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VO Persönlichkeits- und differentielle Psychologie (220 Karten)

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Was ist der "Abweichungs-IQ"? Wie wird dieser berechnet?
AIQ von Wechsler

David Wechsler (1939) schlug einen anderen Weg ein bei Konstruktion von klinisch motivierten Intelligenzskalen:
  • Keine altersspezifischen Aufgaben, sondern Items, die für (beinahe) alle Altersgruppen eingesetzt werden konnten (- großer Schwierigkeitsrange der Items)
  • Das Intelligenzmaß war der AIQ


Der Mittelwert M ist auf 100 und die Standardabweichung s auf 15 festgelegt.
  • Diese Konvention dient zur Vergleichbarkeit mit älteren IQ-Werten (andere Autoren normieren z.B. auf M=100, s=10)
  • - Obwohl von einem „Intelligenz-Quotienten“ gesprochen wird, ist der AIQ faktisch ein Standardwert.
  • Verwendung solcher Normierungsverfahren ist derzeit allgemein üblich (Normierung ist aufwendig und sollte ca. alle 10-15 J. neu durchgeführt werden)

Da IQ von vielen Faktoren (genetischen, umweltbedingten) abhängt, folgt aus dem Zentralen Grenzwertsatz (= Theorem d. mathem. Statistik), dass IQ annähernd normalverteilt ist.
Bei Kenntnis von x und s der NV kann für jeden individuellen IQ sofort angegeben werden, wie viel Prozent in der Population gleich gut oder schlechter/besser abschnitten.


Wechsler war Chefpsychologe am Bellevue-Hospital (NY) - Seine Tests haben sich neben dem Binet-Test weltweit am meisten verbreitet:
- WAIS (Wechsler Adult Intelligence Scale)/ WISC (... for Children)
- HAWIE (Hamburg Wechsler‐Intell.‐Test für Erwachsene) /HAWIK (... für Kinder)
Tags: Intelligenz, Intelligenzquotient, Wechsler
Quelle: S28
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Auf welchen historischen Entwicklungen beruht das psychologische Intelligenzkonzept?
Das psychologische Intelligenzkonzept ist primär aus seiner historischen Entwicklung her verständlich:
  1. Sinnesprüfungen
  2. von Galton und anderen führten in eine Sackgasse(spezifische Sinnes- und Gedächtnisleistungen korrelieren nur minimal untereinander sowie mit Schul- und Studienerfolg)
  3. Überwindung der Sackgasse
  4. durch Binet, der Intelligenz auf höherem Komplexitätsniveau mittels Aufgaben testete, zu deren Lösung jeweils unterschiedliche intellektuelle Fähigkeiten nötig sind- Erster Intelligenztest im heutigen Sinn, der relativ erfolgreich zur Frage der "Sonderbeschulung" eingesetzt wurde. Dabei nutzte Binet unbewusst das sog. Aggregationsprinzip.
  5. Entwicklung des IQ
  6. (von Stern und später Wechsler) Die Methodik der Intelligenzmessung hat sich seit Wechsler's Abweichungs-IQ kaum mehr verändert. Jedoch besteht auch heute noch Uneinigkeit darin, wie intellektuelle Fähigkeiten am besten zu konzeptualisieren sind: Als Ausdruck einer oder weniger breiter Eigenschaften bzw. als heterogenes Repertoire von mehreren Eigenschaften, die nur unwesentlich miteinander korrelieren.Je nach bevorzugter Ebene in der Eigenschaftshierarchie intellektueller Fähigkeiten wird es daher unterschiedliche Intelligenztheorien (bzw. Intelligenzmodelle) geben.

In jüngster Zeit - nach über einem Jahrhundert Intelligenzstrukturforschung - scheint sich in der Fachwelt die Ansicht durchzusetzen, dass intelligente Leistung wahrscheinlich am besten durch eine hierarchische Struktur abgebildet werden können (vgl. CHC-Modell).
Tags: Binet, Geschichte, Intelligenz, Stern, Wechsler
Quelle: S56
Kartensatzinfo:
Autor: coster
Oberthema: Psychologie
Thema: Differentielle Psychologie
Schule / Uni: Universität Wien
Ort: Wien
Veröffentlicht: 08.05.2013
Tags: WS2012/13, Georg Gittler
 
Schlagwörter Karten:
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