • "Eingeweidekopf"
  • intracraniell vom Schädel
  • klinisch: Splanchnocranium
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Cingulum membri thoriacici
  • Schultergürtel
  • die Knochen, welche die obere Extremität (Arm) mit dem Rumpf verbinden
  • Der Schultergürtel gehört zusammen mit dem Beckengürtel zum so genannten Zonoskelett
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Cingulum membri pelvini
Beckengürtel
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Stylopodium
  • Das Stylopodium ist der an das Zonoskelett anschließende, proximale Abschnitt des frei beweglichen Teils einer Extremität, also der Oberarm oder der Oberschenkel
  • Gefolgt wird es vom Zeugopodium
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Zeugopodium
Das Zeugopodium ist der an das Stylopodium anschließende, distale Abschnitt einer Extremität, also der Unterarm oder der Unterschenkel
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Autopodium
Gliedmaßen - Hand/Fuß
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Basipodium
  • Hand- / Fußwurzel
  • Karpal- u. Tarsalgelenk
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Metapodium
  • Mittelhand - / Mittelfuß
  • Röhrbein (Pfd)
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Acropodium
Finger, Zehen
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Orbita
knöcherne Augenhöhle
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Glabella
  • Stirn
  • die normalerweise haarlose Hautregion zwischen den Augenbrauen. Sie liegt oberhalb der Nasenwurzel auf der Höhe der supraorbitalen Knochenwülste
  • markiert den am weitesten anterior gelegenen Punkt der Stirn in der Medianebene
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Calvaria
knöcherne Schädeldach /- decke
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Pili tactiles
Sinushaare
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Fossa paralumbalis
  • Hungergrube
  • neben der Lende gelegene Grube
  • Einsenkung in der seitlichen Bauchwand unterhalb der Querfortsätze der Lendenwirbel und damit der obere Teil der Flanke bei vierfüßigen Säugetieren
  • Die Form der Hungergrube ist etwa dreieckig
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Scapha
  • Die Scapha ist eine bogenförmige Vertiefung der Ohrmuschel (Auricula auris) zwischen zwei hervorspringenden Knorpelfalten, die man als Helix und Anthelix bezeichnet
  • "Ohrtüte"
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Synsarcosis membri thoracici
  • Rump-, Schulter-, Gelenksaufhängung
  • Mm. trapezius und serratus ventralis halten Vordergliedmaßen
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Arteria transversa faciei
  • ein Ast der Arteria temporalis superficialis
  • entspringt aus der Arteria temporalis superficialis, bevor diese die Ohrspeicheldrüse (Glandula parotis) verlässt
  • läuft im Drüsengewebe nach anterior und überkreuzt dann zwischen dem Ductus parotideus und dem Jochbogen die lateralen Gesichtsanteile
  • Temporalarterie/Schläfenarterie
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Kyphosis
  •   beim Menschen eine nach hinten (dorsal) konvexe Krümmung der Wirbelsäule
  • "aufgebogener Rücken" beim Tier
  • Zeichen für Schmerz, häufig im ventralen Abdomen
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Stridor (m.)
  • ein pathologisches Atemnebengeräusch, das durch eine Verengung bzw. teilweise Verlegung der Atemwege entsteht
  • um so hochfrequenter, je höher er in den Atemwegen lokalisiert ist
  • Entsteht er in der Nase, lässt er sich am ehesten mit einem "Pfeifen" oder "Zischen" vergleichen, entsteht er in der Luftröhre (Trachea) oder Bronchien, klingt er wie ein "Brummen" oder "Stöhnen"
  • Inspiratorischer Stridor: Atemgeräusch beim Einatmen (Inspiration)
  • Exspiratorischer Stridor: Atemgeräusch beim Ausatmen (Exspiration)
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Melaena / Haematochezie
  • Als Meläna wird ein durch Blutbeimengungen abnormal schwarz gefärbter, meist auch übelriechender und glänzender Stuhl bezeichnet
  • Als Hämatochezie bezeichnet man das Auftreten von frischem Blut im Stuhl. Die Hämatochezie ist eine Form der gastrointestinalen Blutung (GIB) und typisches Zeichen einer unteren GI-Blutung
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Valgusstellung / Varusstellung
  • Fehlstellung, bei der der körperfernere Teil über das Normalmaß hinaus von der Mittellinie weg weist, X-Bein
  • Abweichung nach innen, O-Bein
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Achalasie
Ösophagusspasmus, - krampf
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Valgusstellung / Varusstellung
  • Fehlstellung, bei der der körperfernere Teil über das Normalmaß hinaus von der Mittellinie weg weist, X-Bein
  • Abweichung nach innen, O-Bein
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Morbus Osgood-Schlotter
  • en: Osgood Schlatter disease, rugby knee
  • schmerzhafte Reizung der Insertion (Ansatz) der Patellasehne (Kniescheibensehne) am vorderen Schienbein
  • Dabei können sich Knochenstücke aus dem Schienbein lösen und absterben (Nekrose)
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Vena cephalica
  • große Armvene
  • Die Vena cephalica beginnt an der Dorsalfläche des Daumens und wird aus dem Rete venosum dorsale manus (Handrückenvene) gespeist
  • Sie zieht auf die radiale Seite des Unterarms, läuft über die Ellenbeuge, daraufhin an der lateralen Seite des Musculus biceps brachii um anschliessend in den Sulcus deltoideopectoralis (eine Vertiefung der Schulterregion zwischen den Muskelbäuchen des Musculus pectoralis major und des Musculus deltoideus) zu gelangen
  • Von dort zieht sie zum Trigonum clavipectorale (dreieckige anatomische Körperregion im oberen Brustbereich), wo sie in die Vena axillaris (große Vene im Bereich der Achselhöhle (Axilla)) mündet
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Arteria femoralis
  • Oberschenkelschlagader
  • Der Ursprung der Arteria femoralis liegt unmittelbar hinter dem Ligamentum inguinale (Leistenband), etwa in der Mitte der gedachten Linie zwischen Spina iliaca anterior superior (vorderer oberer Darmbeinstachel) und Beckensymphyse
  • Dort verlässt sie das Becken durch die Lacuna vasorum (eine anatomische Durchtrittsstelle für Blutgefäße und Nerven, die den Oberschenkel versorgen) und zieht zwischen dem Musculus adductor longus und dem Musculus vastus medialis nach distal in den Adduktorenkanal
  • Anschließend verläuft sie durch den Hiatus adductorius (eine bogenförmige Öffnung im sehnigen Ansatz des Musculus adductor magnus) in die Kniekehle und heißt ab jetzt Arteria poplitea
  • Im oberen Teil des Gefäßverlaufs liegt die Arteria femoralis ventral des Hüftgelenks, im unteren Verlauf an der medialen Seite des Femurschafts
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Apophyse
Knochenfortsatz, der als Ansatz für Sehnen, Bänder oder Muskeln dient
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Szintigraphie
eine nuklearmedizinische Untersuchungsmethode, bei der dem Patienten radioaktiv markierte Stoffe gespritzt werden, die sich in bestimmten Organen anreichern und mit Hilfe einer Gammakamera aufgenommen werden. Es können dadurch bestimmte Körpergewebe sichtbar gemacht werden (v.a. Schilddrüse und Skelett)
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MRT
  • Magnetresonanztomographie
  •   ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird
  • Es basiert physikalisch auf den Prinzipien der Kernspinresonanz (NMR), insbesondere der Feldgradienten-NMR, und wird daher auch als Kernspintomographie bezeichnet (umgangssprachlich gelegentlich zu Kernspin verkürzt)
  • Die ebenfalls zu findende Abkürzung MRI stammt von der englischen Bezeichnung Magnetic Resonance Imaging
  • Mit der MRT kann man Schnittbilder des menschlichen (oder tierischen) Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben
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Ursachen als Auslöser verschiedener Krankheiten
  • Ernährungsbedingt (Rachitis, Osteomalazie, Wachstumsstörungen)
  • Stoffwechselbedingt (Ca-/P-Homöostase) - Vitamin D1, "D1,25-Di-Hydroxy-Cholecaliferol"
  • traumatisch
  • genetisch (Hüftgelenks, Ellbogendysplasie, Spondyloarthrosis deformans)
  • Störungen des Hormonhaushalts (Rachitis, Osteoporose, Osteomalazie, Entgleisungen der Ca-Homöostase)
  • als Folge von Infektions- und Viruserkrankungen
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Vitamin D
  • 1,25-Di-Hydroxy-Cholecalciferol
  • die biologisch aktive Form von Vitamin D im Körper
  • Vitamin D hat im Mineralstoffwechsel des Körpers (Calcium und Phosphat), bei der Knochenmineralisation sowie bei einer Vielzahl anderer vitaler Prozesse wichtige Aufgaben
  • wird in den Nieren hergestellt
  • Voraussetzung ist eine ausreichende UV-Strahlung
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Tori digitales
Fußballen
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Torus metacarpeus
Mittelfußballen
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Flexor-Reflex-Probe
  • ein Reflex, der sowohl an den Hinter- als auch Vordergliedmaßen ausgelöst werden kann
  • Das Tier wird dabei zumeist in Seitenlage gebracht
  • Beim Kneifen in die Zehe, Zwischenzehenhaut oder die Ballen kommt es dabei zu einer reflektorischen Beugung der gesamten Gliedmaße der jeweiligen Seite
  • An der Hintergliedmaße wird der Reflex über den Nervus ischiadicus vermittelt, das Reflexzentrum liegt in den Rückenmarkssegmenten L4–S3
  • An der Vordergliedmaße sind der Nervus musculocutaneus, Nervus axillaris, Nervus medianus, Nervus radialis und Nervus ulnaris beteiligt, das Reflexzentrum liegt in C6 bis Th1
  • Ein Ausbleiben (eine Areflexie) oder eine verminderte/verzögerte Reaktion (Hyporeflexie) weist auf eine Schädigung des unteren Motoneurons hin
  • Eine abnorme Reflexantwort tritt beim gekreuzten Extensor-Flexorreflex auf. Hierbei kommt es neben der Beugung der gereizten Gliedmaße zur Streckung der Gliedmaße der Gegenseite. Dieser abnorme Reflex wird durch Schädigungen des Rückenmarks oberhalb des jeweiligen Reflexzentrums beobachtet
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VAN-Schema
Palpation der einzelnen Strukturen: Vene, Arterie, Nerv, Sehnen
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Haemmorhagie
  • sichtbare Blutung
  • sickernd, tropfend = Diapedesis
  • spritzend = Rhexis
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Tributär-Lymphknoten
  • Als tributäres Gebiet bezeichnet man das Gewebeareal, dessen Lymphe einen bestimmten, regionären Lymphknoten durchfließt
  • "Nodus lymphoideus"
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Die wichtigsten Lymphknoten
Am Kopf:
  • hinter dem Ohr: Lymphonodi retroauriculares
  • unterhalb des Ohrs: Parotislymphknoten (Lnn. parotidei oder Lnn. praeauriculares)
  • am Hinterhaupt: Hinterhauptlymphknoten (Lnn. occipitales)
  • am Unterkiefer: Unterkieferlymphknoten (Lnn. submandibulares)
  • am Kinn: Kinnlymphknoten (Lnn. submentales)

Am Hals:
  • im Nacken: Retropharyngeallymphknoten
  • entlang der Halsgefäße: Halslymphknoten

In der Achselhöhle: Achsellymphknoten
An der Bauchwand: Leistenlymphknoten
Kniefaltenlymphknoten
Im Bauch: Lendenlymphknoten, Magenlymphknoten
Im Brustraum: Mediastinallymphknoten,Tracheobronchiallymphknoten
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Lahmheit
Als Lahmheit wird umgangssprachlich das Nachziehen eines Beines beim Gehen, und in der Tiermedizin eine Störung des Gangbildes bezeichnet
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Stützbeinlahmheit
  • verkürzte Stützbeinphase
  • "untere, distale Lahmheit"
  • Störung der Belastungsphase der Gliedmaßenbewegung
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Hangbeinlahmheit
  • "obere, proximale Lahmheit"
  • verkürzte Schrittlänge/Vorführphase
  • meist Funktionsstörung der Muskulatur
  • Schwungphase der Bewegung
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Lahmheitsgrade
  • Grad 1: undeutlich geringgradig: klinisch kaum auffällig
  • Grad 2: deutlich geringgradig, Gangbild gestört, Gliedmaße gleichmäßig/regelmäßig belastet
  • Grad 3: mittelgradig, Gliedmaße wird nicht gleichmäßig/regelmäßig belastet, Gangbild gestört
  • Grad 4: hochgradig, betroffene Gliedmaße wird nicht belastet
  • Grad 5: höchstgradig
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Allgemeine Untersuchung
  • Anamnese
  • Kennzeichen des Patienten: Farbe, Abzeichen, Geschlecht, Rasse, Name, Verwendungszweck, Widerristhöhe, Körpergewicht, Abstammungsnachweis, Photo, Nasolabiogramm (Oberflächenspiegel des Nasenspiegels)
  • Allgemeine Adspektion: Pflege, Ernährungszustand, Konstitution und Kondition, Haltung, Verhalten, Haarkleid, Narben
  • Allgemeinuntersuchung: Atmung, innere Körpertemperatur, Kreislauf (Puls, Schleimhäute, Herzauskultation), mögliche Beteiligung von Stoffwechselsyndromen (Morbus Cushing, Diabetes mellitus, u.a.)
