CoboCards App FAQ & Wishes Feedback
Language: English Language
Sign up for free  Login

Get these flashcards, study & pass exams. For free! Even on iPhone/Android!

Enter your e-mail address and import flashcard set for free.  
Go!
All main topics / VWL / VWL

Friedrich_Mikroökonomie und Makroökonomie (84 Cards)

Say thanks
1
Cardlink
0
Einteilung der Wirtchaftswissenschaft
Sozialwissenschaften
-> Wirtschaftswissenschaften
-> VWL, BWL
-> Wirtschaftstheorie, Wirtschaftspolitik, (Finanzwissenschaft)
->Mirkoökonomie (einzelnes Individuum), Makroökonomie (gesamte Volkswirtschaft)



ziel: erforschung der wirtschaftlichen Wirklichkeit (realwissenschaft)
2
Cardlink
0
PDCA-Zyklus
P - Plan: In der Planungsphase werden Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung entwickelt.
D - Do: Die geplanten Maßnahmen werden im gesamten Unternehmen umgesetzt.
C - Check: Die Maßnahmen werden hinsichtlich ihrer Zielwirksamkeit kontrolliert und bewertet.
A - Act: Auf Grundlage des Check-Ergebnisses werden eventuelle Korrekturmaßnahmen eingeleitet.
3
Cardlink
0
Abgrenzung VWL - BWL
BWL: erklärt vol allem das Wirtschaften des einzelnen Betriebes (Planen, Entscheiden, Organisieren, Investition, FInanzierung, Marketing, Management, Beschaffung, Produktion)
VWL: gesamtwirtschaftliche Fragestellungen (Wachstum, Verteilung, Arbeitslosigkeit, Inflation, Steuern, Staatsaufgabe)
->Mikroökonomie: Beziehung der Wirtschaftssubjekte
->Makroökonomie: Gesamtzusammenhang
4
Cardlink
0
Aufgaben VWL
• Gesamtwirtschaftliche Vorgänge zu erklären.
• Den künftigen Ablauf des Wirtschaftsgeschehen zu prognostizieren.
• Ökonomische und soziale Entscheidungen auf den Märkten und in der Staatswirtschaft zu analysieren
• Möglichkeiten zur Beeinflussung des Wirtschaftsgeschehens aufzuzeigen.
• Beratung der Politik
5
Cardlink
0
Knappheit der Ressourcen

Wirtschaften: Planvolle, sinnvolle Umgang mit knappen Ressourcen
Bedürfnis: Streben nach Beseitigung von Mangel
Bedarf: Bedürfnis, das mit kaufkraft ausgestattet ist, Summe der Bedürfnisse
Nachfrage: Teil des Bedarfs der am Markt verlangt wird

Mangel als Ausgangssituation aller wirtschaftl. Prozesse

Bedarf (praktisch unendlich), Güter (begrenzt)
6
Cardlink
0
Ökonomisches Prinzip
7
Cardlink
0
Bedürfnispyramide Maslow

Nach oben hin: Abnahme der Dringlichkeit
8
Cardlink
0
Wirtschaftsobjekte
Güter zur Bedürfnisbefriedigung

Ordnen nach Menge:
-freie Güter: Luft, Sonne ...
-knappe Güter: Wasser, Öl, Gold, Silber ...
-öffentliche Güter: Verkehrswege, Bildungsangebot ...

Ordnen nach Beziehung zueinander:
-Substitutionsgüter: Butter/Margerine
-Komplementärgüter: Auto/Reifen

9
Cardlink
0
Wirtschaftssubjekte
nehmen an Wirtschaftsleben teil

-Ausland
-private Haushalte
->besitzen Produktionsfaktoren, bieten diese anderen Subjekten an
->erhalten dafür (Faktor)Einkommen
->können Sparen, Konsumieren
->Ziel: Nutzenmaximierung
-Banken
-Staat
->setzt Produktionsfaktoren zur Herstellung von Gütern und DL ein
->Erhebt dafür spezielle Entgelte (Steuern, Abgaben, Beiträge=
->Ziel: Budgetausgleich
-Unternehmen
->setzen Produktionsfaktorenzur Herstellung von Gütern und DL ein
->Erzielen Preise für Produkte
->Ziel: Gewinnmaximierung (wirtschaftende Unternehmen) oder Nutzenmaximierung (soziale Unternehmen)
10
Cardlink
0
Produktionsfaktoren u. Enlohnung BWL VWL
VWL:
-Arbeit - Lohn/Gehalt
-Boden - Miete/Pacht
-Kapital - Zinsen/Rendite
-Bildung - Lohn/Gehalt

BWL:
-Werkstoffe (RHB)
-Betriebsmittel (z.B. Maschine selbst)
-Ausführende Arbeit
-Dispositive Arbeit (Leitung, Planung, Organisation, Überwachung)


originärer Faktor: durch ihn können bereits im ursprünglichen Zustand Bedürfnisse befriedigt werden
->Arbeit, Boden
derivativer Faktor: entsteht erst aus der Kombination von anderen Produktionsfaktoren
-> Arbeit + Boden = Kapital
-> Bildung
11
Cardlink
0
Geld- und Güterkreislauf, einfacher Wirtschaftskreislauf, 2-Sektorenkreislauf

außen: Geldkreislauf
innen: Güterkreislauf
12
Cardlink
0
Wirtschaftsordnnungssysteme
Wirtschaftsordnung sind rechtliche Rahmenbedingungen im Sinne des Ordnungsgeführes, welches die Beziehungen der Wirtschaftssubjekte untereinander regelt und Handlungen untereinander koordiniert

