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CoboCards als Vokabeltrainer für Schüler – Anwendungsfall

Montag, Oktober 24th, 2011No Comments »

Markus ist 14 Jahre alt und besucht die 8. Klasse eines Gymnasiums. In Mathe und Naturwissenschaften ist er super. Bei Englisch und Latein läuft es leider nicht so gut. Ausreichend in Englisch und sogar Mangelhaft in Latein. Diese Vokabeln wollen einfach nicht in den Kopf. Wirklich spaßig ist es auch nicht, diese zu lernen. Erst wenn seine Mutter ihn abfragt, passiert überhaupt etwas.

Markus verbringt gerne Zeit am Computer. Musik hören, mit Freunden chatten usw. Auf der Suche nach einem Vokabeltrainer im Netz ist er auf die kollaborativen Karteikarten von CoboCards gestoßen. Das coole Video und die kostenlose Anmeldung direkt mit einer E-Mail Adresse haben ihn dazu bewegt, es einmal auszuprobieren.

Die Bedienung fand er recht einfach. Er nahm sein Englisch-Buch und tippte Vokabeln ab. Öde und langweilig fand er das Ganze. Am nächsten Tag fragte er seinen Kumpel Jens, ob er nicht mitschreiben wollen. Jens ist ebenfalls nicht berauschend in Englisch.

Nach zwei Tagen hatten die beiden schon ca. 100 Vokabelkarten. Die beiden chatten gerne nach der Schule ein wenig. „Warum nutzen wir nicht die Chatfunktion von CoboCards und fragen uns gegenseitig ab?“, fragte Markus. Gesagt, getan. Nach 2 Wochen fast täglichem Abfragen sitzen nun die Vokabeln. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Erstmals die Note „gut“ in einer Klassenarbeit. Da waren Markus‘ Eltern aber stolz.

Jetzt will Markus auch Vokabelkarten für Latein aus dem Pool kostenlos importieren und anpassen. Er überlegt sogar, seine Eltern das nächste Mal nicht um die 15 € Handyguthaben zu fragen, sondern um 12 € für einen Pro-Account. Dafür gibt es unter anderem den Leitner eCoach, der einem vorrechnet, wann was zu lernen ist und erinnert einen per E-Mail ans Lernen.

Lerntipp: Effektiv Vokabeln lernen mit Karteikarten

Montag, Mai 23rd, 2011No Comments »

Viele unserer Nutzer nutzen CoboCards als Vokabeltrainer. Anlass für uns, 3 Regeln des effektiven Vokabellernens hier zu präsentieren (Quelle: sprachenlernen-blog.de)

Regel 1: Daurchdacht an die Sache herangehen

Lernt nie wild und planlos drauf los! Versucht  nie alles auf einmal und unsystematisch in den Kopf zu pressen.

Reflektiert Euer Lernverhalten ehe Ihr loslegt:

  • Was bin ich für ein Lerntyp?
  • Wie lerne ich gerne?
  • Wo lerne ich gerne und entspannt?
  • Wann ist die Zeit, zu der Du dich fit und aufnahmefähig fühlst?

Ganz wichtig ist, dass Ihr euch vor Augen haltet, dass Ihr keine Maschine seid.

Ihr werdet gute und schlechte Lerntage haben. Wenn Ihr merkt, dass Ihr heute einen schlechten Tag habt, zwingt euch zu nichts. Lasst die Karteikarten ruhen und geht am nächsten Tag erst wieder an die Sache heran. So erspart Ihr euch frustrierende Lerntage, die Euch nicht weiterbringen, sondern Euch nur die Lust am Lernen verderben.

Regel 2: Flexibel bleiben!

Routine und Immergleiches langweilen auch den Kopf. Achtet deshalb darauf, immer flexibel zu bleiben und alles an Eurem Lernprozess zu variieren. Wiederholt den Lernstoff auf immer neue Art und Weise (z.B. einmal nach der Reihenfolge, dann Durcheinander, mal Frage-Antwort, mal Antwort-Frage usw.).

