CoboCards App FAQ & Wünsche Feedback
Sprache: Deutsch Sprache
Kostenlos registrieren  Login

Hol' Dir diese Lernkarten, lerne & bestehe Prüfungen. Kostenlos! Auch auf iPhone/Android!

E-Mail eingeben: und Kartensatz kostenlos importieren.  
Und Los!
Alle Oberthemen / Absatzwirtschaft / Absatzwirtschaft

Absatzwirtschaft (67 Karten)

Sag Danke
1
Kartenlink
0
Nennen Sie die Unterschiede bei einem Handelsvertreter mit Abschlussvollmacht und einem Handelsvertreter mit Vermittlungsvollmacht!
Abschlussvollmacht
Der Vertreter schließt eigenständig Kaufverträge ab und leitet die Bestellung dann weiter an die Unternehmung.

Er muss über alle Verträge ausführliche Berichte schreiben.

Er trägt zur Erhaltung/Erweiterung des Kundenstammes bei,
verschafft mehr Informationen.

Vermittlungsvollmacht
Er nimmt Bestellungen nur entgegen und leitet diese an die Unternehmung weiter.

Die Auftragsbestätigung erfolgt durch und über die Unternehmung.
2
Kartenlink
0
Kriterien für oder gegen einen Vertriebsweg
Quantitativ
Kosten, Umsatz, Absatz, Grad der Marktdurchdringung.

Qualitativ
Motivationslagen, Identifikation mit dem Unternehmen, Informationsfluss zwischen Kunde und Unternehmen. Fachwissender Absatzmittler
3
Kartenlink
0
Welche Kosten entstehen einem Unternehmen bei einem Handelsvertreter nicht ?
Lohnnebenkosten
4
Kartenlink
0
Inkassovollmacht
Eine Inkassovollmacht berechtigt Reisende und Vertreter zur Einziehung von Forderungen.

Ohne diese Inkassovollmacht ist es ihnen nicht erlaubt, Zahlu
ngsfristen zu gewähren oder Zahlungen entgegenzunehmen (§ 55 HGB
5
Kartenlink
0
Was heißt Distributionspolitik und welche Ziele werden damit verfolgt?
Mittels der Distributionspolitik steuert und gestaltet der Hersteller den Weg seiner Produkte oder Dienstleistungen vom Betrieb zum Endkunde.

Ziele: Hohe Verfügbarkeit für den Kunden (Marktdurchdringung)
Kostenminimierung Kontrolle des Marketing -
Mixes zum Produkt (Preise, Kommunikation
6
Kartenlink
0
Unterscheiden Sie 2 Idealtypen von Vertriebssystemen!
Beim werkseigenen Vertriebssystem werden die Produkte über
eigene Angestellte abgesetzt.

Beim werksfremden Vertriebssystem werden rechtlich   selbstständige Kaufleute für den Betrieb tätig.
Diese sind zwar vertraglich gebunden, können jedoch für mehrere
Unternehmen tätig sein.
7
Kartenlink
0
Was sind Absatzorgane?
Absatzorgane sind Personen, Kaufleute, Firmen, die in den Verkauf der Produkte eines Unternehmens eingebunden sind.
8
Kartenlink
0
Nennen Sie 4 werkseigene und 4 werksfremde Absatzorgane
Werkseigen:
Verkaufsniederlassungen, Geschäftsstellen, Handlungsreisende, Verkaufsabteilung.

Werksfremd:
Kommissionär, Franchise, Einzel- und Großhandel, Handelsvertreter, Makler.
9
Kartenlink
0
Beschreiben Sie die rechtliche Stellung, die der Handlungsreisende gegenüber dem verkaufenden
Unternehmen einnimmt!
Kaufmännischer Angestellte im Rahmen eines Dienstvertrages. Da
raus ergeben sich Pflichten wie weisungsgebunden, Treue, Sorgfalt, Verschwiegenheit zu internen Geschäftsvorgängen.