Organisation der Gesamtwitschaft durch jeden einzeln: dezentrale Planung
->freie Marktwirtschaft (Freihandel, Vertragsfreiheit, Freizügigkeit, Privateigentum, Produzentensouveränität)

->soziale Marktwirtschaft (Prinzip der Freiheit mit sozialem Ausgleich und sozialer Gerechtigkeit, eingeschränkte Vertragsfreiheit, Sozialpolitik, Freihandel, Offene Märkte, Eingeschränkte Konsumfreiheit, Privateigentum an Produktionsmitteln)

Organisation der Gesamtwitschaft durch zentrale Behörde: zentrale Planung
->Zentralverwaltungswirtschaft (Produktion und Konsum wird durch zentrale staatliche Stelle geplant, Kollektiveigentum, kein Freihandel, keine Vertragsfreiheit, keine Wettbewertswirtschaft, keine Freizügigkeit, gemeinwirtschaftliches Prinzip)
13
Cardlink
0
Freie Marktwirtschaft

-Privateigenturm an prod. Mitteln (frei entscheiden wem ich meine Produktionsfaktoren z.B. Arbeit, gebe)
-Vertragsfreiheit (keinerlei Einschränkungen)
-Freizügigkeit (Reisefreiheit etc.)
-Produktionssouveränität (jedes Unternehmen kann selbst entscheiden was und wieviel es produziert)
-Freihandel (jeder darf mit jedem bliebig handeln)
-Nachtwächterstaat (Staat soll nur mahnen, wenn Prinzipien der freien Marktwirtschaft verletzt werden)
14
Cardlink
0
Soziale Marktwirtschaft

-Eingeschränkte Vertragsfreiheit (zum Schutz des Schwächeren)
-EIngeschränkte Konsumfreiheit (z.B. Rauschmittel)
-Sozialpolitik durch Staat (z.B. Pflichtversicherugen)

-offene Märkte (wenn Qualifikation vorhanden)
-Privateigentum an Produktionsfaktoren
-Freihandel
-Freizügigkeit
15
Cardlink
0
Zentralverwaltungswirtschaft

-Kollektiveigentum (Volkseigene Betriebe)
-keine Vertragsfreiheit
-keine Freizügigkeit
-Gemeinwirtschaftliches Prinzip (Allgemeinwohl steht vor Indivualwohl)
-keine Wettbewertswirtschaft
-kein Freihandel
16
Cardlink
0
Markt, Preis, Wettbewerb
Antwort
17
Cardlink
0
Märkte und Interessen
-Unternehmen machen Angebot auf Märkten
->Ziel: Gewinnmaximierung
-Privathaushalte haben Nachfrage auf Märkten
->Ziel: Nutzenmaximierung

18
Cardlink
0
Unterscheidung der Märkte Qualitativ
vollkommener Markt/Punktmarkt (idealer Markt, nicht real, am ehesten die Börse)
-> Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern funktioniert ohne Einschränkungen
Bedingungen:
-homogene Güter (vollkommen gleichartig)
-keinerlei Präferenzen (räumlich, zeitlich, persönlich, sachlich)
-vollkommene Markttransparenz der Marktteilnehmer
-unendlich schnelle Anpassungsgeschwindigkeit der Marktteilnehmer
-keine Markteintrittsbarrieren
-Alle Anbieter und Nachfrager handeln nach ökonomischen Prinzip (Nutzenmaximierung/Gewinnmaximierung)
-bilaterales Polypol

->Auswirkungen auf Angbieter:
• Preise sind durch die Unternehmen nicht zu beeinflussen, da eine einheitliche
Preisbildung herrscht (nur Mengenanpassung möglich).
• Einzelne Unternehmen können sich nicht durch Innovationen von anderen abheben.
• Unternehmen können durch Werbung, Service oder Kundenfreundlichkeit keine zusätzlichen Kunden gewinnen.

unvollkommener Markt (nicht ideal, Realität)
erfüllt nicht alle der oben genannten Bedingungen
19
Cardlink
0
Unterscheidung der Märkte Quantitativ
-Monopol
-Oligopol
-Polypol (aus Wettbewerbssicht idealer Markt)

20
Cardlink
0
Nachfragekurve
Beziehung zwischen Preis (Y-Achse) und Nachfragemenge (X-Achse)

Einflussfaktoren sind vielseitig:
Zunahme: Eis hat eine Lebensverlängernde Wirkung > mehr Nachfrager bei gleichem Preis
Abnahme: Eis ist besonders ungesund
> weniger Nachfrager bei gleichem Preis
21
Cardlink
0
Angebotskurve
Beziehung zwischen Preis (Y-Achse) und Angebotsmenge (X-Achse)

Je höher der Preis pro Kugel Eis, desto mehr lohnt sich der Verkauf davon, mehr Anbieter ...
22
Cardlink
0
Angebotsüberschuss, Nachfrageüberschuss, Marktgleichgewicht

Angebotsüberhang: Angebot > Nachfrage
->Nachfrager ist im Vorteil (Käufermarkt)

Nachfrageüberhang: Angebot < Nachfrage
->Anbieter ist im Vorteil (Verkäufermarkt)

Marktgleichgewicht: Schnittpunkt von Angebots- und Nachfragekurve (jedes Stück das produziert wird findet einen Abnehmer)
23
Cardlink
0
Konsumentenrente, Produzentenrente, Gesamtwohlfahrt
Konsumentenrente: Differenz zwischen dem höheren Betrag der der Nachfrager zu zahlen bereit ist (PH) und dem tatsächlichen Marktpreis * Menge

