CoboCards App FAQ & Wünsche Feedback
Sprache: Deutsch Sprache
Kostenlos registrieren  Login

Hol' Dir diese Lernkarten, lerne & bestehe Prüfungen. Kostenlos! Auch auf iPhone/Android!

E-Mail eingeben: und Kartensatz kostenlos importieren.  
Und Los!
Alle Oberthemen / Psychologie / Statistik

VO Ausgewählte Methoden (175 Karten)

Sag Danke
147
Kartenlink
0
Was prüft der U-Test?
Nicht-parametrische Verfahren / 2 unabhängige Stichproben

U-Test (Mann & Whitney, 1947; auch Wilcoxon-Rangsummentest [Wilcoxon, 1945] genannt) ist das nicht-parametrische Pendant zum t-Test für unabhängige Stichproben
  • Prüft zwei unabhängige Verteilungen auf Unterschiede hinsichtlich ihrer zentralen Tendenz
  • H0: Die beiden Stichproben stammen aus formgleich (homomer) verteilten Populationen mit gleichem Median
  • U-Test macht Annahme, dass die Form beider Verteilungen gleich ist (Unterschied zum Mediantest! Verteilungen müssen aber nicht symmetrisch oder gar normal sein)
  • Verwendet Ranginformation der Daten geeignet für (originär) ordinalskalierte und metrische abhängige Variablen
Tags: nicht-parametrische Verfahren, U-Test
Quelle: VO09
148
Kartenlink
0
Was sind die Prinzipien des U-Test? Wie wird er berechnet?
Prinzip des U-Tests:
  • Die Messwerte beider Stichproben werden in eine gemeinsame Rangreihe gebracht (kleine Messwerte = niedrige Ränge)
  • Rangsumme (U-Test) bzw. mittleren Rangplatz (Wilcoxon- Rangsummentest) pro Gruppe bestimmen
  • Bestimmung der statistischen Größe U anhand der Rangsummen
  • bzw. von W anhand der mittleren Ränge- inferenzstatistische Absicherung

Rational: Wenn sich die Stichproben nicht in ihrer zentralen Tendenz (Median) unterscheiden, unterscheiden sie sich auch nicht in ihren mittleren Rängen




  • Exakter Test für N1 ≤ N2 ≤ 20 Tabellen in Lehrbüchern bei händischer Berechnung
  • Asymptotischer Test für größere Stichproben

Unser Beispiel: U = 10, exakter Test, zweiseitig: p = .081 /einseitig: p = .041
Tags: nicht-parametrische Verfahren, U-Test
Quelle: VO09
149
Kartenlink
0
Was sind Vorteile des U-Tests gegenüber dem Mediantest? Wann sollte jedoch der Mediantest verwendet werden (4 Gründe)?
U-Test hat höhere Testmacht – wenn seine Voraussetzungen zutreffen – als Mediantest (nutzt mehr Information aus den Daten).

U-Test verliert an Macht und Gültigkeit, wenn (vgl. Bortz & Lienert, 2008)
  • Ausreißer vorliegen
  • Stichproben ungleich groß sind
  • Daten in kleinerer Stichprobe mehr streuen als in größerer
  • Boden- oder Deckeneffekte vorliegen

... in diesen Fällen eher Mediantest verwenden

Das Vorliegen von Bindungen beeinträchtigt ebenso die Prüfgröße U - Bindungen sollten für Signifikanztestung berücksichtigt werden
Tags: Mediantest, nicht-parametrische Verfahren, U-Test
Quelle: VO09
150
Kartenlink
0
Wann spricht man von einer Bindung? Und wie muss dies bei einem U-Test berücksichtigt werden?
Das Vorliegen von Bindungen beeinträchtigt die Prüfgröße U  - Bindungen sollten für Signifikanztestung berücksichtigt werden

Bindungen treten auf, wenn gleichgroße Messwerte vorliegen - Messwerte „teilen“ sich dann Rangplätze

Alle drei Messwerte haben gleichen Rang (da gleichgroß)
Die Plätze 7, 8 und 9 werden für sie vergeben

Bindungskorrektur verkleinert Varianzschätzung () der Prüfgröße U - Korrektur führt eher zur Verwerfung der H0 (vgl. Bortz & Lienert, 2008, S. 146)
Tags: Bindung, nicht-parametrische Verfahren, U-Test
Quelle: VO09
151
Kartenlink
0
Welche Möglichkeiten (3) gibt es zur Berechnung der Effektgröße für den U-Test?
Für U-Test existiert keine eigenständige Definition einer Effektgröße