Der Reisende ist dazu verpflichtet, die Geschäftsleitung unverzüglich über Geschäftsabschlüsse zu informieren und Reisende- Berichte zu schreiben (Meldepflicht und Berichtspflicht)
10
Kartenlink
0
Nennen Sie 5 Arbeitsmittel, die ein Unternehmen einem Handlungsreisenden zur Verfügung stellen muss!
Pkw, Telefon, Prospekte, Präsentationsmaterial, Visitenkarten, ...
11
Kartenlink
0
Auf welche Weise könnte ein Unternehmen versuchen, die Motivation seiner Handlungsreisenden zu
stärken? Nennen Sie je 2 extrinsische und intrinsische Motiv
ationslagen!
Intrinsisch: der Wille, den Auftrag unbedingt„an Land zu ziehen“, Wille auf Autonomie, Neugier, Stärkung der Corporate Identity (das„Mia-san-mia“-Gefühl), Spaß an der Arbeit, Freude am
Reisen,...

Extrinsisch: Erhöhung der Provisionen, eine goldene Armbanduhr, Lob und Anerkennung, firmenöffentliche Auszeichnungen ...
12
Kartenlink
0
Beschreiben Sie das Aufgabengebiet eines Handlungsreisenden!
Marktforschung (Feldforschung)

Terminvorbereitung und Routenplanung

Kontaktaufnahme

Verkauf

Kundenbetreuung

Konfliktklärung und Inkassotätigkeiten
13
Kartenlink
0
Nennen Sie je 3 Vorteile der Tätigkeit eines Handlungsreisenden aus der Sicht des Unternehmens und aus
der Sicht des Handlungsreisenden!
Reisender: soziale Absicherung des Angestellten, Entscheidungen treffen andere, der Angestellte ist Ausführender, Ersatz der Spesen

Unternehmen: Kontrolle des Angestellten, der weisungsgebunden ist, der Informationsfluss vom Kunden zum Unternehmen ist garantiert, kostengünstiger in guten Zeiten bzw. ab einem
bestimmten Umsatz.
14
Kartenlink
0
Nennen Sie 5 Absatzhelfer!
Absatzhelfer werden die selbstständigen Unternehmen
genannt, die kein Eigentum an der Verkauften Ware erwerben:
Handelsvertreter, Kommissionär, Makler, Spediteure, Berater
(siehe Kap.1). Vertragshändler, Franchiseunternehmen sind
Absatzmittler. Sie erwerben ein Eigentum an der Ware, die sie verkaufen
15
Kartenlink
0
Wodurch unterscheidet sich der Handelsvertreter vom Handlungsreisenden?
Der Reisende ist angestellt, er hat einen Dienstvertrag mit dem Unternehmen.

Der Handelsvertreter ist selbstständiger Kaufmann, er unterliegt dem HGB.
16
Kartenlink
0
Welche rechtlichen Pflichten binden den Handelsvertreter gegenüber seinem Auftraggeber? Nennen Sie 6
Pflichten!
Bemühungspflicht, Sorgfaltspflicht, Mitteilungspflicht,
Befolgungspflicht, Schweigepflicht, keine Konkurrenzprodukte anbieten.
17
Kartenlink
0
Delkredereprovision
Das Unternehmen und der Handelsvertreter tragen einen
möglichen Forderungsausfall gemeinsam.
Für ein bestimmtes Geschäft kann der Handelsvertreter
sich vertraglich verpflichten, bei Zahlungsunfähigkeit des
Kunden einzustehen (Delkrederehaftung).

Für das besondere Ausfallrisiko steht dem Handelsvertreter zum
Ausgleich die Delkredereprovision zu.
18
Kartenlink
0
Überlassungsrecht
Das Unternehmen überlässt dem Handelsvertreter Muster
und Zeichnungen des Produkts.
19
Kartenlink
0
Ausgleichsanspruch
Der Ausgleichsanspruch soll dem Handelsvertreter
für einen auf seine Leistung zurückzuführenden Vorteil des
Unternehmers eine Gegenleistung verschaffen,
wenn sein Vertretungsverhältnis endet. Der Vorteil des Unternehmers liegt zum Beispiel in der weiteren
Nutzung des vom Handelsvertreter geschaffenen
Kundenstammes.

Ausnahmen:
Bei Kündigung des Handelsvertreters ohne begründeten Anlass seitens des Unternehmens; Wenn der Handelsvertreter
aufgrund von Krankheit oder Alter seine Tätigkeit nicht
weiter fortsetzen kann.