Produzentenrente: Differenz zwischen geplantem Preis und Marktpreis * Menge

Gesamtwohlfahrt: Konsumentenrente + Produzentenrente

Gleichgewichtspreis
Gleichgewichtsmenge
24
Cardlink
0
Bestimmungsfaktoren des GüterANGEBOTS
Abhängigkeit des Angebots vom:
- Preis eines Gutes (je teurer desto mehr Anreiz für Produzenten, Anbieter -> Gewinnmaximierung)
-Stand der Technik (verbesserte Technik -> mehr produzieren pro Kopf)
-Produktionskosten (Preise von Produktionsfaktoren wie Arbeit, RHB ...)
25
Cardlink
0
Bestimmungsfaktoren der GüterNACHFRAGE
Abhängigkeit der Nachfrage vom:
-Preis eines Gutes (Nachfrager -> Nutzenmaximierung)
-Preis anderer Güter (komplementär, substitutiv)
-Bedürfnisstruktur (Grad der Sättigung, demografische und technologische Entwicklung)
-Einkommen
26
Cardlink
0
Elastizitäten
geben Beziehung zwischen Preis und Menge an.
Grundgedanke: Preisänderung (+|-) hat Mängenänderung (+|-) zur Folge.
Betrachtet immer nur die Prozentuale Änderung!
Wird durch Elastizitätskoeffizienten gemessen.

elastische Nachfrage (kleine Preisänderung hat große Mengenänderung zur Folge)

unelastische Nachfrage (Preisänderung hat wenig Auswirkung auf Menge)

starre Nachfrage (keine Mengenänderung)
27
Cardlink
0
Direkte Preiselastizität der Nachfrage
betrachtet das selbe Gut:



Beispiel:

P1 1000€
P2 700€
= 300€ Änderung (entspricht -30%)

M1 200.000
M2 440.000
=220.000 Änderung (entspricht 120%)

Bei Interpretation ist Vorzeichen egal

Grafisch Darstellen:
P1(200.000|1000)
P2(440.000|700)
in Koord. einzeichnen und Verbinden. Gerade = Preiselastizität
28
Cardlink
0
Indirekte Preiselastizität der Nachfrage = Kreuzpreiselastizität
zwei verschiedene Güter (Komplementär/Substitutionsgüter) werden betrachtet.

Wie wirkt sich Gut A auf Gut B aus:






29
Cardlink
0
Funktionen des Preises
-Ausgleichsfunktion (Gleichgewichtspreis ist der mit dem höchsten Umsatz. Alle Anbieter und Nachfrager kommen zum Zuge)
-Erziehungsfunktion (soll Nachfrager und/oder Anbieter zu bestimmten Verhalten zwischen -> Tabaksteuer)
-Indikatorfunktion/Knappheitsfunktion/Signalfunktion (Indikator für Knappheit von Gütern)
-Lenkungsfunktion (freie Marktpreis steuert das Angebot/Produktion auf diejenigen Märkte hin, auf denen die größte Nachfrage herrscht)
30
Cardlink
0
Funktionen des Wettbewerbs
-Freiheitsfunktion (mehr Handlungsalternativen. Nachfrager haben vielfältiges Angebot, Anbieter können Angebot kreativ gestalten)
-Anreizfunktion (Anreiz für Innovationen um Alleinstellungsmerkmal zu schaffen)
31
Cardlink
0
Unternehmensverbindung Verbindungstypen
Am Beispiel Automobil
Horizontal: Unternehmen der selben Branche verbinden sich Automobil
Vertikal: Unternehmen verbindet sich mit Unternehmen der vor/nachgelagerten Wirtschaftsstufe Reifen
Lateral/diagonal/konglomerate,anorgane: gänzlich branchenfremdes Unternehmen Bank, Reiseunternehmen

->Bundeskartellamt wacht über Unternehmensverbindungen, sodass keine dominierende Marktmacht entstehen kann




32
Cardlink
0
Unternehmensverbindung Kooperation/Konzentration
-Kooperation: freiwillige Zusammenarbeit
->wirtschaftl. Selbstständigkeit: voll vorhanden
->rechtliche Selbstständigkeit: voll vorhanden

-Konzentration: Unternehmenszusammenschluss
Konzern:
->wirtschaftl. Selbstständigkeit: voll verloren
->rechtliche Selbstständigkeit: voll vorhanden
Fusion:
->wirtschaftl. Selbstständigkeit: voll verloren
->rechtliche Selbstständigkeit: voll verloren
33
Cardlink
0
Eingriffe des Staates in Preisbildung
Steuern: Staat kann Konsumverhalten steuern (z.B. Erziehung durch Tabaksteuer).Durch höhere Steuern verteuert sich ein gewisses Gut -> höherer Gleichgewichtspreis und geringere Gleichgewichtsmenge
Subventionen: geldliche Zuwendungen an Unternehmen. Ermöglicht es Unternehmen Gut unterhalb der Produktionskosten anzubieten.
Mindestpreis staatl. verordnete Preisuntergrenze zum Schutz der Anbieter überhalb MG (z.B. Landwirtschaft)