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Spezielle Adspektion
  • Beurteilung der Gliedmaßenstellung wie bei der Hufuntersuchung
  • Hufform, Zehenstellung, Fesselstand und Gliedmaßenstellung stehen in Abhängigkeit zueinander - weniger in Beziehung zu einer Lahmheit
  • Beurteilung der Belastung in Ruhe (gleichmäßig, einzelne Gliedmaßen weniger belastet?)
  • achten auf Narben (Cicatrix), Verletzungen, Gelenkkontruren, Knochen, Umfangsvermehrungen, Muskelatrophie (sichtbare Umfangsabnahme eines Skelettmuskels), Asymmetrien
  • Pferd: Prüfung der Pulsation am Fesselkopf
  • Hauttemperatur, stets vergleichend
  • Vorführen im Schritt, Trab, Drehen im engen Zirkel, Rückwärtsrichten
  • Beurteilung
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Trauma
  • Distorsio (Verstauchung, Zerrung)
  • Luxatio (Verrenkung, Ausrenkung)
  • Contusio (Quetschung, Prellung)
  • PECH - Regel (Pause, Eis, Compression, Hochlagern)
  • Hirundo medicinalis (Blutegel)!
  • "Kytta-Salbe", Symphytum (Beinwell)
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Distorsio
  • Verrenkung, Verstauchung
  • kann kombiniert mit Blutergüssen auftreten
  • zeitweise, kurzfristige Verlagerung von Gelenksflächen
  • kleine Blutgefäße der Gelenkskapsel reißen ein
  • eventuelle Überdehnung, Zerrung oder Reißen von Gelenksbändern
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Luxatio
  • Verrenkung, Ausrenkung
  • vollständige Verlagerung eines Gelenkes
  • gleichzeitige Zerreißung von Teilen der Kapsel oder den Bändern
  • möglich auch offene Frakturen
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Contusio
  • Quetschung, Prellung des Gelenkes
  • Reizung der Muskulatur, Bänder, Kapsel und Periosteum (Knochenhaut)
  • meist verbunden mit Blutergüssen in der Gelenkshöhle
  • toxische Hämoglobin-Metaboliten wie Biliverdin u. Bilirubin
  • Lebensgefährliche Commotio (Hirnquetschung), Contusio pulmonis (Lungenquetschung)
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Biliverdin - Bilirubin
  • toxische Hämoglobin-Metaboliten
  • Biliverdin = grünes Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin
  • Biliverdin = Vorstufe des Bilirubins und ist nicht toxisch, sondern wirkt sogar antioxidativ
  • Den Abbau dieses Stoffes kann man sehr gut beim Abheilen eines Hämatoms beobachten. Der blaue Fleck färbt sich langsam grün (Biliverdin), später gelb (Bilirubin)
  • Bilirubin = gelbes Abbauprodukt des Häm-Anteils des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin und damit ein Gallenfarbstoff
  • Arnikatinktur, Alpha-Helanalin = starke Biliverdin-Komplexbinder
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Wasserrute
  • Hammelschwanz, Cold tail syndrom (CTS), Limber tail syndrom (LTS), Cold water tail (CWT)
  • durch plöltzliche Kühleinwirkung nach hoher Belastung
  • Stauchung der Schwanzwirbelgelenke
  • dadurch Ischämie (Unterdurchblutung) der Schwanzmuskeln
  • Mm. coccygeni (Rutenbasismuskulatur, nur 30% Blutversorgung)
  • Therapie Rotlicht
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Rhabdomyolysis
Die gewebliche Auflösung der quergestreiften Muskulatur, d.h. den Zerfall der Muskelfasern = Kreuzverschlag beim Pferd
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BOHR-Effekt
  • Der Bohr-Effekt (nach dem dänischen Physiologen Christian Bohr (1855–1911), beschreibt die Abhängigkeit zwischen der Sauerstoff-Bindungsaffinität von Hämoglobin und dem Säuredruck der Umgebung
  • Bei sinkendem pH-Wert und steigendem CO2-Partialdruck sinkt die Bindungsaffinität von Hämoglobin und die Sauerstofffreisetzung wird begünstigt
  • Bei steigendem pH-Wert und sinkendem CO2-Partialdruck wird umgekehrt die Bindungsaffinität begünstigt und somit die O2-Aufnahme von Hämoglobin in sauerstoffreichem Gewebe erhöht, so wie es z.B. in der Lunge der Fall ist
  • in "sauren" Gebieten ist die Sauerstoffversorgung schlechter
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Angiogenese
Angiogenese beschreibt die Entstehung neuer Blutgefäße aus vorbestehenden Blutgefäßen (in Abgrenzung zur Vasculogenese) und ist Bestandteil sowohl physiologischer (z.B. Embryogenese, Wundheilung, Uterusschleimhaut), als auch pathologischer Prozesse (z.B. diabetische Retinopathie, chronische Polyarthritis, Tumorwachstum)
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Rubefacientia
Hautrötung (Rubedo) verursachende Hautreizmittel (als Hyperämika); Wirkst.: z.B. Cayennepfeffer, Nicotinsäure u. -Derivate, Salicylsäurederivate sowie pflanzliche Extrakte; Anw. in der externen Rheumather., bei Muskel-, Gelenk- u. Nervenschmerzen = Hyperaemica (stark durchblutungsfördernd)
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Sinapis arvensis
  • Ackersenf
  • Hyperaemica
  • Pflanzenart aus der Gattung der Senfe (Sinapis) innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)
  • Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Stoffwechselschwäche, Halsschmerzen, Bronchitis, Rheuma, Schmerzen
  • Wirkstoff Capsaicin, Nicotinsäure und -derivate
  • In Kombination mit Kaolin (Tonerde), Wasser und Senföl wird Cayennepfeffer (Capsaicin bzw. Capsaicionide sind der Wirkstoff) in Form von Munari-Packungen (Italienische Packung) als Wärmetherapie bei Schmerzen und Verspannungen am Bewegungsapparat einzeln oder in Kombination mit Massage eingesetzt
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Osteochondrosis dissecans (OCD)
  • Sonderform der Arthrose, geht mit Knorpelabstoßung einher
  • Schulter-, Ellbogen-, Knie-, Sprunggelenk am häufigsten betroffen
  • Ossifikaitonsstörung
  • Knorpeldefekt
  • aseptische, meist traumatisch bedingte, Knochennekrose eines umschriebenen Gelenkflächenareals, die mit der Abstoßung eines Gelenkflächenfragmentes einher gehen kann
  • Alle Gelenke des menschlichen Körpers können betroffen sein, am häufigsten ist jedoch das Kniegelenk in der Wachstumsphase erkrankt
  • durch die ersten regressiven Veränderungen des Gelenkknorpels, kommt es zur reaktiven Synovialitis, die zu ersten Beschwerden führt
  • führt zu Knorpel-Knochensequestation (Ablösung)
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ECM
  • Extra-celluläre-Matrix
  • der Anteil tierischen Gewebes (vor allem im Bindegewebe), der zwischen den Zellen im sogenannten Interzellularraum liegt
  • Die extrazelluläre Matrix setzt sich aus diversen Komponenten zusammen, die in zwei große Gruppen eingeteilt werden: Grundsubstanz und Fasern. Das Verhältnis der Grundsubstanz zum Faseranteil schwankt je nach Lokalisation ebenso wie der Anteil der extrazellulären Matrix am Gewebe insgesamt, bedingt durch dessen jeweilige Funktion
  • Makroskopische Beispiele sind die mineralisierte Matrix des Knochens, die druckelastische Substanz des Knorpels oder die straffen Fasern der Sehnen
  • mikroskopisch ist die EZM im gesamten Körper allgegenwärtig, fast jedes Gewebe wird durch EZM zusammengehalten, so ist zum Beispiel jede Muskelfaser oder jede Fettzelle von retikulären Fasern umsponnen, das Epithel auf jeder Körperoberfläche sitzt auf einer Basallamina, die auch Teil der EZM ist
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Chondroitin-4-Sulfat
  • ein biologisches Makromolekül. Die von den Chondroblasten gebildete Substanz ist ein wichtiger Bestandteil des Knorpelgewebes und trägt zu dessen Widerstand gegen Kompression bei
  • Chemisch handelt es sich um ein Gemisch sulfatierter Glykosaminoglykane (GAG), auch Mucopolysaccharide genannt
  • Chondroitin-Proteoglykane stellen zusammen mit Kollagen wesentliche Bestandteile der extrazellulären Matrix dar
  • Aufbau erfolgt enzymatisch aus Hyaloronsäure
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Munari Packung
  • ein Breiumschlag mit den Inhaltsstoffen Kaolin, Cayennepfeffer, Senföl und Wasser. Er wird als Thermotherapie bei Schmerzen und Verspannungen am Bewegungsapparat eingesetzt
  • Zur Vorbereitung werden die Zutaten (Kaolin, Cayennepfeffer, Senföl) mit kaltem Wasser zu einem homogenen Brei gemischt, vor der Anwendung auf ca. 50° C erhitzt, dann als dünne Schicht (2-5 mm) auf ein Trägermaterial (meist Papier) aufgetragen und dem Patienten auf die zu behandelnde Körperregion aufgelegt
  • Anschließend wird der Körper zwecks optimaler Wärmespeicherung in Leinentücher oder Wolldecken gehüllt. Die Anwendungsdauer einer Behandlung liegt zwischen 15 und 20 Minuten
  • zur Schmerzbehandlung, bei Verspannungen und bei degenerativen Erkrankungen
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Demarkation
  • Als Demarkation bezeichnet man in der Medizin die durch Entzündungsprozesse entstehende Abgrenzung von nekrotischem und gesundem Gewebe, zum Beispiel im Rahmen von eitrigen Infektionen, Durchblutungsstörungen (Ischämien) oder Erfrierungen
  • abgestorbenes Gewebe (Sequester)
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Dissekat
Ein aus seiner Verbindung herausgelöster Anteil der Gelenkfläche mit Knorpel oder mit Knorpel und Knochen
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Krepitation
  • Die Krepitation (lat. crepitatio) bezeichnet das Reiben von Knochen auf Knochen bei Bewegung einer Fraktur (Knochenreiben). Sie ist hörbar, fühlbar und sehr schmerzhaft. Die Feststellung einer Krepitation gilt als sicheres Frakturzeichen
  • Bei der Pseudokrepitation handelt es sich um ein Geräusch aus einem Gelenk, das durch Abrieb, Aufrauhung oder eine Arthrose entsteht. Palpatorisch wird ein Gefühl von Schneeknirschen vermittelt, welches durch Reibung von fibrinreichem Gewebe oder durch geronnenes Fibrin entsteht. Es handelt sich hierbei nicht um ein Frakturzeichen
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Perna caniculus
  • Grünlippmuschel, Grünschalmuschel
  • Gehalt an Glykosaminoglykanen (langkettige Aminozuckerverbindungen), die auch in der Gelenkflüssigkeit (Gelenkschmiere, Synovialflüssigkeit) vorkommen
  • gecoatetes (verdauungsgeschützes) Chondroitin-4-Sulfat
  • Chondroitin-4-Sulfat, Chondroitin-6-Sulfat, Hyaloronsäure, Dermatansulfat, Keratansulfat, Heparansulfat
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Myrciaria dubia
  • Camu Camu Beere
  • enthält 30 bis 50 Mal so viel Vitamin C wie Orangen und andere Zitrusfrüchte, zehnmal so viel Eisen, dreimal so viel Niacin, doppelt so viel Riboflavin und 50 Prozent mehr Phosphor
  • Außerdem ist sie reich an Betacarotin, Kalium, Kalzium, Bioflavonoiden, Antioxidantien und Aminosäuren
  • die weltweit beste Quelle von pflanzlichem Vitamin C
  • entzündungshemmenden Eigenschaften, hilfreiches Ergänzungsmittel für die Gelenke, denn durch die Unterstützung der Kollagenbildung trägt sie dazu bei, Bänder und Sehnen, aber auch Gelenke und Knorpel zu reparieren
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Magnoliae flos
  • Xin Yi
  • weiße Magnolie
  • gehört zur Gruppe der Liberantia (oberflächenbefreiende Arzneimittel) und findet insbesondere in der Behandlung von Erkältungen und Grippezuständen Anwendung
  • stark antientzündlicher Wirkkomplex
  • knorpelbildende und gefäßinduktive Wirkung
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Synarthrose
Als Synarthrosen bezeichnet man die so genannten "unechten" Gelenke, die kontinuierliche knorpelige oder bindegewebige Verbindungen zwischen Knochen sind und keinen Gelenkspalt aufweisen. Sie unterscheiden sich dadurch morphologisch von den echten Gelenken (Diarthrosen), die eine größere Beweglichkeit besitzen.