Bei Kündigung durch das Unternehmen, weil der Handelsvertreter sich schuldhaft verhalten hat.
20
Kartenlink
0
Beschreiben Sie den Unterschied zwischen direktem und indirektem Absatz
Kein Absatzmittler zwischen Unternehmen und Kunden = Direkter Absatz

Ein Absatzmittler zwischen Unternehmen und Endkunden = Indirekter Absatz

Mind. Zwei oder mehr Absatzmittler zwischen Unternehmen und Endkunden = Indirekter Absatz
21
Kartenlink
0
Direkter Absatz Vorteile
  • Eigene Preisgestaltung,
  • Bessere Kontrolle des Produktnamens und des Images
  • durch den Hersteller,
  • Bessere Kontrolle des Produktnamens und des Images
  • durch den Hersteller,
  • Keine Abhängigkeit vom Handel,
  • Direkter Kontakt zum Endabnehmer,
  • Besserer Informationsfluss zwischen Endabnehmer und Hersteller

22
Kartenlink
0
Indirekter Absatz Vorteile
  • Schnellere Markt durchdringung,
  • Schnellere Anpassungsfähigkeit an das Marktvolumen
  • Geringere Investitionen in den Markt (Werbung)
  • Keine bzw. geringere Kosten für Vertrieb, Verkauf, Lager und Transport,
  • Hoher Distributionsgrad möglich
  • Es wird eine große Anzahl von Kunden erreicht
23
Kartenlink
0
Direkter Absatz Nachteile
  • Höhere Kosten
  • Geringere Verfügbarkeit auf dem Markt, dadurch:
  • Langsamere Durchdringung des Marktes
24
Kartenlink
0
Indirekter Absatz Nachteile
  • Schlechterer Informationsfluss zwischen Endverbraucher und Hersteller
  • Abhängigkeit vom Handel
  • Auf die Aktivitäten des Handels angewiesen
  • Meist kein Einfluss auf Endabnehmerpreise (unverbindliche Preisempfehlungen)
  • Keine direkten Einwirkungs möglichkeiten auf den gesamten
  • Absatzprozess
25
Kartenlink
0
Beschreiben Sie 2 Zielkonflikte für den direkten Absatz, bei denen Ziele miteinander in Konflikt geraten!
Das Unternehmen hat die vollständige Kontrolle über die Preis-
und Kommunikationsgestaltung zum Produkt, muss dabei aber höhere Kosten in Kauf nehmen und die hohe Verfügbarkeit des Produkts ist für den Kunden nicht gewährleistet oder erst nach
langer Zeit.
26
Kartenlink
0
Beschreiben Sie 2 Zielkonflikte für den indirekten Absatz!
Das Unternehmen hat reduzierte Kosten für den Vertrieb, mit dem Verkauf über den Groß - und Einzelhandel wird eine schnellere und geografisch breit gestreutere Durchdringung des Marktes erzielt. Jedoch verliert das Unternehmen Einflussmöglichkeiten auf die Preis
- und Kommunikationsgestaltung.
27
Kartenlink
0
Der Chefsessel: Welcher Vertriebsweg bietet sich da an? Erläutern Sie Ihre Entscheidung!
Der direkte Absatz: Der Chefsessel ist aufgrund der hochwertigen Materialien eher als Luxusgut einzustufen. Er wendet sich an ein gezielt ausgesuchtes, spezielles Publikum (Aufsichtsräte und
Vorstandsmitglieder der deutschen Dax - Unternehmen). Der
hohe ergonomische Wissenschaftsstandard macht es zu einem
erläuterungsbedürftigen Produkt.
28
Kartenlink
0
Das „billyge“ Regal: Welcher Vertriebsweg bittet sich für dieses Produkt an?
Das Regal soll ein Massenartikel sein. Es ist aus nicht Hochwertigen Materialien gefertigt. Es soll einen massenhaften Absatz finden.

Das erfordert eine schnelle und hohe Marktdurchdringung.
Die Kunden sind somit überall und müssen überall erreicht werden. Sie kaufen nur eine kleine Anzahl von Regalen, das aber oft.