Höchstpreis staatl. verordnete Preisobergrenze zum Schutz der Nachfrager unterhalb MG (z.B. sozialer Wohnungsbau)
34
Cardlink
0
Gründe/Vorteile von Subventionen
Macht Sinn für:
-wichtige Bereiche (z.B. Lebensmittelbranche) künstlich am Leben erhalten
-Branche unterstützen (z.B. erneuerbare Energie)
-Deutschland als Wirtschaftsstandort attraktiv halten=
-Erhalt von Arbeitsplätzen
35
Cardlink
0
MAKROÖKONIMIE
Antwort
36
Cardlink
0
Aktuelle Wirtschaftszahlen
Arbeits­lose 2,796 Mill.
Arbeits­losen­quote 6,2%
Wirtschafts­wachstum 1,7 %
Erwerbs­tätige 42,7 Mill.
Inflations­rate 0,0 %
Außenhandels­saldo 217 Mrd. €
Bevölkerung 81,1 Mill.
Private Haushalte 40,2 Mill.
BIP: 2.903,8 Mrd
37
Cardlink
0
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR)
statistisches Instrument zur zahlemäßigen Erfassung gesamtwirtschaftlicher Vorgänge. Gibt Rückblick auf volkswirtschaftliche Entwicklung einer abgeschlossene Periode:
-Produktion und Verwendung von Güter und Leistungen
-Entstehung, Verteilung und Umverteilung von Einkommen
-Vermögensbindung und ihre Finanzierung

Zweck:
-Grundlage für wirtschaftl. Entscheidungen
-Grenzüberschreitender Vergleich (Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen ESVG)
-Unternehmensentscheidungen (z.B. Standort)
38
Cardlink
0
Bruttoinlandsprodukt, Bruttosozialprodukt, Bruttonationaleinkommen
Bruttoinlandsprodukt BIP(Inlandskonzept)
Summe aller prod. Güter und DL in einer Volkswirtschaft in einer abgeschlossenen Periode abzüglich der erbrachten Vorleistungen. Brottowertschöpfung
"Güterberg  (Güter,DL), der in Wirtschaft produziert wird
-Vorleistungen (da sonst  Güter doppelt gezählt)
+Steuern
-Subventionen"

BIP nach Sektoren in DE:
<i>Landwirtschaft: 0,8 %
Industrie: 25,5 %
Bau: 4,7 %
Dienstleistung: 69,0 %</i>

Bruttosozialprodukt = veraltet seit 1999 umbenannt in:
Bruttonationaleinkommen BNE(Inländerkonzept)
Güterberg (Güter, Dienstleistungen) von allen Inländern ... auch wenn die Güter im Ausland produziert werden (z.B. Ingenieur lebt in DE, arbeitet aber in Dänemark -> eine Leistung erscheint im dänischen BIP aber auch im deutschen Bruttonationaleinkommen
39
Cardlink
0
nominal vs. reales BIP/BNE
nominal = zu laufenden Preisen (BIP 2009 zu Preisen von 2009)
real = zu Preisen von festgelegten Bezugjahr (BIP 2009 zu Preisen von 2008)
->zeigt also die Wachstumsrate an, um wie viel im Inland tatsächlich mehr Sachgüter/Dienstleistungen als im Vorjahr produziert wurden, Korrektur um Inflation (Verbraucherpreisindex)

BIP 2003 2735 Mrd€
BIP 2014 2905 Mrd€
Nominal: + 170 Mrd€ (6,2%)
+/- Korrektur der Verbraucherpreise (Inflation) -3%
Real: 3,2%
40
Cardlink
0
BIP Berechnung
Entstehungsrechnung
Wo ist die Leistung des Inlandes entstanden? Ausgangspunkt: Bruttowertschöpfung (Bruttoproduktionswerte-Vorleistungen) der Wirtschaftssektoren/Bereiche (prim/sekund/tertiär)
Verwendungsrechnung
FÜr welche Zwecke wurde die Inlandsproduktion verwendet? Wer also die im Inland produzierten Güter kauft.
Verteilungsrechnung
In welcher Höhe sind durch die Bereitstellung von Produktionsfaktoren Einkommen durch Inländer erwirtschaftet worden? --> Arbeits- und Vermögenseinkommen (in Summe das Volkseinkommen)

Beispiel BIP DE 2014
41
Cardlink
0
Funktionale Einkommensverteilung
stellt dar, welche Einkommend ie einzlenen Produktionsfaktoren entsprechend ihrem Beitrag zur Wirtschaftsleistung auf den Märkten erzielt haben.
42
Cardlink
0
Personelle Einkommensverteilung
zeigt, welche Einkommen die einzelnen Haushalte beziehen, ungeachtet der Herkunft
->Rückschlüsse zur vergleichweisen Einkommenssituation einzelner sozialer Gruppen
Unterscheidung nach VOR EINGRIFF und NACH EINGRIFF von Staat
43
Cardlink
0
Primäre und sekundäre Einkommensverteilung
Primäre Einkommensverteilung: auf dem Markt erzielte Bruttoeinkommen (Arbeits- und Besitzeinkommen)
VOR EINGRIFF

Umverteilungsprozesse:
Bruttoeinkommen
- direkte Steuern und Sozialabgabe
+ Sozialleistungen des Staates (Bafög, Arbeitslosengeld)
EINGRIFF DES STAATES

Sekundäre Einkommensverteilung: verfügbares Einkommen der Haushalte
NACH EINGRIFF
44
Cardlink
0
Volkseinkommen
drückt funktionale Einkommensverteilung aus (viele Haushalte erwirtschaften Einkommen aus mehreren Produktionsfaktoren)

Nettonationaleinkommen (Arbeitseinkommen, Vermögenseinkommen)
- Abschreibungen
= Volkseinkommen
45
Cardlink
0
Lohnquote
gibt den prozentualen Anteil der Löhne/Gehälter am Volkseinkommen an. in DE ~68%
Arbeiter, Geschäftsführer (auch angestellt)


46
Cardlink
0
Gewinnquote
gibt den prozentualen Anteil der Besitzeinkommen (Zinseinkünfte, Pachten, Mieten, Einkommen aus unternehmerischer Tätigkeit) am Volkseinkommen an. in DE ~32%
Geschäftsführer (Gesellschaft)


47
Cardlink
0
Konjunktur und Wirtschaftswachstum
Antwort
48
Cardlink
0
Konjunkturzyklus


Aufschwung/Expansion: Produktion, Beschäftigung, Einkommen, Nachfrage, Geldmenge nimmt langsam zu. Produktionsfaktoren werden zunehmend ausgelastet. Stimmung ist optimistisch, Investitionen nehmen zu

Boom/Hochkonjunktur: Nachfrage übersteigt allmählich das Angebot. Wirtschaftslage führt zur expansiven Lohnpolitik. Beides heizt die Inflation an. Kapazitätsgrenze ist erreicht -> reale BIP steigt nur gering. Stimmung und Investitionen sinken.