Es gibt drei verschiedene Arten von Synarthrosen:
  • Junctura fibrosa: Bindegewebige Knochenverbindungen: Syndesmosis (Bandhaft: Elle/Speiche), Sutura (Naht: Schädel), Gomphosis (Einkeilung, ausschließlich zur Verankerung eines Zahns im Zahnfach, Schindylesis
  • Junctura cartilaginea: Knochenverbindung durch hyalinen Knorpel oder Faserknorpel: Synchondrosis (Verbindung über Hyalinen Knorpel: Brustbein), Symphysis (Verbindung über Faserknorpel: Bandscheiben)
  • Junctura ossea: Knöcherne Verbindung zweier Knochen: Synostose (Kreuzbein/Darmbein)

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Diarthrose
  • "echtes Gelenk"
  • zwischen den Knochenenden befindet sich ein Gelenksspalt
  • die Gelenkflächen sind von einem Knorpel überzogen
  • Um das Gelenk befindet sich einen Gelenkkapsel (Capsulo Art.)
  • die Gelenkkapsel besteht aus einer äußeren Membrana fibrosa (straffes Bindegewebe) und einer inneren Membrana synovialis (epithelähnlicher Bindegewebsverband)
  • die Gelenkkapsel ist mit der Synovia (Gelenkschmiere) gefüllt * Verstärkungen der Membrana fibrosa bilden Gelenk- oder Kapselbänder
  • Gelenkbänder können auch selbsständige Bindegewebszüge sein, wobei sie außerhalb der Gelenkskapsel (extrakapsuläre Bänder, z.b. das Außenband des Kniegelenks), in der Wand der Gelenkskapsel (z.b. das Innenband des Kniegelenks), oder innerhalb der Gelenkhöhle (intrakapsuläre Bänder, z.b. die Kreuzbänder des Kniegelenks) befinden
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Articulatio humeri
  • Schultergelenk
  • Kugelgelenk
  • Unterstützung der Kapselwand durch kollagene und elastische Bänder, Ligamentum glenohumeralia laterale/mediale (Kapselverstärkung)
  • keine Lig. collateralia - Ansatzsehnen der Mm infraspinatus und subscapularis
  • weite Gelenkkapsel bildet Kapselsehnenscheide um Bicepssehne (Fleischfresser)
  • Beuge und Streckbewegung bei Ffr. bis zu 120°, Außenrotation bis 45°, Innenrotation bis 35°, seitliches Abspreizen der Gliedmaße bis zu 60°
  • Bei Pferd durch Walzenform des Humeruskopfes Seitenbewegungen des Gelenks  beinahe unmöglich
  • Musculus infraspinatus
  • Musculus subscapularis
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Synovia
  • Gelenkschmiere - wird vom Stratum synovialis produziert und sorgt dafür, dass die knorpelüberzogenen Knochenenden besser aufeinander gleiten, wodurch weniger Reibungswärme produziert wird
  • In ihr sind auch alle Nährstoffe gelöst, die für die Ernährung des Gelenkknorpels erforderlich sind
  • lockt Mikroorganismen an bei traumat. Verletzung, oder einer Sepsis
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Ginglymus
  • Scharniergelenk/Wechselgelenk - weist deutlichen Führungskamm auf, der in einer Führungsrinne gleitet, Beispiel: Zehengrundgelenk
  • einachsig, lässt sich nur beugen und strecken
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Articulatio sellaris
  • Sattelgelenk
  • zweiachsig
  • in der Sagittalen konvex, in der Transversalen konkav
  • Gelenkpfanne ist kongruent geformt
  • Hauptbewegung erfolgt um transversale Achse
  • Seitenbewegung ist durch kräftige Kollateralbänder erheblich eingeschränkt
  • Beispiel: proximale und distale Zwischenzehengelenk
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Articulatio trochoidea
Rad- oder Zapfengelenk, ein einachsiges Gelenk, dessen Bewegung als Rotation um die Längsachse geführt wird, Beispiel: Kopfgelenk zwischen Atlas und Axis (Atlantoaxialgelenk), das Gelenk zwischen Radius und Ulna (Elle und Speiche)
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Articulatio plana
Schiebegelenk - hier liegen zwei ebene Gelenksflächen aufeinander, die gegeneinander verschoben werden, Beispiel: Wirbelgelenke zwischen den Gelenkfortsätzen, kein geometrisches Bewegungsmuster
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Articulatio spiralis
  • bicondyläres Gelenk
  • Beim Spiral- oder Bremsgelenk sind die Kollateralbänder exzentrisch in den Gelenkköpfen befestigt und überbrücken in der Neutralposition des Gelenkes die kürzeste Entfernung, Beispiel: Kniekehlgelenk
  • zweiachsig
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Articulatio delabens
  • Schlittengelenk
  • Das Kniescheibengelenk wird von der Kniescheibe (Patella) und den beiden Rollkämmen des Oberschenkels gebildet. Es wird von einer Kapsel umgeben, die eine Verbindung zur inneren, seltener zur äußeren Kniekehlgelenkkapsel hat. Die Kniescheibe gleitet wie ein Schlitten in der Furche zwischen den Rollkämmen. Sie ist in die Endsehne des kräftigen Oberschenkelmuskels eingebettet, der an der Vorderseite des Unterschenkels ansetzt und das Knie streckt. Diese Endsehne bildet das mittlere gerade Kniescheibenband, das innen und außen von zwei weiteren geraden Kniescheibenbändern unterstützt wird
  • Patella schiebt sich auf der Trochlea ossis femoris
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Bewegung nach Achsen
  • Transversalachse (von links nach rechts)= Flexion (Beugung) und Extension (Streckung)
  • Sagittalachse (von vorne nach hinten) = Adduktion und Abduktion
  • Longitudinalachse (von oben nach unten) = Torsion, Innen- u. Außenrotation
  • Longitudilalachse längs der Gliedmaßen = Supination (Handfläche nach oben), Pronation (Handfläche nach unten)
  • Supination bei Pferden nicht möglich, die Elle ist stark rudimentiert
  • Bei Fleischfressern spez. bei der Katze möglich, bei Hunden anfangs möglich, später nicht mehr abgerufen und verkommt
  • Translationsbewegung = Schiebebewegung, bei planen Gelenksflächen, z.b. Wirbelsäule
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Arthritis
  • akute Entzüdungen des Gelenks
  • Ursachen sind meist Traumat, Bakterien, Pilze, Viren und immunpathologische Prozesse
  • Eine Arthritis führt klassisch zu Entzündungszeichen des Gelenkes mit Schwellung, Rötung, Überwärmung, Funktionseinschränkung und Schmerz.