Argumente dafür:Schnelle Erschließung neuer Absatzgebiete, Geringere Investitionen in den Markt (Werbung), Keine bzw. geringere Kosten für Vertrieb, Verkauf, Lager und Transport.

Argumente dagegen:Teilung der Gewinnspanne am Markt mit dem Zwischenhandel,Abhängigkeit vom Handel, auf die Aktivitäten des Handels angewiesen, Meist kein Einfluss auf Endabnehmerpreise durch unverbindliche Preisempfehlungen.
29
Kartenlink
0
Fassen Sie in 1 oder 2 Sätzen zusammen, was ein Franchisesystem vom Prinzip her ist!
Franchising ist ein Vertriebssystem, in dem ein Franchisegeber
ein Produkt/Dienstleistung/Technologien durch rechtlich selbstständige Franchisenehmer verkaufen lässt.

Der Franchisegeber stellt das Know- how zur Verfügung;
der Franchisenehmer verkauft es so, wie es der Franchisegeber
vorgibt.
30
Kartenlink
0
Welche Vorteile zieht der Franchisenehmer aus einem Franchisekonzept?
Der Franchisenehmer erhält ein erprobtes komplettes Leistungspaket.

Vorhandenes Marketingkonzept.

Vorhandenes EDV- und Controlling-Konzept.

Beratung durch den Franchisegeber (ersetzt Unternehmensberatung).

Schulung und Weiterbildung.

Günstigere Beschaffung von Waren.
31
Kartenlink
0
Welche Vorteile zieht der Franchisegeber aus einem
Franchisekonzept?
  • Es ist ihm möglich, neue Standorte schneller und effektiver zu erschließen.
  • Das Erschließen neuer Standorte belastet den Franchisegeber
  • nicht mit Kapitalinvestitionen, da diese vom Franchisenehmeraufgebracht werden. Es wird auf das Eigenkapital desFranchisenehmers zurückgegriffen. Die Marke kann mit geringeremKapitaleinsatz vermarktet werden.
  • Das wirtschaftliche Risiko für den einzelnen Franchisebetrieb übernimmt der Franchisenehmer. Er ist selbstständiger Unternehmer, d. h., geht er insolvent, muss er etwaige Schulden tragen.
  • Trotz der rechtlichen Selbstständigkeit des Franchisenehmers hat der Franchisegeber ein Kontroll- und Weisungsrecht in allen, das System betreffenden Themen.
  • Die Expansionsmöglichkeiten erhöhen sich kontinuierlich.
32
Kartenlink
0
Erklären Sie warum Franchising ein werksgebundenes
Vertriebssystem darstellt!
Es ist ein werksgebundenes Vertriebssystem, da der
Franchisenehmer im rechtlichen Sinn als selbstständige
Unternehmung tätig ist, in wirtschaftlichen Fragen ist er
abhängig vom Franchisegeber.

Der Franchisenehmer übernimmt die Einkaufspolitik des Franchisegebers: die Marketingstrategie, das Produkt und seine Präsentation. Er muss „nur“ verkaufen.
33
Kartenlink
0
Nennen Sie 3 Nachteile, die für Franchisenehmer aus dem Franchisesystem entstehen können!


34
Kartenlink
0
Nennen Sie 3 Nachteile, die für Franchisegeber aus dem Franchisesystem entstehen können!
35
Kartenlink
0
Was unterscheidet den Handelsvertreter vom Kommissionär? Was haben beide Vertriebsformen gemeinsam?
Gemeinsamkeiten: Es sind beide Absatzhelfer, da sie keine Eigentumsrechte an der Ware besitzen. Beide verkaufen Produkte, deren Eigentümer sie nicht sind. Beide können für Forderungsausfälle haften. Beide haben Anspruch auf die Delkredereprovision. Kommissionäre und Handelsvertreter verkaufen auf fremde Rechnung.