Rezession/Abschwung: Investitionsrückgang führt zur Entlassungen und Arbeitslosigkeit. Einkommen und Konsumausgaben der priv. Haushalte gehe zurück -> erhöht Arbeitslosigkeit weiter. Die Gewinne und Zuwachsraten der Löhne sinken und damit auch die gewinnabhängigen Steuern. Preise werden wieder stabiler. Arbeitslosenquote steigt. Wirtschaftliche Dynamik soll entstehen = Steuern senken. Stimmung = Pessimistisch. Staat tritt mehr und mehr als Nachfrager auf.

Depression/Tiefstand: Auslastung des Produktionspotentials hat Tiefpunkt erreicht, Nachfrage sehr gering. Arbeitslosenquote auf Höchststand. Banken haben hohe Liquiditätsreserveren. Stimmung = Depressiv. Einkommen der Unternehmen sinken -> Steuern auch.




-> Staat ist bemüht die "Hochs und Tiefs" so schwach zu halten wie möglich.
->Staatsausgaben laufen antiparallel zu Konjunkturschwankung
49
Cardlink
0
Zyklische Konjunkturschwankungen

Saisonale Schwankungen entstehen durch klimatische Gegebenheiten, Sitten und Bräuche in bestimmten Wirtschaftsbereichen -> verlaufen wellenförmig um mittelfristige Konjunkturschwankungen

Konjunkturschwankungen/wellen: mittelfristige wellenförmige Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - > verlaufen wellenförmig um den Wachstumstrend

Langfristige Schwankungen: werden versucht nachzuweisen. Sollen durch Innovationen (Dampfmaschine, Internet, Eisenbahn, Strom ...) entstehen und haben Dauer von 50-60 Jahren
50
Cardlink
0
Indikatoren zum Konjunkturverlauf
Frühindikatoren
-Geschäftsklimaindex (Umfrage unter Managern)
-Erwartungen der Unternehmer
-Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe
-Wachstumseinschätzungen von Forschungsunternehmen

Gegenwartsindikatoren
-Kapazitätsauslastung
-Entwicklung der Lagerbestände
-Enwicklung der Produktion/Umsätze
-Entgeldentwicklung (Lohn/Gehalt)

Spätindikatoren
-Preisveränderungen
-Arbeitslosenquote
-Veränderung BIP
51
Cardlink
0
Träger der Wirtschaftspolitik
-Bundesregierung (Exekutive)
-Bundestag/Bundesrat (Legislative)
-EU (supranationale Institution)
-europäische Zentralbank, Deutsche Bundesbank
-Tarifparteien
52
Cardlink
0
Bereiche der Wirtschaftspolitik
Ordnungspolitik
-Gestaltung der Rahmenbedingungen der Wirtschaftsordnung

Prozesspolitik
-Maßnahmen zur Gestaltung des wirtschaftlichen Wachstumsprozesses

Strukturpolitik
-Maßnahmen zur Beeinflussung der Branchengefüge und Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbereiche/Regionen
53
Cardlink
0
Ziele der Stabilitätspolitik
$1 Stabilitätsgesetz:
Magisches Viereck (Qualitative Ziele)
- Preisniveaustabilität
- bei angemessenem und stetigem Wirtschaftswachstum
- hoher Beschäftigungsstand
- außenwirtschaftliches Gleichgewicht

Magisches Sechseck (+2 quantitative Ziele)
- liebenswerte Umwelt
- gerechte Einkommens/Vermögensverteilung
54
Cardlink
0
Zielkonflikte / Zielharmonien magisches Viereck
Konflikte:
-Wirtschaftswachstum und Preisniveaustabilität
-Wirtschaftswachstum und Ökologie
-Einkommens- und Vermögensverteilung und Wirtschaftswachstum

55
Cardlink
0
Ziele der Stabilitätspolitik: Preisniveaustabilität
-wird gemessen anhand der Inflationsrate (Verbraucherpreisindex DE bzw. harmonisierter Verbraucherpreisindex EU)
-wünschenswert: 2% (aktuell 0,0%)


-Verbraucherpreisindex wird monatlich von statistischem Bundesamt ermittelt (Warenkorb)
-Eurostat berechnet Harmonisiertern Verbraucherpreisindex
56
Cardlink
0
Ziele der Stabilitätspolitik: angemessenes und stetiges Wirtschaftswachstum
-wird gemessen anhand des jährliches Zuwachs des realen BIP
-"angemessen": 3-5% (Prognose 2015: 1,7%)
57
Cardlink
0
Ziele der Stabilitätspolitik: hoher Beschäftigungsgrad
-wird gemessen anhand der Arbeitslosenquote (=Arbeitslose / Erwerbspersonen * 100)
-wünschenswert: 2-3% (aktuell 6,5%)
-1-2% -> Vollbeschäftigung
58
Cardlink
0
Ziele der Stabilitätspolitik: außenwirtschaftliches Gleichgewicht
-wird gemessen anhand des Außenbeitrags (Export-Import)
-wünschenswert: Export = Import (aktuell Export > Import)

