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Alle Oberthemen / Lager / Lagerung

Lager (33 Karten)

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Lagerrisiken
Als Lagerrisiko wird die Möglichkeit bezeichnet das Waren im Lager verderben oder zerstört werden sodass sich daraus ein finanzieller Verlust ergibt.

Zu den typischen Lagerrisiken gehören unter anderem:
* Verderb
* Schwund
* Diebstahl
Beschädigungen während Lagerbewegungen durch um- oder herunterfallen.

Um das Lagerrisiko gering zu halten sollte eine möglichst kurze durchschnittliche Lagerdauer der Produkte angestrebt werden.
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Kosten für die Lagerverwaltung
Gehälter und Löhne,
Sozialabgaben (Lohnnebenkosten),
Sachkosten für Büromaterial und EDV-Anlage.
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Kosten für die Lagereinrichtung
Miet- und Energiekosten,
Instandhaltung, Wartung, Reparaturen,
Abschreibungen für den Wertverlust auf Gebäude und Einrichtungen,).
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Kosten für die Lagerbestände
* Wertminderung der Vorräte durch Veraltern, Verderb, Schwund, Diebstahl (Lagerrisiko).
* Prämien für Versicherungen gg. Lagerrisiken (zum Beispiel Brandschutzversicherung).
* Zinsen für das in den Lagerbeständen gebundene Kapital (Kapitalbindung, kalkulatorische Zinsen).
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Der Eiserner Bestand
Beschreibung :   
Der Eiserner Bestand gibt die Menge an, welche benötigt wird, um weiter zu produzieren. Spätestens bei Erreichen dieses Bestandes muss eine Bestellung ausgelöst werden. Idealerweise sollte die Bestellung schon bei Erreichen des Meldebestandes erfolgen. Der Eiserne Bestand wird auch Mindestbestand genannt. 


Berechnung :  
Eiserner Bestand = durchschn. Tagesbedarf (Menge) * Beschaffungsdauer (Tage) 
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durchschnittlicher Lagerbestand
Beschreibung :  
Diese Formel berechnet die Menge der Vorräte, die sich im Durchschnitt im Lager befinden.

Berechnung :  
durchschnittl. Lagerbestand =  Anfangsbestand + Endbestand   
                                                         2

durchschnittl. Lagerbestand=
Anfangsbestand + 12 Monatsbestände
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Lagerzinsen

Lagerzinssatz x durchschnittlicher Lagerbestand (in Euro)/100
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Lagerzinssatz
Marktzinssatz * durchschnittliche Lagerdauer (Tage) / 360 Tage
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Die durchschnittliche Lagerdauer
Die durchschnittliche Lagerdauer gibt an, wie viel Tage ein bestimmter Artikel im Durchschnitt gelagert wird.

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Umschlagshäufigkeit
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Die Lagerumschlagshäufigkeit
Die Lagerumschlagshäufigkeit gibt an, wie oft der durchschnittliche Lagerbestand in einem bestimmten Zeitraum (meistens 1 Jahr) umgesetzt wurde. Je höher diese Kennzahl, um geringer ist das im Lager gebundene Kapital und umso geringer sind die Lagerhaltungskosten.

wie oft:
Lagerabgänge / durchschnittlicher Lagerbestand

Wareneinsatz:
Wareneinsatz / durchschnittlicher Lagerbestand
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Offene und versteckte Mängel
Offene Mängel werden bei Prüfung der Ware sofort sichtbar und müssen unverzüglich gerügt werden.
Versteckte Mängel werden erst bei Verwendung der Ware entdeckt und müssen unverzüglich nach der Entdeckung gerügt werden, wobei die Gewährleisungspflicht von zwei Jahren nicht überschritten werden darf.
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arglistiger Mangel
Dies sind versteckte Mängel, die der Lieferant absichtlich verheimlicht hat. Bei arglistig verschwiegenen Mängeln gilt eine Verjährungsfrist von 30 Jahren.
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Lagerarten im industriellen Bereich
Materiallager: Werkstoffe, Teile
Handlager: Werkstoffe am Arbeitsplatz
Zwischenlager: Unfertige Erzeugnisse, Halbfertigteile
Versandlager: Fertigprodukte, Handelswaren
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Versandlager
Ein Versandlager stellt ein Lager für Zwischen- oder Fertigprodukte (für den Absatzmarkt bestimmte Produkte) eines Unternehmens dar.
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Bodenlagerung, auch Flachlager genannt
Die reinen Bodenlager, auch Flachlager genannt, ermöglichen die einfachste Form der Lagerung. Hierbei wird das Lagergut auf
Transporteinheiten (Europaletten) in Reihen oder Blöcken flach auf den Boden gelegt gelagert. Diese Lagerungsform ermöglicht problemlos den Zugriff zu den Lagergütern.

Die Bodenlager bieten sich für sperrige Güter besonders an. Für
die Lagerung vieler Güter kann der Raum in voller Flächenausdehnung und voller Höhe genutzt werden.
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Blocklagerung
Die Blocklagerung ist eine Abwandlung der Bodenlagerung. Bei der Blocklagerung werden die Lagergüter in großen Blocks auf dem Boden gelagert. Theoretisch können die Lagerräume
bis unter die Decke ausgenutzt werden, doch hängt dies neben der Güterart und Verpackung auch von den Raumeigenschaften
ab.