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Nomenklatur Arthritis
  • Arthritis serosa (seröses Exsudat in der Synovia - Gelenkgalle)
  • Arthritis purulenta (eitrig)
  • Arthritis fibrinosa (Entzündungsform, bei der es zu einem massiven Austritt von Blutplasma und, als Folge dessen, zur Ausbildung eines Fibrinnetzes kommt)
  • Arthritis apostematosa (die Gelenkhöhle ist umstrukturiert zu einem Abszess)
  • Arthritis ischorosa (saprophytäre Keime beteiligt, "jauchige" Entzündung des Gelenks, meist bei offenen Gelenkverletzungen)
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Arthrose
  • chronische, degenerative Form der Gelenksentzündung
  • nicht auf entzündliche Ursachen zurückzuführen
  • Folge von Malformationen, Dysplasien, Chondrosen, Trauma entzündlichen Gelenkserkrankungen, Medikamente
  • Sie entsteht vor allem durch langjährige Überbelastung und zeichnet sich durch eine progrediente Veränderung der Knorpel- und Knochenstruktur aus, die schließlich zur Gelenkdeformierung führen kann
  • Arthrose = Osteoarthritis (OA)
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Morbus Herxheimer - Jarisch
  • Die Jarisch-Herxheimer-Reaktion ist eine immunologische Reaktion des Organismus auf die Therapie von Infektionskrankheiten mit Antibiotika
  • Durch den massiven Zerfall großer Mengen von Bakterien nach Einleitung der antibiotischen Therapie kommt es zur Freisetzung von bakteriellem Endotoxin, welches zur Freisetzung von Entzündungsmediatoren führt
  • Die Ursache für die Herxheimer-Reaktion im Rahmen einer antibiotischen Behandlung wird bislang auf eine Reaktion des Komplementsystems auf den Zerfall von Bakterien, insbesondere von Spirochäten, zurückgeführt
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5 Entzündungszeichen
  • Wärme, Calor
  • Röte, Rubor
  • Schmerz, Dolor
  • Schwellung, Tumor
  • eingeschränkte Funktion Functiolaesa
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Eiterbildende Bakterien
  • Staphylococcus aureus
  • Streptococcus pyogenes
  • Rhodococcus equi
  • Pseudomonas aeruginosa
  • Arcanobacterium pyogenes
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Antientzündliche Therapie
  • Kühlung
  • COX-Hemmung
  • LOX-Hemmung
  • Protease-Hemmung
  • TNFalpha-Hemmung
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COX
  • Cyclooxygenase
  • Enzyme, die im Bereich des Arachidonsäurestoffwechsels wirken und dort die Bildung von Prostaglandinen und Thromboxanen katalysieren
  • Die Cyclooxygenase 1 ist ein konstitutiv exprimiertes Enzym, das auch im gesunden Organismus in größerem Maße Prostaglandine synthetisiert. Hohe Spiegel von COX-1 finden sich besonders in der Wandung des Magens sowie in der Niere
  • Nach heutigem Wissensstand wird die Cyclooxygenase 2 besonders in geschädigten oder entzündeten Geweben exprimiert und bildet dort die Prostaglandine, die eine Entzündungsreaktion verstärken oder aufrecht erhalten
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LOX
  • Lipooxygenase
  • Enzyme, die mehrfach ungesättigte Fettsäuren mit zwei Sauerstoffatomen oxidieren
  • Enzym der chronischen Entzündung
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Proteasen
  • Enzyme, die andere Enzyme, Proteine und Polypeptide hydrolytisch abbauen können (verdauen). Andere Bezeichnungen für diese Klasse von Enzymen sind Peptidasen (Kurzform vom Peptidbindungshydrolasen), Proteinasen oder einfach proteolytische Enzyme
  • Peptidasen spielen eine wichtige Rolle bei der Metastasierung maligner Tumoren
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TNFalpha
  • Tumornekrosefaktor-α
  • multifunktionaler Signalstoff (Zytokin) des Immunsystems, welcher bei lokalen und systemischen Entzündungen beteiligt ist
  • TNF wird hauptsächlich durch Makrophagen gebildet und freigesetzt, jedoch auch durch eine große Anzahl anderer Zellen wie Lymphozyten, Mastzellen, Endothelzellen, Herzmuskelzellen, Fibroblasten und neuronalem Gewebe
  • Seine wichtigste Funktion ist, die Aktivität verschiedener Immunzellen zu regeln
  •   kann den Zelltod (Apoptose), Zellproliferation, Zelldifferenzierung und Ausschüttung anderer Zytokine anregen
  • Es löst Fieber aus und ist an der Entstehung der Kachexie (krankhafte, starke Abmagerung) bei bestimmten Krankheiten beteiligt
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Knochenzubildungen
  • Kallus (Zubildung)
  • Arthrosemarken = Exostosen
  • Osteophyten oder Randwülste nach POMMER
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Harpagophytum procumbens
  • Afrikanische Teufelskralle
  • Pflanzenart in der Familie der Sesamgewächse (Pedaliaceae)
  • unterstützende Therapie bei Arthrose und anderweitiger Mobilitätseinschränkung
  • Die Hauptinhaltsstoffe sind Iridoid-glykoside, darunter Harpagosid, Harpagid und Procumbid, ein Phytosteringemisch, Phenylpropanoide wie Acteosid, Triterpene, Flavonoide, ungesättigte Fettsäuren, Zimtsäure und Chlorogensäure
  • Phytotherapeuticum, schwache COX1 Hemmung, starke LOX Hemmung
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Hüftgelenkdysplasie
  • artikuliert der Femurkopf mit der Beckenpfanne
  • Gelenkkapsel setzt am Labrum acetabulare an, ist weiträumig und wird duch Lig. capitis ossis femoris eingestülpt
  • Fehlentwicklung des Hüftgelenks
  • zu großen Teilen genetisch bedingt
  • besonders unter Maine-Coon-Katzen
  • Da falsche Ernährung und Haltung die Ausprägung und das Fortschreiten der Krankheit begünstigen können, handelt es sich um ein multifaktorielles (von vielen Faktoren abhängiges) Geschehen
  • Klinisch zeigt sich die HD in zunehmender Bewegungseinschränkung und Schmerzhaftigkeit, die infolge der krankhaften Umbauprozesse am Hüftgelenk (Coxarthrose) entstehen
  • LSÜ-Twist (Lumbo-Sacraler-Übergang)
  • Krepitation des Gelenks möglich
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Ortolani-Test
  • Der Oberschenkel wird beim auf der gesunden Seite liegenden Tier im rechten Winkel zur Wirbelsäule gelagert
  • Eine auf dem Kniegelenk aufgelegte Hand schiebt nun unter starkem Druck den Oberschenkelknochen Richtung Wirbelsäule
  • Bei starker Instabilität des Art. coxae kommt es dadurch zur Luxation oder Subluxation
  • Wird nun der Oberschenkel von der Körperachse weggeführt, gleitet der Oberschenkelkopf mit einem Klickgeräusch (Ortolani-Klick) in die Pfanne zurück
  • Traumatisierungsgefahr (!), wird von uns NICHT angewendet
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NORBERG - Winkel
  • Der Winkel, der zwischen der Verbindungslinie der Zentren der beiden Oberschenkelköpfe und dem vorderen Pfannenrand abgetragen wird
  • Bei einem HD-freien Tier sollte er mehr als 105° betragen (gelbe Linien)
  • Weitere Beurteilungskriterien sind die Kongruenz von Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne, die Weite des Gelenkspaltes, die Pfannenkontur, die Kontur des Oberschenkelkopfes sowie das Vorhandensein von Hinweisen auf arthrotische Prozesse wie walzenförmige Verdickungen des Oberschenkelhalses, Randwülste an der Gelenkpfanne, unter dem Knorpel befindliche Verdichtungen der Knochensubstanz im Pfannenbereich und die Anlagerung von Knochenmaterial (Osteophyt) am Ansatz der Gelenkkapsel (Morgan-Linie)
  • Die Morgan-Linie ist ein sensitiver Frühmarker für eine Instabilität im Hüftgelenk
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Behandlung Hüftgelenksdysplasie
  • Medikamentöse Therapie mit entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten (Antiphlogistika)
  • PIN-Operation: Durchtrennung oder Entfernung des Musculus pectineus sowie Umschneiden des Gelenkkapselrandes zur Unterbindung der schmerzleitenden Nervenfasern. Dies ist eine sehr effektive Schmerztherapie, deren Wirkung mehrere Jahre anhält
  • Kapselraffung: Hierbei wird die Gelenkkapsel chirurgisch gestrafft. Die Operation ist nur bei jungen Tieren sinnvoll, wenn noch keine deutlichen Abnutzungserscheinungen aufgetreten sind und verhindert die Subluxationen und damit ein Fortschreiten der Erkrankung
  • Osteotomie des Beckens: Dazu werden alle drei Beckenknochen (Darmbein, Sitzbein und Schambein) durchtrennt, das Becken etwas zur Seite gekippt und die Knochen anschließend wieder durch Osteosynthese verbunden. Ziel ist es, dass der Oberschenkelkopf wieder besser zur Hüftgelenkspfanne steht. Diese Operation ist aufwändig und nur bei jungen Hunden anzuraten, bei denen noch keine sichtbaren Veränderungen an der Gestalt des Femurkopfs im Sinne einer beginnenden Arthrose bestehen
  • Das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenkes ist eine sehr kostenintensive Behandlung. Die Operation führt im Regelfall zur Beschwerdefreiheit bis ins hohe Alter. Es ist wichtig, den Hund beim anschließenden Muskelaufbau durch viel Bewegung zu unterstützen. Laufen am Fahrrad und Schwimmen sind ideal. Gute Resultate werden auch mit der zusätzlichen Medikation von Muskelaufbaupräparaten erzielt
  • Femurkopfresektion: Dabei wird der Gelenkkopf des Oberschenkelknochens (Caput ossis femoris) entfernt, worauf sich eine bindegewebige Verbindung zwischen Becken und Oberschenkelknochen entwickelt. Verbunden mit intensiver Physiotherapie bietet diese Methode gute Chancen, ein schmerzfreies Leben zu führen. Häufig bleibt durch diese Behandlungsmethode jedoch eine dauerhafte Funktionsstörung zurück
  • Stammzellentherapie: Mit der Stammzellentherapie ist es möglich, Knorpel wieder aufzubauen und eine Schmerzreduktion herbeizuführen
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Morbus LEGG-CALVÉ-PERTHES
  • Eine veterinär- und humanmedizinisch relevante orthopädische Krankheit von Kindern und jungen Säugetieren
  • Die Ursache ist eine Durchblutungsstörung (Ischämie) und Absterben (Nekrose) von Knochengewebe im Hüftkopf
  • Im weiteren Verlauf tritt regelhaft ein Zusammensintern der Hüftkopfkugel auf, oft verbunden mit einem seitlichen Auswandern aus dem Gelenkkugellager im Becken, auch Gelenkpfanne
  • Später kommt es zu einer bleibenden Verformung von Kopf und Pfanne mit einer entsprechenden Bewegungsstörung
  • Das Bein bleibt verkürzt
  • Therapie evtl. konservativ - Revaskularisierung (Rosskastanie, Gynko, Weidenrinde, Brennessel, ...)