Exportüberschuss: Gefahr der importierten Inflation als auch Abhängigkeit vom Ausland

Importüberschuss: Verlust von heimischer Beschäftigung, Verschulden ggn. Ausland, Abhängigkeit

Dabei geht es nicht nur um Waren, sondern auch um DL.
59
Cardlink
0
Inflation/Deflation
Inflation: €>Gütermenge
Alle Preise erhöhen sich, Geld verliert an Kaufkraft

Deflation: €<Gütermenge:
Alle preise sinken, Geld gewinnt an Kaufkraft


Nachfrageinflation: Erhöhung der Kaufkraft führt zu steigender Nachfrage, die nicht befriedigt werden kann -> erhöhte Nachfrage bei gleichbleibendem Warenangebot -> höhere Preise
Geldmengeninflation: Erhöhung der Geldmenge bei gleichbleibendem Warenangebot-> höhere Preise

Importierte Inflation: Ausland erfährt Inflation, durch Importe kommt Inflation auch ins Inland
Kosteninflation: Kosten für Produktion steigen enorm -> Preis des Produktes damit auch
60
Cardlink
0
Geld Funktionen und Arten
Funktionen
Tauschmittelfunktion: Zur Bezahlung von Gütern/DL und zur Erfüllung von Verbindlichkeiten
Recheneiheit: sämtliche Werte eine VW lassen sich in Geldeinheiten ausdrücken und sind damit addierbar, umrechenbar und vergleichbar
Wertaufbewahrungsmittel: Behält seinen Wert

Arten
Bargeld
Banknoten
Buchgeld
61
Cardlink
0
Was machen, wenn Ziele der Stabilitätspolitik verfehlt werden?
Mithilfe von verschiedenen Maßnahmen gegenlenken:
stabiles Preisniveau *oberstes Ziel
->Geldpolitik

angemessenes und stetiges Wirtschaftswachstum
->Wirtschaftspolitik

hoher Beschäftigungsgrad
->Arbeitsmarktpolitik

außenwirtschaftliches Gleichgewicht
->Handelspolitik
62
Cardlink
0
Europäische Zentralbank EZB
EZB setzt sich zusammen aus Banken der Länder der Eurozone (19)
->Festlegung der Geldpolitik
->Festlegung des Leitzins (aktuell 0,05%)
->einheitlicher Zahlungsverkehr (SEPA)
-Devisengeschäfte mit anderen Notenbanken
63
Cardlink
0
Geldpolitik - Preisniveaustabilität
Europäische Zentralbank (EZB) hat verschiedene geldpolitische Instrumente, um Preisniveaustabilität zu sichern:
-Offenmarktpolitik
-Ständige Fazilitäten
-Mindestreservepolitik

Stark Vereinfacht
Erhöht die EZB die Leitzinsen (aktuell 0,05%), betrifft das erstmal nur Geschäftsbanken. Die Geben höheren Geldbeschaffungskosten an private Kreditnehmen, Haushalte und Unternehmen weiter. Dadurch sinkt die Kapitalnachfrage und das Geldmengenwachstum wird gedämpft. Preisanstieg wird verlangsamt.

64
Cardlink
0
Geldpolitik - Offenmarktpolitik
Grundgeldversorgung der Geschäftsbanken
->Ankauf und Verkauf von Wertpapieren gegen Zentralbankgeld
(Maßnahme im Sinne der Stabilität)
->Feinsteuerung der Liquiditätsversorgung durch befristete (meist 7 Tage) Transaktionen (sog. Werpapierpensionsgeschäfte)
-Mengentender (EZB gibt Prozentsatz vor, GB wählen wie viel sie wolle)
-Zinstender (GB müssen Menge und Zinssatz vorgeben)

Nimmt Volumen der Wertpapierpensiongeschäfte ab, so sinkt die Liquidität der Banken -> restriktive Wirkung

Nimmt Volumen der Wertpapierpensiongeschäft zu, so steigt die Liquiditätsversorgung der Banken -> expansive Wirkung
65
Cardlink
0
Geldpolitik - Leitzins
Leitzins ist Zinssatz, für den die GB bei EZB Geld leihen können
-> GB geben diesen in erhöhter Form an Kunden (Unternehmen, Staat, Private Haushalte) weiter

Leitzinserhöhung (Restriktive Geldpolitik), Liquidität verringern


Leitzinserniedrigung (Expansive Geldpolitik), Liquidität erhöhen


Auswirkung Übersicht
66
Cardlink
0
Geldpolitik - ständige Fazilitäten
Bereitstellung bzw. Abschöpfung von Liquidität jeweils bis zum nächsten Geschäftstag.
->Spitzenrefinanzierungsfazilitäten:Inanspruchnahme von Tageskrediten, verübergehender Liquiditätsbedarf wird über Nacht gedeckt

->Einlagenfazilitäten: tägliche Anlage von überschüssiger Liquidität über Nacht
67
Cardlink
0
Geldpolitik - Mindestreserve
GB müssen bei EZB einen bestimmten Prozentsatz (ca. 1%) ihrer Einlagen als Sichteinlagen hinterlegen.