Regel 3: Nach dem Zeitplan lernen

In unterschiedlichen Studien hat man die effektivste Zeit-Strategie für Wiederholungen herausgefunden:

  • Schritt 1: Lernen – ein erstes Mal
  • Schritt 2: Wiederholung (1) – nach einigen Stunden
  • Schritt 3: Wiederholung (2) – am nächsten Tag
  • Schritt 4: Wiederholung (3) – nach einer Woche
  • Schritt 5: Wiederholung (4) – nach einem Monat
  • Schritt 6: Wiederholung (5) – nach einem viertel bis einem halben Jahr

Oder am einfachsten: Lernen nach dem Leitner-Algorithmus 🙂 Der erinnert einen mit der Leitner-Mail auch daran, falls der Zeitplan einmal nicht eingehalten wurde.

Lerntipp: Vokabeln merken mit der Schlüs­sel­wort­me­tho­de

Dienstag, Februar 15th, 2011No Comments »

Die Schlüs­sel­wort­me­tho­de wurde mit dem Ziel entwickelt, das Lernen fremdsprachiger Vokabeln zu erleichtern. Man geht wie folgt vor:

  1. Zum fremdsprachigen Wort muss ein ähnlich klingendes Wort in der Muttersprache gefunden werden. Es genügt auch, wenn das Wort in der Muttersprache nur wie ein Teil des fremdsprachigen Wortes klingt.
  2. Die bildliche Vorstellung des muttersprachlichen Worts wird mit einem Bild des übersetzten fremdsprachigen Begriffs verbunden.

Das muttersprachliche Wort, das ähnlich der zu lernenden Vokabel klingt, bekommt hier die Rolle des Schlüsselworts. Das Schlüsselwort wird durch akustische Ähnlichkeit an den fremdsprachigen Begriff gebunden. Gleichzeitig wird eine bildhafte Assoziation zwischen dem Schlüsselwort und der Übersetzung der Vokabel hergestellt.

Beispiel

Das englische Wort duck (Ente) soll gelernt werden. Das Wort klingt gesprochen ähnlich dem deutschen Wort Dock. Man könnte nun die bildhafte Verbindung dadurch herstellen, daß man sich ein Dock vorstellt, in dem eine große Ente schwimmt.

Hört man nun das Wort duck, so denkt man an das ähnlich klingende Dock, erinnert sich an die große Ente, die im Dock schwimmt, und die Übersetzung ist gefunden.

Um die Schlüs­sel­wort­me­tho­de möglichst erfolgreich zu verwenden, sollte man auf folgende Punkte achten:

  • Die akustische Ähnlichkeit des Fremdwortes mit dem Schlüsselwort ist besonders wichtig.
  • Das Schlüsselwort sollte so gewählt werden, daß man ein einprägsames Bild zur Verknüpfung mit der Übersetzung entwickeln kann.
  • Jedes Schlüsselwort sollte nur mit einer bestimmten Übersetzung verknüpft werden.
  • Häufig ist die Methode erfolgreicher, wenn die Schlüsselworte vorgegeben werden (z.B. durch den Lehrer).
  • Die bildhafte Vorstellung, die Schlüsselwort und Übersetzung verbindet, sollte der Lernende selbst entwickeln.

Beispiel (aus meinem Leben)

Es muss aber auch nicht immer ein ähnlich klingender Begriff sein, wie das Beispiel in meinem Fall zeigt. Ich konnte mir bis vor Kurzem das englische Wort für „Mandel“ nicht merken. Fragt mich nicht warum. Vielleicht, weil ich es nicht so häufig im Leben brauche.

Jetzt merke ich es mir so: Mandel = almond

Mandel = Mand + el –> Platztausch: el mand –> Englisch ausgesprochen: almond 🙂

Wir danken lernen-heute.de für die Bereitstellung der Lerntipps.