Allerdings:
  • Berechnung und Angabe des sog. relativen Effekts mithilfe der mittleren Rangsummen (Mann & Whitney, 1947)
  • Maßzahl der stochastischen Tendenz
  • interpretierbar als Wahrscheinlichkeit, dass eine Person aus Gruppe 2 einen höherer Wert als eine Person aus Gruppe 1 hat
  • Weitere Möglichkeit über asymptotische Eigenschaften von U:
  • Verteilung von U kann mithilfe von z-Verteilung (Standardnormalverteilung) approximiert werden - approximative Bestimmung der Effektgröße r
Tags: Effektgröße, nicht-parametrische Verfahren, U-Test
Quelle: VO09
152
Kartenlink
0
Was zeigt dieser SPSS-Ausdruck bzw. die berechneten Werte:

Nicht-parametrische Verfahren: U-Test

Tabelle Ränge:
Angabe der mittleren Ränge und Rangsummen
Blick auf mittlere Ränge erlaubt Überprüfung, in welcher Gruppe niedrigere/höhere Werte vorlagen

Statistik für Test
Äquivalente Teststatistiken U und W, z- und p-Werte


Relativer Effekt interpretierbar als:
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person aus Gruppe B einen höheren Wert als eine Person aus Gruppe A hat, beträgt (gerundet) nur 21%.

Approximatives Effektmaß deutet auf einen großen Effekt (| r | > .40) hin
Tags: nicht-parametrische Verfahren, SPSS, U-Test
Quelle: VO09
Kartensatzinfo:
Autor: coster
Oberthema: Psychologie
Thema: Statistik
Schule / Uni: Universität Wien
Ort: Wien
Veröffentlicht: 21.06.2013
Tags: Tran, SS2013
 
Schlagwörter Karten:
Alle Karten (175)
4-Felder-Tafel (17)
abhängige Daten (6)
ALM (1)
ANCOVA (3)
ANOVA (15)
Bindung (1)
Cohens d (10)
Cohens Kappa (6)
Effektgröße (31)
einfaktorielle ANOVA (6)
Einzelvergleich (2)
Einzelvergleiche (1)
Eta (7)
Fehler (1)
Friedman-Test (3)
H-Test (5)
Haupteffekt (2)
Haupteffekte (1)
Interaktion (5)
Interraterreliabilität (13)
Jonckheere-Terpstra-Test (2)
Konfidenzintervall (3)
Konkordanz (4)
Kontrast (11)
Kontrollvariable (1)
Kruska-Wallis-Test (5)
MANOVA (2)
McNemar-Test (4)
Mediantest (5)
Medientest (1)
mehrfaktorielle ANOVA (5)
mixed ANOVA (10)
nicht-parametrische Verfahren (36)
nicht-parametrische Verfahrenh (1)
NNT (3)
Normalverteilung (3)
NPV (4)
Nulldifferenzen (1)
odds ratio (7)
Optimaler Stichprobenumfang (4)
parametrische Verfahren (5)
partielle Eta (5)
phi-Koeffizient (1)
Phi-Koeffizienz (1)
phi-Korrelationskoeffizient (1)
Planung (1)
Polynomiale Kontraste (5)
Post-Hoc-Test (4)
Post-hoc-Tests (3)
Power (1)
PPV (4)
Prävalenz (6)
Produkt-Moment-Korrelation (1)
r (4)
Reliabilität (1)
risk ratio (7)
Sensitivität (6)
Signifikanz (6)
simple effects analysis (1)
Spezifität (6)
Sphärizität (2)
SPSS (14)
SPss (1)
Stichprobe (3)
Störvariable (1)
t-Test (7)
Testmacht (2)
Trends (1)
U-Test (6)
Varianz (2)
Varianzanalyse (11)
Varianzhomogenität (1)
Varianzschätzer (1)
Voraussetzungen (2)
Vorzeichentest (2)
Wechselwirkung (3)
Wilcoxon-Test (4)
x2-Test (5)
zweifaktorielle ANOVA (15)
Missbrauch melden

Abbrechen
E-Mail

Passwort

Login    

Passwort vergessen?
Deutsch  English