->Erhöhung des Mindetreservesatzes führt zur Abnahme des Geldschöpfungspotentials
->Verringerung des Mindestreservesatzes führt zur Zunahme des Geldschöpfungspotentials
68
Cardlink
0
Finanzpolitik
wesentlicher Bestandteil staatlicher Wirtschaftspolitik
->mithilfe des Steuersystems
-staatliche Ausgaben sichern
-Einnahmen nach sozialen Gesichtspunkten umzuverteilen
-wirtschaftliche Entwicklung positiv zu beeinflussen


Staatsausgaben laufen antizyklisch zu konjunktureller Entwicklung, da Staat zur Förderung des Konjunkturaufschwungs finanzielle Mittel benötigt, die er am Kapitalmarkt aufnimmt
->Grenzen in Stabilitätsgesetz (maximale Neuveschuldung von 3% des BIP)
69
Cardlink
0
Wachstumspolitik
Quantitatives Wirtschaftswachstum:
->mengenmäßige Erhöhung des BIPs im Vordergrund

Qualitatives Wirtschaftswachstum:
->Verbesserung der Umwelt- und Lebensbedingungen im Vordergrund
70
Cardlink
0
Lohnpolitik
fungiert als Verteilungsinstrument
Ziel der allgemein verbindlichen Entscheidungen über die Höhe der Löhne als Arbeitsentgelt mithilfe von zusammengeschlossenen Interessensgruppen, Gewerkschaften.
71
Cardlink
0
Arbeitsmarktpolitik
aktiv
alle sozialpolitischen Maßnahme mit dem Ziel, die Funktionsweise des Arbeitsmarktes zu verbessern und die reguläre Beschäftigung zu steigern und Arbeitsplatzverlust vorzubeugen
->Vermittlung Arbeitsuchender in Jobs
->Existengründungsförderung
->Förderung von Aus- und Weiterbildung
->Förderung der Berufsbildung

passiv
regelt die kompensatorischen Leistungen für Einkommensausfälle in Folge von Arbeitslosigkeit
->Lohnersatzleistungen bei Arbeitslosigkeit
->Hilfe zum Lebensunterhalt bei Langzeitarbeitslosen
->Insolvenzgeld als Lohnersatzleistung bei Arbeitslosigkeit durch Insolvenz des Arbeitgebers
72
Cardlink
0
Umweltpolitik
Gesamtheit politischer Bestrebungen, welche Erhaltung natürlicher Lebensgrundlagen des Menschen bezwecken
->bereits entstandene Umweltschäden vermindern oder beseitigen
->Schäden für Mensch und Tier beseitigen
->Freiräume für zukünftige Entwicklung geben
->Prävention von neuen Umweltschäden

Verursacherprinzip bedeutet, dass derjenige, der Umweltschäden verursacht hat, auch für die Kosten der Beseitigung aufkommen muss.
Gemeinlastprinzip bedeutet, dass derjenige, der Umweltschäden verursacht hat, nicht für deren Beseitigung aufkommen muss, sondern die Allgemeinheit.
73
Cardlink
0
Wirtschaftspolitik
Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen der Staat regelnd und gestaltend in die Wirtschaft eingreift. Wirtschaftspolitik legt die Regeln fest.

Nachfragetherie nach Keynes: Sieht im Gegenteil zu Smith den Eingriff des Staates als erforderlich an, um Wohlstand zu erreichen (kein Homo Oeconomicus)

Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik nach Friedman (Art abgeschwächte Version der klassischen Wirtschaftstheorie) Staat soll nur Rahmenbedingungen bieten

Unterscheidung nachfrage- und angebotsorientierte Wirtschaftspolitik
Nachfragepolitik Angebotspolitik
Begründer Keynes  Friedman
Ziele Kurzfristige Beseitigung von Gleichgewichtsstörung Stärkung des gesamtwirtschaftlichen Angebots
Ansatzpunkte Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage Geldmengensteigerung
Maßnahmen Lohnerhöhungen, Erhöhung des Staatskonsums Ausweitung des privaten Sektors, Abbau von Subventionen
Tags:
Source: https://www.youtube.com/watch?v=MVz51SsnC7I
74
Cardlink
0
Außenwirtschaft
Gesamtheit aller wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Wirtschaftssubjekten im Inland mit denen im Ausland
->Außenhandel (Güter über Landesgrenzen)
->Dienstleistungsverkehr (DL über Landesgrenzem, Tourismus, Transport)
->Kaptialverkehr (Kredite gewährt und Wertpapiere gehandelt)
->Devisenverkehr (Zahlungen zwischen den Notenbanken der einzelnen Länder)
->Übertragungsverkehr (unentgeltliche Leistungen von einer in die andere VW übertragen)

-Unternehmen im Inland kann importieren (Güter Kapital) und exportieren (Güter, Kapital)
-kann aktiv oder passiv am Veredlungsvekehr teilnehmen

75
Cardlink
0
Gründe und Hemnisse für internat. Handel
Gründe:
-unterschiedliche klimatischen Rahmenbedingungen führen zu Anbauschwerpunkten in der Landwirtschaft
-Rohstoffvorkommen und Energievorräte sind ungleich verteilt
-Länder unterliegen verschiedenen technologischen Entwicklungen