Um Raum zu sparen und gleichzeitig die Lagergüter vor Beschädigung zu schützen, werden diese oft auf Paletten oder in Containern positioniert. Gitterboxen eignen sich besonders zur Bildung von Stapeln. Zudem ermöglichen sie unter Umständen auch die Entnahme von Gütern an jeder Position.
Boden- und Blocklagerung eignen sich hauptsächlich für gleichförmige Waren in großen Stückzahlen.
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Regallagerung
Bei der Regallagerung erfolgt die Lagerung in mehreren Ebenen mit Hilfe eines Regalsystems. Der direkte Zugriff auf die gelagerten Güter ist jederzeit möglich und die Raumausnutzung ist sehr günstig. Verschiedenste Güter können
dabei im selben Lagerraum zusammen gelagert werden, das Auffinden einzelner Teile ist dabei – eine vernünftige Organisation vorausgesetzt – problemlos möglich. Je nach Aufgabe sind verschiedene Regalsysteme im Einsatz; die Kombination dieser Systeme und ein flexibler Aufbau
ist recht einfach möglich.
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Regalsysteme
Die Durchlauf-Regallager zählen zu den dynamischen Lagersystemen. In einer Regalkonstruktion sind Regalkanäle nebeneinander und übereinander angeordnet. Durchlaufregale sind von zwei Seiten zugänglich.
Compactregale bestehen aus Regaleinheiten, die erforderlichenfalls auseinandergeschoben werden können. Sie kommen damit wachsendem Lagerbedarf entgegen.
Palettenregale
Beladene Paletten werden in Regale eingestellt oder übereinander gestapelt. Die konstruktive
Stabilität gewährleistet eine hohe Gewichtsbelastbarkeit. Es können mehrere Paletten unabhängig
voneinander gestapelt werden und sind leicht erreichbar.
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Transportmittel
Waren, Güter und Rohstoffe müssen transportiert werden. Allein mit der menschlichen physischen Kraft kann dies nicht geschehen. Die Arbeitsstättenverordnung verpflichtet darüber hinaus den Arbeitgeber, den Arbeitnehmern für die manuelle Handhabung von Lasten geeignete mechanische Ausrüstungen bereitzustellen, die das Heben, Schieben, Tragen und Bewegen von Lasten erleichtern und somit die Gesundheitsgefährdung
möglichst gering halten.
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Flurfördermittel
Elektrohubwagen
Hubwagen
Handkarre
Hochhubwagen
Hochregalstapler
Hubstapler
Schlepper
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Flurfreie Fördermittel
Aufzüge
Hebebühnen
Kräne
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Stetigförderer
Förderband
Kettenförderer
Rollenbahn
Rollenförderer
Rutschen
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Lagerhilfsmittel
Als Lagerhilfsmittel werden Mittel zur Zusammenfassung von Gütern zu Lagereinheiten bezeichnet. Beispiele: Paletten, Container, Gitterboxen.

Lagerhilfsmittel dienen der Lagerung und dem Schutz der Materialien. Da sie gleichzeitig auch für den Transport
genutzt werden, tragen sie zur Verringerung von
Transport-, Lade- und Verpackungskosten bei.
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Lagerarten im Handelsbetrieb
Verkaufslager: Waren im Verkaufsraum
Reservelager: Vorratslager
Ausstellungslager: Präsentation von Ausstellungsstücken
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Lagerarten nach dem innerbetrieblichen Lagerort
* Zentrales Lager
* Dezentrales Lager
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Lagerarten nach dem Eigentümer der Lagerräume
* Eigenlager
* Fremdlager
* Kommissionslager
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Eigenlager
Dieses Lager wird, im Gegensatz zu einem Fremdlager das von einem Lagerhalter verwaltet wird, vom Unternehmen selbst betrieben.
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Fremdlager
Bei der Nutzung eines Fremdlagers wird ein Teil der einzulagernden Waren einem externen Lagerhalter zu übergeben. Beispielsweise wenn wegen günstiger Rohstoffpreise mehr eingekauft wurde als im eigenen Lager aufbewahrt werden kann.
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dezentrale Lager
Betriebe mit mehreren Produktionsstätten betreiben oft dezentrale Lager direkt am Produktionsstandort. Dies verkürzt die Transportwege. Nachteil hierbei ist sicherlich das insgesamt mehr Lagerfläche als bei einem Zentrallager benötigt wird.
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Zentrallager
Betreibt ein Unternehmen nur ein Lager für die Distribution seiner Güter spricht man von einem Zentrallager.

Dies kann aber auch Regional abgegrenzt sein, so zum Beispiel bei großen Einzelhandelsketten die Deutschlandweit mehrere regionale Zentrallager betreiben um ihre Filialen mit Nachschub zu Versorgen.
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Verkaufslager
Der Verkaufsraum von Einzelhandelsbetrieben wird als Verkaufslager bezeichnet, da dort die Waren für den Verkauf an den Kunden bereitgehalten werden.
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Kommissionslager
Lager das von einem Kommissionär zum Zwecke eines Kommissionsverkaufs gehalten wird. Im Kommissionslager werden also Waren eines fremden Eigentümers zwecks direktem Weiterverkauf gelagert. Der Kommissionär erhält dafür eine Entschädigung (Provision oder Kommission).
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Zwischenlager
Lager für Halbfabrikate (unfertige Erzeugnisse) als Bindeglied und  Puffer zwischen unterschiedlichen Produktionsstufen bei mehrstufiger Fertigung.
Kartensatzinfo:
Autor: dieHeeli
Oberthema: Lager
Thema: Lagerung
Ort: Unterlüß
Veröffentlicht: 18.05.2015
Tags: BWL
 
Schlagwörter Karten:
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