Unterschiede: Kommissionär verkauft Ware im eigenen Namen, der Handelsvertreter im fremden Namen. Der Kommissionär kann auch Konkurrenzprodukte verkaufen, er ist nicht so stark an ein Unternehmen gebunden wie der Handelsvertreter, der einem Wettbewerbsverbot unterliegt. Der Kommissionär ist in seinem kaufmännischen Handeln selbstständiger. Kommissionär, Kaufvertrag zwischen ihm und dem Käufer; Handelsvertreter, Kaufvertrag zwischen dem vertretenen Unternehmen und dem Käufer.
36
Kartenlink
0
Welche Vorteile zieht ein Kommissionär aus dem Kommissionsvertrag?
Kostengünstige Sortimentserweiterung ohne Absatzrisiko, denn er kann nicht verkäufliche Ware an den Auftraggeber zurückgeben.

Er braucht erst nach Verkauf der Ware an den Kommittenten zu zahlen.

Auslagen, die im Zusammenhang mit dem Verkauf stehen, werden ihm ersetzt.
37
Kartenlink
0
Welche Vorteile, meinen Sie, zieht ein Kommittent aus dem Kommissionsvertrag?
Der Kommittent kann relativ schnell eine große geograf
ische Fläche abdecken.

Nähe zum Kunden.

Er spart sich Lagerkosten, da der Kommissionär die Ware auf seinem Kommissionslager aufbewahrt.

Er hat Einflussmöglichkeiten auf den Verkauf, da der Kommissionär Weisungen Folge leisten muss.
38
Kartenlink
0
Warum gewinnen Onlineshops immer mehr an Bedeutung?
Weil sich immer mehr Konsumenten und damit potenz
ielle Kunden im Internet bewegen.

Seit Erfindung des World Wide Web in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt sich das Internet als eine eigene virtuelle Lebensumwelt.

2007 waren es nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Online-
Forschung 61 Prozent der deutschen Bevölkerung, die das
Internet für unterschiedliche Zwecke nutze.
39
Kartenlink
0
Welche Vorteile bietet ein Onlineshop als Vertriebsweg für ein Unternehme?
Niedrigere Personalkosten,

Angebot „rund um die Uhr“ und weltweit,

Erweiterte Möglichkeiten der Produktpräsentation als im Katalog,

Direkter Kontakt zu den Kunden,
Automatisierter Ablauf der Bestellvorgänge (spart Personal),

Kundenbefragungen können leichter und kostengünstiger angestoßen werden, ....
40
Kartenlink
0
Was ist unter E-Commerce zu verstehen?
Oberbegriff für das Anbahnen, Abschließen und Abwickeln von Geschäften über das Internet.

E-Commerce (oder auch eCommerce) meint alles, was geschäftsdienend über das Internet gesendet wird:
eine simple E-Mail-Anfrage, wie die die Bestellung eine s Artikels in einem Onlineshop oder die Reklamation per E-Mail.
41
Kartenlink
0
Welche Nachteile kann der E-Commerce haben?
  • Hohe anfängliche Investitionskosten (Erstellen der Webseite,
  • u. U. Einrichtung und Unterhalt der Rechner)
  • Anonyme, unbekannte (Erst-) Kunden über E-Mail-Kontakt (kein persönlicher Kontakt
  • Marktanteile können leichter verloren gehen, da Internet
  • - Kunden wechselbereiter sind. Die Konkurrenz liegt nur einen Klick weit weg und ist möglicherweise günstiger. Mögliche Risiken für die Internet-User:
  • Einkaufserlebnis hat nur noch eine sehr verschwindend geringe soziale Dimension.
  • Datenschutzmissachtung des Betreibers.
  • Artikel können nicht angefasst, angesehen bzw. auch ausprobiert werden.
42
Kartenlink
0
Welche Vorteile zieht der Käufer aus einem Zahlungsverkehr auf Treuhandbasis?
Vorteile für Käufer:

Schutz vor Falsch- oder Nichtlieferung,
Verwahrung des Kaufbetrags bis zum Erhalt der Ware,
Möglichkeit der Prüfung der Waren.
43
Kartenlink
0
Bringen Sie den Ablauf einer Transaktion (Ware gegen Geld) zwischen Verkäufer und Käufer unter Beteiligung einer Treuhandgesellschaft in die richtige Reihenfolge!
1. Die Treuhandgesellschaft informiert den Verkäufer, dass der Betrag eingegangen ist.
2. Er weist die Treuhandgesellschaft an, das Geld an den Verkäufer auszuzahlen.
3. Der Verkäufer schickt die Ware an den Käufer.
4. Der Käufer überweist den Kauf betrag auf das Treuhandkonto der Treuhandgesellschaft.
5. Der Kauf ist im Internet zustande gekommen.
6. Die Treuhandgesellschaft überweist den Betrag abzüglich der Treuhandgebühr auf das Konto des Verkäufers.
7. Der Käufer bestätigt den ordnungsgemäßen Erhalt der Ware.