  • Ultima ratio: Oberschenkelkopfresektion
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Bandapparat des Kniescheibengelenks (Artikulatio genus)
  • Seitenbänder zum Femur (lateral, medial)
  • (Gerades) Kniescheibenband (Endsehnen des musculus quadriceps)
  • Pferd: Inneres, mediales Kniescheibenband, mittleres Kniescheibenband (Endsehne des musculus quadriceps), äußeres, laterales Kniescheibenband
  • Patellarmechanismus (Schlaufe aus medialem und mittlerem geradem Kniescheibenband, ergänzt durch den Kniescheibenknorpel) fixiert die Patella auf dem medialen Rollkamm
  • Kniekehlgelenk ist fixiert ohne Muskelkraft
  • Menisken - Haltebänder: 2 kraniale, 2 kaudale zur Tibia, Ligamentum meniscofemorale (Meniskus-Oberschenkelknochen-Band)
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Bänder der Meniscen (Kniekehlgelenk)
  • Meniscen sind an der Tibia jeweils durch craniale und caudale Bänder fixiert (Lig. tibiale craniale menisci laterale/mediale, Lig. tibiale caudale menisci laterale/mediale)
  • der laterale Meniscus ist zusätzlich bandhaft am Femur befestigt (Lig. meniscofemorale)
  • Lig. transversum genus (nur bei Hund und Katze, verbindet cranial beide Menisci miteinander)
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Sehnenruptur
  • Ursachen sind Schnittwunden oder Überdehnung
  • Gefahr besteht während des Abheilens, Fibrosierungsvorgänge stören die physiologische Sehnenfunktion
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Sehnenentzündung
  • die Sehne ist dicker, schmerzhaft und vermehrt warm
  • meist ist die Tendinitis mit einer Sehnenscheidenentzündung gekoppelt, welche sich mit Schwellung und Schonung der Gliedmaße manifestiert
  • Bei dauerndern Reizung der Sehnenscheide kann dies zu einer chronischen Tendovaginitis führen, welche zu eitrigen Entzündungen und Fieber führen kann
  • Ursachen sind mechanische Traumen, Überdehnung, Quetschung, Schlag oder Stiche und Bisse
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Bursitis
  • Schleimbeutelentzündung
  • Schleimbeutel haben ähnliche Funktionen wie Sehnenscheiden, sie erhöhen die Gleitfähigkeit von Haut, Sehnen, Bändern, Muskeln über harter Unterlage
  • Puffer- und Polssterfunktion
  • Wasserkissenartige Auftreibung / Umfangsvermehrung
  • Subcutane Bursen: Nicht angeboren, reaktiv entstanden, bilden sich bei chronischer Druckbelastung der Haut (Stallbeule "Bursitis subcutanea olecrani", Piephacke des Pferdes " Bursitis subcutanae calcanea")
  • Subligamentöse Bursen: bei Erkrankung nicht nur lokaler Schmerz, sondern auch dann, wenn das betroffene Band/Sehne bewegt wird
  • Subtendine Bursen: ihre Erkrankungen lösen typische Lahmheit aus (z.b. Bursistis trochanteria m. glutaei medii = Schiefgehen, Hangbeinlahmheit, Adduktion des Schenkels)
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Bursitis aseptica acuta
  • Subtendine Bursen
  • die Umgebung des Schleimbeutels ist stark geschwollen, der Schleimbeutel palpatorisch vermehrt warm, prall mit Synovia angefüllt
  • Punktion: schleimige, rotgelbe, bisweilen mit Fibrinflocken vermischte Synovia, Allgemeinbefinden weniger bis gar nicht beeinträchtigt
  • Lahmheiten verschwinden bei der diagnostischen Anästhesie des betroffenen Schleimbeutels
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Pyogene Bursitis
  • Subtendine Bursen
  • bei gleichzeitiger Verletzung der Haut durch Decubitus (Geschwür) und/oder Scheuerstellen
  • Erkrankung subcutaner Schleimbeutel
  • Wärme, phlegmonöse Schwellung, Druckschmerz
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Klinisch relevante Bursitiden
  • Bursitis olecrani: Stollenbeule, beim Hund durch Aufliegen und Ruhen auf harten Böden
  • Bursitis calcanei subtendinea: Piephacke
  • Bursitis cucullaris: Widerristbeule
  • Bursitis nuchalis: Genickbeule
  • Therapie: Thermotherapie
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Bänder des Kniekehlgelenks (Gelenkbänder)
  • Lig. collaterale laterale/mediale: Vom Bandhöcker des Oberschenkels zum Schien- und Wadenbein, laterales Lig. 2-schenkelig
  • Ligg. cruciata genus: zwischen beiden Synovialhöhlen zentral am Gelenk, Lig. cruciatum craniale von Area intercondylaris des lateralen Femurcondylus zur Area intercondylaris centralis tibiae, Lig. cruciatum caudale von Area intercondylris des medialen Femurkopfes Incisura poplitea tibiae
  • Lig. popliteum obliquum: Als Kapselverstärkung von lateral oben nach medial unten
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Bänder des Kniescheibengelenks
  • Faszienverstärkungen, Retinacula patellae
  • Kniescheibenseitenbänder, Lig. femoropatellare laterale/mediale
  • Endsehne des M. quadriceps femoris: Lig. patellae (intermedium), inserieren proximal an Tuberositas tibiae
  • bei Pferd zusätzich Lig. patellae laterale/mediale
  • mittleres und mediales Kniescheibenband formen in Verbindung mit der Kniescheibe und derem medialen Ansatzknorpel eine Schlaufe, die bei Kontraktion des M. quadriceps femoris über die Trochlea des Femurs gehoben und fixiert werden kann, es resultiert ein Einhaken der Patella = passiver Stehapparat der Hintergliedmaßen (in Zusammenwirken mit der Spannsägenkonstruktion)
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Kreuzbandriss - Kreuzbanderkrankungen
  • Ruptur der Articulatio femorotibialis (Art. genus)
  • Hund: 98% vorderes Kreuzband, 1% hinteres Kreuzband, 1% beide, überwiegend degenerative Erkrankungen
  • der Verlauf des vorderen Kreuzbandes ist insofern besonders, dass seine Ursprungsfläche senkrecht zu seiner horizontalen Ansatzfläche liegt (!!), diese Verhältnisse zwingen das Band, sich in sich zu drehen
  • der Hund belastet das Kniegelenk immer in Beugestellung, während der Mensch das in Streckstellung tut (Gleichgewicht zwischen Quadriceps und Ischiocruralmuskulatur)
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Welche Strukturen erkranken?
  • Knochen
  • Knorpel
  • Gelenke
  • Sehnen
  • Muskeln
  • Faszien
  • Periost (Knochenhaut - Schmerz!)
  • "Bindegewebe" (Ablagerungen)
  • Nerv, ZNS
  • Blutgefäße
  • Lymphgefäße
  • Stoffwechsel
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Aufbau Gelenkknorpel
  • Knorpelmasse: Gelenkoberfläche, germinative Zone
  • Knochenknorpelübergangszone: Subchondrale Knochenzone, kalifizierter Knorpel
  • Knochen: spongiöser Knochen
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Faszienfunktion
  • Stützfunktion
  • Trägerfunktion
  • Schutzfunktion
  • Stoßdämpferfunktion
  • Rolli in der Hämodynamik
  • Abwehrfunktion
  • Rolle bei Kommunikation und Austausch
  • Biochemische Funktion
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Faszien als Akupunkturpunkt-Meridiane
  • Faszien an bestimmten Stellen von Trias aus Vene, Arterie und Nerv perforiert
  • ident mit klassischen Akupunkturpunkten
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Schmerz
  • Warnfunktion (Bewahrung vor Dauerschäden)
  • Sensibilisierung (Zentral und periphär)
  • Pathologischer Schmerz (Verlust der Warnfunktion)
  • Schmerzgedächtnis

Auf jeden Fall Juckreiz ernst nehmen!
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Schmerzerkennung
  • Lautäußerungen
  • Temperament, Aktivität
  • Gruppenverhalten
  • Haltung des Tieres
  • Futter- und Wasseraufnahme
  • Pflegezustand
  • Untersuchung: Unterbrechen des Hechelns oder Ohranlegen beim Erreichen der schmerzhaften Stelle, schüttelt sich nicht oder nur teilweise nach Absetzen vom U-Tisch, Schwitzen/Speichelfluss, Pupillen/Atemfrequenz, Reaktion auf Stress
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Entstehung von Schmerz
Trauma (Verletzung des Gewebes, thermische, mechanische Reizung) - Entzündungskaskade - Entzündungsmediatoren - Neurogener Reflex - Schmerz
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Auswirkungen von Erkrankungen auf den Bewegungsapparat
  • Prostata - ausstrahlende Schmerzen in Hüfte, Kreuz/Darmbeingelenk, LWS und BWS
  • Herzerkrankungen allgemein - ausstrahlende Schmerzen in die linke Vordergliedmaße
  • Kardiomyopathie der Katze - reitender Aortenthrombus führt zu Funtionsausfall der Hintergliedmaßen (Kalte Gliedmaßen, kaum Puls zu fühlen in der Kniekehle, Schwanz ist in diesem Fall nicht mit betroffen)
  • Schilddrüsenunterfunktion - Lahmheit, intermittierende Lahmheit
  • Abdominale Schmerzen/Koliken - Bewegungsunlust, aufgezogender Rücken
  • Poymetra - Bewegugungsunlust, Schwäche
  • Chron. Darmprobleme - chron. Verdauungsstörungen können zu Mangelsituationen führen
  • Insuffizienz des exokrinen Pankreas - wie chron. Darmprobleme
  • Diabetes - Neuropathie, Polyneuropathie, Myopathie (Häufig bei Katzen)
  • Systemische Infektionen (Parvovirose) - septische Arthritis
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Akute Lahmheiten
  • Distorsion
  • Hypertension
  • Tendinitis
  • Arthritis
  • Myopathien
  • Fremdkörper
  • Wirbelsäulenerkrankungen
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Therapie Distorsion (Verstauchung)
  • PECH-Regel (human - Pause, Eis, Compression, Hochlegen)
  • Arnica
  • Bellis perennis, Echinacea, Organpräparat in hoher Potenz, Beinwell, Weidenrinde
  • Rezidive - Schlottergelenk - Arthrose?
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Rheumatoide Arthritis
  • Ursache: Autoimmun, subklinische Infektionen, onkologisch?
  • Pathogenese: Multipotente Zellen aus Synovia produzierende proteolytische Enzyme, die Knorpel und Knochen angreifen - Anschwellung dees Knorpelgewebes (initial) führt bei Belastung zu Knorpelläsionen
  • Symptome: junge bis mittelalte Hunde, Karpal/Tarsalgelenke meist bilateral symmetrisch - schmerzhafte, geschwollene Gelenke, periartikuläre Schwellungen
  • Diagnose: Rheumafaktoren, Rö (Erosionen), Untersuchung Synovia
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Organotherapie
  • das Zuführen von Substanzen, die aus Organen
  • von Tieren gewonnen wurden, um Zellen des menschlichen Körpers zu stimulieren oder regenerieren
  • Die Inhaltsstoffe bestehen aus organspezifischen Hormonen, Enzymen und vielfältigen Stoffwechselfaktoren. Mittlerweile wurde nachgewiesen, dass diese durch Injektion zugeführten Stoffe tatsächlich in das Zielorgan einwandern und dort stimulieren, regenerieren oder Stoffwechselvorgänge modulieren
  • Beeinflussung funktionsgestörter oder degenerierter Organ(systeme) mittels speziell hergestellter Organpräparate
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Frakturen allgemein
  • Traumatische Fraktur
  • Spontane oder pathologische Fraktur - Fraktur bei physiologischer Belastung durch Schwächung des Knochens (Knochensystemerkrankungen, Zysten, Tumore, Entzündungen)
  • Ermüdungsfraktur
  • Fissur = Rissbildung
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Fraktursymptome
  • Spontanschmerz
  • Lokalschmerz und indirekter Fernschmerz
  • Bluterguss/Blutungen aus Gefäßen des Markraumes
  • Weichteilverletzungen
  • Deformität durch Fragmentdislokation
  • Krepitation (Pseudokrepitation)
  • Abnorme Beweglichkeit
  • Röntgen
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Frakturen
  • Offene oder geschlossene Frakturen?
  • Gelenksbeteiligung?
  • Beteiligung von Wachstumsfugen?
  • Pseudoarthrosen
  • Osteomyelitis (infektiöse Entzündung des Knochenmarks)
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Erstversorgung Fraktur
  • Immer erst Vitalität prüfen und ggf. behandeln (Schock?)
  • Offene Frakturen: Abdeckung mit sterilem Verbandsmaterial
  • Verband?
  • Schmerzbehandlung?
  • Sedierung? Nekrose?
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Konservative Frakturbehandlung
  • Indikation: Diaphysenfraktur distal von Ellbogen- oder Kniegelenk, geringe Dislokation, gute Eigenstabilität, junge Tiere, vorsichtige/schlechte OP-Aussichten
  • Vorteile: Infektionsrisiko sinkt, Operationstrauma entfällt, Kosten
  • Nachteile: schlechte Resorption, Instabilität, Eingeschränkter Gliedmaßengebrauch - Überlastsung der gesunden Gldm, intensive Nachkontrolle
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Osteoporose - Osteogenesis imperfecta
  • übermäßige Knochenbildung mit verzögerter Skelettreifung und fehlender Mineralisation
  • juvenil, adult
  • Malabsorption/Maldigestion, Ca/P-Verhältnis, Vit. D
  • Symptome ab 2. - 3. LM
  • Frakturen, Deformationen, Keilwirbelbildung, Zähne, Brustkorb
  • Therapie: Hormone, Anabolika, Optimierung der Fütterung
  • "Glasknochenkrankheit"
  • Dünne Kortikalis
  • Dünne Wachstumsfugen
  • Verwaschene Knochenstruktur
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Osteomyelitis
  • aseptische Entzündung des Knochenmarks
  • selten
  • besser "otitis"
  • allmähliche Verknöcherung der Markhöhle
  • vorwiegend nach Knochenbrüchen
  • Infektion Staphylokokken (70%), Streptok. E. coli u.a.