Hemnisse:
-Schutz der Heimischen Wirtschaft (Protektionismus)
-Bestrebung von ausländischen Wirtschaft unabhängig zu sein (Autarkiestreben)
-Wirtschaftssanktionen gegen ein Land (Boykott)
76
Cardlink
0
Träger der außenwirtschaftlichen Beziehungen
-Außenhandelsunternehmen, Importeure, Exporteure
-Banken für die Abwicklung des Zahlnungsverkehrs
-Zentralbank für Devisenverkehr
-Ministerien für Wirtschaft und Finanzieren (Überwachung, Zölle)
-Industrie- und Handelskammern als beratende Stellen
77
Cardlink
0
Bedeutung des Ausenhandels
-für Deutschland sehr groß, da viele Exporte
-Außenhandel vs. Binnenhandel
->Außenhandel i.d.R. teurer da zusätzliche Kosten durch Zölle, verschiedene Rechtsordnungen etc.
78
Cardlink
0
Handelsräume
Kriterium der Integration wichtig (Abbauen von Behinderungen im Wirtschaftsverkehr zwischen Ländern)
-Präferenzzone
->Zölle für bestimmte Gütergruppen werden reduziert (teilweise einseitig)
-Freihandelszone
->Mitgliedsländer verzichten Untereinander aus Zölle und Kontingente, legen aber keinen gemeinsamen Außenzoll fest
(ASEAN, Europa, TTIP ...)
-Zollunion
->Freihandel + gemeinsamer Außenzoll
-Gemeinsamer Markt:
->Zollunion + Freizügigkeit der PF
-Wirtschaftsunion
->Gemeinsamer Markt + harmonisierung der nat. Wirtschaftspolitik
79
Cardlink
0
Europäische Union als Handelsraum
-gemeinsamer Markt
->Freizügigkeit der Produktionsfaktoren
-Wirtschaftsunion
->Harmonisierung der nationalen Wirtschaftspolitik wird angestrebt
-Zollunion
->keine Zölle oder Kontingente + gemeinsamer Außenzoll

1990: erste Stufe der europäischen Wischafts- und Währungsunion (EWWU) mit der Liberalisierung des Kapitalverkehrs, bessere Annäherung
1994: zweite Stufe der EWWU: Währungsinstitut wird errichtet, Mitgliedsstaaten versuchen für Aufnahme festgelegten Kriterien zu erfüllen
1990: dritte Stufe der EWWU: Einführung des Euro im bargeldlosen Zahlungsverkehr, gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
2002: Einführung des Euro-Bargeldes
2013: Beitritt Kroatioens in EU (28 Mitgliedsstaaten aktuell!)

Auf lange sicht auch soziale, rechtliche und politische Einigung?!
80
Cardlink
0
EU Zahlen/Fakten
-Regierungschef: José Manuel Barroso
-Einwohner: 506 Mio
-Nom. BIP: 13,830 Mrd (20% DE, 15% Fr, 14% GB)
-28 Mitglieder
81
Cardlink
0
Freihandel und Protektionismus
-Freihandel = Völlig unbehinderter Güteraustausch
-Protektionismus = Politik der Einfuhrbeschränkungen und Exportförderung zum Schutz der einheimischen Produzenten
->Zölle: abgaben, die beim grenzüberschreitenden Warenverkehr vom Staat erhoben werden (Entweder Finanzzoll für Staat oder Schutzzoll für einheimische Produzenten)
->Kontingente: mengenmäßige Beschränkungen des grenzüberschreitenden Warenverkehrs zum Schutz der einheimischen Produzenten, nicht marktkonformes Mittel, da es die freie Preisbildung beeinflusst
-Handlungshemmnisse=administrative Anforderungen wie Erschwernisse im Abfertigungs- und Genehemigungsverfahren sowie Vergabe technischer Standards
82
Cardlink
0
Besonderheiten EU
Binnenhandel
Schaffung eines Wirtschaftsraumes ohne innere Grenzen
->keine Diskriminierung von Markteintritten
->freier Handel von Gütern und Kapital

Chancen:
-Kosten/Wartezeiten für Grenzkontrollen fallen Weg
-Unternehmen können größeren Markt beliefern
-Güterangebot wird durch höheren Wettbewerb vielseitiger, besser und preisgünstiger
-hoher Wettbewerb wirkt stabilisierend aus Preisniveau

Herausforderungen:
-sehr hoher Wettbewerbsdruck
->optimale Produktionsverfahren (Rationalisierungen, Kostensenkungen)
->gezielte Produktionspolitik und Innovationen
->Geeignete Absatzstrategien und Marketing
->verstärkte Kooperation innerhalb der Gemeinschaft


Freier Personenverkehr
->Schengener Abkommen
->Reisefreiheit, Aufenthalts und Niederlassungsrecht, freie Arbeitsplatzwahl, gegenseitige Anerkennung von Diplomen und Zeugnissen
Freier Warenverkehr
->Zwischen Mitgliedsstaaten ist Handel grundsätzlichen keinen Beschränkungen unterworfen, keine Kontrollen
Freier Dienstleistungsverkehr
->freier Markt für Banken, Versicherungen und andere Diestleistungen
->DL kann auch in anderen Mitgliedsstaaten problemlos angeboten werden
Freier Kapitalverkehr
->erlaubt den Transfer von Geldern und Wertpapieren in beliebiger Höhe zwischen den Mitgliedsstaaten (SEPA)
83
Cardlink
0
Konergenzkritieren/Eintrittskriteren EU
-Inflationsrate nicht mehr als 1,5% als die der drei preisstabilsten EU-Staaten
-Nettoneuverschuldung nicht mehr als 3% des BIPs
-Gesamtverschuldung nicht mehr als 60% des BIPs (DE 80%, Griechenland 180%)
-Zinssatz für langfristige Kredite darf höchstens 2% über dem der drei preisstabilsten EU-Staaten liegen
-nationale Währung muss zwei Jahre lang spannungsfrei und ohne Abwertung am Wechselkursmechanismus des EWS teilgenommen haben

->Wurden allerdings reformiert/gelockert!
84
Cardlink
0
Wechselkurs
Preis für ausländische Währung, ausgedrückt in inländischen Währungseinheiten.
Spiegelt Tauschverhältnis zweier Währungen wider und somit auch den Außenwert des inländischen Geldes.
Flashcard set info:
Author: learner94
Main topic: VWL
Topic: VWL
Published: 26.08.2017
 
Card tags:
All cards (84)
no tags
Report abuse

Cancel
Email

Password

Login    

Forgot password?
Deutsch  English