44
Kartenlink
0
Erläutern Sie, was unter „Verbraucherschutz“ zu verstehen ist!
Alle Maßnahmen, die direkt dazu dienen den Endverbraucher (Konsumenten) vor Täuschungen, Übervorteilungen und Gefährdungen seiner Sicherheit und Gesundheit zu bewahren.
45
Kartenlink
0
Nennen Sie 4 Gesetze, die Schutzbestimmungen für den Verbraucher enthalten !
BGB, Insolvenzverordnung, Preisangabenverordnung, Gesetz über die Haftung für fehlerhafte Produkte.
46
Kartenlink
0
Welche Vertragsbereiche und - arten werden durch Bestimmungen im BGB geregelt?
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Haustürgeschäfte

Fernabsatzverträge

Verbraucherdarlehensverträge

Insolvenzverordnung, Privatinsolvenz

Preisangabenverordnung
47
Kartenlink
0
Welche 4 Schutzrechte zum direkten Schutz des Verbrauchers kennen Sie? Erläutern Sie dies kurz !
Schutz vor Vertragsbestandteilen, die den Verbraucher gegenüber dem Verkäufer unverhältnismäßig benachteiligen (AGB)

Widerrufsrecht bei Haustürgeschäften und Fernabsatzverträgen

Rückgaberecht bei Haustürgeschäften und Fernabsatzverträgen

Informationspflicht bei Fernabsatzverträge
48
Kartenlink
0
Die Gewährleistung
garantiert dem Käufer im Rahmen eines Kauf- oder Werkvertrags
Ansprüche, wenn ein Verkäufer oder Dienstleister eine mangelhafte Ware oder Sache ab geliefert hat (Mängelhaftung).

Gegenüber privaten Verbrauchern beträgt die Verjährungsfrist
der Gewährleistungsansprüche mindestens zwei Jahre ab Lieferung.

Innerhalb der ersten sechs Monate nach Lieferung muss in der Regel der Verkäufer die Mängelfreiheit seiner Ware beweisen.

Die Gewährleistungsansprüche bestehen gegenüber
dem Verkäufer, nicht dem Hersteller der Ware.
49
Kartenlink
0
Produkthaftung
versteht man die Schadensersatzhaftung des Herstellers einer Ware gegenüber dem Endabnehmer, auch wenn kein direkter Kauf
- oder Werkvertrag zwischen beiden Parteien geschlossen worden
ist.

Schäden, die durch fehlerhafte Produkte entstehen (z.B. Verletzungen durch fehlerhaftes Spielzeug, Verletzung bei Seilbahnabsturz aufgrund Fehlkonstruktion der Seilträger, Versagen der Bremsfunktion bei einem Bürostuhl), können gegenüber dem
Hersteller geltend gemacht werden.
50
Kartenlink
0
Welches Ziel verfolgt die Preisangabenverordnung?
Was wird durch die Verordnung geregelt?
Die Preisangabenverordnung (PAngV) regelt, wie Verkäufer ihre Preise gegenüber dem Verbraucher anzugeben haben. Vorgaben:
Die Endpreise sind inklusive Umsatzsteuer auszuzeichnen. Werden die Preise aufgegliedert, sind die Endpreise hervorzuheben.
Grundpreis je Mengeneinheit muss angegeben sein.
Im Handel hat die Angabe auf Preisschildern, die unmittelbar an der Ware angebracht sind, oder auf Regalen zu erfolgen. Der Versandhandel kann Kataloge; Dienstleister können Preisverzeichnisse verwenden.Der angegebene Preis muss eindeutig dem entsprechenden Angebot oder der entsprechenden Werbung zugeordnet werden können sowie leicht erkennbar und deutlich lesbar sein. Der Versandhandel hat zusätzlich explizit darauf hin zu weisen, dass die Preise die Steuereinschließen.
Er hat die anfallenden Versandkosten gesondert anzugeben, soweit diese berechnet werden.
51
Kartenlink
0
Warum kann man das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb als einen indirekten Beitrag zum Verbraucherschutz ansehen?
Rechtsnormen zum Verbraucherschutz richten sich auf die Erhaltung eines fairen Wettbewerbsin einer Marktwirtschaft. Mittelf
ristig ist es für den Verbraucher immer von Nachteil, wenn die
Spiegelregeln des Wettbewerbs verletzt werden. Der Nachteil drückt sich in höheren Preisen und Produkten von minderer Qualität aus.
52
Kartenlink
0
Welche Aufgabe haben Verbraucherzentralen in
Deutschland?
Beratung und Information der Konsumenten in Fragen des privaten Konsums;