  • Kontamination (OP, offene Verletzung)
  • Bindegewebige Abkapselung des Prozesses
  • Symptome: Fieber, gestörtes AB, Leukozytose, Entzündungsanzeichen
  • Therapie: BU, Antibiose, ggf. Chrirurgie
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Plattenepithelkarzinom
  • Knocheninvasiver Weichteiltumor
  • von den Epithelien der Haut und der Schleimhäute ausgehende bösartige (maligne) Tumoren aus der Gruppe der Karzinome
  • (Riesen)Schnauzer, Pudel, Rottweiler
  • Metastasierung selten (Lymphogen)
  • Therapie: Amputation
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Panostitis (Eosinophilica)
  • Entzündung der langen Röhrenknochen
  • EW-Überversorgung?
  • Tonsillitis?
  • Genetische Disposition
  • AB gestört
  • Therapie: Futterrestriktion und Reduzierung der Proteinversorgung, symptomatisch
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Persistierender Knorpelzapfen
Es liegt eine Ossifikationsstörung der distalen Ulnaepiphyse mit vermindertem Längenwachstum vor. Die Krankheit kommt bei schnell wachsenden großen Hunderassen wie der Dogge oder dem Irischen Wolfshund vornehmlich zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat vor. Die Wachstumsstörung tritt in der Regel bilateral auf. In pathogenetischer Hinsicht wird die Krankheit durch die Persistenz von hyalinen Knorpelinseln innerhalb der Ulnametaphyse erklärt. Als Krankheitsursache wird eine genetische Determination diskutiert. Klinisch zeigen die Tiere im fortgeschrittenem Stadium eine Valgusdeformation des Karpalgelenks. Die Röntgenbilder lassen im frühen Krankheitsstadium eine von der Ulnametaphyse ausgehende Aufhellung der Knochenstruktur erkennen. Mit der Zeit wird Knorpelzapfen breiter und ragt immer weiter in die Metaphyse hinein. Therapeutisch steht die Umstellung des Futters im Vordergrund. Dabei ist auf die Verminderung des Protein-, Kalzium- und Vitamin D-Gehalts zu achten. In therapeutischer Hinsicht muß die körperliche Aktivität reduziert werden. Bleibende Fehlstellungen der Gliedmassen sind durch eine Osteotomie zu korrigieren.
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Schubladenphänomen
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Tibiakompressionstest
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Tibial Tuberosity Advancement (TTA - KBR)
Durch Verlagern der Crista tibia nach cranial wird ein rechter Winkel zwischen den Kraftvektoren F1 und F2 und dem Tibiaplateau erreicht und somit das Kreuzband überflüssig.
Der Abstand zwischen der Crista tibia und der Tibia selbst wird durch einen Abstandhalter, einen „Cage“ aus Titan gewährleistet. Eine spezielle Platte sorgt für eine stabile Vereinigung mit dem Knochen, der Hohlraum dazwischen wird mit Spongiosa aufgefüllt, die aus dem Operationsgebiet entnommen werden kann
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Tibia Plateau Leveling Osteotomy (TPLO)
ein Operationsverfahren in der Tierchirurgie, mit dem seit 1998 gerissene Kreuzbänder bei Hunden behandelt werden. Das Verfahren wurde in den 1990er Jahren von den amerikanischen Wissenschaftlern Barkley und Theresa Devine Slocum entwickelt. Bei der TPLO wird durch einen runden Schnitt die Tibia (Schienbein) durchtrennt und durch, eigens dafür vorgesehene, patentierte Platten in einer veränderten Stellung wieder verschraubt. Ziel ist es, durch die veränderte Biomechanik den Vorschub, der normalerweise vom vorderen Kreuzband abgefangen wird, zu vermeiden
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Patellaluxation
  • In der Regel führt eine Innenrotation des Femurs zur Luxation, wenn gleichzeitig die Tibia in Außenrotation fixiert ist
  • Der Musculus quadriceps femoris zieht die Patella bei Extension nach lateral, was zu einem Zerreißen des medialen Retinaculums und zur Luxation führt
  • Das Herausspringen der Knischeibe ist meistens mit einer ganz typischen Lahmheit verbunden. Das Tier läuft ganz normal, plötzlich setzt es für ein bis zwei Schritte das betroffene Bein nicht ein, um danach wieder unauffällig zu laufen
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Patellaluxation - Gradeinteilung
  • Keine Luxation feststellbar, nicht luxierbar
  • Grad1: In Beuge- und Streckbewegung kann die Kniescheibe durch Druck von medial/lateral luxiert werden. Ein Einstellen des Druckes führt zur spontanen Reposition
  • Grad 2: Die Patella kann durch Fingerdruck von lateral/medial oder duch Strecken des Knies durch den Untersucher oder das Tier selbst luxiert werden. Die Patella bleibt medial/lateral luxiert und springt durch Druck von medial/lateral oder durch aktives Beugen und Strecken zurück.
  • Grad 3: Die Kniescheibe ist nach medial/lateral luxiert. Sie kann durch Druck von medial/lateral in ihre normale Stellung zwischen die Rollkämme gebracht werden. Einstellen des Druckes auf die Patella bewirkt ein erneutes Luxieren der Kniescheibe.
  • Grad 4: Die Kniescheibe ist permanent nach medial/lateral luxiert. Eine Reposition ist nicht möglich
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Ruptur der geraden Kniescheibenbandes (Lig. patellae)
  • Sehr selten
  • Kniegelenk-Streckmechanismus ausgefallen
  • Patellahochstand
  • Hgr. Lahmheit
  • Therapie: OP und Immobilisation der Gldm., Verband, Fixateur exterieur
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Abrissfraktur Tubiositas tibiae
Eine Abrissfraktur ist ein Knochenbruch, bei der ein Knochenfragment durch den starken Zug an einer im Knochen verankerten Sehne aus dem Knochen herausgerissen wird. Der Apophysenabriss der Tuberositas tibiae ist eine seltene Verletzung. Meist sind jugendliche männliche Sportler betroffen. Die Dringlichkeit der operativen Versorgung zur Verhinderung sekundärer Weichteilschäden wird herausgestellt.
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Muskelerkrankungen
  • Kontrakturen (Mm. infraspinatus, quadriceps, graciles, semitendinosus)
  • Myositis ossificans (selten, Trauma, Tumor)
  • Muskelatrophie (Inaktivitäts-)
  • Muskeldystrophie ( Rassedisposition, Fehlerhafte Strukturproteine - Fibrosierung
  • Myositiden (infektiös, immunologisch - eosinophile Myositis Mm masticatores)
  • Metabolische Myopathie (Hepatopathien, Nephropathien, Endokrinopathien, Ma-Da/Pankreas)
  • Myasthenia gravis
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Myasthenia gravis (MG)
  • Die Myasthenia gravis ist eine durch Autoantikörper verursachte neuromuskuläre Übertragungsstörung durch Blockierung der Acetylcholinrezeptoren an der motorischen Endplatte (Endplattenerkrankung)
  • Sie führt klinisch zu einer Muskelschwäche, weshalb die Erkrankung von manchen Autoren unter "Muskelerkrankungen" abgehandelt wird
  • In frühen Stadien liegt die sogenannte "okuläre Myasthenie" mit Lähmungen der äußeren Augenmuskeln mit Diplopie und einer Lidheberschwäche sowie ggf. leichten bulbären Beschwerden vor
  • Bei 90% weiten sich die Paresen aus. Es kommt zur Schwäche der Gesichtsmuskeln und des Kopfhalteapparates sowie zu Schluck- und Sprechschwierigkeiten
  • Als Charakteristikum der Myasthenia gravis gilt, dass die Muskelschwäche über den Tag hin zunimmt und sich in Ruhe bessert
  • Die Therapie von leichtgradigen Formen der Myasthenia gravis ist zunächst abwartend. Bei Ausbleiben einer spontanen Remission innerhalb eines Jahres nach Erstmanifestation der Erkrankung ist eine Thymektomie (Entfernung des Thymus) Therapie der Wahl
  • Dazu wird neben Glukokortikoiden das Zytostatikum Azathioprin eingesetzt
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Ischämische Myopathie
  • Die Ischämische Myopathie ist eine häufigere neurologische Erkrankung der Hauskatze mit Lähmung der Hinterbeine
  • Sie tritt vor allem im Zusammenhang mit Herzerkrankungen (Kardiomyopathie) auf
  • Die Erkrankung hat einige pathophysiologische Gemeinsamkeiten mit dem „Kippfenstersyndrom“, verläuft allerdings schwerer als dieses
  • Die Schädigung des Endokards führt zur Bildung von Blutgerinnseln (Thromben)
  • Losgerissene Thromben verursachen eine Thrombose der Aorta, die vor allem im Bereich der Endaufzweigung, also am Abgang der beiden Arteriae iliacae externae auftritt
  • Dadurch kommt es zu einer Ischämie (Blutunterversorgung) der hinteren Extremitäten
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Ischämische Myopathie
  • Die Ischämische Myopathie ist eine häufigere neurologische Erkrankung der Hauskatze mit Lähmung der Hinterbeine
  • Sie tritt vor allem im Zusammenhang mit Herzerkrankungen (Kardiomyopathie) auf
  • Die Erkrankung hat einige pathophysiologische Gemeinsamkeiten mit dem „Kippfenstersyndrom“, verläuft allerdings schwerer als dieses
  • Die Schädigung des Endokards führt zur Bildung von Blutgerinnseln (Thromben)
  • Losgerissene Thromben verursachen eine Thrombose der Aorta, die vor allem im Bereich der Endaufzweigung, also am Abgang der beiden Arteriae iliacae externae auftritt
  • Dadurch kommt es zu einer Ischämie (Blutunterversorgung) der hinteren Extremitäten
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Cauda Equina Syndrom
  • Das Cauda-equina-Syndrom - auch degenerative lumbosakrale Stenose (DLSS)- ist eine bei älteren Haushunden mittelgroßer und großer Rassen häufig auftretende degenerative neurologische Erkrankung, die durch starken Schmerz und im weiteren Verlauf durch Lähmungen gekennzeichnet ist
  • Sie entsteht durch eine Kompression der Nervenwurzeln am Ende des Rückenmarks, der sogenannten Cauda equina, infolge degenerativer Prozesse an der Wirbelsäule am Übergang von der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein
  • Von den großen Hunderassen sind insbesondere Deutscher Schäferhund, Riesenschnauzer, Siberian Husky, Dobermann, Rottweiler und Boxer betroffen
145
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Wobbler Syndrom
  • Das Wobbler-Syndom wird durch Einengung des Rückenmarks im hinteren Halswirbelsäulenbereich verursacht
  • Diese Erkrankung kommt überwiegend bei Dobermännern und Deutschen Doggen vor
  • Es kommt durch eine vermehrte Instabilität und/oder Deformation der hinteren Halswirbel zu einer Rückenmarkskompression
  • Die klinischen Symptome treten anfangs in den Hinterbeinen auf
  • Die Hunde laufen „wie betrunken“ (wobbeln, sind ataktisch) zudem kann die Berührung der Halswirbelsäule schmerzhaft sein
  • Die Patienten halten den Kopf in der Regel leicht gesenkt, da das Hochheben des Kopfes Schmerzen verursacht
  • Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung werden auch die Vorderbeine betroffen und es kann zu einer völligen Lähmung aller vier Gliedmaßen (Tetraparese) führen
146
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Pivot-Shift Test
  • eine klinische Untersuchung des Kniegelenks. Er dient der Überprüfung der Stabilität des Kniegelenks, insbesondere der Funktionstüchtigkeit des vorderen Kreuzbandes