Beobachtung von Märkten, auf denen gegen gesetzliche Regelungen zum Schutz des Verbrauchers verstoßen wird;

Anstrengung von Klageverfahren in schwerwiegenden Fällen;

Beratung des Gesetzgebers bei der Gesetzgebung zum Verbraucherschutz.
53
Kartenlink
0
Nennen Sie 4 Formen des unlauteren Wettbewerbs!
Unlautere Handlungen

Irreführende Werbung

Vergleichende Werbung

Unzumutbare Belästigung
54
Kartenlink
0
Erläutern Sie den Satz: „Kartelle sind horizontale Zusammenschlüsse, die grundsätzlich verboten sind!
Rechtlich selbstständige Unternehmen vereinbaren auf  wirtschaftlichem Gebiet Kooperationsformen.

Es ist ein „horizontaler“ Zusammenschluss, wenn die Unternehmen auf der gleichen volkswirtschaftlichen Produktionsstufe und Branche tätig sind.
55
Kartenlink
0
Warum werden Kartelle zum Teil verboten?
Die namenhaften Hersteller von Feuerwehrautos in Deutschland haben über zehn Jahre lang Absprachen über Verkaufspreise und Absatz von Feuerwehrautos in Deutschland getroffen.

Den Städten und Kommunen in Deutschland als Nachfrager von Feuerwehrautos ist ein noch nicht bekannter Schaden in Millionenhöhe entstanden, da sie höhere Preise für Feuerwehrautos bezahlen mussten. Die Konkurrenten wollten nicht konkurrieren.
Sie trafen sich jedes Jahr in Genf auf dem Flughafen und vereinbarten die Verkaufspreise und Produktionsmengen. Die Sache flog auf, das Bundeskartellamt verhängte Geldstrafen von ca.20 Mio. EUR. Verbotene Kartelle bilden sich leichter auf einem oligopolen Anbietermarkt, wie er in dem obigen Beispiel vorlag. Wenn wenige Unternehmen den Markt beherrschen, ist der Gedanke naheliegend sich abzusprechen
56
Kartenlink
0
Nennen Sie 4 verbotene Kartelle!
Preise, Quoten, Submission, geografisches Gebiet.
57
Kartenlink
0
Was ist ein Quotenkartell?
Unternehmen vereinbaren, die Absatzmengen jedes Unternehmens festzulegen.
58
Kartenlink
0
Warum sollte ein Unternehmen Wert auf einen guten Kundenservice legen?
Einen Neukunden zu werben, kostet dreimal so viel wie einen Stammkunden zu halten.

Gewinne erwirtschaften viele Unternehmen in der Regel mit ihren Stammkunden. Der Kundenservice ist für die positive Gestaltung und den Erhalt der Kundenbeziehung verantwortlich.
59
Kartenlink
0
Welche Stellen in einem Unternehmen haben mit dem Kundenservice zu tun?
Im Prinzip alle, die Kontakt mit dem Kunden haben. Das sind
bspw. der Verkauf und die direkten Absatzorgane wie Reisender, Vertreter.
60
Kartenlink
0
Welche Erwartungen trägt ein Kunde an ein Unternehmen heran?
Auf der inhaltlichen Ebene:
Vorstellungen vom Produkt, Werbeversprechen, Qualitätsansprüche an das Produkt, Erwartungen an ein Preis-
Leistungs- Verhältnis, das auch vom Wissen über Konkurrenzangebote geprägt ist.