  • Der Patient liegt in Rückenlage. Das gestreckte Kniegelenk wird unter Valgusdruck, leichter Innenrotation und axialem Druck schnell gebeugt
  • Der Pivot-Shift ist positiv, wenn es zu einer schmerzhaften vorderen Subluxation der Tibia bei 20-30° Beugung kommt und spricht damit für eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes. Bei weiterer Beugung kommt es zur spontanen Reposition
147
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Lachmann Test
  • eine klinische Untersuchungsmethode, die in der Orthopädie und Unfallchirurgie angewendet wird. Er dient v.a. der klinischen Diagnose der vorderen Kreuzbandruptur
  • Der Lachman-Test ist ein Schubladen-Test, bei dem das zu testende Knie in ca. 20-30° Beugung gehalten wird. Die Ferse hat Kontakt zur Liege. Der Untersuchende umfasst den Unterschenkel mit beiden Händen so, dass die Zeigefinger in der Kniekehle liegen. Der Unterschenkel wird nach ventral gezogen. Die Verschiebbarkeit des Unterschenkels gegenüber dem Oberschenkel zeigt an, ob eine Verletzung des Kreuzbandes vorliegt oder nicht
  • Positiv ist der Lachman-Test wenn bei Vorbewegen des Unterschenkels kein harter Anschlag zu spüren ist. Das vordere Kreuzband ist dann mit großer Sicherheit gerissen
148
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Myositis
  • Muskelentzündung, verursacht durch Quetschung, Dehnung, Zerrung, Prellung, Zerreißung - Muskel ist verdickt, hart, vermehrt warm und schmerzhaft
  • Eitrige Myositis (Myositis pyogenica)
149
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Ischaemische Muskelkontraktur
  • nach längerer Unterbrechung der arteriellen und venösen Versorgung
  • Muskelfasern schwinden und werden durch hartes Bindegewebe ersetzt
  • Streck- und Beugemuskeln atrophieren
  • Ursache z.b. zu lange und eng anliegende THOMAS-Schiene, Knochenbrüche mit starker Quetschung der Muskulatur
150
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Eclampsie der Hündin
  • Muskelerkrankung der säugenden Hündin (Geburtstetanie) durch starken Abfall des Calcium-Magnesium-Blutspiegels
  • Hündin unruhig, Muskelzittern, Fieber
  • Trennung der Welpen von der Hündin, braucht Ruhe und viel Flüssigkeit, sowie dringend Calcium- und Magnesiumsubstitution
151
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Periostitis
  • akute aseptische Knochenhautentzündung
  • durch mechanische Insulte wie Schlag, Sturz, seltener Zerrungen
  • manchmal durch übergreifende Prozesse einer Sehenscheiden- oder Gelenkentzündung
  • Periosteum (Knochenhaut) ist verdickt, reagiert auf Druck meist hochgradig schmerzhaft, Umgebung fühlt sich wärmer an
  • Akute Form kann unbehandelt zur eitrigen Form führen
152
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Panostitis, Panostitis eosinophilica
  • chronische Knochenmarksentzündung der Junghunde (6-12 Monate) bei großwüchsigen Hunden
  • Betroffen Os femoris, Os humerale
  • am Krankheitsprozess sind Knochenhaut, harter Knochen und Knochenmark beteiligt
  • Beteiligung von eosinophilen Granulozyten
  • Panostitis tonsillaris ausgehend von chronisch entzündeten Tonsillen (Mandeln)
153
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Osteomalazie
  • Knochenweiche
  • tritt erst beim erwachsenen Hund auf und ist Folge eines gestörten Knochenstoffwechsels
  • im inneren des Knochens wird mehr Knochensubstanz ab als aufgebaut
154
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Radius curvus
  • Wachstumsstörung im Ellbogengelenk
  • Rassespezifisch bei Dackel und Basset
  • die Wachstumsfuge der Elle verschließt sich vorzeitig, während die Speiche weiterwächst - Verkrümmung des Radius
  • führt zu Subluxation im Ellbogengelenk
155
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Hypertrophe Osteodystrophia
  • Gestörtes Allgemeinbefinden (Fieber)
  • Bewegungsunlust
  • Dolenz der langen Röhrenknochen und der aufgetriebenen Epiphysenfugen
  • hormonell bedingte Entkalkung des Knochens
  • Pathogenese: Blutugen, Nekrosen der Trabekelstruktur, massive Einwanderung v. Leukozyten
  • verminderter Calciumgehalt
  • begleitende Anzeichen wie Erbrechen, Durchfall, Apathie, ev. mit einer Nierenentzündung
156
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Grünholzfraktur
Kindliche oder jugendliche Frakturform, die Knochenhaut (Periost) reißt nicht, es kommt zur Knickbildung wie bei einem frischen, grünen Zweig
157
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0
MONTEGGIA-Fraktur
  • Sonderform des Unterarmbruchs
  • Bei der Moteggia-Fraktur bricht vor allem der körpernahe (proximale) Anteil der Ullna (Elle)
  • gleichzeitig luxiert das Speichenköpfchen nach ventral und lateral - wird also zum Körper hin ausgerenkt
158
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GALEAZZI-Fraktur
Bruch des distalen Radius (Speiche) mit Riss der Membrana interossea und der Bandverbindung mit der Ullna (Elle)und dadurch verursachter Subluxation der Elle
159
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0
Nennen Sie die tastbaren Knochenpunkte beim Hund
  • Ala atlantis
  • Processus spinosi
  • Processus transversi
  • Tuber coxae
  • Tuber sacrale
  • Tuber ischiadicum
  • Patella
  • Tuber calcanei
  • Spina scapulae
  • Acromion
  • Tuberculum majus
  • Olecranon, Tuber olecrani
  • Os carpi accessorium
Tags: FAQ
Source:
160
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0
Nennen Sie den Fachbegriff für die Sesambeine der Ursprungssehne des M. gastrocnemius
  • VESAL-Sesambeine
  • "Fabellae"
  • Ossa sesamoidea gastrochnemii
Tags: FAQ
Source:
161
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0
Aus welchem Knorpel besteht der Gelenkknorpel, Cartilago articularis, hauptsächlich?
  • hyaliner Knorpel
  • Glycosaminoglycane = Mucopolysacharide
  • Chondrotin 4-/ 6-Sulfat, Hyaluronsäure als Muttersubstanz
Tags: FAQ
Source:
162
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0
Wie ist der Fachbegriff für das Hüftgelenk, welche anatomische Gelenkform liegt vor?
  • Articulatio coxae
  • Nussgelenk, Articulatio cotylica oder Enarthrosis spheroidea
Tags: FAQ
Source:
163
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0
Weil Knorpel, Sehnen und Bänder nicht nur sehr insuffizient blutversorgt sind, sondern in der Regel gar nicht durchblutet sind, werden sie im Fachterminus bezeichnet als
bradytroph
Tags: FAQ
Source:
164
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0
Der Fachbegriff für Bandscheiben ist? Aus welchem Material bestehen sie?
  • Discus intervertebralis aus Anulus fibrosus / Nucleus pulposus
  • Faserknorpel
Tags: FAQ
Source:
165
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0
Wie nennt sich die Kralle des Hundes und der Katze anatomisch korrekt?
Unguicula
Tags: FAQ
Source:
166
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0
Welche Sohlenballen können Sie bei Hund und Katze benennen?
  • Torus digitalis
  • Torus metacarpeus / metatarseus
  • Torus carpeus / tarseus
Tags: FAQ
Source:
167
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0
Wieviele Lendenwirbel erwarten Sie bei Hund und Katze?
7 Lendenwirbel, Vertrebrae lumbales
Tags: FAQ
Source:
168
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0
Nennen Sie eine klinische Besonderheit der Halswirbelsäule der Feliden:
Ankylosierung (Knöcherne Gelenküberbrückungen) der Halswirbelsäule durch Hypervitaminosis A !!
Tags: FAQ
Source:
169
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0
Nennen Sie die klinische Ursache für eine echte Stützbeinlahmheit der Katze:
  • Verletzungen / Traumatisierungen der Pfote
  • Verbrennungen, Schnittwunden, Nadeltritte
Tags: FAQ
Source:
170
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0
Wie wirkt sich Diabetes mellitus auf den Bewegungsapparat aus?
  • hoher Blutglucosespiegel = "Glucotoxizität" sorgt für Ödembildung
  • Ödeme verursachen druckatrophisch Ischämie der Endstrombahn
  • Nekrosen der bradytrophen Gewebeareale des Bewegungsapparates (!!)
Tags: FAQ
Source:
171
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0
Wie ist der anatomische Fachbegriff für Unterarm?
  • Antebrachium / Zeugopodium
  • Ossa antebrachii: Radius und Ulna bilden das System des Antebrachium
Tags: FAQ
Source:
172
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0
Welche Aufgabe genau kommt Vitamin D (1,25 Di-Hydroxy-Cholecalciferol) zu?
genetische Expression des Calcium-Transport-Proteins CALBINDIN = "Calcium-bindendes-Protein" und damit Calciumabsorption aus der Nahrung im Darm
Tags: FAQ
Source:
173
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0
Der Begriff Ankylose umschreibt genau was? Wo kommt eine solche Pathologie bei den Feliden prominenterweise vor?
  • Verwachsung / Verschmelzung
  • Verschmelzung von ursprünglich getrennt angelegten Kochenelementen
  • Halswirbelankylose der Katzen
  • "kissing spines" als Ankolysierung der Brustwirbelsäule durch Kallusbildung zwischen den Processus spinosi der Brustwirbel beim Pferd
Tags: FAQ
Source:
174
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Wie viele Ossa sesamoidea proximalia (Gleichbeine) finden sich bei Hund und Katze?
2 pro Gelenk und Strahl
Tags: FAQ
Source:
175
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0
Eine "kyphotische Rückenlinie" - welche Stellung zeigt dabei der Rücken des Patienten?
  • Konvexizität
  • aufgebogene Rückenlinie (Schmerzsymptomatik)
176
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Rubor gehört zu den 5 ...?
Entzündungsparametern: Rubor (Röte), Calor (Wärme), Dolor (Schmerz), Tumor (Schwellung), Functio laesa (gestörte Funktion)
Tags: FAQ
Source:
177
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0
Was verstehen Sie unter der sog. "Empat(h)ie"?
  • das sich in den Patienten "Heinfühlen - Können"
  • im weiteren Sinn der Respekt vor dem Patienten
Tags: FAQ
Source:
178
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Wie ist der griechische Fachbegriff für den 2. Halswirbel von Hund und Katze?
Epistropheus - der "Umdreher"
Tags: FAQ
Source:
179
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Wieviele Fortsätze trägt ein normalphysiologischer Wirbelknochen mindestens - wie heißen die einzelnen Fortsätze?
  • 3 Fortsatztypen:
  • Processus spinosus (Dornfortsatz)
  • Processus transversus (Querfortsatz)
  • Processus articularis (Gelenkfortsatz)
Tags: FAQ
Source:
180
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0
Das "Pentagon der Pyogenkeime" umfasst wen?
Eiterkeime: Staphylococcus spp., Streptococcus spp., Arcanobacterium pyogenes, Pseudomonas aeruginosa, Rhodococcus equi
Tags: FAQ
Source:
181
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"All-meat-syndrom" beschreibt was genau?
  • das "Nur-Fleisch-Füttern" des Patienten (Katze!) mit Anstieg des Blutphosphors
  • Verschiebung der Calcium-Phosphor-Homöostase
  • sekundärer Hyperparathyreoidismus (HPT - Regulationsstörung der Nebenschilddrüsen = erhöhter Parathormonspiegel bei niedrigem Serum-Calcium = Abbau von Knochensubstanz)
Tags: FAQ
Source:
182
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0
"TNF-alpha" steht wofür?
"Tumornekrose-Faktor alpha", ein Nekrosehormon der Entzündungkaskade, Signalstoff des Immunsystems
Tags: FAQ
Source:
183
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Der entzündungshemmende Wirkstoff der "Arnica" ist?
Alpha-Helenanin, unterdrückt die Aktivierung eines Immunabwehrvermittlers
Tags: FAQ
Source:
184
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Beschreiben Sie den Begriff "Hangbeinlahmheit":
  • proximale (obere) Lahmheit
  • Lahmheit innerhalb der Hangbein- / Schwungbeinphase
  • z.b. Lahmheit bei Coxarthrose
Tags: FAQ
Source:
185
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Nennen Sie den antomischen und auch chirurgischen Fachterminus für das intraarticuläre Kreuzband des Hundes und der Katze:
  • Ligamentum cruciatum
  • Ligamentum decussatum
Tags: FAQ
Source:
186
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"TPLO" steht für
  • Tibia Plateau Leveling Osteotomia, eine moderne OP-Technik bei Kreuzbandriss des Hundes
  • "SLOCUM-Technik"
187
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Die Metaboliten der Arachidonsäure werden wie bezeichnet?
Ecosanoide = Prostagladine, Thromboxane, Leucotriene
Tags: FAQ
Source:
188
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Nennen Sie eine weitere Röntgenbild-Methode zur Hüftgelenkdysplasie Diagnostik:
MORGAN-Linie am Femurhals
Tags: FAQ
Source:
189
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0
Welche Bedeutung kommt den Nervenschutzvitaminen Thiamin (B1) und Cobalamin (B12) zu?
Erhöhung der zellulären Stoffwechselrate und damit bessere Versorgung von u.a. Neuronen
Tags: FAQ
Source:
190
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0
Die Articulatio atlantoaxialis ist Schauplatz welcher Erkrankungen der brachiocephalen Hunderassen?
AASL = Atlanto-Axiale-Subluxation (Genickbruch)
Tags: FAQ
Source:
191
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0
Was beschreibt der Begriff "OCD"?
Ostochondrosis dissecans = Erkrankung der Knochen-Knorpel Grenze der großen Gelenke
Tags: FAQ
Source:
192
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0
Womit verbinden Sie die Diagnostik-Methode "Schublade"?
  • Kreuzbandriss des Hundes
  • "vordere Schublade" als Verlagerungsprovokation des Tibiaplateaus bei Riss des vorderen Kreuzbandes
Tags: FAQ
Source:
193
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Der Nervus radialis ist der ...?
  • Strecknerv der Vordergliedmaße
  • Bei Ausfall "Kusshandstellung" durch alleinigen Verbleib der Innervation aller Beuger der Vordergliedmaße
Tags: FAQ
Source:
194
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Unter "Arthritis ischorosa" verstehen Sie was?
  • am weitesten vorangeschrittene Form der akuten (septischen) Arthritis
  • Form der Arthritis, die sich an die Arthritis apostematosa anschließen kann
Tags: FAQ
Source:
195
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Wie nennen Sie die - im Gegensatz zum Menschen - rein muskuläre Aufhängung der Schultergliedmaße beim Hund, Katze, Pferd?
Synarcosos membri thoracici
Tags: FAQ
Source:
196
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Welcher Mediator u.a. vermittelt noch neben der Prostagladinen Entzüngung und von wem wird er u.a. synthetisiert?
Histamin, basophile Granuzlozyten, "Mastzellen"
Tags: FAQ
Source:
197
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Was bedeutet "AASL"?
Atlanto-Axiale Subluxation, Erkrankung der chondrodystrophen Hunderassen (Zwergwuchs, Achondroplasie, Chondrodysplasia calcificans congenita, autosomal-dominant vererbte Erkrankung, die auf einer Mutation in einem Gen beruht, das für den Rezeptor eines Fibroblasten-Wachstumsfaktors codiert)
Tags: FAQ
Source:
198
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0
Was verstehen Sie unter "PECH" / "RICE"?
Trauma-Therapie-Regel: Pause, Eis, Compression, Hochlagern
Tags: FAQ
Source:
199
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0
"COX" ist wer oder was? Was synthetisiert "COX"?
  • Cyclooxygenase
  • Mediatorgruppe der Prostagladine als Schmerz- und Entzündungs-Botenstoffe der akuten Entzündung
Tags: FAQ
Source:
200
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Vitamin B1, Thiamin
  • Thiamin-Pyrophosphat (TPP)
  • Coenzym des Pyruvatdehydrogenase-Weges (PDH) und des Pentosephosphatweges
  • Energie lieferndes Vitamin, in diesem Sinn besonders interessant für die Nervenfunktion
  • Enthalten in Nusskernen
201
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Mangel Vitamin B1, Thiamin:
  • "Beri-Beri" (Apathie, Nervenlähmungen (Polyneuropathie), Zittern bei gleichzeitig erhöhter Reizbarkeit und Appetitmangel, zweitere in Störungen des Herz-Kreislauf-Systems, später eine Kardiomyopathie mit Herzvergrößerung sowie Herzinsuffizienz mit entsprechender Ausbildung von Ödemen und einer Laktatazidose(niedrigem pH-Wert in Gewebe und Blut (Azidose) durch vermehrten Gehalt von Laktat)
  • Cerebro-Cortical-Nekrose ( „Hirnrindennekrose“, eine bei Wiederkäuern auftretende metabolisch-toxische Gehirnerkrankung (Enzephalopathie)
  • CHASTEK-WERNICKE-Paralyse (bei Pelztieren, vor allem Farmnerze und -füchse, wird durch die Verfütterung von rohem Fisch samt Eingeweiden ausgelöst, die große Mengen an Thiaminasen enthalten und so das Vitamin B1, entspricht damit weitgehend der Thiaminmangel-Enzephalopathie der Katze)
  • geschälter, polierter Reis
  • Supplementierung Hund, Katze
202
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Vitamin B12, Cobalamin
  • Coenzym der Haem-Biosynthese, des Methionin-Stoffwechsels und des Abbaues der ungeradzahligen Fettsäuren
  • enthalten in allen tierischen Lebensmitteln
  • Mangel: Anaemia pernitiosa (auch Morbus Biermer genannt, eine Form der Anämie (Blutarmut),  Müdigkeit, Leistungsverminderung, Erhöhung der Herzfrequenz, Blässe und Kollapsneigung, Taubheitsgefühl der Haut (Kribbeln, pelziges Gefühl), eingeschlafene Hände und Füße, Gangunsicherheit, Koordinationsstörungen
  • Supplementierung Hund, Katze (Mangan, Ginseng, Schisandra, Reishi
203
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Der Begriff Arthrose unterscheidet sich von dem der Arthritis durch
...eine chronisch degenerative Verlaufsform
Tags: FAQ
Source:
204
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Die sogenannten VESAL-Sesambeine finden sich anatomisch-physiologisch wo im Skelett ausschließlich der Caniden?
In der Ursprungssehne des M. gastrochnemius
Tags: FAQ
Source:
205
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Diabetes mellitus Typ II des Hundes ist synomym?
Altersdiabetes
Tags: FAQ
Source:
206
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Die Patella ist das Sesambein...?
...der Ansatzsehne des M. quadriceps femoris an der Tuberositas tibiae
Tags: FAQ
Source:
207
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Eicosanoide sind...?
Prostagladine, Thromboxane, Leucotriene
Tags: FAQ
Source:
208
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0
Die Arthritis ischorosa ist die...?
- am weitesten vortgeschrittene Form der akuten (septischen) Arthritis

- Form der Arthritis, die sich an die Arthritis apostematosa anschließen kann
Tags: FAQ
Source:
209
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Der Riss des Kreuzbandes beim HUND (im direkten Gegensatz zu den Feliden) ist in der Regel ein...?
...chronisch-degenerativer Prozess
Tags: FAQ
Source:
210
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Wie heißt die aktive Form des Knochen-Calcium wirksamen Vitamin D?
1,25-Di-Hydroxy-Cholecalciferol
Tags: FAQ
Source:
211
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Die Articulatio atlantoaxialis ist Schauplatz welcher Erkrankung der brachiocephalen Hunderassen?
AASL
Tags: FAQ
Source:
212
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0
Die "Schublade" ist ein Verfahren zur Diagnostik des...?
...Kreuzbandrisses beim Hund
Tags: FAQ
Source:
213
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0
Des Peptidhormon Calcitonin wird produziert von...?
C-Zellen des Schilddrüsenparenchyms
Tags: FAQ
Source:
214
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Vitamin B12 (Nervenvitamin) –, ist im Fachbegriff...?
Cobalamin
Tags: FAQ
Source:
215
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Was ist eine Spondylosis-/Spondyloarthropathia?
- Wirbelarthrose
- chronisch-degenerative Erkrankungsform der Wirbelsäule
Tags: FAQ
Source:
216
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Die Wirkstoffe des Phytotherapeutikums Teufelkralle sind chemisch welcher Stoffgruppe zuzuordnen?
NSAIDs
Tags: FAQ
Source:
217
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Des Hüftgelenk von Hund und Katze ist im Fachbegriff die...? Um welche Gelenkspezies handelt es sich?
- Articulatio coxae, Nussgelenk
Tags: FAQ
Source:
218
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Haarfeine Verletzungen der Hautoberfläche z.b. des Sohlenballens werden bezeichnet als?
Rhagaden
Tags: FAQ
Source:
219
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Thromboxane sind Aktivatoren welcher Zellsorte?
Thrombozyten
Tags: FAQ
Source:
220
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Die Botenstoffe Prostagladine vermitteln?
akuten Schmerz und Entzündung
Tags: FAQ
Source:
221
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Welcher Mediator vermittelt noch neben den Prostagladynen Entzündung und von wem wird es u.a. synthetisiert?
- Histamin, basophile Granulozyten
- Mastzellen
Tags: FAQ
Source:
222
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Hunde und Katzen sind...?
...digitigrad
Tags: FAQ
Source:
223
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Das Endsuffix -ose, bzw. -osis steht in der medizinischen Nomenklatur der Nomina Medica für....?
...chronisch-degenerative Erkrankungsformen
Tags: FAQ
Source:
224
Cardlink
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Die muskulös-bindegewebsartige Aufhängung der Schultergliedmaße bei Hund und Katze wird bezeichnet als...?
...Synsarcosis membri thoracici
Tags: FAQ
Source:
225
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Hyaliner Knorpel besteht molekularchemisch aus welcher Muttersubstanz?
- Chondrotin 4-/6-Sulfat
- Glycosaminoglycan/Mucopolysaccharid
Tags: FAQ
Source:
226
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Der N. radialis ist der...?
...Strecknerv der Vordergliedmaße
Tags: FAQ
Source:
Flashcard set info:
Author: Andreas
Main topic: Tierheilpraktiker
Topic: Lahmheiten/Orthopädische Erkrankungen/Krankheiten des Bewegungsapparates Hund/Katze
School / Univ.: ATM
City: Bad Bramstedt
Published: 02.01.2017
 
Card tags:
All cards (226)
FAQ (64)
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