Auf der kommunikativen Ebene:
Respekt, Ernstnehmen seiner Wünsche und Meinungen.
61
Kartenlink
0
Nennen Sie 5 Sachverhalte, die zur Kundenzufriedenheit beitragen!
1. Der Produktnutzen entspricht der Werbung. Die Beratungsqualität vor dem Kauf ist gut.
2. Die Verpackung ist transportsicher.
3. Qualität und Funktionalität entsprechen den Erwartungen.
4. Bei Nutzungsproblemen zeigt sich die Beratungskompetenz des Unternehmens.
5. Bei Fehlern und Ausfällen greift eine schnelle und effiziente Problemlösung durch das Unternehmen.
6. Reklamationen werden zügig bearbeitet und mit dem Kunden für eine Beanstandung eine Lösung gefunden.
7. Der Kundenkontakt seitens des Unternehmens ist durch Wertschätzung geprägt.
62
Kartenlink
0
Der Begriff Kundenlebensdauer bedeutet, dass ein Unternehmen seinen Kunden ein langes Leben wünscht, oder?
Der Begriff Kundenlebensdauer bezieht sich auf den möglichst langen Erhalt der Kundenbeziehung. Ein Kunde soll Stammkunde
werden und bleiben.
63
Kartenlink
0
Nennen Sie 4 Vorteile, die ein funktionierender Kundenservice für ein Unternehmen!
Profilierung gegenüber Mitbewerbern auf dem Markt,
Wettbewerbsvorteil,
Erhöhung der Attraktivität des Unternehmens,
Erhöhung der Kundenlebensdauer,
entscheidendes Kaufmotiv!
64
Kartenlink
0
Was ist ein Fernabsatzvertrag ?
Ein Fernabsatzvertrag ist laut §312b FernAbsG ein Vertrag, welcher
1. nicht im Geschäft und
2. ohne Kontakt zum Verkäufer,
3. über Fernkommunikationsmittel abgeschlossen wurde.
65
Kartenlink
0
Erläutern Sie das Widerrufsrecht in Bezug auf einen Fernabsatzvertrag und nennen Sie drei Folgen, welche
sich aus dem Widerruf ergeben!
Muss innerhalb von zwei Wochen nach Wareneingang ohne Begründung in Schriftform oder durch Rücksendung erfolgen,

Erstattung des Kaufpreises/Entgelts,

Rücksendung der Kaufsache,

Wertersatz bei Verschlechterung der Kaufsache.
66
Kartenlink
0
Nennen Sie die Informationen, die aus einem Angebot gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des BGB zum Fernabsatzvertrag (Katalog, Internet, Telefon usw.) hervorgehen muss !
Die Identität des Verkaufenden, seine Anschrift, wesentliche Merkmale der Ware oder Dienstleistung Informationen
darüber, wie der Vertrag zustande kommt, den Gesamtpreis der Leistung, d. h. inklusive aller Steuern und sonstiger

Preisbestandteile, gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten, Einzelheiten hinsichtlich der Zahlung und der Lieferung oder Erfüllung, das Bestehen eines Widerrufs- oder Rückgaberechts, die Gültigkeitsdauer befristeter Angebote, insbesondere hinsichtlich des Preises.
67
Kartenlink
0
Nennen Sie 4 technische und 4 kaufmännische Leistungen des Kundenservices!
Technische Kundendienstleistungen
Installation
Reparatur
Beratung
und Information
Hotline
Wartungsdienste


Kaufmännische Kunden dienstleistungen

Bestelldienst/Zustellung
Lieferung zur Probe
Umtauschrechte
Schulungskurse
Kartensatzinfo:
Autor: dieHeeli
Oberthema: Absatzwirtschaft
Thema: Absatzwirtschaft
Ort: Unterlüß
Veröffentlicht: 18.05.2015
Tags: BWL
 
Schlagwörter Karten:
Alle Karten (67)
keine Schlagwörter
Missbrauch melden

Abbrechen
E-Mail

Passwort

Login    

Passwort vergessen?
Deutsch  English